Prof. Dr. Dr. Dr. Teruo Higa ist wohl einer der genialsten Wissenschaftler unserer Zeit, denn er ebnet mit seiner Entdeckung der effektiven Mikroorganismen den Weg, Umwelt- und Gesundheitsprobleme auf völlig natürliche Weise zu lösen. Warum er begann, mit Mikroorganismen zu forschen und wie er dabei fast zufällig auf die enorme Wirkung und Symbiosekraft verschiedener Mikroorganismen stieß, lesen Sie in diesem Beitrag.

Higas Wurzeln liegen in Landwirtschaft und Gartenbau

Die effektiven Mikroorganismen sind eng verbunden mit ihrem Entdecker Teruo Higa, ein japanischer Agrarwissenschaftler, der an der Universität Ryukyu auf Okinawa tätig war. Maßgeblich beeinflusst durch seinen strengen Großvater, der ihm nicht nur beibrachte, die Natur genau zu beobachten, sondern ihn auch zu disziplinierter Arbeit erzog, spezialisierte er sich nach seinem Grundstudium auf tropischen Gartenbau.

Nach seinem Studium kehrte er auf seine Heimatinsel Okinawa zurück und arbeitete als Dozent an der Universität Ryukyu. Anfang der 70er Jahre war es sein Ziel, den Mandarinenanbau mit den modernsten Anbaumethoden auf Okinawa einzuführen. Der zu dieser Zeit übliche massive Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Mineraldünger führte schnell zu negativen Auswirkungen auf seinen Gesundheitszustand.

Zufällige Entdeckung bringt Higa auf die Spur der Mikroorganismen

Bei seiner Suche nach alternativen Anbaumethoden, die weniger belastend für den Menschen sind, kam ihm der Zufall zu Hilfe. Kranke Wassermelonenpflanzen begannen wieder auszutreiben, nachdem sie in einem Graben mit Küchenabfällen entsorgt worden waren. Higa bezeichnet diese Beobachtung noch heute als Wendepunkt in seiner akademischen Arbeit. Er vermutete, dass Mikroorganismen in unserer Umwelt, insbesondere im Boden, für derartige Prozesse immens wichtig sind.

Higa stellt Mikroorganismen in den Focus seiner Forschungsarbeiten

Fortan konzentrierte sich Higa bei seinen Forschungsarbeiten auf Mikroorganismen und experimentierte mit verschiedenen Stämmen von Hefen und Photosynthesebakterien zunächst aber auch mit Mikronährstoffen und Hormonen.

Um möglichst exakte Aussagen über die Wirkung der Mikroben zu dokumentieren, arbeitete er immer mit einzelnen Stämmen. Seine Versuche mit Photosynthesebakterien verliefen in der Regel erfolgreicher als andere Experimente.

Da es sich bei Higas Experimenten durchweg um Mikroorganismen handelte, die unbedenklich für die Umwelt waren, schüttete er die Reste seiner Experimente aus dem Laborfenster auf ein Rasenstück. Nach einiger Zeit bemerkte er, dass das Gras an dieser Stelle sehr dicht und grün wuchs. Aufgrund dieser Naturbeobachtung entwickelte Higa seine Theorie, dass nicht die einzelnen Stämme wichtig sind, sondern erst das Zusammenspiel der verschiedenen Mikroorganismen die starke Wirkung hervorbringen.

Die „Geburtsstunde“ der effektiven Mikroorganismen

Higas folgende Arbeiten stützten sich also darauf herauszufinden, welche Mikroorganismen es sind, die in der Mischung so hervorragend wirken. Reproduzierbare Ergebnisse erzielte er schließlich mit einer stabilen Mischung aus über 80 verschiedenen Mikroorganismen. Higa nannte diese Mischung „Effektive Mikroorganismen“ (kurz EM®) und erkannte schnell die Bedeutung seiner Entdeckung für die gesamte Welt.

Heute besteht die ursprüngliche Mischung der EM® in der Urlösung EM·1® aus weitaus weniger Mikroorganismenstämmen. Higa forschte weiter und konnte immer mehr Stämme aus der Lösung nehmen, ohne dass die Wirkung beeinträchtigt wurde. Warum er das tat: EM® sollte in allen Ländern der Welt herzustellen sein. Je einfacher die Herstellung ist und je stabiler das Endprodukt, desto besser konnte EM® angewendet und verbreitet werden.

Symbiose der Mikroorganismen führt zu starken Wirkungen nach dem Dominanzprinzip
Higa entwickelte auf Basis seiner Erkenntnisse mit EM® die Theorie des „Dominanzprinzips“ und teilte die Gemeinschaft der Mikroorganismen in drei Gruppen ein:

  1. aufbauende Mikroorganismen
  2. krankheits- und fäulniserregende Mikroorganismen
  3. neutrale Mikroorganismen (Mitläufer)

Nach dem Dominanzprinzip bestimmen wenige Stämme, ob in einem Milieu überwiegend positive Vorgänge (Erholung, Aufbau, Regeneration) oder negative Vorgänge (Krankheit, Abbau, Degeneration) stattfinden. Die Mitläufer-Organismen überstützen immer diejenige Gruppe, die größer ist, d.h. die in Dominanz geht.

Zur Verdeutlichung: In einem kranken Milieu überwiegen die fäulniserregenden Mikroorganismen. Sie werden von den neutralen Mikroorganismen unterstützt. Gibt man in dieses Milieu aufbauende, positive EM® hinzu und gehen diese in Dominanz und die Mitläufer schließen sich an. Gemeinsam verändern sie das Milieu in Richtung Regeneration und Aufbau.
Schauen Sie sich hierzu auch unser Video „Was ist EM®?“ an.

EM® kann viele Probleme in der Welt lösen

In einem der Bücher, die Higa zu EM® geschrieben hat, erläutert er seine Vision: „Mit EM® erreichen wir eine pestizidfreie Landwirtschaft, von der die dort Beschäftigten gesund leben können. Nimmt die Verschmutzung des Wassers ab, verbessert sich der ökologische Zustand des Meeres. Mit der Reinigung im Umfeld der Land- und Fischereiwirtschaft werden auch die Konsumenten, die diese Produkte verzehren, wieder gesünder.“

Mit der Verbreitung seiner Entdeckung beauftragte er die Non-Profit-Organisation EMRO (EM Research Organisation), die weltweit Lizenzen für die Herstellung der Originalprodukte auf Basis der effektiven Mikroorganismen vergibt. Von hier aus wird auch die Forschung im Bereich der EM®-Technologie koordiniert und gefördert. Eine ganz besondere Herzensangelegenheit von Prof. Higa ist die Verbesserung der Lebensumstände aller Menschen. Daher zahlen weltweit alle Lizenznehmer für Original EM®-Produkte entsprechende Abgaben, die für diese Zwecke verwendet werden. Industrieländer zahlen höhere Beiträge, Entwicklungsländer können bis zu 100 % gefördert werden.

Seit mehr als 30 Jahren verbreitet sich die Vision und Entdeckung Higas in der gesamten Welt und wächst stetig. Vielen Menschen und insbesondere der Natur – ob Boden, Pflanzen, Tieren oder Gewässern – konnte mit EM® schon geholfen werden.

…man kann mit Recht von einer andauernden Erfolgsstory sprechen!

image_pdfimage_print