1996 hat Franz Mau im Alter von 70 Jahren die Technologie der Original EM Effektive Mikroorganismen® nach Deutschland geholt. In einem Alter, in dem sich andere Menschen zur Ruhe setzen, hat er nochmal einen Neuanfang gewagt und sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Er wollte diese neue Technologie in Deutschland bekannt machen. Was hat ihn vor 20 Jahren so fasziniert?
Wir treffen Franz Mau in seinem Haus in der Eifel; sind zu Kaffee, Kuchen und Erinnerungen eingeladen.

Nach einem herzlichen Empfang führt uns der jetzt 90jährige Franz Mau in sein Wohnzimmer. Er ist gut vorbereitet auf unser Treffen und berichtet, er habe bereits seit Tagen alte Fotos und Dokumente durchgesehen. Und dort steht sie: Eine großen Box voller Erinnerungen aus der Anfangszeit von EM® in Deutschland.

Franz Mau hat EM® in Deutschland bekannt gemacht

Dass es ihm gelungen ist, die effektiven Mikroorganismen in Deutschland bekannt zu machen, daran zweifelt niemand. 2016 feiert die EMIKO® ihr 20jähriges Firmenjubiläum und „20 Jahre EM® – das Original in Deutschland“.
Der Name „EMIKO®“ kommt auch von Franz Mau: „Ich wollte deutlich auf die effektiven Mikroorganismen hinweisen.“ Daher wählte er einprägsame Buchstaben aus den beiden Worten „Effektive MIKroOrganismen“. „Erst später habe ich erfahren, dass Emiko auch ein japanischer Mädchenname ist“, erzählt er.

In Österreich fing alles an

„Die erste Flasche EM® habe ich in Österreich gesehen. Es war am 10. Mai 1996 auf einer  Veranstaltung zum Thema Kompost“, erinnert sich Franz Mau. Im Rahmen eines Vortrags wurde dort kurz erwähnt, dass EM® gegen Schnecken helfen soll.
„Ich habe damals Landmaschinen verkauft und alle Bauern und Gärtner, die ich kannte, hatten Probleme mit Schnecken. Das hat mich neugierig gemacht und ich wollte mehr darüber wissen.“
Franz Mau sprach die Dozentin an, die ihm berichtete, dass der japanische Professor Dr. Teruo Higa vor kurzem bei einem Vortrag in Paris über seine neue Entdeckung „Effektive Mikroorganismen in der Landwirtschaft“ gesprochen hatte. Es war Higas erster Auftritt in Europa. Weiter erfuhr er, dass EM® in Holland bereits im Einsatz sei. Franz Mau reiste also nach Holland und bekam dort seine erste Flasche EM·1® – „und ich habe sie bar bezahlt“, berichtet er mit einem stolzen Lächeln.

Die erste Flasche EM·1® für den Gartenteich

Zuhause angekommen, verteilte Franz Mau den ganzen Liter EM® im trüben Gartenteich. „Ich war damals ja schon 70 Jahre alt und mir war klar: Wenn ich jetzt noch was Neues anfange, dann nur, wenn mein Sohn Reinhard mitmacht.“
Reinhard Mau aber war skeptisch. Die „braune Brühe“ aus der Flasche wirkte auf ihn nicht besonders vertrauenserweckend. Doch schnell verlor sich seine Skepsis und wich der puren Überzeugung, denn nach drei Tagen war der Gartenteich glasklar! Auch für Reinhard Mau war seither klar, dass EM® „unter die Leute“ muss.

Prof. Higa gibt seine Zusage für den Vertrieb in Deutschland

Am 22. Juli 1997 kam Professor Higa zu einer Veranstaltung nach Holland. Franz Mau war vor Ort und sprach ihn persönlich an. „Wir wollten jetzt unbedingt den Vertrieb für Deutschland übernehmen und haben von Higa auch per Handschlag die Zusage bekommen.“

„Voller Euphorie fuhren wir zurück“, erinnert sich Franz Mau, denn zeitgleich mehrten sich die Berichte über erste Erfolge mit EM® sowohl im Garten- und Landwirtschaftsbereich, als auch bei Menschen. „Leider gab es nur wenig Schriftliches und wenn, dann nur in Englisch. Es wartete also eine Menge Arbeit auf uns. Mein Sohn Pit, der späterer den EM e.V. gründete, und unsere Freundin Edith Sassenscheidt übersetzten viele Unterlagen und schufen so auch die deutsche Grundlage für das Higa-Buch Eine Revolution zur Rettung der Erde.“

Unterstützung von Familie und Freunden

Franz Mau ist es wichtig zu betonen, wie sehr er von seiner Familie und guten Freunden in dieser nicht immer einfachen Anfangszeit unterstützt wurde: „Ohne unsere Freunde, besonders Edith und Wolfgang Sassenscheidt, wäre ich nie so weit gekommen. Edith konnte als Heilpraktikerin gut beobachten, was EM® bei Menschen bewirken kann. Sie hat viele Vorträge gehalten und persönliche Erfahrungsberichte gesammelt.“

Erfolge in der Landwirtschaft – EM® überzeugte uns immer mehr

Franz und Reinhard Mau hingegen kümmerten sich mehr um die Landwirte. „Wir haben sehr oft EM® verschenkt, weil wir nur so die Landwirte überzeugen konnten. Aber die Landwirte überzeugten dann auch uns.“
Franz Mau erzählt von einem Landwirt mit Milchvieh aus Norddeutschland: „Wir bekamen eine Einladung zum Frühstück, nachdem er einige Zeit mit EM® gearbeitet hatte. Wir waren ganz erstaunt, als wir den gedeckten Tisch im Kuhstall sahen. Er wollte uns demonstrieren, dass er keine Fliegen mehr im Stall hatte. EM® entzieht Fliegen die Lebensgrundlage. Es gibt mit EM® viel weniger Fäulnis, und wo keine Fäulnis ist, da sind auch keine Fliegen. So einfach ist es!“
Er berichtet von einem anderen Landwirt, der bei seinen Kühen Probleme mit den Zellzahlen hatte, die etwas über die Milchqualität aussagen. „Wenn die Zellzahlen zu hoch sind, dann deutet das auf vermehrte Euterentzündungen im Bestand hin. Nach dem Einsatz von EM® gingen seine Zellzahlen in den optimalen Bereich. Die Bauern haben sich untereinander ausgetauscht, und so bekamen wir weitere Interessenten.“

EM® ist etwas Besonderes

Franz Mau kann viele dieser Geschichten erzählen. Noch heute merkt man ihm die Begeisterung an. „Es war ein tolle Zeit. Meistens war Reinhard unterwegs und sprach unsere potentiellen Kunden an. Es ging bei uns zuhause nur noch um EM® und was man damit alles machen kann“, erinnert er sich.
Franz Mau ist heute noch von dem Weg überzeugt, den er damals beschritt: „Ich habe im Laufe meines Lebens für verschiedene Landmaschinenfirmen gearbeitet. Es hätten auch andere Firmen sein können, sie waren für mich austauschbar. Aber EM®, das ist was Besonderes. Ich weiß, wenn ich jemandem EM® gebe, dann hat er absoluten Nutzen davon.“

Mit 90 Jahren immer noch fit

Franz Mau steht mitten im Leben. Er surft im Internet, mailt mit seinen Kindern und Enkeln und ist gerne unter Leuten. Wir drücken ihm unsere Bewunderung aus, über die er sich sehr freut. Er ist davon überzeugt, dass EM® seinen Teil dazu beiträgt. „Ich nehme seit 20 Jahren EM®. Morgens ein Schnapsgläschen EM-X GOLD® und zweimal täglich EMIKO®SAN in einem Glas Wasser.“
Wie gut, dass Franz Mau damals am 10. Mai 1996 in Österreich war und sich für EM® entschieden hat.
Wir verlassen die Eifel und fahren zurück zur EMIKO® nach Meckenheim. An gut sichtbarer Stelle hängt hier eine Fotografie von Professor Higa an der Wand. Wir finden, ein Bild von Franz Mau gehört direkt daneben.

image_pdfimage_print