Fakten zur Hundeernährung & wie EM® ergänzend eingesetzt wird

Für eine gute Versorgung des eigenen Hundes ist es von Vorteil, ein paar Fakten zu seiner Entwicklungsgeschichte zu kennen. Daraus ergeben sich nämlich Eigenheiten des Verdauungssystems, die zu beachten sind, damit wir unseren Hund artgerecht und vollwertig füttern können. Wir gehen in diesem Beitrag kurz auf die Herkunft und frühere Nutzung unserer Haushunde ein, beschreiben die Entwicklung der Hundefutter-Industrie, geben Tipps, wie man ein gutes Hundefutter erkennen kann und Hinweise, wie sich die EM®-Technologie sinnvoll in die tägliche Versorgung integrieren lässt.  

Hunde als Helfer des Menschen

Hunde stammen vom Wolf ab und haben die Menschheit in ihrer Entwicklungsgeschichte maßgeblich beeinflusst. Als Jagdhelfer, Hütehund, Beschützer von Hab und Gut oder auch vor dem Wagen haben sie unseren Vorfahren jahrtausendelang gedient.

Die Zucht von Rassehunden auf bestimmte Merkmale hingegen ist eine vergleichsweise junge Entwicklung und begann erst etwa Mitte des 19. Jahrhunderts mit zunehmendem Wohlstand und fortschreitender Industrialisierung.
Nach den Vorlieben des Menschen wurden Rassen geschaffen, die sich in Aussehen und Wesen teils deutlich unterscheiden. Doch in einem Punkt unterscheiden sie sich alle nicht: In den Anforderungen an ihre Fütterung. Hunde sind Allesfresser und ihre Nahrung muss entsprechend zusammengesetzt sein.

Die Entwicklung der Hundefütterung 

Die Fütterung unserer Haushunde hat sich in den letzten etwa 50 Jahren sehr verändert – für den Hund leider nicht zum Positiven.
Jagte er sich früher selbst kleine Beutetiere, bekam Reste vom Tisch oder für den Menschen ungenießbare Innereien und Schlachtabfälle, kommt das Futter heute in der Regel aus der Dose oder in gepresster Form aus dem Sack.

Von einer abwechslungsreichen, gesunden Ernährung kann bei einem Großteil auf dem heutigen Markt üblichen Hundefuttermittel nicht mehr die Rede sein. Oft handelt es sich um standardisierte, industriell gefertigte Massenware, der nach Bedarfstabellen Mineralstoffe, Spurenelemente und synthetische Vitamine zugesetzt werden. Diese Zusätze sind wichtig, denn in den ursprünglichen Rohstoffen sind durch teils aufwendige Verarbeitungsprozesse nahezu keine natürlichen Nähr- und Wirkstoffe mehr enthalten. Das tägliche Futter vieler Haushunde ist zu einer weitgehend degenerierten und mikrobiell wertlosen Nahrung geworden.

Minderwertige Futtermittel schaden dem Hund auf lange Sicht durch zu viele Kohlenhydrate, Geschmacksverstärker und künstliche Vitamin- und Mineralstoffzusätze. Sie machen Hunde dick und krank. Verdauungsprobleme, Stoffwechselstörungen sowie stumpfes und struppiges Fell können die Folge einer falschen Fütterung sein.

Aber: Viele Hundehalter haben dieses Problem erkannt und zum Teil bereits vor Jahren eine andere Richtung bei der Versorgung ihres Tieres eingeschlagen. „Back to the Roots“ setzen sie auf eine artgerechte Rohfütterung oder auf qualitativ sehr hochwertige Alternativen, die allerdings weit mehr kosten als ein Trockenfutter aus dem Supermarkt – zumindest auf den ersten Blick.

Gutes Hundefutter erkennen und die Deklaration „lesen lernen“

Doch woran erkenne ich, ob das Futter, was mein Hund aktuell bekommt, eine gute Qualität hat? Die Empfehlung lautet: Orientieren Sie sich an der Deklaration des Futtermittels und lernen Sie das Geschriebene zu deuten. Scheinbar hochwertige und hochpreisige Premium-Futtermittel „fallen dann häufig durch“.

Beispiel: Unter „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ verbergen sich nicht nur Fleisch, Innereien und Knochen, sondern auch zu einem nicht genannten Anteil billige „Abfallprodukte“ wie Fell, Haut, Federn oder Klauen. Seriöse Futtermittelhersteller geben die einzelnen Anteile genau an und nennen auch die Tierart, von der das Fleisch stammt.

Das optimale Hundefutter – gibt es das?

Um einen Hund langfristig gesund zu ernähren, gilt als Faustzahl für die Ration: 70 % Fleisch und tierische Produkte, 30 % pflanzliche Bestandteile.

Im Idealfall ist der Fleischanteil roh, besteht aus Muskelfleisch, fleischigen Knochen und Innereien und der pflanzliche Anteil besteht aus Gemüse, das gekocht oder püriert ist. Zugesetzt werden der Mahlzeit hochwertige kaltgepresste Öle, mal Quark oder Kräuter. Eine derart „Biologisch artgerechte Rohfütterung (BARF)“ ist jedoch nicht jedermanns Sache, mit einigem zeitlichen Aufwand und Erfahrung verbunden.
Im Beitrag Hunde & Katzen barfen – die Vor- und Nachteile gehen wir auf viele wissenswerte Details dieser Fütterungsmethode ein.

Fest steht, es muss auch nicht die selbst zusammengestellte Rohmahlzeit sein, die den Hund optimal versorgt. Auch fertige Futtermittel, meist kleinerer Hersteller, erfüllen die Ansprüche des Hundes in hohem Maße. Teurer ist die bedarfsgerechte Ernährung allemal, doch wird sie mit Gesundheit und Vitalität belohnt. Und: Die Fütterung des Hundes muss auch ein Stück weit „zum Herrchen“ und den häuslichen Gegebenheiten passen.

EM Effektive Mikroorganismen® – Multitalent für jede Fütterungspraxis

Egal, für welche Art der Fütterung Sie sich entscheiden, die EM®-Technologie und die Ergänzungsfuttermittel der EMIKO® PetCare-Serie können die tägliche Versorgung aufwerten. Denn auch, wenn hochwertige Rohstoffe gefüttert oder verarbeitet werden, gehen auf und in diesen Rohstoffen natürliche Strukturen, Mikroorganismen, Enzyme oder Vitamine durch verschiedene Verarbeitungsverfahren verloren; durch einfrieren, kochen, backen, expandieren usw.

Die Praxis zeigt, dass Hunde, deren tägliche Nahrung mit dem flüssigen Ergänzungsfuttermittel oder dem EMIKO® PetCare Bokashi ergänzt wird, einen besonders guten Gesamteindruck machen. Möglicherweise ist das auf die enthaltenen Enzyme, Vitamine, Antioxidantien und Spurenelemente zurückzuführen, die während der Herstellung der Produkte entstehen und im Endprodukt enthalten sind. Darüber hinaus sind Produkte mit Milchsäure bekannt, positive Effekte auf die Verdauung hervorzurufen – nicht nur beim Menschen.

Es kann bei der Verdauung also eine Entlastung stattfinden, die an anderer Stelle im Stoffwechsel des Hundes wieder „investiert“ werden kann. Kurz: Der Hund kann seine eigenen Regulationsmechanismen optimal nutzen, wenn die Fütterung stimmt.

Auf die Frage, welches der beiden EMIKO® Ergänzungsfuttermittel das Richtig für den Moment und dauerhaft ist, geben wir Antworten im Beitrag Das flüssige Ergänzungsfutter oder besser Bokashi für Hunde?.

Fazit

Hunde, als Allesfresser und abstammend vom Wolf, fühlen sich besonders wohl, wenn sich ihr tägliches Futter weitgehend natürlich zusammensetzt. Dabei ist es nicht zwingend notwendig, seinen Hund zu barfen. Es gibt diverse guter Hundefutter, meist kleinerer Hersteller, die wenig verarbeitet sind und aus hochwertigen Rohstoffen bestehen. Hilfreich bei der Auswahl ist es, wenn man deuten kann, was man in der Deklaration liest.
Grundsätzlich werten die Ergänzungsfuttermittel der EMIKO® PetCare Serie jegliches Futter auf, das Verarbeitungsschritte wie einfrieren, kochen, backen, expandieren o. Ä. durchlaufen hat; durch die enthaltene Milchsäure, natürliche Vitamine und Enzyme, Spurenelemente und Antioxidantien.