Zusammen mit seiner Frau Cilia betreibt Landwirtschaftsmeister Andreas Gentz im Eifel-Dorf Kall den „Margaretenhof“. Auf dem 80 ha großen Bio-Betrieb lebt Familie Gentz zusammen mit 45 Milchkühen, etwa derselben Anzahl Rinder, Kälbern, Pferden, Hühnern, Hunden und  Katzen. Andreas Gentz gehört mit ca. 15 Jahren Erfahrung zu den EM-Pionieren, machte als einer der Ersten seine Ausbildung zum EM-Berater und hat die EM-Technologie sinnvoll in seine gesamten Betriebsabläufe eingebunden.

Den ersten Kontakt zu EM bekam Andreas Gentz über seine Mutter. Sie litt damals an einer schweren Amalgamvergiftung und erhielt über eine Empfehlung aus Baden Württemberg eine Flasche EM. Nachdem es seiner Mutter recht schnell besser ging, stelle Andreas Gentz über die Adresse auf der Flasche fest, dass diese nicht weit von seinem Heimatort entfernt abgefüllt wurde. Von der Wirkung beeindruckt und mit der Intention mehr über EM zu erfahren, stellte er den Kontakt zu Franz Mau her, der die EM Effektive Mikroorganismen® 1995 erstmals nach Deutschland brachte.

„Bei uns auf dem Hof ist EM mittlerweile sowas wie Brot oder Butter geworden. Wir gebrauchen es ganz selbstverständlich jeden Tag und an allen möglichen Stellen“, berichtet Andreas Gentz und überlegt, welche konkreten Anwendungsbeispiele er uns nennen kann. „Es geht los im Kuhstall, beim Melken, im Melkstand, auf den Grünland- und Ackerflächen, bei der Futtergewinnung und natürlich auch im Haushalt.“ Genaueres erfahren wir auf einem gemeinsamen Rundgang über den Margaretenhof.

Wir beginnen im Kuhstall, der derzeit – außer ein paar Schwalben – keine Tiere beherbergt. „Von Mai bis Oktober sind die Kühe Tag und Nacht draußen auf der Weide und werden nur morgens und abends zum Melken in den Stall geholt“, erklärt Andreas Gentz. In den Wintermonaten hingegen beziehen sie den großen Tieflaufstall mit Stroheinstreu. Die Tiere können sich dort frei bewegen und haben den ganzen Tag Zugang zu Futter und Wasser. Auffällig ist, dass die Wände und das Inventar im Stall sehr sauber sind. „Ich mache viel mit EM über die Fütterung der Tiere. Der Geruch im Stall ist so auch in den Wintermonaten sehr angenehm, weil wir keinen faulenden Mist haben. Immer wenn es nötig wird, sprühe ich auch den Stall mal mit EM aus. Da ich schon so lange mit EM arbeite, ist das gar nicht mehr so oft nötig, hier wimmelt es einfach überall von diesen kleinen Lebewesen“, freut sich Gentz.
Im Melkstand hat er immer eine EM-Flasche mit Sprühkopf stehen. Probleme mit Euterentzündungen oder hohen Zellzahlen in der Milch habe er auf seinem Betrieb nicht. Den Grund dafür sieht er in seinem gesamten System: der naturnahen Haltung seiner Kühe, dem betriebseigenen Futter, dem „Familienanschluss“, somit der genauen Beobachtung seiner Tiere und natürlich in EM.
Den Melkstand sprüht er täglich komplett mit EM aus, Fliegen sind daher „Mangelware“. Die Tiere fühlen sich wohler, sind beim Melken ruhiger und der Melkstand ist sehr sauber.

Auf seinen Ackerflächen baut Andreas Gentz Weizen, Hafer, Silomais und Kleegras im Wechsel an. Der Weizen wird zum Zeitpunkt der Teigreife gehäckselt und als sogenannte Ganzpflanzensilage einsiliert. Um den Silierprozess zu sichern und die Verdaulichkeit des Futters zu verbessern, sprüht Andreas Gentz EM Silan® während des Verdichtens auf das Siliergut. Auch beim Silomais nutzt er die positiven Auswirkungen der EM’s auf die Qualität der Silage. Der Hafer wird gedroschen und im Winter an die Kälber und Jungrinder verfüttert.
Als Dünger wird auf Acker- und Grünland der in der Viehhaltung anfallende Mist ausgebracht. Da die Tiere über die Fütterung regelmäßig EM erhalten, ist auch der Mist bereits vorfermentiert und mit den positiven Mikroorganismen besiedelt, die anschließend das Bodenleben bereichern. Wie gesund und lebendig der Boden auf Andreas Gentz Flächen ist, können wir auf der Weide mit ihrem vielfältigen Aufwuchs bestaunen. „Bei uns wächst das Gras sogar direkt durch die Kuhfladen hindurch. Das habe ich sonst noch nirgends gesehen. Oft entsteht an der Stelle, wo eine Kuh ihre Notdurft verrichtet hat, ein Loch in der Grasnarbe. Dass das bei uns nicht so ist, liegt natürlich nicht nur an dem guten Bodenleben, sondern auch an der guten Verdauung unserer Kühe, die mit EM unterstützt wird“, ist sich Andreas Gentz sicher.

Im Tränkebecken der Kühe hängt dauerhaft ein Beutel mit grauen EM-X® Keramik Pipes. „Milch gibt es nur, wenn ausreichend getrunken wird. Und mit den Pipes im Wasser trinken die Kühe mehr“, weiß Gentz und krault seiner „Luise“ den Kopf.

„Seit ich EM so flächendeckend auf meinem Betrieb einsetze, geht es unseren Tieren und uns viel besser. Ganz klar, die EM’s könnten keine Wunder vollbringen, wenn unser Haltungssystem schlecht wäre, wir Fehler beim Melken machen würden, oder sonst irgendwo etwas im Argen läge. Aber ich bin überzeugt, dass sie kleine Schwachstellen ausbügeln können, die Tiere robuster machen und einen guten Ansatz noch weiter verbessern können.“

Wir danken Andreas Gentz für die schönen Stunden auf seinem Hof! Wer direkt mit Andres Gentz in Kontakt treten möchte, sendet eine E-Mail an a.gentz@em-berater.de oder schaut auf seiner Internetseite unter www.em-eifel.de

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