- 90 % elementarer Schwefel & 10 % Bentonit - für nachhaltige Schwefelversorgung
- Fördert Protein-, Enzym- & Vitaminbildung
- Beinflusst den Geschmack und Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen
- Unterstützt Chlorophyllaufbau & stärkt Wurzelsystem
- Nur nach Bodenanalyse anwenden - dies sorgt für eine gezielte Nährstoffversorgung und schützt zuverlässig vor einer Über- oder Unterversorgung
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Expertenwissen zu EM
Schwefel - Mineralischer Schwefeldünger
Schwefel stärkt Keimlinge in kalten, feuchten Böden und fördert das Wurzelwachstum. Zusätzlich kann elementarer Schwefel durch bakterielle Umwandlung zu Sulfatverbindungen beitragen, die beim Auswaschen überschüssiger Kationen helfen und den pH-Wert des Bodens gezielt regulieren.
Wichtiger Hinweis: Die Anwendung sollte ausschließlich auf Grundlage einer Bodenanalyse erfolgen, um die Ausbringmenge von Schwefel zu bestimmen eine Überdüngung zu vermeiden.
Empfehlung: Für eine verbesserte Wirkung und optimierte Nährstoffaufnahme empfehlen wir die Kombination mit dem EMIKO Garten- und Bodenaktivator.
Zugelassen für den ökologischen Landbau - ideal für nachhaltige Bewirtschaftung und bewussten Anbau.
Hintergrundwissen:
Schwefel und Phosphor konkurrieren bei der Nährstoffaufnahme. Ein unausgeglichenes Verhältnis kann die Schwefelaufnahme der Pflanze behindern.
Der Mindestgehalt an Schwefel im Boden sollte 20 ppm nicht unterschreiten. Müssen Kationen Ca2+, Mg2+, K+ oder Na+ entfernt werden, werden größere Mengen an Schwefel benötigt. Ist z.B. Magnesium im Überschuss und Kalium im Mangel, düngt man Kaliumsulfat. Der Kaliumanteil wird dadurch erhöht und Magnesium zusammen mit dem Sulfat ausgewaschen. Die Menge an verlorenem Schwefel muss daraufhin zusätzlich gedüngt werden. Dies geht aus der Bodenuntersuchung hervor.
Wird Elementarschwefel gedüngt, wird dieser durch Bakterien (Thiobakterien) in Sulfatverbindungen umgewandelt. Dabei entsteht auch Schwefelsäure. Der Sulfatanteil hilft beim Auswaschen eines überschüssigen Kations, die gebildete Schwefelsäure erhöht den Anteil des Wasserstoffes (H+) und ist damit ein Mittel zur pH-Werteinstellung des Bodens.
Sind die Kationenverhältnisse am Austauscher ausgeglichen und der Schwefelanteil im Boden befindet sich über 50 ppm, ist eine übermäßige Schwefeldüngung kontraproduktiv.
- Download "Tabelle zur Erhaltungsdüngung" (3.90 MB)
90 % S Gesamtschwefel
Korngöße: Linsen 4 mm
Inhaltsstoffe: 90 % Elementarer Schwefel, 10 % Quellmittel
Lagerungshinweise:
Dieser Dünger ist trocken und vor Hitze geschützt gelagert mehrere Jahre ohne Wirkungseinbuße verwendbar.
Anwendung:
Vorzugsweise wird Schwefel im Herbst oder Frühjahr gedüngt. Dieser natürliche Phosphatdünger ist in seiner Wirkung abhängig von einem gesunden Bodenstoffwechsel und Humusreichtum. Bei verarmten Böden ist mit einer nur teilweisen Nutzung des Phosphats zu rechnen.
Aufwandmenge:
Nach Versorgungszustand des Bodens und dem Bedarf der angebauten Kulturen.
Ausschließlich in Verbindung mit einer Bodenanalyse zu verwenden, oder eine geeignete Erhaltungsdüngung nach Bedarf der verschiedenen Nutzpflanzen.
Für eine verbesserte Nährstoffaufnahme empfehlen wir die Kombination mit EMIKO Garten- und Bodenaktivator.
Anwendungshinweise:
Zur Schwefeldüngung auf Acker- und Grünland, im Feldfutter und Gemüsebau sowie Garten- und Landschaftsbau. Aufwandmenge nach Versorgungszustand des Bodens und dem Bedarf der angebauten Kulturen.
Beachten Sie hierzu die Ergebnisse Ihrer Bodenuntersuchung! Eine Überdüngung führt zu Problemen in der Nährstoffaufnahme, Boden- und Pflanzengesundheit.
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