Wasser trinken ist lebenswichtig und unterstützt den gesamten Stoffwechsel. Insbesondere aktive Menschen haben zuweilen einen noch höheren Wasserbedarf. Beim Sport, auf Spaziergängen und Wanderungen, in der Schule und bei der Arbeit – überall sollte gutes, gefiltertes Wasser getrunken werden, denn es fördert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Doch das gefilterte Leitungswasser muss irgendwie transportiert werden. Wir erklären, welche schadstofffreien Trinkflaschen für unterwegs in Frage kommen, und welche Vor- und Nachteile bei den einzelnen Flaschen zu berücksichtigen sind.

Glas, Edelstahl oder Kunststoff (Tritan) – welche Trinkflasche passt zu mir?

Trinkflaschen für unterwegs sollten BPA-frei, frei von Phthalaten, leicht zu reinigen, geschmacksneutral, geruchsfrei, dicht und möglichst robust sein. Letzteres trifft auf Glasflaschen leider nicht zu. Weil es bei Glas-, unbeschichteten Edelstahl- und Tritanflaschen zum jetzigen Stand des Wissens aber zu keinerlei Stoffaustausch kommt, sind sie die Favoriten für die Aufbewahrung von Getränken für unterwegs. Wir empfehlen als Durstlöscher gefiltertes Wasser (warum, lesen Sie hier), dünne Saftschorlen mit gefiltertem Wasser oder kalte Tees, die z. B. für Kinder mit etwas Saft aufgepeppt werden können.

Trinkflaschen aus Glas
+ können mit kochendem Wasser ausgespült und auch mal mit natürlichen Säuren
(Essig- oder Zitronensäure-Lösung) gereinigt werden
+ die optische Sauberkeit ist gut zu kontrollieren
+ können in die Spülmaschine
+ sind für Getränke mit und ohne Kohlensäure geeignet
– schwer
– nicht bruchsicher
→ auf BPA-freien Verschluss achten!

Trinkflaschen aus Edelstahl
+ bruchsicher und können auch mit kleinen Beulen noch verwendet werden
+ viel leichter als Glas
+ können mit kochendem Wasser ausgespült werden
+ sind auch für Kinder geeignet
+ sind für Getränke mit und ohne Kohlensäure geeignet
→ auf BPA-freien Verschluss achten!

Kunststofflaschen aus Tritan wie die „Trinkflasche Aqua Tritaletta“
+ sehr leicht und stabil
+ günstig
+ auch für Kinder geeignet
+ Reinigung in der Spülmaschine oder per Hand möglich
– nur Getränke ohne Kohlensäure

Sind Kunststoffflaschen aus Tritan wirklich unbedenklich?

Weil Tritan™ (der eigentliche Name dieses Kunststoffes lautet Triphenylmethan) sehr leicht und stabil ist, ist er für Trinkflaschen besonders interessant. Ein weiterer Vorteil: Tritan ist im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Kunststoffen, die für Trinkflaschen in Frage kommen, frei von Bisphenol A (BPA) und zudem geschmacks- und geruchsneutral.
Auch die als krebserregend geltenden Polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK), die in vielen Kunststoffen enthalten sind, sind in den Tritanflaschen natürlich nicht enthalten.

Die lebensmittelechten Flaschen aus Tritan™ sind bis 80 Grad wärmebeständig und können daher sogar in die Spülmaschine. Die Hersteller weisen jedoch explizit darauf hin, dass sich die Lebensdauer der Flaschen bei häufiger Reinigung in der Spülmaschine verringert. Einzig möglicher Nachteil: In Tritanflaschen können nur Getränke ohne Kohlensäure eingefüllt werden.

Nach aktuellem Kenntnisstand gelten Trinkflaschen aus Tritan™, wie die „Trinkflasche Aqua Tritaletta“, als bedenkenlos verwendbar und empfehlenswert als leichte und günstige Trinkflasche für unterwegs.

Einfüllen, verschließen, genießen – Tipps für die Benutzung von Trinkflaschen

  1. Die Trinkflasche sollte nach dem Einfüllen von frisch gefiltertem Wasser, Tee oder Saftschorlen aus gefiltertem Wasser (siehe hierzu die EMIKO® H2O-Serie) sofort verschlossen werden. So wird vermieden, dass Staubpartikel und mit ihnen unerwünschte Bakterien in die Flasche gelangen.
  2. Aus hygienischen Gründen sollte eine Trinkflasche – aus der ja in der Regel direkt getrunken wird – nur von einer Person benutzt werden.
  3. In die Trinkflasche kann noch ein EMIKO® Kagen für Getränke oder ein Keramik Ring gelegt werden. Sie halten das Getränk geschmacklich frisch, auch wenn es über mehrere Stunden in der Flasche bleibt.
    EM-X® Keramik mitzunehmen ist auf jeden Fall sinnvoll, wenn man bereits weiß, dass man seine Flasche an einem fremden Wasserhahn ohne Filteranlage auffüllen wird. So werden zumindest die großen Wassercluster verkleinert und potenziell negative Informationen aus dem Wasser gelöst.

Reinigung der Trinkflaschen

Trinkflaschen sollten nach jeder Benutzung gut gereinigt werden. Insbesondere, wenn zuckerhaltige Getränke wie Saftschorlen eingefüllt wurden, können sich unerwünschte Bakterien in verbliebenen Resten wunderbar vermehren. Schaffen Sie sich unbedingt eine der Flasche angepasste Reinigungsbürste an, damit die Flasche von innen manuell gut gereinigt werden kann. Achten Sie bei der üblichen Reinigung unbedingt auf die Empfehlungen des Flaschenherstellers, damit Sie Ihre Flasche lange nutzen können.

Abhängig von der Nutzungshäufigkeit, sorgen die milden EMIKO®-Reiniger etwa alle ein bis zwei Wochen dafür, dass sich vorhandene Bakterien lösen und Flasche, Trinkaufsatz und Verschluss auch mikrobiell komplett sauber werden:

  • Reinigen Sie die Flasche wie üblich.
  • Nehmen Sie nun eine Schüssel (bei mehreren Flaschen geht das auch direkt im Spülbecken), füllen lauwarmes Wasser ein und geben pro Liter Wasser 20 ml eines EMIKO®-Reinigers hinein.
  • Legen Sie einige Keramik-Pipes oder einen Keramik Ring mit in das Wasser, damit die Oberflächenspannung verringert wird und sich Verschmutzungen besser lösen.
  • Lassen Sie die Flaschen (sie sollten komplett unter Wasser sein!) für mind. eine Stunde in der Lösung liegen.
  • Spülen Sie alles mit lauwarmem Wasser und lassen Sie die Flaschen an der Luft trocknen.

Diese mikrobielle Flaschenreinigung kann mit Glas-, Edelstahl- und Tritanflaschen sowie den jeweiligen Trinkaufsätzen und Verschlüssen gleichermaßen durchgeführt werden.

Diese Trinkflaschen sollten Sie nicht verwenden

PET-Flaschen wie z. B. geleerte Mineralwasserflaschen, denn sie sind nicht BPA-frei und können daher hormonähnliche Stoffe in das Getränk abgeben.

Flaschen aus Aluminium sind zwar leicht und bruchsicher, aber von innen mit einer Beschichtung versehen, die Weichmacher enthält.

Generell alle Kunststoffflaschen, die nicht explizit eine Kennzeichnung haben, dass sie BPA-frei sind. Auch Trinkflaschen für Kinder sind da nicht automatisch ausgenommen, wie verschiedene Tests von Verbraucherschutzverbänden gezeigt haben.

Flaschen mit sehr kleinen Einfüllöffnungen, denn sie können nicht gut gereinigt werden. Zudem Flaschen mit Trinkaufsätzen, die sich schlecht reinigen lassen, denn insbesondere an den Mundstücken können sich Bakterien gut festsetzen und halten.

Tipp für vorhandene Trinkflaschen: Riechen Sie einmal intensiv in die Flasche hinein. Jede Art von Kunststoffgeruch kann ein Indikator dafür sein, dass die Flasche Schadstoffe in das Getränk abgeben könnte. Schadstofffreie Trinkflaschen sind geruchs- und geschmacksneutral.

Filtern statt Kistenschleppen

Wasser aus der Leitung ist oft qualitativ besser als Mineralwasser aus Flaschen. Zudem ist es günstiger, umweltfreundlicher und das Kistenschleppen entfällt. Dass die für Mineralwasser üblichen PET-Flaschen sogar Schadstoffe ins Wasser abgeben, wissen inzwischen viele Verbraucher.

Warum man Trinkwasser filtern sollte, haben wir bereits in einem Beitrag beschrieben – ebenso wie die konkreten Wasseraufbereitungs-Möglichkeiten mit der EM®-Technologie.

Alle Produkte der EMIKO® H2O-Serie und alle EM-X® Keramikprodukte zur Wasseroptimierung finden Sie im EMIKO Shop.

Fazit

Trinkflaschen für unterwegs sollten aus Glas, Edelstahl oder aus dem schadstofffreien Kunststoff Tritan™ bestehen. Welche Flasche davon die beste Wahl ist, entscheiden in erster Linie individuelle Vorlieben und Ansprüche an die Flasche. Als Getränk für unterwegs wie auch für zuhause sollte gefiltertem Wasser der Vorzug gegeben werden, weil es die Stoffwechselprozesse im Körper bestmöglich unterstützen kann.

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