Die ersten Überlegungen Bienen zu halten, wurden im März 2015 konkret. Immer wieder erreichten uns Berichte von Imkern, die effektive Mikroorganismen bei ihren Bienen einsetzen. Zudem lasen wir seit Jahren immer wieder Berichte in der Presse, die das weltweite Bienensterben thematisierten. Nicht nur, dass immer mehr Bienenvölker verschwinden, die Bienen unterliegen auch einem enormen Schädlingsdruck. Besonders die Varroa-Milbe ist in nahezu jedem Volk zu finden.
Wir beschlossen also, unseren eigenen Beitrag zum Schutz der für uns und unsere Natur so wichtigen Biene zu leisten. Gleichzeitig wollten wir die positiven Imker-Berichte mit unserem Produkt EMIKO EM-Apis einmal „hautnah“ miterleben.

Wirkt EM gegen die Varroa-Milbe?

In Bezug auf den Einsatz effektiver Mikroorganismen ergaben sich für unser Bienen-Projekt demnach zwei Bereiche, die wir genau beobachten wollten:
Wie sich EM auf das Verhalten der Bienen auswirkt und
ob effektive Mikroorganismen so unterstützen können, dass die Varroa-Milbe das Volk nicht schwächt.

Woher bekommt man einen Bienenschwarm?

Auf der Suche nach Informationen zur Bienenhaltung und woher man überhaupt einen Schwarm bekommt, stießen wir auf den Verein „Stadtbienen e.V.“ aus Berlin. Deren Engagement gefiel uns sehr und wir nahmen Kontakt auf. Positiv für alle, die mit dem Gedanken spielen, das Imkern zum Hobby zu machen: Stadtbienen e.V. bietet nicht nur eine „Beute“ (Bienenbehausung) für den Garten oder Balkon an, sondern über das ganze Bienenjahr hinweg auch Imkerkurse für Anfänger.
Stellvertretend für die Gruppe EMIKO-Mitarbeiter, die sich um das Bienenprojekt kümmern wollten, besuchte eine Mitarbeiterin aus dem Beratungs-Team den Kurs und versorgte ihre „Mitstreiter“ anschließend mit dem erworbenen Wissen. In Rösrath, also nicht weit entfernt, fanden wir mit Matt Jones einen Demeter-Imker, der uns nach dem Schwärmen ein Bienenvolk abgeben würde. Es konnte also losgehen!

Der Einzug der Bienen

Am 09. Juni war es dann soweit – die Bienen zogen ein. Anders als üblich, hat Matt Jones die Bienen nicht in die Box „eingeschlagen“, sondern sie nach und nach von alleine in die Box einwandern lassen. „Als die Königin in der Box war, ging es ganz schnell. Dabei waren die Bienen aber völlig entspannt.
Am nächsten Morgen schon war in der Bienenbox Routine angesagt. Man sah Bienen ankommen, in die Box fliegen und andere herausfliegen. Die ersten Waben waren bereits gebaut und die Bienen – wie man das von Bienen erwartet – sehr fleißig.

EMIKO EM Apis von Anfang an

Damit die effektiven Mikroorganismen sämtliche Oberflächen positiv besiedeln konnten, haben wir die leere Bienenbeute schon vor Einzug der Bienen täglich mit EMIKO EM Apis eingesprüht. Wir nahmen eine Verdünnung von 1:10 mit Wasser.
Als die Bienen dann einzogen, haben wir sie zunächst zwei Wochen mit einer Zuckerwasser-EM- Lösung gefüttert, um ihnen den Start in der neuen Umgebung zu erleichtern. In der Nähe der Beute platzierten wir eine Vogeltränke, aus der sich die Bienen fleißig mit einer Apis-Wasser-Lösung bedienten.
Fast jeden Tag haben wir nachgeschaut, wie es unseren Bienen geht und die Beute auch geöffnet. Bei jeder Kontrolle haben wir das Flugbrett und die gesamte Beute von außen eingesprüht. Ein bis zweimal pro Woche haben wir zudem mit der Feinsprühflasche in die Beute hinein gesprüht. Die Bienen kamen also immer wieder in Kontakt mit den positiven Mikroorganismen.

Positive Auswirkungen von EM bei den Bienen

Unser Volk war sehr friedlich, den Imkerhut brauchten wir nicht. Die Bienen bauten Waben im Naturbau, flogen emsig aus und ein und die Bienenkönigin legte fleißig Eier.
In unserem Volk zeigten sich über das gesamte Bienenjahr keine Varroa-Milben – sehr zum Erstaunen befreundeter Imker, die bisher nicht mit EM gearbeitet haben. Als es Zeit wurde, Maßnahmen gegen die Milben zu treffen – wie das Verdampfen von Ameisensäure – gingen wir nochmal akribisch auf die Suche. Wir fanden keine einzige Milbe und konnten unserem Volk die anstrengenden Milben-Maßnahmen ersparen. Dass ein Volk völlig von der Varroa-Milbe verschont bleibt, haben schon mehrere Imker festgestellt, die konsequent mit EM arbeiten.
Auch andere typische Bienenkrankheiten wie Faulbrut oder Pilzbefall konnten wir nicht feststellen. Offenbar hat EMIKO EM Apis dazu beigetragen, die Bienen entsprechend zu unterstützen.

Der Schreck am Ende des Sommers

Gegen Ende des Sommers stellten wir fest, dass unser Volk unaufhörlich kleiner wurde. Wir suchten, doch eine Königin konnten wir nicht mehr finden. Dafür stellten wir sehr viel Drohnenbrut fest (ein Zeichen dafür, dass das Volk keine Königin mehr hat – eine Arbeiterin hat in dem Fall das Brutgeschäft übernommen).
Dass es sehr schwierig ist, ein Volk mit einer neuen Königin zu vereinen, wussten wir. Trotzdem starteten wir einen Versuch, um unser Volk zu retten. Obwohl wir die neue Königin mehrere Tage in ihrer kleinen Transportbox innerhalb der Beute hielten, wurde sie von unserem Volk letztendlich nicht angenommen und getötet.
Anfang September dann wurde unser geschwächtes Volk von einem anderen Bienenvolk ausgeräubert und vernichtet. Wir konnten nur zuschauen, wie die fremden Bienen unser friedliches Volk attackierten und ungehindert in unsere Beute aus und ein flogen.

Fazit – und was wir nächstes Jahr anders machen wollen

Unterm Strich sind wir in unserem ersten Bienenjahr nicht erfolgreich gewesen. Dennoch haben wir viel Positives für uns und in Sachen EM herausgefunden:
Bienen zu halten ist eine wunderbare Sache, wir starten im nächsten Jahr erneut!
EMIKO EM Apis hat bei uns für ein sehr friedliches Volk gesorgt, dass sogar der Varroa-Milbe trotzen konnte.
Eine gekennzeichnete Königin erspart mühsames Suchen.
Um unseren Bienen mehr Pollen anbieten zu können, werden wir im nächsten Jahr einen Blühstreifen anlegen.

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