Mitte März 2009 wurden 5 Kastanien des jüdischen Friedhofes in Ihringen am Kaiserstuhl das erste Mal mit EM gegossen – der Beginn eines 3-jähringen Pilotprojektes zur gezielten Verbreitung vom EM in der Bevölkerung rund um Ihringen. EM-Berater Hans Gugel nahm damals die Fäden in die Hand und leitete das Projekt von der Idee über die Verhandlungen mit Gemeinde und Behörden, die Sensibilisierung der Presse bis hin zu einem überaus deutlichen Ergebnis: vitale, tiefgrüne und gesunde Kastanien.

„Ich war begeistert, auf wie viel Zustimmung und Hilfe seitens der Gemeinde und Bevölkerung meine Idee stieß. Dennoch, es war nicht immer leicht auch die nötigen finanziellen Mittel für solch ein Projekt zu beschaffen“, so Hans Gugel. Unterstützung in Form großzügiger materieller Spenden bekam das Projekt vom EM e.V., vom EM Technologiezentrum Baden Württemberg sowie der EMIKO.

Innerhalb kürzester Zeit wurden aus 5 Kastanien über 40 Bäume (davon 32 Kastanien), die alle auf öffentlichen Flächen der Gemeinde Ihringen standen. Trotz der Euphorie: Nach 12 Gießterminen von März bis September, über 1000 ehrenamtlich erbrachten Arbeitsstunden aller Beteiligten und einem finanziellen Defizit von 1.500 Euro schien das Projekt ein jähes Ende zu nehmen. Doch Hans Gugel gab nicht auf: „Ende 2009 gründeten wir die „Ihringer Schutzgemeinschaft zur Rettung bedrohter Kulturen e.V. (ISG)“ um von den Mitgliedsbeiträgen einen Großteil der anfallenden Kosten decken zu können.“ Der Verein entschied die Anzahl der betreuten Bäume auf 20 zu senken und konnte die Gemeinde von der Anschaffung eines eigenen Fermenters zur Herstellung von EMa sowie der Übernahme der Kosten für das Material überzeugen.

Seither stand einer intensiven Vereinsarbeit nichts mehr im Wege. Es wurden Führungen zu den Bäumen durchgeführt, eine weitere Projektgruppe für den Weinbau gegründet, Vorträge gehalten, Aktionstage zur Herstellung von Bokashi bzw. Terra Preta Bokashi sowie EMa durchgeführt und Informationsmaterial erstellt. Das alles in intensiver Zusammenarbeit mit der örtlichen und auch überregionalen Presse.

Während dessen lief die intensive Betreuung der Bäume unermüdlich weiter: Nach strengen Gießplänen wurden die Kastanien 12x während der Vegetation mit jeweils 100 Liter Gießwasser unter Anderem bestehend aus EMa, Ackerschachtelhalm-Tee, EMa-niem5 (kurz gesagt: EMa mit Alkohol und Essig, dem zusätzlich Extrakte des Niembaumes zugegeben werden, was die Bekämpfung von Schädlingen unterstützt) und EM Super Cera Pulver, aufgefüllt mit Wasser, gegossen. Sämtliches Laub und die Früchte der Bäume wurden zusammengetragen, bokashiert und in Bohrlöcher im Bereich der Baumscheiben in den Boden eingebracht. Nicht nur die sichtbar zunehmende Vitalität der Bäume bestätigte den Erfolg des Projektes. Bodenanalysen bestätigten reduzierte Schadstoff- und Toxinwerte, verbesserte pH-Werte und zunehmende  Humusgehalte von bis zu 1% in einer Vegetationsperiode. Innerhalb der dreijährigen Pilotphase zeigten alle Kulturen einen deutlichen Wachstumsschub. Blätter und Früchte wurden größer und kräftiger, die Baumkronen wurden dichter.

Vergangenen November gab Hans Gugel seinen Posten als erster Vorsitzender des Vereins ISG an den bisher 2. Vorsitzenden ab. Die Arbeit zum Schutz der Kulturen wird nun vom neu gewählten Vorstand weitergeführt. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, schmunzelt der 72jährige, „ich wollte wieder mehr Luft für weitere Umwelt-Projekte mit der EM-Technologie.“

Lieber Herr Gugel, die EMIKO und sicher auch alle Leser dieses kleinen Berichtes danken Ihnen sehr für Ihr Engagement und hoffen, dass Sie noch viele solcher Projekte realisieren und viele Menschen in Ihrem Wirkungskreis von den Möglichkeiten der EM-Technologie begeistern können!

Bei Nachfragen zum Projekt oder der Sanierung von Kastanien steht Herr Gugel gerne zur Verfügung:
EM-Kaiserstuhl, Hans Gugel
Breulstraße 51
79241 Ihringen
Telefon 07668/99 64 26
Telefax 07668/99 64 25
E-Mail: Hans.Gugel@em-kaiserstuhl.de

 

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