Was macht das Forscherteam der „EMRO“?

       Aus der EM-Welt        
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„EMRO“ ist die Abkürzung für „EM Research Organisation“, die sich weltweit um die Forschung, Vergabe von Produktionslizenzen und die Unterstützung von Hilfsprojekten mit EM® kümmert. In diesem Beitrag möchten wir die Aufgaben der EMRO-Forschungsabteilung etwas genauer vorstellen. Sie ist für die Datenerhebung zur Qualitätssicherung zuständig und forscht im Labor an der Weiterentwicklung von EM®. In Zusammenarbeit mit weiteren Partnern werden Feldversuche und Forschungen zum Beispiel in Krankenhäusern oder an Standorten mit verseuchten Böden durchgeführt…

Praxisrelevante Forschung im Labor und „im Feld“

Die Forschungsabteilung der EMRO führt die Forschung rund um die EM®-Technologie sowohl im Labor als auch in realen Praxisfällen durch.

Im Labor werden Qualitätskontrolltests verschiedener bewährter und in Entwicklung befindlicher EM®-Produkte durchgeführt. Weiterhin werden die Kultivierung von EM®, das Potenzial und die Funktion von nützlichen Mikroorganismen erforscht.

Darüber hinaus findet im Labor auch die Grundlagenforschung zur Sanierung von kontaminierten Böden und Verbesserung von Wasser-Ökosystemen statt.
In Zusammenarbeit mit externen Forschungsorganisationen wird im Labor zum Beispiel die Wirkung von EM-X Gold® auf das menschliche Immunsystem untersucht. Jüngste in vitro-Ergebnisse deuten darauf hin, dass EM-X Gold® Immunzellen aktiviert.

Im Praxistest zeigte sich dann in einer klinischen Studie, dass das Trinken von EM-X Gold® über mehrere Monate kontinuierlich die Vitalität verbessert.

Als gemeinsames Projekt mit einem Krankenhaus untersucht das Forscherteam der EMRO die Wirksamkeit von EM® bei der Reinigung. Der Fokus des Interesses liegt hier in den Möglichkeiten der EM®, unangenehme Gerüche zu verhindern und antibiotikaresistente Bakterien wie MRSA zu unterdrücken, die als Hauptauslöser schwerwiegender Krankenhausinfektionen gelten.

Die Forschungen im Bereich kontaminierter Böden konzentrieren sich seit Mai 2011 vornehmlich auf die radioaktiven Cäsiumkonzentrationen in den Kulturen und Böden Fukushimas. Es konnte bereits nachgewiesen werden, dass EM® den Cäsiumtransfer vom Boden in die angebauten Kulturen reduziert, was den Landwirten hilft, ihre Produkte zu vermarkten.
Neben der durch EM® reduzierten Cäsiumaufnahme in die Pflanzen spielt die Verringerung der radioaktiven Kontamination des Bodens eine bedeutende Rolle und wird weiterhin untersucht. Die Forschungen werden hier gemeinsam mit dem Institut für Radiobiologie der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Studien werden von freiwilligen Organisationen genutzt, die den Anwohnern bei ihren Bemühungen helfen, die radioaktive Kontamination mit EM® zu reduzieren und die Qualität und den Ertrag ihrer Kulturen zu verbessern.

Die verschiedenen EM®-Qualitätskontrollen

Das Forscherteam der EMRO führt auch die Qualitätskontrollen anwendungsfertiger EM®-Produkte, ihrer mikrobiellen und weiteren Zutaten durch. Auf diese Weise stellt die EMRO sicher, dass EM® rund um den Globus eine stabile Qualität hat und unterstützt so ihre weltweit lizenzierten Produktionspartner bei der Herstellung der EM®-Produkte. Die Ergebnisse der Analysen werden gesammelt und an die Partner zurückgegeben. Derzeit werden Proben aus mehr als 50 Ländern analysiert.

Analytische Tests und Datensammlung:
Bei den analytischen Tests im Labor stellt die EMRO fest, ob EM® in jedem Land ordnungsgemäß hergestellt wird und die Proben allen vorgegebenen Standards entsprechen. Darüber hinaus finden regelmäßige Qualitätskontrollen bei dem jeweiligen Partner vor Ort statt, in die auch alle Prozesse und Anlagen zur Herstellung mit einbezogen werden.

Die Laboranalyse kann in zwei Kategorien unterteilt werden: In physikalisch-chemischen Tests werden unter anderem pH-Wert, Brix, ORP und Spektrometrie geprüft, die wichtige Indizien für die Qualität von EM® geben. Bei mikrobiellen Tests wird sichergestellt, dass die angegebenen Mengen an Milchsäure und Hefe in den Proben enthalten sind. Gegebenenfalls werden Mikroorganismen auch durch genetische Analysen nachgewiesen.

Hilfestellung, wenn Probleme bei der Produktion auftreten

Weisen analytische Ergebnisse darauf hin, dass in einem Land ein qualitativer Mangel von EM® vorliegt, beginnt unmittelbar eine enge Kommunikation zwischen der zuständigen EMRO-Abteilung und dem Partner. Gemeinsam wird an der Lösung gearbeitet, die Qualität schnellstmöglich wieder sicherzustellen. Sind im Rahmen der Problembehebung weitere Produktanalysen nötig, ist auch das Forscherteam an der Lösungsfindung beteiligt.

Ein Beispiel: Vor kurzem gab es ein Problem in einem südostasiatischen Land. Die Konzentration der Milchsäurebakterien in EM® lag unter der Norm. Das Forscherteam verglich die analytischen Daten der vorliegenden Probe mit allen bisherigen Daten aus diesem Land. Nach mehreren Experimenten konnte das Team die Ursache für die reduzierte Menge an Milchsäurebakterien feststellen und bereits die Lösung des Problems liefern.

Die Mitarbeiter des EMRO-Forschungsteams

Das Forschungsteam der EM Research Organisation besteht derzeit aus zehn Mitarbeitern mit hervorragenden Bildungshintergründen und weitreichenden Erfahrungen, die rund um die Biotechnologie, Biologie und Agrarwissenschaft angesiedelt sind. Drei der Mitarbeiter haben Master-Abschlüsse, drei weitere nach ihrem Studium noch promoviert. Bei den Forschungsarbeiten kann das Team der EMRO zudem auf die beratende Tätigkeit zweier Professoren zurückgreifen.

Fazit

Durch die EM®-Forschung, die Erhebung, Sammlung und Aufbereitung von Analysedaten und die enge Zusammenarbeit und Unterstützung der Lizenzpartner kann weltweit eine durchgehend hohe und verlässliche EM®-Qualität für alle Anwender sichergestellt werden.
Hinsichtlich der EM®-Forschung ein kleiner Wermutstropfen für Deutschland und andere europäische Länder: Leider werden Forschungsergebnisse aus den asiatischen Ländern bei uns nicht immer oder vollständig anerkannt. Sie können daher nicht als Grundlage für Produktaussagen herangezogen werden, aber sie dienen immer wieder als wertvolle Hinweise für die EM®-Anwendungspraxis und können Grundlage für eigene Forschungsarbeiten sein.

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