Der vollständige Name des EM-Vereins lautet eigentlich „EM e.V. – Gesellschaft zur Förderung regenerativer Mikroorganismen zur Wiedergesundung von Mensch, Natur und Umwelt“. Ein ziemlich langer Name, der aber das Ziel des Vereins auf den Punkt bringt.

Der Verein, mit Geschäftsstelle in Bremen, positioniert sich ganz klar zur original EM-Technologie von Prof. Higa. Ein entsprechend formuliertes Grundlagenpapier liegt jedem Mitglied vor und ist richtungsweisend für die Arbeit des Vereins, der Geschäftsstelle und der Redaktion des EMJournals.

Verein als Informationsplattform rund um EM

„Wir möchten möglichst viele Menschen informieren und überzeugen, wie wichtig regenerative Mikroorganismen für eine gesunde Natur, also Flora, Fauna und natürlich den Menschen sind“, fasst Pit Mau die primäre Aufgabe des Vereins zusammen.

Der EM e.V. ist eine wahre Wissensplattform in Sachen EM: Hier findet ein reger Erfahrungsaustausch statt, Informationen aus der ganzen Welt laufen zusammen, werden gefiltert, zusammengefasst, für jedermann verständlich und zur breiten Nutzung aufbereitet und veröffentlicht. Die praktische Anwendung stehe dabei immer im Mittelpunkt, betont Pit Mau. Alle Anstrengungen des Vereins sollen dazu anregen, die effektiven Mikroorganismen einzusetzen. Wer nicht ganz sicher ist, erhält beim EM e.V. auch eine telefonische Beratung, wie EM-Produkte richtig und wirksam angewendet werden können.

EMJournal – die vierteljährlich erscheinende Vereinszeitschrift

Der EM e.V. gibt vierteljährlich eine Zeitschrift heraus, die automatisch an alle Mitglieder versendet wird. Der Inhalt: Bekanntmachungen, Berichte von kleinen bis hin zu großen öffentlichen Projekten, Erfahrungen von Anwendern, ob privat oder gewerblich und das alles reich bebildert aus Deutschland und der ganzen Welt.

Besonders interessant sind jeweils die Berichte über EM-Aktivitäten in anderen Ländern. „Ich bin immer wieder erstaunt, wie selbstverständlich effektive Mikroorganismen in manchen Ländern genutzt werden. Da wollen wir in Deutschland auch gerne hin, scheitern mit unserer Arbeit aber oft an gesetzlichen Reglementierungen oder wirtschaftlichen Interessen“, gibt Pit Mau zu bedenken, der auch als Redakteur des EMJournals viel von der EM-Welt sieht.

Die EMJournale sind nicht nur bei allen Vereinsmitgliedern beliebt. Sie werden oft in der ganzen Familie und an Freunde weitergegeben, dienen als Arbeitsmittel und Nachschlagewerk. So tragen sie dazu bei, ein breites Wissen über EM aufzubauen und nach und nach auch in der breiten Öffentlichkeit an Akzeptanz zu gewinnen.

Stammtische, Vorträge und Seminare

Pit Mau weiß aus vielen Jahren Vereinsarbeit: „Damit wir unsere Ziele erreichen können, müssen viele gemeinsam und solidarisch zusammenarbeiten. Jedes Engagement und jede Unterstützung bringt uns auf diesem Weg ein kleines Stück weiter.“

Eine Reihe Vereinsmitglieder sind sehr aktiv und haben beispielsweise einen EM-Stammtisch ins Leben gerufen. Regelmäßig treffen sich hier EM-Interessierte und langjährige Anwender, um ihre Erfahrungen auszutauschen oder gemeinsam regionale Projekte zu organisieren. Wo und wann die einzelnen Stammtische stattfinden, darüber informiert der Verein auf seiner Internetseite.

Darüber hinaus geben viele Mitglieder ihr Wissen gerne in Vorträgen weiter oder engagieren sich innerhalb ihrer Stadt oder Gemeinde – die meisten ehrenamtlich.

Der Verein selbst bietet regelmäßig Seminare an, die Grundlagen der EM-Technologie vermitteln. In Aufbauseminaren geht es dann um verschiedene Themen wie etwa Gesundheit oder den großen Bereich des Gartens.

Gemeinnützige Projekte und EM-Veranstaltungen

„Unser Verein ist gemeinnützig und unterstützt oder initiiert entsprechende Projekte“, beschreibt Pit Mau einen Teil seiner Arbeit.
„Unser erstes größeres Projekt war die Unterstützung zweier Gemeinden in Sachsen-Anhalt nach der Flutkatastrophe im Sommer 2002“, erinnert er sich. „Wir haben damals vor Ort viel über EM und seine Anwendung informiert und konnten mehrere tausend Liter EMa einsetzen.“

Der Verein kann aber nicht immer an Ort und Stelle sein. Er veranlasst und organisiert daher auch Spendenaktionen, wie etwa 2004 nach dem Tsunami im Indischen Ozean, nach dem Erdbeben in Haiti im Januar 2010 oder für eine gezielte EM-Initiative in Kibera, Kenias größtem Slum.
Über alle Projekte und Spendenaktionen wird im EMJournal und auf der Homepage des Vereins berichtet.

Der Verein ist Organisator bzw. beteiligt sich an der Organisation vieler EM-Veranstaltungen, wie etwa

  • der ersten internationalen EM-Festa in Europa, die 2006 auf der Fraueninsel im Chiemsee stattfand,
  • den Vorträgen namhafter Experten oder
  • geführten EM-Reisen.

Jährliche Mitgliederversammlungen mit interessantem Rahmenprogramm

Jedes Jahr im Mai treffen sich die Mitglieder des EM e.V. zu ihrer zweitägigen Jahrestagung und Mitgliederversammlung. Neben den offiziellen Teilen wie Wahlen, Bekanntmachungen und Berichten werden zu unterschiedlichen Themen Vorträge von ausgesuchten EM-Experten angeboten. In 2016 wird es mit der deutschen Premiere des Films Sosei – Über Prof. Higa und die Geschichte der EM-Bewegung ein besonderes Highlight für alle Mitglieder geben.

Das Tolle an der Veranstaltung des EM e.V.: Auch Nicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen an der Jahrestagung teilzunehmen. Für einmalig 5,00€ kann jeder Interessierte die angebotenen Vorträge und Workshops besuchen.
Nähre Infos zur kommenden Mitgliederversammlung gibt es auf www.emev.de.

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