EM® benutzen ist aktiver Umweltschutz

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In ganz vielen Beiträgen haben wir darauf hingewiesen, wie sich die Anwendung der EM®-Produkte im jeweiligen Bereich auf die Umwelt auswirkt. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen einen Überblick geben, um welche Anwendungsgebiete es sich im Speziellen handelt. Gleichzeitig verlinken wir zum Weiterlesen die wichtigsten Beiträge zu den Themengebieten.
Was diesen Beitrag auch ausmacht: Er soll Ihnen bewusstmachen, wieviel Gutes Sie mit der EM®-Anwendung in Ihrem Umfeld bewirken und Ihnen Anregungen geben, die in Gesprächen mit Menschen helfen, die EM® bisher noch nicht kennengelernt haben.

„Gutes“ Abwasser – Reinigen mit EM®

Eigentlich wissen wir, dass wir mit Reinigern im Haushalt sparsam umgehen sollten, um die Umwelt zu schonen. Mit den EM®-Reinigern verhält es sich aber anders: Jeder Milliliter der EMIKO®-Reiniger (Allzweckreiniger Lavendel, Zitrone oder Citrusreiniger hell) sorgt nicht nur für Sauberkeit bis zur mikrobiellen Ebene, er hilft – später, wenn das Reinigungs- oder Wischwasser in den Abfluss geschüttet wurde – im Abwassersystem Schadstoffe abzubauen und das Wasser zu reinigen. Automatisch leistet jeder, der mit EM® seinen Haushalt reinigt, also einen Beitrag zur Entlastung unserer Flüsse, Seen und Meere.

Das mag hochtrabend klingen, doch weiß man um die aktuellen Möglichkeiten in unseren Klärwerken, wird manches klarer: original EM® wirken auf kleinster Ebene und bauen auch Stoffe ab (zerlegen sie in ihre Einzelteile und machen sie auf diese Weise unschädlich), die in den Klärwerken nicht aus dem Wasser gefiltert werden können: z. B. Medikamente, Nanopartikel aus Kosmetika, Pflanzen- oder Holzschutzmittel. Die in original EM® enthaltenen Photosynthesebakterien haben in dieser Hinsicht eine Schlüsselfunktion.
Es gibt bereits wenige Klärwerke, die auf EM® setzen, um das Abwasser umfangreicher und umweltverträglicher zu reinigen. Wegen formeller Vorgaben und behördlicher Regelwerke werden es leider nur sehr langsam mehr. Bis dahin heißt es also selbst die Initiative ergreifen und reichlich mit EM® reinigen!

Holen Sie sich in diesen Beiträgen weitere Infos rund um die Reinigung mit EM®:

EM® fördert den Humusaufbau und Humus bindet CO2

Forscher haben errechnet, dass die vom Menschen verursachten Kohlendioxid-Mengen für etwa zwei Drittel des Klimawandels verantwortlich sind. Das ist ein besorgniserregendes Ergebnis, das alldiejenigen zum Handeln aufruft, die sich auch für ihre Kinder, Enkel und Urenkel einen lebendigen Planeten wünschen. Doch was tun?

Ganz einfach: EM® im eigenen Garten anwenden und/oder die Anwendung auf öffentlichen Flächen vorantreiben. …und darüber hinaus natürlich alle bekannten Empfehlungen wie „das Auto mal stehenlassen“, „regionale Lebensmittel kaufen“, „weniger Fleisch essen“ oder „Strom sparen“ beherzigen.

Die in der Landwirtschaft, im Gartenbau oder in den eigenen Gärten üblichen Bewirtschaftungsmaßnahmen der vergangenen Jahrzehnte haben dazu geführt, dass nur noch knapp die Hälfte der ursprünglich vorhandenen Humusreserven in unseren Böden vorhanden sind. Der im Humus gebundene Kohlenstoff wurde als CO2 in die Atmosphäre abgegeben.

Der Humusanteil im Boden liegt derzeit bei 1 – 1,5 %, wobei das Drei- bis Vierfache möglich wäre. Langjährige Profis unter den EM®-Anwendern haben festgestellt, dass mithilfe von EM® und der regelmäßigen Zuführung organischer Substanz (z. B. EM®-Kompost oder Bokashi) jährlich Humus-Zuwachsraten von 1% möglich sind. Wenn man nun weiß, dass global zwei- bis dreimal mehr Kohlenstoff in Form von Humus gebunden ist als sich CO2 in der Atmosphäre befindet, wird das enorme Potenzial von EM® und bodenverbessernden Maßnahmen deutlich!

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Biologischer Pflanzenschutz mit EM® fördert Nützlinge

Immer mehr heimischen Vögeln fehlt es an Nahrung und geeigneten Lebensräumen. Ihre Bestände werden kleiner. Insekten werden in unserer Kulturlandschaft immer weniger und die Vielfalt der Pflanzenwelt schrumpft. Lichtblicke sind Bienen- und Insektenweiden, wiederbelebte und neu angelegte Feldraine und alle biologisch bewirtschafteten Flächen. Dass ein maximaler Schutz von Kulturpflanzen, Insekten, Vögeln und der weiteren Tierwelt möglich ist, zeigen Landwirte (konventionell wie biologisch wirtschaftend), die sich zur Integration von EM® auf ihren Betrieben entschieden haben. Besuchen Sie in diesem Zusammenhang auch unsere Seite für den Agrarsektor und lesen Sie im Blog, wofür die EM®-Technologie in der Landwirtschaft eingesetzt wird.

Im Kleinen funktioniert das natürlich auch im Hausgarten. Der biologische Pflanzenschutz beginnt unserer Ansicht nach bereits im Boden (wir nennen ihn gerne den „Darm der Pflanze“) und wird ergänzt durch EM5 Forte, das alle oberirdischen Pflanzenteile vor Schadkeimen schützt und alle Insekten verschont, weil Schädlinge lediglich vergrämt aber nicht getötet werden.

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Tipp: Wenn Sie Hilfe benötigen, wie Sie die empfohlenen Anwendungen auf Ihren Garten übertragen, hilft Ihnen unsere Beratung gerne weiter: info@emiko.de oder (+49) 2225 95595-0.
Versuchen Sie darüber hinaus, über die ganze Vegetationszeit blühende und samentragende Pflanzen in Ihrem Garten zu kultivieren und für Versteckmöglichkeiten für Insekten zu sorgen.

EM® im Garten schützt das Grundwasser

Mineralische Dünger, wie z. B. das bekannte Blaukorn, sind nicht gut für unser Grundwasser. Zwar haben sie einen unmittelbaren Effekt auf das Pflanzenwachstum, aber oft sind es für den Moment zu viele Nährstoffe, die von den Pflanzen nur zum Teil aufgenommen werden können. Der Rest sickert in tiefe Bodenschichten, bis ins Grundwasser und belasten seine Qualität. Das ist insbesondere in Wassereinzugsgebieten ein Problem, das die Wasserwerke immer häufiger dazu veranlasst, Trinkwasser verschneiden zu müssen, um Grenzwerte der Trinkwasserverordnung einhalten zu können.

Weil das viele Gartenbesitzer wissen und es für Pflanzen und Boden nachhaltig besser ist, geht der Trend in den vergangenen Jahren zum organischen Dünger. Durch mikrobielle Aktivität und die von Kleinstlebewesen werden organische Substanz ab- und umgebaut und Nährstoffe pflanzenverfügbar in der oberen Bodenschicht gebunden (-> Humus wird aufgebaut!). Das Grundwasser wird nicht unnötig mit Nährstoffen belastet.

In seinem eigenen Garten kann daher jeder einen Beitrag zur Qualität des Trinkwassers leisten. Und wer seinen Garten mit EM® pflegt und düngt, setzt dem Grundwasserschutz die Krone auf, denn:

Alles zusammen macht den EM®-gepflegten Gartenboden zu einer optimalen Filterstufe, bevor Regen- und Gießwasser das Grundwasser erreichen.

Holen Sie sich in diesen Beiträgen weitere Anregungen:

Fazit: EM®-Anwender verbessern ihren ökologischen Fußabdruck

Es gibt Menschen, denen ist es gleichgültig, wie unsere Erde in 100 Jahren aussehen wird. Uns ist das nicht gleichgültig. Und unseren Kunden auch nicht. Das wissen wir aus den letzten 20 Jahren EMIKO® und unseren täglichen Gesprächen. Ein gutes Gefühl.
Der „ökologische Fußabdruck“ gibt in diesem Zusammenhang einen schönen Anhaltspunkt, wie ökologisch verträglich und nachhaltig sich ein Mensch auf der Erde verhält. Je kleiner der Abdruck, umso besser. Einberechnet wird zum Beispiel freigesetztes CO2 durch menschliche Aktivitäten wie Heizen, Autofahren oder was es kostet, unsere Abfälle zu entsorgen. Mit EM® wird die Umwelt geschützt und kann sich regenerieren: Böden, Pflanzen, Tiere, Wasser und schließlich der Mensch profitieren. Jeder Einzelne verkleinert seinen „ökologischen Fußabdruck“.


Pferde: Weidepflege mit EM®

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Pferdeweide pflegen

Verdichteter Boden, eine geschädigte Grasnarbe, Geilstellen mit Brennnesseln und typische Unkräuter wie Ampfer oder Hahnenfuß sind auf Pferdeweiden häufig anzutreffen. Zu viele Pferde pro Hektar oder ungünstige Weidezeiten zählen zu den möglichen Ursachen. Gutes, kräuterreiches Futter finden Pferde auf solchen Weiden kaum noch, deren hauptsächlich verwertbarer Aufwuchs aus wenigen Gräserarten besteht. Effektive Mikroorganismen können dazu beitragen, Weiden auf natürliche Weise zu regenerieren.

Artenreich, mit einer Fülle verschiedener Pflanzenarten, so sahen Weiden noch bis vor ca. 50 Jahren aus. Die Pensionspferdehaltung und mit ihr die Anforderung, viele Tiere auf einer kleinen Fläche zumindest stundenweise zu ernähren, führte zunehmend zu einer einseitigen Zusammensetzung der Pflanzen.
Der Aufwuchs besteht weitestgehend aus wenigen Gräsern wie dem Weidelgras. Kräuter verschwinden nach und nach. Auf Flächen, die zur Heu- oder Silagegewinnung bestimmt sind, sind sie aufgrund der hohen Bröckelverluste nicht einmal erwünscht.

Stellt die Weide in den Sommermonaten die Haupternährungsgrundlage dar, sind gesundheitliche Probleme aufgrund der einseitigen Versorgung, hoher Fruktan- und Endophytengehalte nicht auszuschließen. Mehr über die Problematik der Endophyten erfahren Sie im Beitrag „Endophyten im Weidegras“.

Warum verschwinden die Kräuter?

Auf einer artenreichen Wiese mit Gräsern und Kräutern leben die Pflanzen untereinander in Abhängigkeit. Das ein- bis zweimalige Mähen oder Abweiden pro Jahr sichert diese Symbiose. Für ihren Fortbestand sind Kräuter darauf angewiesen, zu blühen und Samen zu bilden. Bei häufiger Mahd oder Dauerbeweidung haben viele Pflanzen jedoch keine Möglichkeit, zur Blüte und Aussaat zu kommen. Sie verschwinden innerhalb weniger Jahre.

Gräser hingegen brauchen nicht zwingend ihre Samen, um an einem Standort weiter leben zu können. Sie regenerieren sich aus der Wurzel heraus und können sich durch Wurzelausläufer sogar vermehren.

Bei Neuansaaten oder Nachsaaten mit hohen Käuteranteilen, die für Pferdeweiden angeboten und gerne verwendet werden, haben die Kräuter langfristig keine Chance. Sofern gewünscht, kann ein „Kräuterstreifen“ am Rand der Weide für abwechslungsreiches Futter sorgen und ist unterm Strich deutlich günstiger. Nähere Informationen zu solch einem „Kräuterstreifen“ finden sie auch weiter unten im Beitrag.

Robuste und artenreiche Weiden mit EM®

Durch den Einsatz von EM® verbessern sich die Lebensbedingungen aller Pflanzen. Es entstehen weniger „Nischen“, in denen sich nur spezialisierte Pflanzen wohlfühlen. Die Voraussetzungen für einen artenreichen Aufwuchs werden gelegt.

Egal ob lehmig oder sandig, effektive Mikroorganismen verbessern alle Arten von Böden. Sie ergänzen die bereits im Boden befindlichen Mikroorganismen und aktivieren insgesamt das Bodenleben. Die Nährstoffversorgung aller Pflanzen wird verbessert und Bodenverdichtungen werden vermieden bzw. langfristig aufgelöst. Die Durchlüftung des Bodens und sein Wasserhaltevermögen verbessern sich. Gleichzeitig erhöht sich die Trittfestigkeit des Bodens und die Neigung zu Staunässe nimmt ab.

Dauer und Art der EM®-Anwendung auf der Weide

Je nach Zustand des Bodens kann es bis zu vier Jahre dauern, bis deutliche Erfolge der Anwendung erkennbar werden. Zwar mag das zunächst entmutigend klingen, doch die Biologie eines Bodens zu verbessern, ist ein langwieriger aber lohnender Aufwand.

Für die EM®-Anwendung auf der Weide kommen für kleine Bereiche und die private Nutzung der EMIKO® Garten- und Bodenaktivator oder selbst vermehrtes EMa (je nach Qualität muss die Aufwandmenge bis zu doppelt so hoch sein!) in Frage. EM·1® wird aus Kostengründen selten verwendet.
Für die gewerbliche Pferdehaltung und landwirtschaftliche Betriebe kommen EMIKO® SoilCare als Bodenhilfsstoff und EMIKO® SoilCare PLUS als Kombination aus Bodenhilfsstoff und leichtem Dünger als Produkte für den großflächigen Einsatz in Frage.
Die genannten Bodenhilfsstoffe werden wie folgt angewendet:

Im ersten Jahr werden zu Beginn und etwa zur Mitte der Vegetation pro Hektar 150 l EMIKO® Bodenhilfsstoff mit mindestens 450 l Wasser pro ha ausgebracht. An problematischen Standorten sollte diese Menge auch im Folgejahr noch verwendet werden.

In den Folgejahren werden zu Beginn und etwa zur Mitte der Vegetation 75 l EMIKO® Bodenhilfsstoff mit mindestens 300 l Wasser pro ha ausgebracht.

Die Empfehlungen gelten für Flächen, die in erster Linie mineralisch gedüngt werden. Auf der EMIKO® Agrar haben wir einen Beitrag zur Grünlandpflege mit EM® gepostet, der weitere nützliche Infos enthält und auch die Anwendung von EMIKO® SoilCare PLUS beschreibt. Dieses Produkt eignet sich übrigens auch super für alle Hobby-Pferdehalter, die ihre Weiden selbst pflegen. Es ist im BigBag zu 750 kg, aber auch in 20 kg-Säcken erhältlich. Wenn Sie sich für dieses Produkt interessieren, melden Sie sich bitte telefonisch bei uns oder stellen eine Anfrage über das Kontaktformular der EMIKO® Agrar-Seite.

Hinweis zur Unkrautbekämpfung: Der Einsatz von EM® schließt eine chemische Unkrautbekämpfung nicht zwingend aus. Ist die Fläche von hartnäckigen Unkräutern besiedelt, die, in größeren Mengen aufgenommen, vielleicht sogar schädlich sein können (z. B. Hahnenfuß), macht es Sinn, zunächst eine gezielte Unkrautbekämpfung vorzunehmen. Lücken im Bestand müssen entsprechend nachgesät werden.
Bei sehr starker Verunkrautung ist über den Umbruch der Fläche nachzudenken. Kosten und Nutzen sind hier abzuwägen, Beratung bieten zum Beispiel die Landwirtschaftskammern an.
Bei kleinen Flächen und wenig Unkraut genügt meist das Ausreißen oder Ausstechen dieser Pflanzen vor der Samenreife.

Organisches Material ist „Futter“ für das Bodenleben

Von entscheidender Bedeutung für ein aktives Bodenleben sind nicht die Mikroorganismen allein, denn sie brauchen „Futter“ in Form von organischem Material, das sie zu pflanzenverfügbaren Nährstoffen umwandeln. Drei mögliche Maßnahmen für die private Pferdehaltung mit wenigen Pferden:

  1. EMIKO® SoilCare PLUS als pelletierter organisch-mineralischer NPK-Dünger mit EM®, der ganz einfach mit einem Düngerstreuer ausgebracht werden kann. Nähere Infos im Agrar-Beitrag zur Grünlandpflege mit EM® . SoilCare PLUS wird zu Vegetationsbeginn und etwa Mitte Juni ausgebracht.
  2. Pferdemist-Bokashi oder Kompost aus Pferdemist wird im Herbst auf die Weide ausgebracht und liefert ausreichend organisches Material für die nächste Saison (siehe auch den Beitrag „Bokashi oder Kompost aus Pferdemist“).
  3. Die organische Substanz wird ab Frühjahr in flüssiger Form mittels EMIKO® MikroDünger ausgebracht. Da dieser weniger „Organik“ in den Boden bringt als Mist, wird er mindestens dreimal bis einschließlich Juli ausgebracht. Die Gaben Garten- und Bodenaktivator bzw. EMa können entsprechend reduziert werden, denn im MikroDünger sind ausreichend EM® enthalten.

Traditionell werden Weiden mineralisch gedüngt, was zu starken Nährstoffauswaschungen führen kann, wenn das Bodenleben nicht intakt und wenig Humus da ist. In den ersten Jahren sollte also möglichst auf rein mineralische Dünger verzichtet werden.
Mehr Infos zu mineralischer oder organischer Düngung lesen Sie im Beitrag „Mineralisch oder organisch düngen?

„Kräuterstreifen“ bringt Abwechslung in die Ernährung

EM® bringt langfristig wieder Artenreichtum auf die Weide. Ob es jedoch sehr vielen Kräutern möglich ist, sich wieder anzusiedeln, hängt von der Anzahl der Pferde pro Hektar und der Häufigkeit des Mähens ab.

Zur Versorgung mit Kräutern kann daher auch ein kleiner Streifen am Rand der Weide angelegt werden. Dieser Streifen muss zunächst umgebrochen und mit der Kreiselegge bearbeitet werden. Ausgesät wird eine spezielle Kräutermischung für Pferde, die im Fachhandel oder auch online erhältlich ist.
Wichtig ist, dass die Pferde keinen Zutritt zu dem angelegten Kräuterstreifen haben. „Bedienen“ dürfen sie sich lediglich durch oder über einen Zaun. Der Streifen darf also nicht zu breit sein, damit er für die Pferde auch erreichbar ist. Solch ein Kräuterstreifen wertet die Versorgung auf der Weide erheblich auf, bringt Abwechslung und liefert viele Nähr- und Wirkstoffe.
Gemäht wird er einmal im Jahr.

Grundlegende Maßnahmen der Weidepflege

  • angepasste Besatzstärke (ein bis zwei Pferde pro Hektar, je nach Art der Weide)
  • bedarfsgerechte Düngung
  • regelmäßig abmähen bzw. ausmähen; am besten Schnitt- und Weidenutzung im Wechsel
  • im Frühjahr Schleppen zum Einebnen von z. B. Maulwurfshügeln, Striegeln zur Belüftung des Bodens
  • kein Weidegang bei aufgeweichter Grasnarbe
  • alle zwei Jahre Bodenprobe durchführen, bei Bedarf kalken (EM® wirkt sich langfristig aber auch positiv auf den Boden-pH-Wert aus!); auf kleineren Flächen EMIKO® UrgesteinsMehl ausbringen
  • Kot absammeln, um Geilstellen und Reinfektion mit Würmern zu vermeiden – Mist darf erst gut durchfermentiert als EM®-Kompost bzw. Bokashi auf die Weide

Fazit

Die Weidepflege mit EM®-Produkten ist einfach und wirkt sich langfristig positiv auf die Bodeneigenschaften, das Bodenleben, die Versorgung der Pflanzen und somit den Aufwuchs aus. Wer sich für den EM®-Einsatz entscheidet, sollte langfristig planen und die Anwendung mindestens vier Jahre durchführen, damit die positiven Auswirkungen auf den Boden zum tragen kommen. Auch die regelmäßige Anwendung zweimal im Jahr ist wichtig, um das Milieu im Boden tatsächlich beeinflussen zu können.
Für die private Pferdehaltung mit wenigen Pferden wird meistens der EMIKO® Garten- und Bodenaktivator oder EMa, in der gewerblichen Pferdehaltung EMIKO® SoilCare eingesetzt. Eine einfache Möglichkeit der Kombination von Bodenverbesserung und Düngung bietet der pelettierte organisch-mineralische EM®-Dünger EMIKO® SoilCare PLUS.


Pferde: Weidegewöhnung und Probleme zu Beginn der Weidezeit

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Mit dem Start in die Weidesaison beginnt für viele Pferde der schönste Teil des Jahres. Die Weidegewöhnung verläuft jedoch nicht bei allen Pferden ohne Verdauungsprobleme, die sich unterschiedlich äußern können. Dass es wichtig ist, die Tiere langsam an das frische Grün zu gewöhnen, weiß jeder Pferdehalter. Warum das so ist, hat mit dem Aufbau und der Funktion des Verdauungsapparates zu tun – und ganz entscheidend mit Mikroorganismen. Welche Probleme auftreten können und warum die EM®-Technologie zur Vorbereitung auf die Weidezeit, bei der Weidegewöhnung und einige Wochen darüber hinaus so gut funktioniert, beschreiben wir in diesem Beitrag.

Mögliche Verdauungsprobleme zu Beginn der Weidezeit

Das junge Gras ist eiweiß- und kohlenhydratreich. Seine Zusammensetzung unterscheidet sich deutlich von den üblichen Futtermitteln, an die sich das Pferd in den vergangenen Wintermonaten gewöhnt hat. Sobald das erste Grün gefressen wird, steht die Darmflora also vor anderen Aufgaben als bisher und muss sich langsam auf das neue Futter einstellen – und das dauert etwa vier Wochen. Frisst das Pferd zu schnell zu viel Gras, kann es zu unterschiedlich starken Verdauungsproblemen kommen:

Kolik: Im Darm kommt es zu Fehlgärungen mit zum Teil starker Gasbildung, die schmerzhafte Krämpfe auslösen.
→ Vor der Weide niemals Kraftfutter füttern, denn das erhöht die Gefahr für Fehlgärungen!
Durchfall: Durchfall ist eine „Reinigungsmaßnahme“ des Darms – das was drin ist, muss raus. Der Durchfall kann sehr schnell vorbei sein, wenn kein Gras mehr aufgenommen wird bzw. wenn sich die Darmflora beginnt, an das neue Futter zu gewöhnen.
→ Tritt Durchfall auf, sollte die Weidezeit vorerst (wieder) reduziert werden.
Kotwasser: Der Darm ist nicht in der Lage, das freie Wasser aus dem Nahrungsbrei aufzunehmen. Kotwasser kann ein Hinweis auf einen zu sauren Darm sein und auch in Verbindung mit Durchfall auftreten.
→ Bei starkem Kotwasser die Weidezeit vorerst (wieder) reduzieren.
Hufrehe: Insbesondere leichtfuttrige Robustrassen, aber auch sehr genügsame Rassen wie Araber oder zu dicke Pferde sind betroffen. Zu viele schwer verdaubare Kohlenhydrate (Stärke und Fruktane) verschieben im Dickdarm den pH-Wert und das Bakterienmilieu. Viele Mikroorganismen sterben ab, wodurch Gifte entstehen, die in den Organismus gelangen und im Huf die gefürchtete Entzündungsreaktion hervorrufen.
→ Werden erste Anzeichen festgestellt, sofort den Tierarzt rufen. Sogenannte „Fressbremsen“ können bei empfindlichen Tieren (die ganze Weidesaison über) helfen, die aufgenommene Grasmenge zu reduzieren.
angelaufene Beine: Das junge, eiweißreiche Gras belastet den Stoffwechsel. Die Entgiftungsorgane Leber und Niere arbeiten auf Hochtouren und es kann zu Flüssigkeitseinlagerungen kommen, wenn Giftstoffe – in dem Fall zellgiftiges Ammoniak – nicht schnell genug als ungiftiger Harnstoff ausgeschieden werden können. Die angelaufenen Beine können auch aufgrund der Gifte entstehen, die aus dem Darm durch vermehrtes Bakteriensterben in den Organismus gelangen.
→ Tägliche Weidezeit (wieder) etwas reduzieren.

Die genannten Probleme können auch zeitgleich auftreten. Der Großteil der möglichen Verdauungsbeschwerden zu Beginn der Weidezeit ist auf eine Darmflora zurückzuführen, die (noch) nicht fähig ist, das vorhandene Futter zu verdauen.

Der Darm des Pferdes – ein „Gewöhnungstier“

Obwohl es durch züchterische Maßnahmen die unterschiedlichsten Pferderassen gibt, gleichen sich der Verdauungstrakt von domestiziertem und Wildpferd hinsichtlich seiner Anforderungen an ein artgerechtes Futter. Etwa 16 Stunden täglich nährstoffarmes und strukturreiches Futter aufnehmen und sich dabei stetig fortbewegen, das passt zum Verdauungsapparat des Pferdes. Abrupt ein anderes Futter in relevanten Mengen? Das kommt in freier Natur nicht vor. Darum reagiert das Pferd auch so empfindlich auf schnelle Futterwechsel.

Bis zu vier Wochen dauert es, bis sich die Darmflora des Pferdes auf ein neues Futterangebot eingestellt hat. Und das ist auch völlig normal, wenn man bedenkt, wie schnell sich die Natur z. B. im Frühling verändert und anderes als das bisherige Futter für ein frei lebendes Pferd verfügbar ist.

Weil die langsame Veränderung der Vegetation über die Fütterung von Pferden, die in menschlicher Obhut gehalten werden, aber nur schlecht nachzuempfinden ist, muss zumindest der Zeitraum für die Anpassung der Darmflora bei einer Futterveränderung berücksichtigt werden. Für die Weidegewöhnung sollten also vier Wochen eingeplant werden.

Richtiges Anweiden: zeitlich begrenzt und kontinuierlich

Optimal und die natürlichste Variante wäre es, wenn dem Pferd immer ein wenig mehr frisches Grün über den ganzen Tag verteilt zur Verfügung stehen würde. Weil das allein aus zeit- und fütterungstechnischen Gründen kaum möglich ist, geht man den Weg der zeitlich begrenzten Aufnahme von frischem Gras, zunächst einmal, später – wenn möglich – auch mehrmals täglich.

10 bis 15 Minuten Fresszeit, mehr sollten es die ersten Tage nicht sein. In der zweiten Anweidewoche kann das Pferd dann etwa 30 Minuten fressen, ab der dritten Woche eine Stunde. Wem es möglich ist, der lässt sein Pferd ab der zweiten Woche vormittags und nachmittags/abends grasen, damit sich die Darmflora noch besser und schneller umstellen kann.
Auch in der vierten Woche sollte der Weidegang nur stundenweise erfolgen und kann anschließend auf die gewünschte tägliche Weidezeit verlängert werden.

Insbesondere in den ersten beiden Wochen sollte die tägliche Weidezeit nicht um mehr als 15 Minuten gesteigert werden. Das Anweiden wird aber nur wie beschrieben durchgeführt, wenn keine Verdauungsbeschwerden auftreten.

Pferde mit Stoffwechselerkrankungen (EMS, Cushing, PSSM) oder Pferde, die bereits Hufrehe hatten, seitens der Haltung und Fütterung und aus tierärztlicher Sicht aber gut eingestellt sind, werden über die doppelte Zeitspanne angeweidet. Sie sollten grundsätzlich auch erst später auf die Weide, wenn der Fruktangehalt in den Gräsern durch wärmere Witterung geringer ist und das Gras schon höher gewachsen ist. Fressbremsen können über die gesamte Weidezeit sinnvoll sein; erst kürzlich oder schwer stoffwechselerkrankte Pferde müssen leider auf den Weidegang verzichten.

Neben dem zeitlich begrenzten Anweiden ist auch das kontinuierliche Anweiden wichtig. Muss das Anweiden z. B. aus Witterungsgründen für mehrere Tage unterbrochen werden, sollte die Zeit des Grasens anschließend wieder auf 10 bis 15 Minuten begrenzt und das Anweiden von vorn begonnen werden. Die neuen Mikroorganismen im Darm sind einfach noch nicht ausreichend stabil etabliert und lassen sich schnell wieder von anderen Mikroorganismen verdrängen. Würde man nach der Pause also einfach direkt eine Stunde grasen lassen, sind Verdauungsprobleme möglich.

Weitere hilfreiche Tipps zur Weidegewöhnung:

  • Vor dem Grasen genügend Heu fressen lassen. Das bremst die Gier auf das frische Grün und verringert das Risiko für Fehlgärungen. Vorher und unmittelbar nachher keinesfalls Kraftfutter geben, denn das provoziert ebenfalls Fehlgärungen!
  • Die ersten beiden Wochen am besten an der Hand grasen lassen. Die Fresszeit kann so besser kontrolliert werden und das Verletzungsrisiko durch zu starkes Toben sinkt.

EMIKO® HorseCare Bokashi in der Zeit der Weidegewöhnung

Mit dem Futter, das wir unserem Pferd geben, füttern wir insbesondere die Mikroorganismen in seinem Darm. Sie bestimmen, welche Nähr- und Wirkstoffe aus dem Futter aufgeschlossen werden, welche weiteren hilfreichen Stoffe durch enzymatische Prozesse gebildet werden, welche Stoffe in den Organismus gelangen und welche unmittelbar ausgeschieden werden. Hat sich im Darm des Pferdes eine gute Gemeinschaft an Mikroorganismen gebildet, geht es dem Pferd gut.

Dass diese Gemeinschaft über einen Futterwechsel oder ungeeignetes Futter (z. B. verdorbene Heulage) schnell aus dem Gleichgewicht zu bringen ist, hat sicher schon jeder Pferdehalter erlebt. Daher ist es gut zu wissen: Was über die orale Aufnahme aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann, kann über die orale Aufnahme auch stabilisiert werden. Und das ist der Ansatz der EM®-Technologie in der Vorbereitung, während und auch einige Zeit nach der Weidegewöhnung.

Das Ergänzungsfuttermittel EMIKO® HorseCare Bokashi bringt eine Konstante in die Zeit der Umgewöhnung. Zu Weidebeginn ist das Bokashi empfehlenswert, weil es im Vergleich zum flüssigen Ergänzungsfuttermittel mehr Stoffwechselprodukte (z. B. Vitamine und Spurenelemente) enthält, die während der Fermentation entstehen und dazu beitragen, den pH-Wert im Darm des Pferdes zu regulieren. Die Praxiserfahrungen zeigen, dass die Verträglichkeit des Anweidens verbessert wird und sich offenbar verlässlich wieder eine stabile Mikroorganismengemeinschaft etabliert.

Mit der Fütterung von EMIKO® HorseCare Bokashi wird optimal bereits zwei Wochen vor Beginn des Anweidens begonnen. Auch direkt zum Start des Anweidens ist der Fütterungsbeginn möglich, sollte die ganze Anweidezeit und möglichst noch zwei Wochen darüber hinaus fortgeführt werden.
Bekanntermaßen empfindliche Pferde können in den ersten Weidetagen auch speziell von EMIKO® HorseCare BokashiPLUS profitieren, das mit Vulkanmineralien und Kohle einen besonderen Wert für die Zeit der Darmumstellung bietet. Für 7-14 Tage ersetzt das BokashiPLUS die tägliche Menge des normalen Bokashi.

Zum Start in die Weidezeit gibt es das „Weidefit-Paket“ im EMIKO® Shop.

Zum Thema Weide und EM® lesen Sie auch unsere Beiträge „Pferde: Endophyten im Weidegras“ und „Pferde: Weidepflege mit EM“.

Fazit

Die zeitlich begrenzte und kontinuierliche Gewöhnung an frisches Gras, über einen Zeitraum von vier Wochen, verhindert beim Pferd weitestgehend die Entstehung von Verdauungsproblemen, die mit einer Futterumstellung einhergehen können. Die langsame Weidegewöhnung ist wichtig, damit sich die Gemeinschaft der Mikroorganismen im Darm des Pferdes allmählich, ohne sprunghafte Milieuverschiebungen, anpassen kann. Für die Vorbereitung auf die Weidezeit, während der Gewöhnung und darüber hinaus hat sich die EM®-Technologie mit dem Ergänzungsfuttermittel EMIKO® HorseCare Bokashi in der Praxis bewährt.


EM® macht trübes Teichwasser klar

       Teiche, Fische & Gewässer        
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Effektive Mikroorganismen beheben die Ursache für Algen und trübes Wasser im Gartenteich. Je nach Zustand des Teiches ist der Erfolg zwar manchmal erst nach einigen Anwendungen erkennbar, doch ganz im Gegensatz zu herkömmlichen Algenmitteln besonders nachhaltig. EM® beeinflussen die Mikrobiologie im Teich und können – ausgehend von dieser kleinsten Ebene – das gesamte biologische Gleichgewicht wieder herstellen.

Teiche sind künstliche Gewässer

Natürliche Teiche haben immer einen Zu- und Abfluss, der für einen Wasseraustausch sorgt. Die Reinigung des Wassers wird von speziellen Mikroorganismen erledigt.
Ein Teich im Garten ist ein künstlich angelegtes Gewässer ohne Zu- und Abfluss. Schon aufgrund dieser Tatsache wird deutlich, dass ein Gartenteich spezielle Pflegemaßnahmen für sein biologisches Gleichgewicht benötigt. Bleibt die Pflege aus oder fehlt das Wissen, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, trüben Algen nicht nur das Teichwasser, sondern auch die Freude am eigenen Teich.

Wie kommt es zur Trübung des Wassers?

Trübes Teichwasser entsteht durch mikroskopisch kleine Schwebalgen, sogenanntes Phytoplankton. Der Grund für starkes Algenwachstum sind zu viele Nährstoffe im Teich. Diese können von den Teichpflanzen nicht vollständig genutzt und von den vorhandenen Mikroorganismen nicht abgebaut werden. So kommt es zu einem stetigen Wachstum der Pflanzen im Teich, zu denen auch die Algen gehören. In Teichen ist es fast ausnahmslos der Nährstoff Phosphat, der je nach Konzentration über gemäßigtes oder starkes Pflanzenwachstum entscheidet. Reichern sich Nährstoffe im Wasser an, spricht man von Eutrophierung.

Viele Algen bedeuten auch mehr abgestorbenes organisches Material, das auf den Boden des Teiches sinkt. Dort wird es unter Verbrauch von Sauerstoff durch Mikroorganismen abgebaut. Ist sehr viel organisches Material vorhanden, wird viel Sauerstoff verbraucht. Spätestens jetzt heißt es: Handeln! Ansonsten kann der Sauerstoffgehalt im Wasser so stark absinken, dass wiederum Nährstoffe aus dem Sediment mobilisiert und ins Wasser abgegeben werden. Ein Teufelskreis entsteht, der bis zum „Umkippen“ des Gewässers führen kann. Dieser umgangssprachlich benutzte Begriff beschreibt das Absterben von aerob lebenden Organismen wie Fischen und Pflanzen.

So wirken effektive Mikroorganismen im Teich

EM Effektive Mikroorganismen® verhindern Fäulnis von organischem Material, beschleunigen dessen Abbau und unterstützen die positiven Teichbakterien. Insbesondere die reinigenden Bakterien werden vielfach ergänzt, die in einem künstlich angelegten Teich natürlicherweise in zu geringer Anzahl vorkommen. Die Kraft des Teiches, sich selbst zu reinigen, steigt.

Werden die anfallenden organischen und anorganischen Verbindungen dank EM® schneller abgebaut, wird Fäulnis verhindert und das Wasser wird nicht mit toxischen Stoffen oder zusätzlichen Nährstoffen belastet.

Kommt es hingegen zu Fäulnis im Sediment, können sich die Wurzeln der im Teich angesiedelten Pflanzen nicht optimal entwickeln. Ergo: Sie entziehen dem Wasser auch weniger Nährstoffe. Dass es fault, erkennt man am üblen Geruch, hebt man mit der Hand etwas abgestorbene Pflanzenmasse an.

Besonders wirkungsvoll gegen zu viele Algen ist die Tatsache, dass effektive Mikroorganismen den Abbau von Phosphat und somit die Ursache des Algenwachstums unterstützen. Hier liegt der grundlegende Unterschied von EM® zu chemischen Algenmitteln. Diese sorgen zwar für klares Wasser, weil die Algen durch eine zerstörte Zellstruktur absterben; die Ursache für das Algenwachstum wird jedoch nicht verändert und das Wasser trübt nach kurzer Zeit wieder ein!

Auch Teiche, bei denen die Eutrophierung bereits fortgeschritten ist, profitieren vom EM®-Einsatz. Der Sauerstoffgehalt im Wasser stabilisiert sich wieder und ein „Umkippen“ des Gewässers kann verhindert werden.

Ursache für die Eutrophierung finden

Unter anderem durch den Phosphatabbau helfen EM®, die Ursache des Algenwachstums zu regulieren. Was sie nicht beeinflussen können, ist, warum es zu einem Überangebot an Nährstoffen im Teich kommt. Die Ursache für die Anreicherung von Nährstoffen muss also gefunden und möglichst behoben werden. Andernfalls können die effektiven Mikroorganismen nur zur „Schadensbegrenzung“ beitragen, jedoch nie das ökologische Gleichgewicht im Teich wiederherstellen.

Mögliche Ursachen für ein Überangebot an Nährstoffen können sein:

  • zu wenige oder falsch zusammengestellte Teichpflanzen
  • zu viele Teichpflanzen
  • zu viele Fische
  • Fische bekommen zu viel Futter, was nicht gefressen wird und absinkt
  • bauliche Mängel (z. B. hoher Eintrag von Oberflächenwasser)
  • häufiger Wasserwechsel / Teil-Wasserwechsel mit Leitungswasser (zu nährstoffreich!)
  • starker Eintrag von Laub im Herbst

Einfache Pflegemaßnahmen verhindern Eutrophierung

Viele mögliche Ursachen für die Anreicherung von Nährstoffen im Teichwasser lassen sich einfach beheben, ohne gar bauliche Veränderungen vornehmen zu müssen.

Das sollte bei der Teichpflege beachtet werden:

  • Abgestorbene Pflanzenreste sollten regelmäßig entfernt werden.
  • Die richtige Zusammensetzung der Teichpflanzen trägt entscheidend zum Nährstoffverbrauch und der gesamten Ökologie des Teiches bei (ggf. Rat von Fachleuten holen!).
  • Netze im Herbst verhindern, dass große Mengen Laub auf den Grund des Teiches sinken können.
  • Der Fischbesatz sollte möglichst klein gehalten werden (diverse Formeln zur Berechnung und Tipps, welche Arten gut zusammenpassen, findet man z. B. im Internet).
  • Ein Futterring für die Fische verhindert das unkontrollierte Absinken von Futterresten.
  • Gefüttert werden sollte höchstens zweimal pro Woche und nur so viel, wie in 15 Minuten verbraucht ist.
  • Ein Wasserwechsel sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Falls nötig, wird mit Regenwasser aufgefüllt.

Weiterhin ist es sinnvoll, einen Wasserfilter anzuschaffen, sollte dieser noch nicht vorhanden sein. Der Filter wird von den effektiven Mikroorganismen besiedelt. Es bildet sich ein sogenannter Biofilm aus wasserreinigenden Mikroorganismen im Filter. So bleibt er selbst länger sauber und das Teichwasser kommt immer wieder in Kontakt mit den reinigenden Mikroorganismen. Die erzeugte Wasserbewegung ahmt den Zu- und Abfluss in natürlichen Teichen/Seen nach und kommt dem gesamten System zugute.

Tipps für die erfolgreiche EM®-Teichbehandlung

Für die EM®-Behandlung des Teiches stehen die drei Produkte  EMIKO® Bio TeichpflegeEMIKO® Bio Teichpflege Plus und die EMIKO® Bokashi Balls zur Verfügung, die mit der EM-X®-Keramik (kleine oder große Pipes) ergänzt werden können.

Bitte informieren Sie sich über die verlinkten Produktnamen zu den einzelnen Produkten und ihrer Dosierung. Aufschlussreiche Infos erhalten Sie auch in unserem Beitrag Natürliche Teichpflege für Garten-, Schwimm- und Fischteiche, denn dort geht es darum, wann welches der drei Produkte eingesetzt wird und wie die Produkte kombiniert werden.
An dieser Stelle geben wir Ihnen einige grundsätzliche Empfehlungen für die EM®-Anwendung in Teichen:

  1. Bringen Sie die fertige Gießlösung besonders großzügig im Bereich der Pflanzzonen aus, denn dort entsteht am meisten organisches Material, was schnell abgebaut werden muss.
  2. Nutzen Sie für Bereiche, in denen viel Wasserbewegung ist (im Filter, nach Filteranlagen, an Bachläufen, Springbrunnen etc.), die grauen EM-X® Keramik Pipes. Sie verbessern das Wohlbefinden aller Teichlebewesen (Pflanzen & Tiere), verkleinern die Wassercluster, reduzieren so die Oberflächenspannung des Wassers und unterstützen die Wirkung der EM®-Produkte.
  3. Bleiben Sie dran! Je nach Zustand des Teiches kann die Grundsanierung mit EM® eine ganze Saison in Anspruch nehmen. Denken Sie daran: EM® beeinflusst die gesamte Mikrobiologie im Teich, wirkt nachhaltig, der Erfolg kann aber etwas verzögert eintreten. Auch in den folgenden Jahren benötigt Ihr künstlich angelegtes Gewässer mikrobielle Unterstützung.
  4. Entscheiden Sie sich für die biologische Teichpflege mit EM®, sollten chemische Maßnahmen jeglicher Art am besten gänzlich eingestellt werden. Chemikalien müssen schlussendlich immer abgebaut werden. Überleben die EM®, sind sie zumindest vorübergehend eher mit dem Abbau der Chemikalien als mit der grundlegenden Wasserverbesserung „beschäftigt“. Kurz: Es dauert unterm Strich länger, bis das Teichwasser klar ist.


Kastanien mit EM® schützen & sanieren

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Vielerorts sind sie jedes Jahr ein Bild des Jammers. Einst imposante Rosskastanien haben schon früh im Sommer gelblich braun verfärbtes Laub, das sie oft schon im August abwerfen. Schuld daran ist die Kastanienminiermotte, die in den frühen 1990er Jahren erstmals in Süddeutschland gesichtet wurde. Inzwischen hat sie sich flächendeckend ausgebreitet. Sehr erfreulich: Mit einer konsequenten EM®-Anwendung konnten schon viele Kastanien soweit gepflegt werden, dass sie bis zum Herbst wieder weitgehend grün bleiben und schön anzusehen sind. Lesen Sie von dieser vielversprechenden EM®-Anwendung, die zwar recht aufwändig aber überaus wirksam ist.

Leiden die Kastanien oder leiden sie nicht am Miniermottenbefall?

Umweltschutzverbände wie der NABU gehen davon aus, dass es durch den Larvenfraß der Miniermotte – auch über Jahre des Befalls – nicht zum Absterben der Kastanien kommt. Diese Annahme gilt sicherlich für alle guten Standorte.
Kastanien, die am Straßenrand stehen, deren Wurzelbereich zum Teil unter versiegelter Fläche liegt oder Bäume, die mit Giften im Boden oder zu wenigen Nährstoffen kämpfen, leiden definitiv langfristig am jährlichen Befall mit der Kastanienminiermotte.

Engagierte EM®-Berater und -Anwender gibt es zuhauf, die ebendiese Beobachtungen und nach Jahren des Befalls kümmernde Kastanien beschreiben. Im Beitrag Bäume mit EM® sanieren und pflegen haben wir exemplarisch drei Baumsanierungsbeispiele genannt, darunter auch das „Kastanien-Projekt“ in Ihringen, über das wir übrigens in unserem allerersten Beitrag im EM®-Blog im Oktober 2012 ausführlicher berichtet hatten.

Über ihre reine Schadwirkung hinaus ist der Befall mit der Kastanienminiermotte allemal ein ästhetisches Problem in vielen Parks, Biergärten, an Straßenrändern und auch in großen Hausgärten.

So erkennen Sie den Befall mit der Kastanienminiermotte

Von der Motte befallene Bäume zeigen im Frühsommer längliche gelb bis orange Flecken auf den Blättern. Wer genau hinsieht, kann die bis zu 5 mm großen Larven erkennen, die sich zwischen der oberen und unteren Blatthaut bewegen und Gänge (sogenannte Minen) ins Blattgewebe fressen. Das ausgehölte Blatt vergilbt an der Stelle und es kommt zum typischen Schadbild. Die Flecken auf den Blättern verlaufen hauptsächlich zwischen den Blattadern und sind so gut z. B. vom Schadbild der Blattbräune zu unterscheiden, die sich flächiger ausbreitet.

Bei sehr starkem Befall mit der Miniermotte, die oft in Kombination mit der Blattbräune auftritt, kann ein Großteil des gesamten Blattwerks der Rosskastanie betroffen sein und absterben. Bäume mit solchem Befall verlieren bereits ab August ihre Blätter.

Interessant: Die Miniermotte bevorzugt in erster Linie die weißblühenden Rosskastanien.

Lebenszyklus der Miniermotte

Die Rosskastanienminiermotte (Cameraria ohridella) ist eine kleine Schmetterlingsart mit bis zu 8 mm Flügelspannweite. Ab etwa Mitte April schlüpfen die kleinen Falter aus den Puppen, die im Laub des Vorjahres am Boden überwintert haben.

Im Laufe ihrer etwa dreiwöchigen Flugzeit legen die Weibchen je 20 bis 30 Eier auf die Blattoberseite, aus denen nach etwa zwei Wochen die Larven schlüpfen. Sie bohren sich in das Blattinnere und fressen für ca. drei Wochen Blattgewebe, bevor sie sich verpuppen und nach weiteren zwei Wochen geschlechtsreife Falter schlüpfen.

Im Jahresverlauf kommt es, zum Teil überlappend, zu drei Generationen der Miniermotte, wobei die letzte Generation als Puppe im vertrockneten Blatt überwintert.

Simples Laubsammeln als Schutz vor der Miniermotte? Bitte nicht!

Das Laub unter den Kastanien absammeln und entsorgen, ist landläufig als einzige Möglichkeit bekannt, etwas gegen den frühen Befall der Kastanie im Folgejahr zu unternehmen. Die Erfolge sprechen auf den ersten Blick auch für sich.

Laubsammeln, wozu in vielen Gemeinden und Städten aufgerufen wird, ist allerdings mit hohem finanziellen und personellen sowie Aufwand an Maschinen verbunden (Laubpuster, Laub abtransportieren, ggf. sogar verbrennen).
Auch unterschätzt: Wird das Laub entfernt, fehlt dem Baum Jahr für Jahr organische Masse, aus der er wieder Nährstoffe für sein Wachstum und Überleben ziehen kann. Langfristig leidet der Baum also trotzdem. Und mit ihm die Populationen vieler Insekten, die alljährlich mit dem Laub abtransportiert und vernichtet werden!

Ökologisch gesehen ist der Kastanie mit Laubsammeln also bitte nicht zu helfen. Was bleibt ist EM®!

EM®-Maßnahmen zur Sanierung befallener Kastanien

Mit der Miniermotte befallene Kastanien können mit EM®-Produkten auf verschiedene Arten vor der Infektion mit anderen Krankheiten, einem zu starken Befall oder einer zunehmenden Schwäche geschützt werden, die neben dem Befall mit der Miniermotte weitere Ursachen haben kann.
Ein Problem bei der Sanierung und anschließenden Pflege großer Kastanien kann der Aufwand sein, der für eine EM®-Anwendung auf den Blättern nötig ist. Motorbetriebene Sprühvorrichtungen oder Vernebler und ggf. entsprechende Leitern sind nötig. Aber: Der Aufwand lohnt sich und ist der schnellste Schutz für den belaubten Baum!

Mind. 4x EMIKO® EM5 Forte ab Schlüpfen der ersten Falter sprühen:
Der EM®-Schutz auf den Blättern kann die Infektion mit Blattkrankheiten verhindern, die sich auf den beschädigten Blättern sehr schnell ausbreiten können. Zudem wirken Chilli und Knoblauch abschreckend auf Insekten, wodurch es zu einem geringeren Befall kommen kann. Sprühen Sie erstmals, wenn die ersten Falter schlüpfen (Mitte April), dann nach jeweils 4 Wochen. Sofern es möglich ist, kann natürlich häufiger gesprüht werden!

Kastanien Düngen mit EM®-Kompost oder Bokashi:
Oft sind es Kastanien an Straßenrändern oder dort, wo organisches Material als natürlicher Dünger fehlt, die am meisten unter dem Befall mit der Miniermotte leiden. Ihnen fehlt es häufig an Nährstoffen, die ihr Überleben sichern. Eine jährliche Düngung hat sich daher bewährt.

Am Rand des Kronenbereichs werden Dünger-Depots angelegt. Je nach Größe des Baumes werden die Löcher mit dem Spaten ausgehoben oder mit einem Erdbohrer gebohrt (ca. 30 – 50 cm tief). Kleinere Bäume erhalten alle 50 cm ca. 200 – 250 g Bokashi (Bokashi Schwarzerde, organischer NPK-Dünger o. rein pflanzlich) bzw. EM®-Kompost, die mit EMIKO® UrgesteinsMehl gemischt werden (auf einen Beutel Bokashi / 5 kg Kompost kommt 1 kg UrgesteinsMehl). Bei größeren Bäumen werden die Löcher jeden Meter gebohrt und entsprechend die doppelte Menge der Bokashi-Urgesteinsmehl-Mischung eingefüllt. Die Löcher werden anschließend wieder mit Erde geschlossen.

Ist es bei (zum Teil) versiegelter Fläche nicht möglich, diese Depots anzulegen, bleibt die Flüssigdüngung mit EMIKO® MikroDünger im frühen Frühjahr und Juni. Die im folgenden Abschnitt beschriebene EM®-Gießmaßnahme kann entsprechend auf zwei Anwendungen gekürzt werden.

4x jährlich Gießen mit EM®:
Nach Anlegen der Bokashi-Depots wird die gesamte Baumscheibe (der Bereich unter der Krone) reichlich mit EMIKO® Garten- und Bodenaktivator gegossen – 200 ml + 10 l Wasser pro 10 m2, an trockenen Standorten wird die doppelte Menge Wasser genommen. Das Gießen wird jährlich insgesamt 4x durchgeführt.

Hinweise:

  • Optimal ist der Bereich der Baumscheibe mit Gras bewachsen, das jeweils vor der EM®-Gießanwendung gemulcht wird. So ist Nährstoff-Nachschub für den Baum gesichert und die aufwändigen Dünger-Depots müssen nur etwa zwei Jahre hintereinander angelegt werden.
  • Dringender Handlungsbedarf mit EM® und insbesondere EM®-Dünger besteht bei Kastanien, die im Herbst nochmal austreiben und sogar Blüten bilden. Zwar ist der Grund für dieses Phänomen noch nicht eindeutig geklärt, Fakt ist aber, dass es den Baum enorme Kräfte kostet, die ohnehin bereits gering sind. Bei diesen Bäumen kann noch im Herbst das Dünger-Depot angelegt werden und es muss mindestens noch einmal mit EM® gegossen werden.

Fazit

Die Sanierung und Pflege mit EM® von stark mit der Miniermotte befallenen Kastanien ist zeitintensiv und kostet natürlich Geld. Allerdings ist die Anwendung von Erfolg gekrönt und die EM®-gepflegten Bäume unterscheiden sich bereits nach wenigen Anwendungen von ihren nicht behandelten Artgenossen in der Umgebung. Außerdem: Die Konsequenz, es nicht zu tun, wäre für viele Kastanien, insbesondere an widrigen Standorten wie Straßenrändern oder im Stadtbereich, die sichere Fällung. Weil es häufig um Bäume im öffentlichen Raum geht, ist Engagement gefragt! Die Pflege der Kastanien in privater Hand ist da deutlich einfacher, wenngleich nicht weniger öffentlichkeitswirksam – zum Beispiel, wenn es um die Sanierung der Kastanien im Lieblingsbiergarten geht…


Tomaten mit EM® anbauen

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In unseren heimischen Gärten gibt es kaum ein Gewächshaus ohne Tomaten. Die Pflanzen, die südliche Klimate bevorzugen, bringen „unter Dach“ einfach die besten Erträge. Doch auch im Freiland, an der geschützten Hauswand oder unter einem Vordach gedeihen Tomaten bei ausreichend Sonne und guter Pflege. Wir geben Ihnen Tipps für den Tomatenanbau im Gewächshaus und im Freiland und erklären, wie und wie oft Sie Ihre Tomaten mit dem richtigen EM®-Produkt pflegen – damit die Pflanzen optimal versorgt werden, vor Erregern geschützt sind und gute, herrlich schmackhafte Tomaten bringen.

Tomaten und EM® – die Vorteile auf einen Blick

EM®-Produkte werden inzwischen nicht nur im Hausgarten für den Tomatenanbau genutzt, sondern auch im professionellen Gartenbau eingesetzt. Die Vorteile liegen einfach auf der Hand und gelten hier wie da:

  • geringere Anfälligkeit für Kraut- und Braunfäule sowie Blütenendfäule, dadurch weniger Pflegeaufwand und keine / viel weniger chemische Mittel nötig
  • vitaler und nährstoffreicher Boden, dadurch keine mineralischen Dünger nötig, die das Bodenleben schwächen können
  • mehr (Fein)Wurzeln, dadurch gute Nährstoffaufnahme und stabiler Stand
  • mehr Tomaten pro Pflanze
  • tendenziell größere Früchte
  • besserer, intensiverer Geschmack
  • höhere Nähr- und Wirkstoffgehalte (Vitamine, Mineralstoffe)
  • längere Lagerfähigkeit

Tomaten selbst vorziehen oder Pflanzen kaufen?

Die einen ziehen ihre Tomaten selbst vor, die anderen holen sich lieber später aus der Gärtnerei ihre Pflänzchen, die unmittelbar an den Sommerstandort gepflanzt werden.
Ganz klar, die Anzucht ist zeitaufwändiger und darüber hinaus hat nicht jeder in seinen vier Wänden die optimalen Bedingungen für Keimung und anschließendes Wachstum der kleinen Tomatenpflänzchen. Sie wollen bei Zimmertemperatur keimen, dann aber bei etwa 16° und viel Licht weiterwachsen. Das „selbst ziehen“ ist also nicht nur eine Frage von Wollen.

Was man zur Tomatenanzucht mit EM® schon machen kann:

  • die Samen mit EM Super Cera C® Pulver bestäuben, bringt tendenziell mehr Samen zur Keimung; Anzucht am Besten in keimfreier Anzuchterde bzw. einem speziellen Substrat
  • Anzuchterde und Keimlinge ausschließlich mit EM-X® Keramik energetisiertem Wasser besprühen / gießen; zu viele Nährstoffe verätzen jetzt noch die empfindlichen Wurzeln
  • etwa drei Tage vor dem Pikieren (Vereinzeln und Umpflanzen in größere Töpfe) mit einer ganz geringen Düngerlösung aus EMIKO® MikroDünger und Wasser gießen (5 ml auf 10 Liter Wasser), damit die jungen Pflänzchen eine Reserve nach dem Umpflanzen haben
  • die kleinen Pflänzchen, die mind. zwei Laubblattpaare haben sollten, in mit Bokashi (Sorten: Schwarzerde / rein pflanzlich / organischer NPK-Dünger) oder EM®-Kompost aufgewertete Blumenerde pflanzen (5% Bokashi / EM®-Kompost; Vorbereitung der Erde mit Bokashi mind. 2 Wochen vorher)

Freilandtomaten: Erde vorbereiten und Pflanzen

Nach den Eisheiligen, an milden Standorten schon etwas eher, können Tomaten nach draußen. Wichtig ist, den Zeitpunkt für die Vorbereitung der Pflanzerde nicht zu verpassen: zwei Wochen vorher wird die Pflanzerde mit ca. 5% EMIKO® Bokashi (z. B. Bokashi Schwarzerde) gemischt, mit einer EMIKO® Garten- und Bodenaktivator-Wasser-Mischung (20 ml pro 1 l Wasser) so angegossen, dass die Erde gut feucht ist, z. B. mit Pflanzvlies oder Jutesäcken für zwei Wochen abgedeckt und zum Reifen an einen schattigen Standort gestellt.

Ab 14 Tage danach kann die vorbereitete Erde dann in ausreichend große Töpfe oder Kübel eingefüllt werden (Relation von Volumen des Pflanzgefäßes zu Wuchshöhe sollte beachtet werden; eher größere, als zu kleine Gefäße wählen!). Auf die Erdoberfläche wird EMIKO® UrgesteinsMehl aufgestreut (200 g / m2) und gut mit den oberen ca. fünf cm der eingefüllten Erde gemischt. Nun wird die Tomatenpflanze in das vorbereitete Loch in die lockere Erde eingesetzt und vorsichtig angedrückt. Bereits hochgewachsene Pflanzen können bis kurz unter ihre ersten Blätter in die Erde gepflanzt werden. Das verbessert den Stand der Pflanze und regt sie an, noch mehr Wurzeln zu bilden.

Im Anschluss wird die Tomatenpflanze und die gesamte Erde im Kübel reichlich mit einer Mischung aus Wasser und EMIKO® Garten- und Bodenaktivator (200 ml auf 10 Liter-Gießkanne) angegossen. Das versorgt sie in den nächsten Tagen mit ausreichend Wasser, mindert den Stress des Umpflanzens, verfestigt die Erde im Gefäß und sichert die mikrobielle Aktivität für eine gute Nährstoffversorgung.
In die ausreichend gesackte Erde kann nun der Pflanzstab gesteckt werden, der die Pflanze vor dem Knicken bewahrt und später hilft, die schweren Früchte zu tragen.
Zum Abschluss kann ein Vlies die Erde vor dem Austrocknen schützen, günstiger ist etwas frischer Rasenschnitt, der locker und ca. 5 cm hoch auf der Oberfläche verteilt wird.

Wer es verpasst hat, seine Pflanzerde mit Bokashi vorzubereiten, kann frisches Bokashi auch als Vorratsspeicher ins untere Drittel des Topfes mischen. Wie viel Bokashi benötigt wird, berechnet sich nach der Größe des Pflanzkübels: Pro Quadratmeter spätere Erdoberfläche im Topf werden 500 g Bokashi benötigt. Der Topf wird zu einem Drittel mit Erde gefüllt und die nötige Menge Bokashi gut eingemischt. Auf das leicht angedrückte Bokashi-Depot wird der Rest Erde gefüllt. Beim Pflanzen muss nun darauf geachtet werden, dass die empfindlichen Tomatenwurzeln wegen des niedrigen Bokashi-pH-Wertes noch nicht mit dem Bokashi-Speicher in Kontakt kommen.
Das Pflanzen der jungen Tomaten und das Angießen erfolgen wie in den beiden vorigen Absätzen beschrieben.

Tomaten im Gewächshaus: Erde vorbereiten und Pflanzen

Die Erde im Gewächshaus wird mind. zwei bis drei Wochen vor dem Pflanzen mit 500 g Bokashi (Schwarzerde, organisch, oder rein pflanzlich) und 200 g EMIKO® UrgesteinsMehl pro Quadratmeter aufgewertet. Beide EM®-Produkte werden oberflächlich eingearbeitet und mit EMIKO® Garten- und Bodenaktivator (20 ml plus 1 Liter Wasser / m2) angegossen. Alternativ zum Bokashi kann auch der eigene EM®-Kompost verwendet werden.

Sollte die Erde im Gewächshaus über die Wintermonate sehr stark ausgetrocknet sein, sollte sie zunächst ausreichend gewässert werden, bevor das Bokashi eingearbeitet wird. Das kann ggf. mehrmals an aufeinanderfolgenden Tagen nötig sein.
Nachdem Bokashi und UrgesteinsMehl eingearbeitet sind und mit Garten- und Bodenaktivator gegossen wurde, wird die Erde zum Schutz vor dem Austrocknen mit einem Vlies abgedeckt. Gelegentlich sollte geprüft werden, ob die Erde noch feucht genug ist.

Wer in seinem Gewächshaus keinen Frostwächter hat oder gar ein beheizbares Gewächshaus sein Eigen nennt, sollte auch hier bis Anfang Mai warten, bis die Tomatenpflanzen „einziehen“. Das Pflanzen an sich ist jetzt einfach: ein ausreichend großes Loch machen, die Pflanze einsetzen, vorsichtig und leicht andrücken, reichlich mit EMIKO® Garten- und Bodenaktivator angießen (200 ml auf die 10 Liter- Gießkanne) und – falls bereits nötig – einen Pflanzstab setzen bzw. die Pflanze aufbinden.

EM®-Pflegemaßnahmen für Freiland- und Gewächshaustomaten

Die wöchentlichen EM®-Pflegemaßnahmen von Freiland- und Gewächshaustomaten gleichen sich sehr, sodass sie an dieser Stelle zusammen aufgeführt werden:

  1. Tomaten mögen kein leitungskaltes Wasser. Wer mit Frischwasser gießt, sollte nach dem Gießen daher stets das Wasser für das nächste Gießen einfüllen und in die Gießkanne(n) einen großen EM-X® Keramik Pipe legen, denn mit EM-X® Keramik aufgewertetes Wasser ist für die Pflanze besser aufzunehmen.
    Wer seine Wasser aus einer Regentonne holt, installiert die Keramik direkt dort und kann das aufgewärmte und abgestandene Wasser immer direkt zum Gießen verwenden.
    Für Gewächshaustomaten die Gießkannen für’s nächste Gießen ins Gewächshaus stellen.
  2. Für die mikrobielle Aktivität in der Erde und somit die stetige Nährstoffnachlieferung wird in das Gießwasser einmal pro Woche der EMIKO® Garten- und Bodenaktivator gegeben (200 ml / 10 l-Gießkanne).
  3. Zusammen mit der Anwendung des Garten- und Bodenaktivators werden die Blätter und die gesamte Pflanze samt den Früchten einmal pro Woche sehr fein und dünn mit EMIKO® EM5 Forte eingesprüht (in den Abend- oder sehr frühen Morgenstunden!). So wird das Abwehrsystem der Pflanzen gegenüber Pilzen oder Schaderregern von außen auf der gesamten Pflanzenoberfläche gestärkt – mit natürlichen Milchsäurebakterien und den positiven Zusatzeffekten durch Chili und Knoblauch.
    Achtung bei Gewächshaus-Tomaten: Die Pflanzen sollten möglichst schnell komplett abtrocknen. Daher kann es hier sinnvoll sein, sehr früh am Morgen zu sprühen, anschließend alle möglichen Fenster / Türen zu öffnen und die langsam steigende Kraft der Sonne zur vollständigen Trocknung der Pflanzen zu nutzen.
  4. Durch die Vorbereitung der Pflanzerde mit Bokashi bzw. EM®-Kompost ist bereits ein Großteil der Nähstoffversorgung der Tomatenpflanze sichergestellt. In der Hochsaison wird ihr weiterer Nähstoffbedarf alle 14 Tage durch das Gießen mit EMIKO® MikroDünger sichergestellt. In diesen Wochen entfällt das Gießen mit EMIKO® Garten- und Bodenaktivator.

Weitere und spezielle Pflegemaßnahmen bei Tomaten

Tomaten sollten zur Vorbeugung von Pilzkrankheiten immer nur von unten gegossen werden. Dass Wasser an die Blätter hochspritzt, sollte unbedingt vermieden werden. Daher können die unteren Blätter bei allen Tomaten auch einfach entfernt werden, ohne der Pflanze zu schaden oder Ertragseinbußen befürchten zu müssen.

Mit Kraut- oder Braunfäule befallene Blätter sollten immer sofort und vollständig entfernt und mit dem Hausmüll entsorgt werden (nicht auf den Kompost!). Befallene Pflanzen sollten zweimal pro Woche mit EMIKO® EM5 Forte eingesprüht werden, um eine Ausbreitung auf weitere Blätter zu vermeiden.

Tomaten mögen Sonne und trockene Luft. In Hausgärten stehen sie jedoch oft zusammen mit Gurken in einem Gewächshaus, die feuchtwarme Luft mögen und nicht ganz so viel Sonne brauchen. Ausreichende Belüftung und das häufigere Besprühen (zweimal pro Woche, bei Befall häufiger) beider Kulturen mit EM5 Forte helfen bei den Tomaten Kraut-, Braun- und Blütenendfäule, bei den Gurken Mehltau zu verhindern. Sprühen Sie aber nur, wenn eine schnelle Abtrockung der Tomatenpflanzen gewährleistet werden kann.

Fazit

Tomaten können vollständig und biologisch mit EM®-Produkten angebaut werden. Es werden keine weiteren Dünger oder Pflegeprodukte benötigt. Durch die Produkte der EM®-Technologie wachsen vitale und besonders widerstandsfähige Pflanzen mit hohen Erträgen und besonders schmackhaften Tomaten.
Die EM®-Pflege von Tomaten ist einfach umzusetzen und muss nur um die spezifischen Anforderungen der verschiedenen Sorten ergänzt werden (z. B. muss ausgegeizt werden oder nicht, ist die Sorte für den Freilandanbau geeignet usw.).


Der Garten im Frühjahr: Wie und wo effektive Mikroorganismen einsetzen?

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Ab ca. 8° Bodentemperatur kann es im Frühling mit EM®-Produkten im Garten losgehen: Die Beete müssen für Blumen und Gemüse vorbereitet werden, Blumenerde wird für Kübel und Kästen hergestellt und auch der Rasen profitiert von einer frühen EM®-Gabe. Wer seine Pflanzen und Böden bereits jetzt mit effektiven Mikroorganismen versorgt, hat die kommenden Monate weniger Pflegearbeiten und kann sich an rundum vitalen Pflanzen erfreuen. Was genau im Frühling in den einzelnen Bereichen des Gartens zu tun ist und wo die original EM®-Produkte für den Garten sinnvoll eingesetzt werden, lesen Sie in diesem Beitrag.

Blumenbeete im Frühjahr düngen – mit Bokashi oder EM®-Kompost und UrgesteinsMehl

Im Frühjahr, wenn in allen Blumenbeeten noch viel Erde zu sehen ist, kann optimal organisch gedüngt werden – mit Bokashi (verfügbar in den Varianten Schwarzerde, organisch oder rein pflanzlich) oder EM®-Kompost.

Auf einen Quadratmeter Beetfläche werden 200 bis 500 g gekauftes oder selbst hergestelltes Bokashi gestreut und flach eingearbeitet. Da das Bokashi einen niedrigen pH-Werte hat, wird rund um alle bereits im Beet befindlichen Pflanzen 10 bis 15 cm Platz gelassen. Nach dem Einarbeiten wird das gesamte Beet mit 20 ml EMIKO® Garten- und Bodenaktivator und 1 l Wasser pro 1 m2 angegossen.
Nach zwei bis drei Wochen haben die Mikroorganismen das organische Material umgesetzt, und auch die noch freien Beetbereiche können bepflanzt werden.

Keine Wartezeiten gibt es nach der organischen Düngung mit EM®-Kompost, der mit EMIKO® KompostPflege aufgewertet wurde. 500 g Kompost können pro Quadratmeter im Beet verteilt und ebenfalls leicht eingearbeitet werden. Um Pflanzen, die bereits im Beet stehen, muss man sich beim Ausbringen von Kompost keine Gedanken machen und kann auch dicht an Stiele und Wurzeln herangehen. Das Angießen mit Garten- und Bodenaktivator hilft auch hier, die Nährstoffe aus dem Kompost weiter aufzuschließen.

Einen guten Nährstoffschub an natürlichen Mineralien und gleichzeitig original EM®-Mikroorganismen erhält das Beet durch EMIKO® UrgesteinsMehl. Das UrgesteinsMehl wird einmal jährlich in der Vegetationszeit ausgebracht. Im Frühjahr, zusammen mit der organischen Düngung, hat sich die Ausbringung bewährt.

Vor dem Einarbeiten von Bokashi oder Kompost und UrgesteinsMehl können alle Beete pro Quadratmeter zusätzlich mit 5 g EM Super Cera C® Pulver oder Granulat bestreut werden, damit alle Bodenlebewesen von den positiven Schwingungen der effektiven Mikroorganismen profitieren können. Der Einsatz von Pulver oder Granulat bietet sich aus praktischen Gründen im Frühjahr an, ist jahreszeitlich aber unabhängig und kann auch im Herbst erfolgen.

Dicht bewachsene Beete und wie man hier EM® einsetzt

In allen Beeten, in denen der Pflanzenbewuchs z. B. durch Bodendecker und Sträucher so dicht ist, dass die Erde weitgehend bis vollständig bedeckt ist, eignet sich der EMIKO® MikroDünger. Er wird mit 10 ml und bis zu 5 Litern Wasser pro Quadratmeter für eine organische Frühjahrs-Düngung ausgebracht, die gleichzeitig effektive Mikroorganismen in den Boden bringt.

Alternativ können in solchen Beeten sehr gut Bokashi-Depots bzw. Depots mit EM®-Kompost angelegt werden. Im Abstand von ca. 50 cm in alle Richtungen werden hierfür 15 bis 20 cm tiefe Löcher in den Boden gebohrt. Bei sehr durchlässigen Böden eignet sich hierfür ein Pfahl mit 5-7 cm Durchmesser, bei härteren und tonigen Böden kann ein Rohr mit ähnlichem Durchmesser benutzt werden. Das Loch wird mit einer Handvoll Bokashi oder EM®-Kompost gefüllt und anschließend mit Erde verschlossen.

Wer dicht bewachsene Beete auf natürliche Weise mit weiteren Mineralien versorgen möchte, streut 200 g EMIKO® UrgesteinsMehl pro Quadratmeter (in den Folgejahren 100 g / m2) so nah es geht an der Bodenoberfläche aus und gießt anschließend mit der MikroDünger-Wasser-Lösung, um das Gesteinsmehl in den Boden zu bringen.

Von den positiven EM®-Schwingungen können Mikroorganismen und Bodenlebewesen dicht bewachsener Flächen über das EM Super Cera C® Granulat (50 g / 10 m2) profitieren. Die kleinen, aber schweren Körnchen fallen von den Blättern auf den Boden und gelangen durch reges Bodenleben mit der Zeit in den Oberboden.

Gemüsebeete: Bei der Vorbereitung mit EM® auf unterschiedliche Pflanzenansprüche eingehen

Gemüsepflanzen lassen sich in Stark-, Mittel- und Schwachzehrer gliedern. Damit alle Pflanzen über das Jahr hinweg optimale Bedingungen im Beet vorfinden, macht es Sinn, eine Anbauplanung zu erstellen und sich Gedanken zu machen, in welchen Teilen des Beetes welche Pflanzen (nacheinander) angebaut werden sollen.

Um einzelne Teile des Gemüsebeetes im Frühjahr individuell vorbereiten zu können, beziehen sich die folgenden Angaben jeweils auf einen Quadratmeter. Die Vorbereitungen sollten mindestens 14 Tage vor dem Pflanztermin durchgeführt werden.

Starkzehrer (z. B. Tomaten, Zucchini, Brokkoli,…) benötigen viele Nährstoffe. 1-2 kg gekauftes Bokashi, alternativ selbst hergestelltes Bokashi oder EM®-Kompost sichern den Grundstock an Nährstoffen. Je nach Zustand des Bodens wird das Bokashi bzw. der Kompost direkt auf das Beet aufgebracht und leicht eingearbeitet. Bei schlechtem Boden ist eine Mischung mit hochwertiger Pflanzerde zu empfehlen, die als oberste Schicht auf das Beet aufgetragen wird.
Die Fläche wird anschließend mit einer Lösung aus 20 ml EMIKO® Garten- und Bodenaktivator und 1-2 Litern Wasser durchfeuchtet. Der Boden sollte bis zum Pflanztermin schön feucht bleiben, daher kann ein Vlies oder Mulch zum Schutz vor Austrocknen aufgelegt bzw. aufgebracht werden.

Mittelzehrer (z. B. Kohlrabi, Möhren, Spinat,…) benötigen etwas weniger Dünger. Ihnen genügen oft schon die Nährstoffe, die nach Anbau eines Starkzehrers noch im Boden sind. Das ist besonders für die Anbauplanung wichtig zu wissen. Im Frühjahr werden die Beetbereiche für die Mittelzehrer einfach mit der Hälfte Bokashi oder EM®-Kompost (ca. 500 g / m²) versorgt und mit der EM®-Wasser-Lösung durchfeuchtet.

Schwachzehrer (z. B. Bohnen, Erbsen, Erdbeeren,…) bevorzugen magere Böden. Bereiche des Gemüsebeetes für diese Pflanzen werden lediglich mit 20 ml EMIKO® Garten- und Bodenaktivator und 1-2 Litern Wasser gut durchfeuchtet.

Für alle Kulturen sollten im Rahmen der Vorbereitung 200 g EMIKO® UrgesteinsMehl pro Quadratmeter (in den Folgejahren 100 g pro Quadratmeter) eingearbeitet werden.

Im Wachstum werden alle Kulturen bei Bedarf mit EMIKO® MikroDünger gegossen und mit EMIKO® EM5 Forte besprüht. Sofern das Beet nicht vorbereitet werden konnte, werden alle Kulturen ihrem Bedarf entsprechend häufiger mit MikroDünger versorgt.
Pro Quadratmeter Beetfläche können 5 g EM Super Cera C® Pulver oder Granulat für die positive Schwingungsübertragung der original EM® auf das Bodenleben eingearbeitet werden.

Erde für Blümentöpfe, -kübel und Balkonkästen mit EM® aufwerten

Mit Bokashi: Wie auch im Gemüsebeet, sollte die Erde für Blumenkübel, Balkonkästen und Co. mindestens 14 Tage vor dem Pflanzen vorbereitet werden. Hierzu werden 20 Liter Blumenerde mit 500 g Bokashi (verfügbar in den Varianten Schwarzerde, organisch oder rein pflanzlich) und optional 20 g EM Super Cera C® Pulver oder Granulat in einer Schubkarre gemischt und evtl. etwas angefeuchtet, sofern die Erde zu trocken ist (Test: schneeballgroße Kugel aus dem Gemisch formen – die Kugel sollte wieder zerfallen, wenn man sie leicht berührt).
Das Gemisch kann in der Schubkarre ruhen oder – sofern man noch mehr Pflanzerde vorbereiten möchte – in Eimer, Müllsäcke oder Kübel gefüllt werden. Die Erde sollte abgedeckt werden, damit sie vor dem Austrocknen oder Regenwasser geschützt ist, sie muss aber nicht luftdicht lagern.
Während der Lagerung erwärmt sich der Boden und auf der Oberfläche kann sich ein weißlicher Belag bilden. Es handelt sich hierbei nicht um Schimmel, sondern um die Aktivität einer bestimmten EM®-Hefe.

Mit EM®-Kompost: Gut verrotteter EM®-Kompost kann direkt zum geplanten Pflanzzeitpunkt mit Blumenerde vermischt werden. Auf einen 20 Liter-Sack Blumenerde werden 500 g Kompost und optional 20 g EM Super Cera C® Pulver oder Granulat gerechnet.

Für Eilige: Wer keine Zeit hatte, Blumenerde vorzubereiten und keinen Kompost hat, kann in Kübeln und Kästen dennoch Bokashi (z. B. Bokashi Schwarzerde) verwenden. Hierzu wird zunächst etwas Blumenerde in das Behältnis gefüllt. Es folgt eine Schicht Bokashi, auf die mindestens nochmal 5 cm Blumenerde gegeben wird. Darauf wird die Pflanze gesetzt, deren Wurzeln einige Zeit brauchen, bis sie zum Bokashi gelangen. Der saure pH-Wert des Bokashis hat sich bis dahin neutralisiert und kann den Pflanzenwurzeln nicht mehr schaden.

Die erste EM®-Gabe für den Rasen schon im zeitigen Frühjahr!

Beim Rasen sollte unterschieden werden, ob er im Vegetationsverlauf gemäht oder gemulcht wird. Die Mähtechnik hat Einfluss auf den Nährstoffbedarf und in welcher Menge die im Boden lebenden Mikroorganismen mit EM® unterstützt werden sollten, damit stets ausreichend Nährstoffe mineralisiert werden können.

Der gemulchte wie auch der im Jahresverlauf gemähte Rasen erhält zu Vegetationsbeginn eine Dünger-Startgabe mit EMIKO® MikroDünger und optimal 200 g EMIKO® UrgesteinsMehl pro Quadratmeter.
Da der gemähte Rasen im Vegetationsverlauf einen höheren Bedarf an zugeführten Nährstoffen hat, wird ein Liter EMIKO® MikroDünger zusammen mit ca. 50 Litern Wasser auf 100 m2 ausgebracht. Der gemulchte Rasen erhält 0,5 Liter MikroDünger mit derselben Menge Wasser.
Egal welche Mähtechnik genutzt wird: Zusammen mit dem EMIKO® UrgesteinsMehl können auch 500 g EM Super Cera C® Pulver pro 100 m2 ausgebracht werden. Das Pulver aus EM-X® Keramik verbessert durch seine guten EM®-Schwingungen die Lebensbedingungen für alle Bodenlebewesen.
Wer mehr über die Rasenpflege im Jahresverlauf wissen möchte, sollte auch diese Beiträge zum Thema Rasenpflege mit EM® lesen:

Anzucht von Pflanzen im Frühjahr

Schon im Februar und März kann im Haus begonnen werden, eigene Gemüsepflanzen oder Blumen vorzuziehen. Ist es draußen sicher frostfrei, kann auch im Gewächshaus oder im geschützten Frühbeet vorgezogen werden.
Langjährige EM®-Anwender schwören darauf, die zur Aussaat bestimmten Samen vorher leicht mit Wasser zu befeuchten und mit EM Super Cera C® Pulver zu bestäuben. Die positiven EM®-Schwingungen sollen die Keimfähigkeit der Samen verbessern, die anschließend in Anzuchterde ausgesät werden.

Für die Anzucht von Pflanzen sollte kein Bokashi in die Erde gemischt werden. Wenn das Bokashi noch nicht weit genug umgesetzt ist, ist es einerseits noch zu sauer und kann kleinste Wurzeln verätzen. Andererseits kann es passieren, dass die Samen beginnen zu fermentieren.
Alle jungen Pflänzchen werden 1x wöchentlich mit einer Verdünnung von 10 ml EMIKO® Garten- und Bodenaktivator auf einen Liter Wasser gegossen. In der Zwischenzeit wird mit EM-X® Keramik Pipes energetisiertem Wasser gegossen und die Blätter möglichst täglich fein besprüht. Sobald die ersten Primärblätter da sind (Blätter, die nach den Keimblättern wachsen), kann auch der Einsatz von EMIKO® EM5 Forte beginnen.

Fazit:

Bereits im Frühjahr beginnt der Einsatz der original EM®-Produkte für den gesamten Garten. Der Schwerpunkt liegt in allen Beeten auf der organischen Düngung mit Bokashi, EM®-Kompost oder EMIKO® MikroDünger und der gleichzeitigen Versorgung mit natürlichen Mineralien und Bodenverbesserung durch EMIKO® UrgesteinsMehl.
Rasenflächen werden organisch flüssig mit EMIKO® MikroDünger gedüngt und ebenfalls mit EMIKO® UrgesteinsMehl versorgt. Zeitgleich zur organischen Düngung gelangen über diese Maßnahmen lebende original EM® in den Boden. So wird das Bodenleben unterstützt, aktiviert und der Umbau des organischen Materials zu pflanzenverfügbaren Nährstoffen sowie der Humusaufbau gefördert.
Im Vegetationsverlauf wird das Bodenleben regelmäßig weiter mit EMIKO® Garten- und Bodenaktivator unterstützt und nach Bedarf mit flüssigem EMIKO® MikroDünger organisch gedüngt.

 


EM® gegen den Kot der Hausstaubmilbe

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Hausstaubmilben gehören zu den unbeliebtesten „Haustieren“ schlechthin. Nicht sie selbst, doch ihr  Kot kann empfindlichen Personen das Leben schwer machen. EM Effektive Mikroorganismen® bieten keinen Schutz vor der Milbe, doch helfen sie an vielen Stellen die Auswirkungen ihres Daseins zu mildern. Neben weiteren hilfreichen Maßnahmen können die EMIKO® Reiniger und EMIKO® Blond zu diesem Zweck gezielt im Haushalt genutzt werden. Wir erklären warum EM®-Produkte helfen und wie und wann sie angewendet werden.

Wie helfen effektive Mikroorganismen bei Hausstaubmilben?

Am wohlsten fühlen sich Hausstaubmilben in unserem Bett. Dort ernähren sie sich von Hautschuppen und Haaren und finden insbesondere im feucht-warmen Milieu optimale Bedingungen zur Vermehrung vor.
Grundsätzlich können EM®-Produkte die Anzahl der Milben nur indirekt aber dafür sehr nachhaltig reduzieren, denn die regelmäßige EM®-Anwendung verringert das Nahrungsangebot der Milben.

Was effektive Mikroorganismen noch für’s Wohlbefinden leisten:

  1. EM® nutzen den Milbenkot als Nahrung und reduzieren daher die unangenehmste Begleiterscheinung der Milben.
  2. EM®  neutralisieren Gerüche, da sie deren Ursache (abbauende Prozesse) beheben.
  3. EM® verbessern die Schlafumgebung durch die positive Schwingungswirkung regenerativer Mikroorganismen.
  4. EM® schonen Textilfasern und verlängern dadurch ihre Lebensdauer.

Bettenmachen darf mal ausfallen

Britische Forscher fanden heraus: Wer immer ordentlich sein Bett macht, womöglich sogar eine Tagesdecke verwendet, schafft der Milbe optimale Lebensbedingungen. Sie raten daher, beim Bettenmachen mal „Fünfe gerade sein zu lassen“. Bleibt die Bettdecke aufgedeckt liegen, kühlt das Bett schneller aus, Kissen und Bettdecke sind besser durchlüftet und Feuchtigkeit wird von der Umgebungsluft aufgenommen. Auch regelmäßiges Stoßlüften hilft. Noch besser als die Betten gar nicht zu machen: die Decken zum Lüften nach draußen hängen.

Schwieriger wird es bei der Matratze. Experten empfehlen daher, Matratzen spätestens alle acht Jahre auszutauschen. Mit effektiven Mikroorganismen kann man die Lebensdauer einer Matratze jedoch verlängern, denn der Geruch der Matratze bleibt frisch, alle Fasern werden geschont, die Milbe nimmt nicht Überhand und daher bleibt die Matratze viel länger sauber und nutzbar.

Täglich EM® sprühen hilft gegen Auswirkungen der Hausstaubmilbe

Die Sprühflasche mit EMIKO® Allzweckreiniger Zitrone oder Lavendel, EMIKO® Citrusreiniger hell oder EMIKO® Blond in einer Verdünnung von 1:10 mit Wasser steht im Idealfall im Schlafzimmer bereit. Statt Bettenmachen wird das gesamte Bett in einen leichten Sprühnebel gehüllt – beispielsweise mit der EMIKO® Feinsprühflasche und ihrer feinen Nebeldüse.

Jedes Mal, wenn die Bettwäsche gewechselt wird, werden Kissen, Bettdecken und die Matratze mit der EM®-Lösung eingesprüht. Kissen und Bettdecke sollten im Idealfall luftig aufgehangen werden. Nach ca. 6 Stunden Trocknung wird die Matratze abgesaugt und Kissen und Bettdecke werden gründlich an der frischen Luft ausgeschüttelt.

Die Bettwäsche sollte alle ein bis zwei Wochen bei mindestens 60° C gewaschen werden, um Milben abzutöten und den Kot aus den Fasern zu entfernen. Gleichzeitig werden Hautschuppen und Haare, also die Nahrungsgrundlage der Milben, herausgespült. Erlaubt die Textilfaser nur eine Wäsche bis 40° C, sollten zum üblichen Waschmittel 30 ml EMIKO® Citrusreiniger hell gegeben werden. Die effektiven Mikroorganismen verteilen sich auf der Faser, nutzen den Kot der Milbe als Nahrung und reduzieren sie auf diesem Wege.

Weitere Infos zum Wäschewaschen mit EM® lesen Sie auch im Beitrag Wäschewaschen mit effektiven Mikroorganismen.

Grundreinigung: Waschen, Einfrieren und EM® sprühen

Eine regelmäßige Wäsche ist auch für Bettdecken, Kissen und Schonbezüge zu empfehlen. Zu häufiges Waschen kann die Lebensdauer jedoch beeinträchtigen. Ein ähnlicher Effekt lässt sich mit Einfrieren und der anschließenden EM®-Behandlung erzielen. Kissen und Decken sollten für ca. 6 Stunden in die Gefriertruhe oder bei Frostgraden draußen verbleiben. Anschließend werden sie großzügig mit der EM®-Lösung eingesprüht, luftig zum Trocknen aufgehangen und an der frischen Luft gründlich ausgeschüttelt oder abgesaugt.

Eine Grundreinigung der Matratze ist in den Wintermonaten am effektivsten, sofern die Möglichkeit besteht, sie für einige Stunden in den Frost zu stellen. Wieder im Haus, wird sie intensiv mit der EM®-Verdünnung eingesprüht und in einem trockenen, warmen Raum getrocknet. Bevor sie ins Schlafzimmer zurückkommt, wird sie gründlich abgesaugt. Im Sommer wird nur gesprüht und nach einigen Stunden abgesaugt.

Um dauerhaften Erfolg zu erzielen, sollte das Bett incl. der Matratze zwei bis dreimal im Jahr eine derartige Grundreinigung bekommen.

Weitere Lebensräume der Hausstaubmilbe

Neben dem Bett sind Polstermöbel, dicke Teppiche oder Vorhänge bevorzugte Lebensräume für die Hausstaubmilbe. Dünne, waschbare Gardinen eignen sich im Schlafzimmer daher besser. Teppiche und -böden sowie Polstermöbel können genauso mit EM® eingesprüht und später abgesaugt werden wie die Matratze im Schlafzimmer. Die Verwendung des EMIKO® Citrusreiniger hell hat sich hier aufgrund seiner hellen Farbe bewährt.

Für die Grundreinigung von Teppichböden kann ein Gerät zur feuchten Reinigung ausgeliehen werden. Statt chemischer Reinigungszusätze sollte auch hier mit dem EMIKO® Citrusreiniger hell gearbeitet werden (10-20 ml / Liter Reinigungswasser). Bedenken Sie, dass die EM Effektive Mikroorganismen® über Wochen im Teppich aktiv sind und weiter an der Reinigung des Teppichs „arbeiten“. Diesen Prozess halten Sie durch wöchentliches Sprühen aufrecht und sorgen gleichzeitig für eine Wohlfühlatmosphäre im Raum.

Fazit

Effektive Mikroorganismen eignen sich sehr gut, um den Kot der Hausstaubmilbe zu reduzieren. Gleichzeitig verringern die positiven Mikroorganismen das Nahrungsangebot für die Milbe und somit auch ihre Population.
Tägliches Einsprühen von bezogenen Kopfkissen, Decken und Matratzen, Waschen der Bettbezüge alle ein bis zwei Wochen bei mindestens 60°C und Einsprühen der unbezogenen Kissen, Decken und der Matratzen können bereits für deutliche Entlastung bei empfindlichen Personen sorgen.


Fensterputzen mit effektiven Mikroorganismen (EM®)

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Fensterputzen ist anstrengend und zuweilen lästig. Aber insbesondere in der hellen Jahreszeit wird uns Schmutz an den Fensterscheiben allzu bewusst. Fensterputzen mit EM® ist glücklicherweise absolut einfach und hält die Scheiben lange sauber. Wie das Reinigen der Glasflächen mit EM® geht, warum sich EM® zum Fensterputzen so gut eignen und was es zu beachten gibt, das erklären wir in diesem Beitrag. Gut zu wissen: Sogar professionelle Reinigungsunternehmen setzen beim Fensterputzen inzwischen auf die Kraft der EM® – wenn das kein Argument ist!

EM®-Wirkung beim Fensterputzen

EM® reinigen auf zwei Ebenen: sichtbaren Schmutz und mikrobiell. Sichtbarer Schmutz wird gelöst und die Neuentstehung organischer und anorganischer Ablagerungen verhindert.

Beim Fensterputzen ist jedoch diese EM®-Eigenschaft fast bedeutender: EM® verändern die energetischen Oberflächeneigenschaften. Staub und Schmutz können auf regelmäßig mit EM® gereinigten Fenstern und anderen glatte Flächen daher nicht so gut anhaften, weil ein antistatischer Effekt entsteht. Gleichzeitig wird die Oberflächenspannung von Wasser herabgesetzt, sodass Wassertropfen auf der Scheibe weniger Halt haben und abperlen.

Zu beachten: Die langanhaltende Wirkung der EM® hinsichtlich einer Neuverschmutzung der Fenster wird umso intensiver, je regelmäßiger EM®-Reiniger angewendet werden. Die positiven Mikroorganismen müssen sich auf der Fläche allerdings erst etablieren. Daher kann es sein, dass die positiven Eigenschaften nach der ersten Anwendung noch nicht vollumfänglich sichtbar werden. Bleiben Sie dran, es lohnt sich!

Welches EM®-Produkt zum Fensterputzen?

Zum Fensterputzen nehmen Sie einen der EMIKO® Allzweckreiniger (Lavendel oder Zitrone). Haben Sie EMIKO® Blond im Haus, geht auch dieses EM®-Produkt, allerdings mit leichten Abstrichen, denn die Allzweckreiniger enthalten etwas Alkohol, der die unmittelbare Reinigungswirkung unterstützt.

Der EMIKO® Citrusreiniger hell eignet sich zum Fensterputzen nicht so gut, denn er enthält mit dem Extrakt der Waschnuss natürliche Saponine, die zu Streifen auf dem Fenster oder dem Spiegel führen können, wenn er etwas zu großzügig dosiert wurde. Zum Entfernen von Fettverschmutzungen zum Wäschewaschen oder sonstigen Reinigungsarbeiten ist der Citrusreiniger allerdings optimal.

Für kleine Glasflächen, Spiegel und um schnell Fingerabdrücke zu entfernen, ist der EM® Glas- und Innenreiniger von DiOLiN eine gute Ergänzung der EM®-Putzmittel für den alltäglichen Einsatz.

Dosierung & Anwendung der EM®-Reiniger zum Fensterputzen

Reinigung mit Sprühflasche und Tüchern:
Am einfachsten ist es, sich eine Sprühlösung (z. B. mit der EMIKO® Feinsprühflasche, die auch über Kopf Sprühen kann) zum Fensterputzen herzustellen, mit der sowohl die Glasfläche als auch die Fensterrahmen gleichmäßig eingesprüht werden.

Auf eine Sprühflasche mit 500 ml Wasser geben Sie 2-5 ml EMIKO® Allzweckreiniger – gut zu dosieren mit einer kleinen, sauberen Spritze (z. B. in der Apotheke erhältlich) oder einem kleinen Dosierbecher mit ml-Angabe (bewahren Sie hierfür z. B. einen kleinen Dosierbecher von Medikamenten auf).
Tipp: Geben Sie in die gefüllte Sprühflasche auch sechs graue EM-X® Keramik Pipes, um die Oberflächenspannung des Wasser zusätzlich herabzusetzen und das Lösen von Verschmutzungen zu verbessern. Alternativ verwenden Sie zuvor in einem Krug mit den Pipes energetisiertes Wasser oder das Wasser aus Ihrem EM®-Aktivkohlefilter.

Je nach Verschmutzung folgt nun eine Einwirkphase von 5 bis 15 Minuten. Sind die Fenster sehr stark verschmutzt, z. B. mit Fliegendreck, kann nach einigen Minuten nochmal nachgesprüht werden, damit die Fläche feucht bleibt und die EM® gut wirken können.

Anschließend werden Fenster und Rahmen mit einem feuchten Tuch (z. B. mit einem herkömmlichen Spültuch) abgewischt, um die Verschmutzungen aufzunehmen, danach wird trockengewischt. Das feuchte Tuch wird in einem Eimer mit 10 ml Allzweckreiniger auf 1 Liter Wasser ausgespült. Zum Trocknen eignen sich Mikrofasertücher ebenso wie herkömmliche Küchenhandtücher.

Reinigung mit Fenster-Reinigungssystemen / – geräten:
Geben Sie auf einen Liter Reinigungswasser 10 ml EMIKO® Allzweckreiniger (Lavendel oder Zitrone) und reinigen Sie Ihre Fenster wie gewohnt.
Ist das Reinigungswasser bereits stark verschmutzt, kann es noch zum Blumengießen verwendet werden.

Wichtig: Damit die EM® auf der Glasfläche bleiben, darf nicht mit klarem Wasser, sondern nur mit der EM®-Reinigungslösung nachgereinigt werden, sofern nötig!

Fensterputzen mit EM® ist etwas anders

Was beim Fensterputzen wie auch in anderen Bereichen der Reinigung mit EM® gilt: der Reinigungserfolg beruht häufig auf Einwirken. Die effektiven Mikroorganismen benötigen eben etwas Zeit, um Verschmutzungen zu lösen.
Der Ablauf beim Fensterputzen mit EM® beginnt daher mit dem Einsprühen von gleich zwei Fensterscheiben. Nach kurzer Zeit wird dann das erste Fenster wie oben beschrieben gereinigt. Bevor das zweite Fenster gereinigt wird, wird bereits das nächste Fenster usw. eingesprüht und die EM® können jeweils in Ruhe wirken.

Und noch etwas: Üblicherweise geht man bei der EM®-Anwendung in vielen Bereichen davon aus, dass viel EM® auch die besten Ergebnisse bringt. Beim Fensterputzen mit EM® ist hingegen „weniger oft mehr“, weil sonst Schlieren oder Streifen auf den Glasflächen entstehen können.

Zum Fensterputzen mit EM® ist kein besonderes Equipment nötig. Es genügen eine Sprühflasche, Lappen und Tücher. Sofern vorhanden, können Gummiabzieher, kombinierte Fensterwischer mit weichem Reinigungsflausch und Abziehlamelle oder spezielle Fenstersauger zum Entfernen des Reinigungswassers von der Scheibe aber die individuellen Vorlieben berücksichtigen.

Andere Beiträge zum Thema Reinigen mit EM®

Die EM-Reiniger eignen sich über das Fensterputzen hinaus für viele Anwendungsgebiete in Haushalt und Gewerbe. Über die positiven Eigenschaften der rein natürlichen EM®-Reiniger haben wir beispielsweise im Beitrag Ökologische Putzmittel mit original EM® geschrieben.
Alle weiteren Beiträge zum Thema Saubermachen und Reinigen finden Sie in der Kategorie „Haushalt“ in unserem Blog.

Fazit

EM® reinigt Fensterscheiben von organischen und anorganischen Verschmutzungen. Gleichzeitig wird die Oberflächenspannung von Wasser herabgesetzt, was die Reinigung an sich erleichtert und später Regentropfen abperlen lässt. Der antistatische Effekt, der sich bei regelmäßiger Reinigung mit EM® auf allen glatten Oberflächen einstellt, verhindert die Neuverschmutzung der Scheiben durch Staub und kleinste Schmutzpartikel. Organische Verschmutzungen, wie Fliegendreck, werden zum Teil sogar direkt verstoffwechselt und sind auf EM®-geputzten Fensterscheiben grundsätzlich einfacher zu entfernen.


Aktiver Klimaschutz mit UrgesteinsMehl, effektiven Mikroorganismen und organischem Dünger

       Garten, Boden & Pflanzen        
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Durch Humusaufbau wird das Klimagas CO2 langfristig im Boden gespeichert. Über bodenverbessernde Maßnahmen kann daher schon im kleinsten Garten ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden!
Das Sortiment an EM®-Produkten für den Garten unterstützt den Humusaufbau zielsicher und 100% biologisch; seit Frühjahr 2016 auch mit EMIKO® UrgesteinsMehl, das durch effektive Mikroorganismen aufgewertet wird. Das UrgesteinsMehl reichert den Boden mit wertvollen Mineralien und Spurenelementen an, reguliert den pH-Wert und unterstützt zeitgleich den Humusaufbau. Was das UrgesteinsMehl bewirkt und warum die Kombination mit EM® so wertvoll ist, haben wir neben weiteren interessanten Fakten in diesem Beitrag zusammengefasst.

Nährstoffe im UrgesteinsMehl verbessern die Fruchtbarkeit des Bodens

Das natürliche EMIKO® UrgesteinsMehl versorgt den Boden mit allen wichtigen Mineralien, die für vitales Pflanzenwachstum nötig sind – unter anderem mit Magnesium, Kalium, Schwefel und Kalzium.

Das mit EM® aufgewertete Gesteinsmehl liefert allen Pflanzen aber nicht nur die enthaltenen Nährstoffe. Es dient auch als Speicher von Mikronährstoffen, die durch Umwandlung organischer Substanz entstehen und auf der porösen Oberfläche des Gesteinsmehls pflanzenverfügbar anhaften. Bei der Umwandlung organischer Substanz spielen die original EM Effektive Mikroorganismen® eine bedeutende Rolle, denn sie ergänzen im Boden vorhandene Mikroorganismen und sorgen gemeinsam für die Ergänzung mit allen weiteren nötigen Pflanzennähr- und Wirkstoffen im Boden.

Durch den jährlichen Einsatz von EMIKO® UrgesteinsMehl können auch alle mineralischen Dünger besser gebunden werden und sind viel besser vor Auswaschung ins Grundwasser oder tiefere Bodenschichten geschützt. Gut für unsere Umwelt!

Wie der EM®-Einsatz im Garten (und das kann natürlich auch auf die Landwirtschaft übertragen werden) grundsätzlich dazu beiträgt, vor Nährstoffverlusten durch Auswaschung zu schützen, können Sie im Beitrag Mineralisch oder organisch düngen? lesen.

Gesteinsmehl mit EM® und seine Wirkung im Garten

Das basische Gesteinsmehl trägt dazu bei, einen übersäuerten Boden zu neutralisieren. Dadurch wird die Fruchtbarkeit des Bodens verbessert, die Pflanzen werden gestärkt und entsprechend widerstandsfähiger. Zusammen mit EM® werden die Durchlüftung und folglich auch die Erwärmung des Bodens gefördert – beides Voraussetzungen für ein intaktes Bodenleben, Humusaufbau und ein gutes physikalisches Strukturgefüge des Bodens.

Die Anwendung von Gesteinsmehl verbessert aber auch die Wasserhaltekapazität des Bodens, denn humusreiche Böden sind schwammartige Gefüge, die Wasser sehr gut speichern können.

In Summe wirken sich die Eigenschaften der effektiven Mikroorganismen in Kombination mit dem EMIKO® UrgesteinsMehl aber nicht nur auf den Boden, sondern auch auf die Qualität der Pflanzen aus:

  • besseres Wachstum
  • vitalere Pflanzen
  • besserer Geschmack von Obst und Gemüse
  • bessere Lagerfähigkeit von Obst und Gemüse

Warum Gesteinsmehl und effektive Mikroorganismen so gut zusammenpassen

Fein vermahlenes Gesteinsmehl hat eine besonders große Oberfläche. Mischt man effektive Mikroorganismen ein, finden sie einen sehr großen Lebensraum vor, der durch die enthaltenen Mineralstoffe zudem eine Fülle von Nahrung bietet. Die Oberfläche des Mehls ist nicht glatt, sondern porös. Daher gibt es auf jedem Mehlkorn Rückzugs- und Haltemöglichkeiten für die Mikroorganismen, die ihnen Schutz vor negativen äußeren Einflüssen bieten.

Im UrgesteinsMehl sind die Mikroorganismen in Ruhestellung. Das Gesteinsmehl ist also eine Art Transportmedium für sie, das gleichzeitig Futter „geladen“ hat. Kommen sie im Boden mit Feuchtigkeit, Wärme und organischem Material in Kontakt, werden sie aktiv. Sie unterstützen die bereits im Boden lebenden regenerativen Mikroorganismen, fördern reges Bodenleben und eine entsprechend gleichmäßige Umsetzung von organischem Material zu pflanzenverfügbaren Nährstoffen.

Das EMIKO® UrgesteinsMehl ist eine einzigartige Kombination

  • aus Mineralien und Spurenelementen
  • mit lebenden effektiven Mikroorganismen,
  • die Lebensraum für alle Mikroorganismen schafft und
  • als Speicher für sämtliche Nährstoffe dient.

Wo wird das EMIKO® UrgesteinsMehl eingesetzt?

EMIKO® UrgesteinsMehl ist für den Garten, die Landwirtschaft, den Obst- und Weinbau, für alle Grün- und Pflanzflächen sowie zur Kompostverbesserung geeignet.

Im Garten reichert Gesteinsmehl den Boden mit Mineralstoffen und Spurenelementen an. Ist ausreichend Nahrung da, wird auch das Bodenleben aktiv und die Umsetzung von organischem Material in pflanzenverfügbare Nährstoffe und der Humusaufbau insgesamt verbessert.

Auch die Qualität von selbst hergestelltem Bokashi kann mit UrgesteinsMehl erhöht werden: durch den verbesserten Lebensraum für die EM Effektive Mikroorganismen® wird

  • die Fermentierung stabilisiert,
  • der enzymatische Abbau forciert und
  • die Umsetzung im Boden zu pflanzenverfügbaren Nährstoffen optimal vorbereitet.

Im Gartenbau und in der Landwirtschaft haben Gesteinsmehle als Bodenverbesserer schon lange einen festen Platz. Über die für den Garten genannten Eigenschaften hinaus hat das basische Gesteinsmehl einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem üblicherweise zur Regulation des pH-Wertes eingesetzten Kalk: Weil es ein gutes Milieu für Bodenmikroben schafft, wird Stickstoff ganz automatisch und pflanzenverfügbar von den Mikroorganismen gebunden. Der Einsatz von UrgesteinsMehl ist also nicht nur umweltfreundlich, sondern auch wirtschaftlich, weil weniger Stickstoff gedüngt werden kann.

Auf dem Kompost beschleunigt EM® die Umsetzung des organischen Materials und verhindert die Ausbreitung von negativen Keimen und schlechten Gerüchen – dies in erster Linie durch die Anwendung der EMIKO® KompostPflege.
Lagenweise über den Kompost gestreut, bietet das EMIKO® UrgesteinsMehl darüber hinaus eine sehr gute Ergänzung für die schnelle und sichere Rotte zu einem hochwertigen Dünger: Insbesondere in den Wintermonaten oder bei Trockenheit im Sommer schafft das UrgesteinsMehl eine Fülle an Rückzugsmöglichkeiten für die effektiven Mikroorganismen. Die Mineralien aus dem UrgesteinsMehl ergänzen die Nährstoffe aus dem Kompost und werten den natürlichen Dünger nochmals auf. Kompost ist fertiger Humus und ist daher das beste Mittel zum Humusaufbau im Boden!

Herkunft und Herstellung von EMIKO® UrgesteinsMehl

Das rot-braune Gestein, aus dem das EMIKO® UrgesteinsMehl hergestellt wird, stammt aus dem Murtal in der österreichischen Steiermark. Bis 1980 wurde hier Steinkohle abgebaut. Die Überreste – ein Gestein, das aus hart gebranntem Ton und Kohle besteht – liegen hier in großen Mengen als kleine bis große Gesteinsbrocken auf Halde. Die Steine werden verladen und an anderer Stelle fein vermahlen, mit EM·1® angereichert, abgefüllt und in verbrauchsübliche Mengen verpackt.

Einfache Anwendung und Dosierung von EMIKO® UrgesteinsMehl

Je nach Bodengüte und Art der Nutzung wird das UrgesteinsMehl in folgenden Mengen ausgebracht:

  • Erstgabe zur Bodenverbesserung: 200g / m2
  • jährliche Gabe für Grün- und Pflanzenflächen: 100g / m2
  • maximale Aufwandmenge in 2 Jahren: 300g / m2

Eine bewährte Methode der Ausbringung ist in einer Mischung mit Bokashi oder EM®-Kompost, denn das feuchte Material bindet das feine Mehl sehr gut. Das Gesteinsmehl wird dem organischen Dünger in einem Eimer oder in einer Schubkarre beigemischt und anschließend per Hand bzw. mit einer Schaufel ausgebracht und oberflächlich eingearbeitet. Der Mischung kann optimal auch das EM Super Cera C® Pulver bzw. das Granulat zugefügt werden. Die jeweiligen Ausbringmengen pro Quadratmeter sind in der Mischung zu berücksichtigen.
In Kombination mit der organischen Düngung wird das Gesteinsmehl im zeitigen Frühjahr oder im Herbst ausgebracht.

Soll das EMIKO® UrgesteinsMehl allein eingesetzt werden, kann es jederzeit im Jahr händisch oder mit einem Feinstreuer ausgebracht werden. Da das Produkt so fein vermahlen ist, sollte eine filtrierende Halbmaske oder ein Feinstaubfilter benutzt werden.

Warum ist die Bodenverbesserung nötig? – Hintergründe einer weltweiten Entwicklung

Die humuszehrende Bewirtschaftung hat in den vergangenen Jahrzehnten dazu geführt, dass nur noch knapp die Hälfte der ursprünglich vorhandenen Humusreserven in unseren Ackerböden vorhanden ist. Intensive Bestandsführung mit Mineraldünger und chemischen Spritzmitteln, Monokulturen und maschinelle Bodenbearbeitung haben die Nährstoffe aus dem Humus verbraucht. Der im Humus gebundene Kohlenstoff wurde in CO2 umgewandelt und in die Atmosphäre abgegeben.
Weltweit verursacht die Landwirtschaft derzeit etwa 17-32 Prozent der gesamten Treibhausgas-Emissionen.

Bodenverbesserung ist also aktiver Klimaschutz; und dazu kann bereits der kleinste Garten einen wertvollen Beitrag leisten. Durch Humusaufbau erhalten wir lebendige Böden, die gemeinsam mit Wasser und Luft die Basis unseres Lebens sind.

Fazit

EMIKO® UrgesteinsMehl ist in Kombination mit EM® und organischer Substanz bzw. organischer Düngung ein Garant für optimale Nährstoffversorgung aller Pflanzen und stetigen Humusaufbau. Durch die regelmäßige Versorgung aller Böden mit diesen drei Komponenten wird ein aktives Bodenleben entstehen, das für eine feinkrümelige und lockere Bodenstruktur sorgt und die Wasserversorgung deutlich verbessert.
Ein intakter Boden sorgt als „Verdauungsorgan der Pflanzen“ für sehr gutes Wachstum, eine außerordentliche Widerstandskraft und bei Obst und Gemüse für intensiven Geschmack und lange Haltbarkeit.