Wie die EMIKO selbst, ist auch Mitbegründer Reinhard Mau im Juni umgezogen. In seinem neuen Garten ist er bereits seit vergangenem Herbst aktiv und hat Hochbeete angelegt – und es werden Weitere folgen. Sein Ziel: „Was Gemüse betrifft, möchte ich in Zukunft völlig autark werden.“ …zur Freude seines gartenbegeisterten Vaters, der im Herbst 89 wird und nun in entspannter Arbeitshöhe auch wieder aktiv im Garten mitwirken kann.

„EM ist mein Leben und daher freue ich mich auch privat immer wieder zu sehen, was in den kleinen Mikroorganismen steckt. Vor allem finde ich es immer wieder faszinierend zu beobachten, welche Kräfte sie im Zusammenspiel mit der Natur entfalten“, begründet Reinhard Mau die Idee für sein aktuelles Garten-Projekte. Die Planung für seine Hochbeete hatte er schon lange abgeschlossen, bevor er letzten Herbst mit dem Bau begann. Folgende Kriterien sollten die Hochbeete erfüllen:

  • das Substrat soll für alle hierzulande wachsenden Gemüsepflanzen optimale Bedingungen bieten,
  • die Beetwände sollen pflegeleicht und langlebig sein,
  • sie sollen eine angenehme Höhe zum Arbeiten im Stehen haben und von allen Seiten zugänglich sein.

Der Bau

Reinhard Mau entschied sich für folgende Maße der einzelnen Beete: 5m Länge, 1,25m Tiefe und 0,96cm Höhe.
Zunächst entfernte er auf der Fläche die Grasnarbe und hob dort, wo später die Beetwände stehen sollten, rundherum weitere 16cm Erde aus. Damit das Holz im unteren Wandbereich schnell abtrocknen kann, füllte er die entstandene Vertiefung mit Kies als Drainage.

Als Baumaterial verwendete er Fichten-Schwartenbretter, die zum Schutz innen mit Teichfolie ausgekleidet wurden. Die Bretter strich er vorab mit DiOLiN EM Aqua Naturöl – außen mit pigmentiertem Öl (Teak) damit das Holz vor UV-Strahlung geschützt ist.
Durch die Kies-Drainage stehen die Beete etwas unterhalb der Grasnarbe, was letztendlich eine angenehme Arbeitshöhe von 80cm geschaffen hat. Zudem verleiht der leichte Einlass in den Boden den Beeten bereits etwas Stabilität. Weitergehend wurden die Längsseiten der Wände nach abschließender Füllung der Beete mit Metallstreben verbunden.

Die Füllung

Ganz unten in die Beete füllte Reinhard Mau ca. 20cm mit EMIKO® Garten und Bodenaktivator vorfermentierte Holzhächsel ein. Über die Holzhächsel verteilte er ca. 10cm der für die Drainage ausgehobenen Erde. Darüber folgten ca. 20cm fertiger EM-Kompost, wieder 10cm Erde und eine dicke Schicht mit EMIKO® HorseCare Stallreiniger behandeltem Pferdemist, den er von einem befreundeten Landwirt erhielt. Zum Abschluss wurden etwa 25cm guter Mutterboden eingefüllt.
Im Ganzen hat Reinhard Mau 110cm Material in seine Beete gefüllt. „Da die einzelnen Schichten stark zusammensacken, kann man sie nicht alle direkt nacheinander einfüllen und muss einige Tage und ein paar Regenschauer warten, bis die nächste Schicht kommt“, empfiehlt er.

„Über jede Schicht habe ich pro Kubikmeter 500ml EMIKO® Garten und Bodenaktivator, gemischt mit etwa 10 Liter Wasser gegossen.“ Um allen Bodenlebewesen gute Lebensbedingungen zu schaffen, streute er zusätzlich über jede zweite Schicht EM Super Cera C® Granulat.

Die Bepflanzung

Bereits ins Frühbeet, was durch einen selbstgebauten Glasaufbau geschützt wurde, „zogen“ kleine Gemüsepflänzchen, die später ins Freie gepflanzt wurden. Erdbeerpflanzen setzte Reinhard Mau direkt ins Freie und vergesellschaftete sie mit Zwiebeln. „Die Zwiebel holt sich ihr Licht, weil sie über die Erdbeerpflanzen hinaus wächst. Außerdem hält sie Schädlinge fern, die sich an den Erdbeeren hätten gütlich tun könnten“, erklärt Reinhard Mau.

Mittlerweile besteht die Bepflanzung aus einem bunten Mix verschiedenster Pflanzen, die sich gegenseitig „vertragen“ oder gar positiv beeinflussen – wie die Zwiebeln und die Erdbeeren: Hokkaido, Radieschen, Zuccini, Salatgurken, Stangenbohnen, Kohlrabi, Brokkoli, Rotkohl, Kopfsalat, Pflücksalat usw.
Für den Winter werden noch einige Gemüse folgen, die man gut einlagern kann: Möhren, Rote Beete, Pastinake und Weißkohl.

„Dank EM sind die Pflanzen alle gesund, kräftig und haben eine wunderbare dunkelgrüne Farbe. Den Geschmack ihrer Früchte kann man gar nicht mit dem gekaufter vergleichen. Das muss man einfach mal selbst gekostet haben“, schwärmt Reinhard Mau.

Auf unserer Facebook-Seite und auf Google+ berichten wir regelmäßig über Aktuelles aus den Hochbeeten. Wir freuen uns, wenn auch Sie gelegentlich „vorbei schauen“!

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