Was bedeutet „Darmsanierung“?

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Bei einer Darmsanierung stehen die Entgiftung des Dickdarms und der anschließende Wiederaufbau einer guten Darmflora im Mittelpunkt. Eine gute Darmflora ist die Voraussetzung für ein leistungsfähiges Immunsystem. Darüber hinaus lassen sich viele körperliche Beschwerden und Zipperlein durch eine Darmsanierung in den Griff bekommen. Das Gute: Eine Darmsanierung kann in den meisten Fällen ganz einfach selbst zuhause durchgeführt werden. Welche Möglichkeiten es gibt, was zu beachten ist und welche Rolle die EM®-Technologie spielen kann, erklären wir in diesem Beitrag.

In unserem Darm befinden sich um die 400 verschiedene Mikroorganismen-Arten, die für einen geregelten Verdauungsvorgang, unser Immunsystem und somit unsere Gesundheit von großer Bedeutung sind. Kommt es im Darm zu Funktionsstörungen, Verschiebungen der Darmflora oder starken Ablagerungen an den Darmwänden, treten daher – meist schleichend und selten mit dem Darm in unmittelbarem Zusammenhang stehend – kleinere Beschwerden auf, die sich bei Nichtbeachtung zu langfristigen gesundheitlichen Störungen entwickeln können.

Wann ist eine Darmsanierung sinnvoll und wer kann sie selbst machen?

Verstopfung, Blähungen, Magenbeschwerden, Hautprobleme, Antriebslosigkeit und Müdigkeit, wiederkehrende Erkältungen, Migräne und sogar Mundgeruch können vom Darm ausgehen. Wer also eine dieser Beschwerden hat (es gibt viele Weitere, die mit dem Darm in Verbindung stehen können – ein Gespräch mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker kann Aufschluss geben), sollte ernsthaft über eine Darmsanierung nachdenken.

Schwer fällt es all denjenigen, zu entscheiden, ob eine Darmsanierung sinnvoll ist oder nicht, die keine akuten Beschwerden haben. Denn woher soll man wissen, ob sich im Darm Schlacken angesammelt haben, sich im Organismus viele toxische Stoffe befinden oder Bakterien im Darm sind, die da nicht hingehören, wenn es einem vom Gefühl her gut geht?
Fakt ist: Unser Körper kann uns über lange Zeit „etwas vormachen“ und Funktionen aufrechterhalten, obwohl es bereits Versorgungsmängel, Leistungseinschränkungen bestimmter Organe, eine Fehlbesiedlung der Darmflora oder ähnliches gibt.

Menschen ohne Beschwerden können daher von einer jährlichen Darmsanierung profitieren, die unter Einhaltung bestimmter Ernährungsempfehlungen über ca. vier Wochen selbst und zuhause durchgeführt wird.

Sofern bereits Beschwerden oder eine Krankheit vorliegen, die ärztlicher Behandlung bedürfen, sollte auch eine Darmsanierung nur unter Aufsicht und nach Empfehlungen eines erfahrenen Arztes oder Heilpraktikers durchgeführt werden. In diesem Falle wird die Sanierung meist über einen längeren Zeitraum angesetzt, erfolgt mit sanfteren Methoden und muss für eine dauerhafte Verbesserung des Zustands auch mit einer Ernährungsumstellung einhergehen.

In diesem Zusammenhang ist auch unser Beitrag „Das Bauchhirn – die Verbindung zwischen Darm und Gehirn“ interessant zu lesen.

Darmreinigung vor der Darmsanierung?

Bevor mit der Darmsanierung begonnen werden kann, sollte der Darm zunächst komplett entleert und von allen Schlacken und Kotresten gereinigt werden. In der Schulmedizin ist dieser Vorgang zwar umstritten, doch die Naturheilkunde sieht die Darmreinigung als wichtigen Prozess zu Beginn und auch während einer Entgiftungstherapie.

Optimal ist die Gesamtentleerung des Darms, sprich des Dünn- und Dickdarms.

Bekannte Methoden der Darmreinigung

Einlauf: Beim Einlauf wird über ein Plastikrohr Flüssigkeit – zumeist warmes Wasser – in den Darm eingebracht. Durch die Flüssigkeit entsteht ein starker Stuhldrang, der recht schnell zu einer Entleerung allerdings nur des unteren Verdauungskanals führt. Schlacken und Kotreste aus diesem Bereich können gelöst werden. Ein Einlauf muss während der Darmsanierung regelmäßig durchgeführt werden, um neue Anhaftungen schnell aus dem Körper zu entfernen.

Die Colon-Hydro-Therapie ist eine Darmreinigungstherapie, die in einer (Naturheil)Praxis durchgeführt wird. Warmes Wasser wird in den Dickdarm geleitet, mittels einer sanften Bachmassage in alle Bereiche des Dickdarms geleitet und unmittelbar bei der Behandlung auch wieder abgeleitet. Man muss während der Therapie also nicht auf die Toilette. Auch die Colon-Hydro-Therapie reinigt nur den Dickdarm und sollte während einer Darmsanierung häufiger durchgeführt werden.

Flohsamenschalen: Flohsamenschalen können sehr viel Wasser binden. Sie quellen im Darm auf, lockern so Kotablagerungen und Schlacken an den Darminnenwänden auf und rufen deren Ausscheidung hervor. Flohsamenschalen werden unabhängig von Mahlzeiten in mehreren Portionen über den Tag verteilt und in Wasser gerührt getrunken. Direkt danach muss weiteres stilles Wasser getrunken werden, damit es nicht zur Verstopfung durch ihr enormes Quellvermögen kommt.

Sie reinigen den Darm von oben nach unten und nicht nur einen Teil. Als Zeitraum für die Darmreinigung mittels Flohsamenschalen werden ab drei Wochen aufwärts empfohlen. Die Reinigung wird in der Regel parallel zum Aufbau der Darmflora durchgeführt.

Heil- und Mineralerden: Sie binden Giftstoffe, Schlacken und schädliche Darmbakterien, denn sie haben die Eigenschaft, Stoffe wie ein Schwamm aufzunehmen. Eine Darmreinigung mit Heil- oder Mineralerde geschieht über einen längeren Zeitraum der regelmäßigen Einnahme. Meistens werden Heil- und Mineralerden in Kombination mit Flohsamenschalen für eine noch bessere Entgiftungswirkung verwendet.

Weiterhin gibt es diverse Darmreinigungs-Ansätze mit Heil- und Bitterkräutern, kombinierte Therapien und ganze Therapieprogramme mit speziell hergestellten Produkten.

Darmsanierung unterstützt durch die EM®-Technologie

Eine sehr effektive Darmreinigung kann durch die Kombination von Flohsamenschalen und OSiBA Bomito erreicht werden. Um gleichzeitig den Aufbau einer guten Darmflora zu unterstützen, ist das Nahrungsergänzungsmittel EMIKO®SAN mit seiner natürlichen Milchsäure sehr hilfreich.

OSiBA Bomito besteht aus natürlichen Tonmineralien, die in feuchtem Zustand eine besonders große Oberfläche von 600 – 800 qm/Gramm haben. Je größer die Oberfläche, desto besser können Schadstoffe gebunden werden. Weiterer Vorteil: Durch seine basischen Inhaltsstoffe kann OSiBA Bomito auch ausgleichend auf den Säure-Basen-Haushalt wirken.
Pro Tag werden 2 g mit Wasser verrührt getrunken. Eine Dose Bomito reicht für ca. 100 Tage.

EMIKO®SAN entsteht durch Fermentation verschiedener Biokräuter, Acerolapulver und Quinoa mit effektiven Mikroorganismen, ist reich an Vitamin C, den Stoffwechselprodukten der EM® und Milchsäure. Fäulnisprozesse im Darm werden verhindert und kann so den Aufbau einer guten Bakterienflora unterstützen. EMIKO®SAN wird bereits während der Darmreinigung täglich getrunken – Erwachsene trinken pro Tag zwischen 30 und 50 ml.

Beispiel für eine vierwöchige Darmsanierung mit der EM®-Technologie:

Den Flohsamen-Bomito-Shake herstellen: Für eine Portion werden 1 TL Flohsamenschalen (empfindliche Menschen können die ersten Tage mit einem halben TL beginnen), ein Messlöffel OSiBA Bomito und 200 ml stilles Wasser benötigt. Zunächst wird Bomito in das Wasser gerührt und sollte ca. 3 Minuten quellen. Anschließend umrühren, die Flohsamenschalen einrühren und sofort trinken. Unmittelbar im Anschluss weitere 200 – 300 ml stilles Wasser in kleinen Schlucken trinken.
Die tägliche Menge Bomito beträgt 2 g (ein Messlöffel), der bei zwei bis drei Shakes pro Tag aufgeteilt werden sollte.

Wann trinken?: Der Flohsamen-Bomito-Shake wird eine halbe bis eine Stunde vor einer Mahlzeit auf leeren Magen oder ca. zwei Stunden nach einer leichten Mahlzeit getrunken, weil dann der Magen wieder leer ist. EMIKO®SAN wird zu einer Mahlzeit getrunken und kann – muss aber nicht – auf mehrere Mahlzeiten verteilt werden.

Woche 1: 1 Shake pro Tag
Woche 2: 2 Shakes pro Tag
Woche 3: 3 Shakes pro Tag
Woche 4: 1 Shake pro Tag

In Woche zwei und drei sollte mindesten eine Mahlzeit durch einen Shake ersetzt werden.

Während der Darmreinigung und -sanierung sollten täglich mindesten 1,5 bis 2 Liter stilles Wasser oder Kräutertee getrunken werden. Diese Menge ist als zusätzliche Flüssigkeitsaufnahme zu verstehen. Das Wasser, das mit den Shakes und unmittelbar danach getrunken wird, zählt nicht dazu. Um dem Körper die Wasseraufnahme zu erleichtern, sollte das Wasser mit EM-X® Keramik aufgewertet werden. Wer langfristig gutes, schadstoffarmes Wasser mit kleinen Clustern trinken möchte, kann sich für ein System aus der H2O-Serie entscheiden.

Hilfreiche Infos zum Thema Wasser lesen Sie auch in den Beiträgen „Warum Trinkwasser filtern?“ oder „Trinkwasseraufbereitung mit EM®-Technologie“.

Ernährung während und – und am besten auch – nach der Darmsanierung

Essen: Während einer Darmsanierung sollte die Ernährung „basenüberschüssig“ sein. Das heißt, Gemüse, Salate, Kräuter, Samen und Nüsse sowie unverarbeitete Vollkorngetreide (ggf. mal ausschließlich glutenfreie Sorten ausprobieren, um eine Sensitivität auszuschließen) stehen ganz oben auf der Verzehrliste. Fleisch und Eier sollten in dieser Zeit nur selten gegessen werden, wer darauf verzichten kann, umso besser. Milchprodukte sollten vermieden werden, denn sie führen im Verdauungstrakt zur Schleimbildung.

In dieser Zeit sind auch Fastentage, reine Suppen- oder Safttage entlastend für den Darm. Auch das sog. „intermittierende Fasten“, das tägliche Fastenperioden und somit das Auslassen von Mahlzeiten (Abendessen oder Frühstück) beschreibt, kann sinnvoll sein. Lesenswert ist auch dieser Artikel zum Thema Fasten: „Fasten pflegt den Darm“.

Grundsätzlich sollten alle industriell verarbeiteten Nahrungsmittel, auch Süßigkeiten, vom Speiseplan gestrichen werden.

Trinken: In der Zeit der Darmsanierung sollten Soft- oder Energydrinks, grundsätzlich alle gezuckerten Getränke, kohlensäurehaltige Getränke (Kohlensäure säuert!) und Alkohol gemieden werden. Reine Säfte können stark mit stillem Wasser verdünnt getrunken werden (außer es werden Safttage durchgeführt). Kaffee säuert auch, und bei 1-2 Tassen liegt die tägliche Obergrenze, sofern man nicht ganz verzichten möchte. Der Bio EM-Kaffee ist hier ein sehr bekömmlicher und leckerer Kaffee.

Die beiden Top-Getränke in der Darmsanierungs-Zeit sind stilles Wasser und Kräutertee.

Wer ausreichend trinkt (Erwachsene ca. 2 Liter / Tag), hilft seinem Organismus, alle mobilisierten Gifte, die durch die Darmsanierung frei geworden sind, aus dem Körper zu befördern.

Und nach der Darmsanierung?

Eine Darmsanierung pflegt nicht nur den Darm, sie ist der ideale Start für eine langfristige Ernährungsumstellung. Der Zeitraum von vier Wochen eignet sich hervorragend, um alte Gewohnheiten abzulegen. Nach einigen Tagen der Gewöhnung werden neue Verhaltens- und Essensmuster gelernt, die auch nach den vier Wochen sehr gut weiterverfolgt werden können, weil sie bereits einen neuen Gewöhnungseffekt hervorgerufen haben.

Wenn die Darmsanierung mit Sorgfalt durchgeführt wurde, ruft sie auch ein verändertes Körperempfinden hervor. Die Signale des Körpers werden viel deutlicher wahrgenommen. Man kann viel einfacher Nahrungsmittel ausfindig machen, die nicht so gut vertragen werden. Die Lust auf Weißmehlprodukte oder Zucker schwindet, man mag plötzlich viel lieber gesunde Dinge essen.

Vielen Manschen tut es gut, auch weiterhin EMIKO®SAN zu trinken. Probieren Sie es einfach aus.

Fazit

Eine Darmsanierung mithilfe von Flohsamenschalen, dem Tonmineral OSiBA Bomito und dem Nahrungsergänzungsmittel EMIKO®SAN ist einfach, effektiv und schließt für zusätzliches Wohlbefinden die EM®-Technologie mit ein. Das beispielhaft beschriebene vier-Wochen-Programm eignet sich für Menschen mit und ohne typische Beschwerden, die ihre Ursache im Darm haben können (z. B. Verstopfung, Blähungen, Magenbeschwerden, Hautprobleme, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, wiederkehrende Erkältungen, Migräne, Mundgeruch). Die Darmsanierung schließt sowohl die Reinigung des Darms von Schlacken, Kotresten und schadhaften Bakterien als auch den gezielten Neuaufbau einer guten Darmflora mit ein.

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