Effektive Mikroorganismen (EM) tragen dazu bei, die Vermehrung und
Ausbreitung unerwünschter Mikroorganismen zu unterdrücken, sie
schließlich weitgehend zu verdrängen und gleichzeitig die Aktivität und
Ausbreitung der vorhandenen nützlichen Mikroorganismen zu unterstützen.
Dieser grundsätzliche Wirkmechanismus wird auch „Dominanzprinzip“
genannt, denn er beruht auf der gezielten Förderung positiver
Mikroorganismen, die im Anwendungsbereich schließlich zahlen- und
wirkungsmäßig die Dominanz erlangen.
Im Garten unterstützen sie
die natürlichen Kreisläufe im Boden und fördern ein gesundes, vitales
Pflanzenwachstum – ganz im Sinne eines nachhaltigen, lebendigen
Gartenökosystems.
Was bewirken EM konkret im Garten?
Förderung des Bodenlebens
EM
regen die Aktivität der Mikroorganismen im Boden an. Ein lebendiger
Boden ist die Grundlage für gesunde Pflanzen, da Nährstoffe besser
verfügbar gemacht und organische Materialien schneller umgesetzt werden.
Verbesserung der Bodenstruktur
Durch
die mikrobielle Aktivität wird der Boden krümeliger und lockerer. Das
verbessert die Durchlüftung, Wasserhaltefähigkeit und
Durchwurzelbarkeit.
Unterstützung der Nährstoffverfügbarkeit
EM
helfen dabei, organisches Material wie Mulch oder Kompost schneller
umzusetzen und in pflanzenverfügbare Nährstoffe umzuwandeln.
Förderung von Vitalität und Widerstandskraft
Pflanzen,
die in einem aktiven, ausgeglichenen Bodenmilieu wachsen, entwickeln
sich oft kräftiger und sind robuster gegenüber Stressfaktoren wie
Trockenheit oder Temperaturschwankungen.
Unterstützung von Rotteprozessen und Geruchsbindung
Im
Kompost unterstützen EM fermentative Prozesse und können unangenehme
Gerüche reduzieren. Organische Abfälle werden schneller in Kompost
umgewandelt.