Kinder für EM® begeistern

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Kinder lernen schnell und gerne. In ihrem Umfeld außerhalb der Familie erfahren sie häufig, dass Bakterien nichts Gutes bedeuten. Wer EM® kennt und sich damit auseinandergesetzt hat, was mit dem gezielten Einsatz guter Mikroorganismen zu erreichen ist, hat bei seinen eigenen Kindern mitunter viel zu erklären und bereits erworbenes Wissen zu korrigieren. Aber: Lernen, wie EM® funktioniert und was man damit alles machen kann, macht Spaß! Experimentieren, ausprobieren, helfen und dabei lernen – wir geben Ihnen Tipps und Anregungen für den EM®-Alltag mit Kindern.

Kinder wenden EM®-Produkte an – dabei können sie helfen

Überaus praktisch, dass die EM®-Produkte völlig unbedenklich in der Anwendung sind. Da kann auch mal was danebengehen, das Mischungsverhältnis mit Wasser nicht ganz so perfekt sein oder ein paar Spritzer auf den Klamotten landen. Lediglich, wenn es um die Nahrungsergänzungsmittel der EM®-Technologie geht, sollten Sie diejenigen sein, die die richtige Menge sehr genau dosiert.

Was Kinder sehr gerne machen:

  • beim Blumen gießen im Garten helfen – wenn das Wasser leicht braun ist, sehen sie super den Unterschied zum Wasser ohne EM®
  • Pflanzen und Blumen besprühen, wenn eine EM5 Forte-Behandlung ansteht
  • im Herbst oder Frühling Bokashi auf den Beeten verteilen und einarbeiten (UrgesteinsMehl oder Cera Pulver verteilen Sie besser, denn es staubt sehr)
  • in der Wohnung Polstermöbel, Betten oder Teppiche einsprühen

Ich seh sie nicht, aber sie sind trotzdem da – wie erklärt man Mikroorganismen?

Kinder können beim Anwenden mithelfen, aber wie erklärt man ihnen (Kindergarten- und Grundschulalter) nun, dass es in der EM®-Flüssigkeit oder im Bokashi nur so an winzigen Helfern wimmelt? Hat ihr Kind noch keine Vorstellung davon, was Mikroorganismen sind, zeigt man ihm die Wirkung der unsichtbaren Kleinsten schnell und plausibel mit einem Hefe-Backprojekt.

Binnen Minuten können Kinder im Hefeteig-Ansatz sehen, was aus dem einst braunen, sauer riechenden Klumpen wird, wenn er mit Zucker und Mehl „gefüttert“ wird. Die Hefen „essen“ und produzieren dabei Kohlendioxid.
Tipp: Nehmen Sie ein Glasgefäß, damit man die Bläschen im Teig besser sehen kann. Eindrucksvoll ist für Kinder, wenn ein fest verschlossener Deckel plötzlich aufspringt oder sich ein Luftballon allmählich füllt, der über eine Flasche mit kleiner Öffnung gestülpt wurde.

Das Kind erkennt, dass man Mikroorganismen mit bloßem Auge zwar nicht sehen kann, ihre „Arbeit“ aber durchaus sicht- und spürbar ist (siehe auch EM®-Experimentvorschläge weiter unten). Versuchen Sie mit diesem Wissen die Rolle von Mikroorganismen in Alltagssituationen zu erklären. Schlechte Mikroorganismen sind zum Beispiel bei Bauchweh oder Durchfall, stinkendem Müll und verdorbenen Lebensmitteln am Werk; gute Mikroorganismen wie in EM®, wenn viele Tomaten am Strauch hängen, der Teppich nicht mehr stinkt oder die geputzte Glasscheibe so lange sauber bleibt – nehmen Sie Beispiele aus Ihrer EM®-Anwendungspraxis, bei denen Ihr Kind vielleicht schon geholfen hat.
Wo schlechte Mikroorganismen sind, können gute Mikroorganismen für Besserung sorgen. Kinder, die das verstanden haben, kommen von allein auf sehr viele mögliche Anwendungen von EM® – Sie werden möglicherweise überrascht sein.

Riechen, schmecken, fühlen

Die sogenannten sensorischen Eigenschaften von flüssigen EM®-Produkten mit lebenden Mikroorgansimen sind sehr charakteristisch und werden Kinder beeindrucken – so oder so. Sie riechen säuerlich-brotartig, schmecken sauer (lassen Sie Ihr Kind mit EMIKO®SAN den Geschmack von EM® testen) und sind hell- bis dunkelbraun. Bokashi riecht häufig sogar noch intensiver als die flüssigen Produkte. Lassen Sie Ihr Kind unbeeinflusst entscheiden, ob es den Geruch zunächst angenehm oder eher abstoßend findet. Fakt ist, es wird den Geruch verinnerlichen und lernen, dass er Gutes bedeutet.

Immer, wenn Sie ein EM®-Produkt anwenden, lassen Sie Ihr Kind/Ihre Kinder daran riechen. Beurteilen Sie gemeinsam, ob es „nach EM® riecht“ oder ob das Produkt vielleicht verdorben sein könnte. Selbst wenn Sie wissen, dass es frisch ist und nicht verdorben sein kann, helfen Sie Ihrem Kind zu lernen, und zu erkennen „wie EM® riechen muss“. Erklären Sie, dass es den Mikroorganismen gut geht, wenn der Geruch ok ist.

Neben Riechen und Schmecken ist Kindern auch das Fühlen wichtig. Alle flüssigen EM®-Produkte können unbedenklich an die unbedeckte Haut gelangen. Insbesondere Bokashi muss man als Kind unbedingt mal angefasst und mit Erde gemischt haben. Die leicht feuchte, schrotartige Konsistenz lädt ein zum Kneten und durch die Hände rieseln lassen und der Geruch der Hände bleibt noch ein paar Stunden erinnernd erhalten.

Kinder-Experimente mit EM®

Viele EM®-Anwendungen benötigen Zeit, bis Erfolge sicht- und spürbar werden. Kinder sind ungeduldig und wollen das Ergebnis von Anwendung und Wirkung schnell sehen. Damit Ihr Kind die EM®-Wirkung vergleichen und beurteilen kann, eignen sich die folgenden Versuche:

Der Blumen-Vergleich
Ein paar Schnittblumen auf zwei Glasvasen verteilen. In die eine Vase werden EM-X® Keramik Pipes in das Wasser gelegt (12 Stck. / Liter), in die andere Vase kommt nur Wasser. Beobachtet werden nun die Trübung des Wassers und wie schnell und wie die Blumen welken.

Was länger dauert, aber auch getestet und beobachtet werden kann: Damit Kinder den Unterschied und die Entwicklung von EM®-gepflegten Pflanzen zu nicht EM®-gepflegten Pflanzen sehen können, kaufen Sie gemeinsam zwei gleiche Topfblumen.
Sind es Zimmerpflanzen, pflegen Sie die eine Blume gemeinsam nach den Tipps, die wir im Beitrag „EM® für Zimmerpflanzen“ geben. Die andere Blume wird nur mit Wasser gegossen. Stellen Sie die beiden Blumen nebeneinander im Zimmer, damit sie die selben Licht- und Temperaturverhältnisse haben. Beobachten Sie die Entwicklung der beiden Pflanzen mindestens für ein halbes Jahr.

Sind es Blumen für draußen, kaufen Sie die Pflanzen am besten bereits im Frühjahr, damit Sie ihre Entwicklung über die ganze Saison gemeinsam beobachten können. Die eine Pflanze gießen Sie nur mit Wasser, die EM®-Pflanze bekommt Garten- und Bodenaktivator und MikroDünger in den empfohlenen Dosierungen.

Der Obst-Test
Benutzen Sie für diesen kleinen Test frisch gekauftes Obst. Nehmen Sie zwei Gefäße, die Sie nebeneinanderstellen und mit jeweils einer Aprikose, Pflaume, Nektarine oder ein paar Weintrauben befüllen (am besten Obst, das üblicherweise eher schneller verdirbt).
Das Obst in der einen Schale lassen Sie unbehandelt, waschen es höchstens mit Wasser.
Das Obststück in der anderen Schale waschen Sie zunächst mit Wasser, trocknen es ab und sprühen es dann von allen Seiten mit einer leichten EM®-Lösung ein (5-10 ml EMIKO®SAN auf 100 ml Wasser). Wenn Sie haben, legen Sie in diese Schale noch ein paar kleine EM-X® Keramik Pipes. Wiederholen Sie das Besprühen von allen Seiten täglich und schauen Sie auch täglich zusammen mit Ihrem Kind, wie sich das Obst verändert.

Tipp: Stellen Sie die Verdünnung täglich frisch her und trinken Sie einfach den Rest aus. Machen Sie täglich ein Foto, damit Sie sich den Verlauf auch zu einem späteren Zeitpunkt nochmal gemeinsam ansehen können.

Das Experiment mit dem rostigen Nagel
Legen Sie für diesen Test zunächst einen Eisennagel für einen Tag in ein Glas Leitungswasser, bis er sichtbar Rost ansetzt. Anschließend kann er noch ein paar Tage in feuchte Erde oder einfach bei feuchter Witterung nach draußen.

Der rostige Nagel wird nun in unverdünntes EM® (EM·1® oder einen der EMIKO® Reiniger) gelegt, um den Rost wieder zu entfernen. Nehmen Sie dafür ein Gefäß, dass luftdicht verschlossen werden kann und nicht zu groß ist, denn der Nagel muss einige Tage und vollständig bedeckt im flüssigen EM® liegen bleiben.
Damit es besonders eindrucksvoll wird, sollte Ihr Kind den rostigen Nagel genau untersuchen, bevor es ihn in EM® legt; ihn in die Hand nehmen, befühlen und versuchen, den Rost mit dem Finger abzukratzen. Vielleicht machen Sie zusammen ein Foto, das dokumentiert, wie der rostige Nagel aussieht.

Nach 7 bis 10 Tagen wird der Deckel geöffnet, der Nagel aus dem Gefäß geholt und unter fließendem Wasser gut abgespült. Begutachten Sie zusammen den Nagel, das metallisch riechende EM® und vergleichen Sie das Foto vom rostigen Nagel mit dem Nagel, wie er jetzt aussieht.

Fazit

Die EM®-Technologie ist eine Biotechnologie, bei deren Anwendung Kinder bedenkenlos helfen und mitwirken können. Kindern, die noch keine Vorstellung davon haben, was (gute) Mikroorganismen sind, erklärt man die Wirkung dieser unsichtbaren Helfer plausibel am Beispiel eines Hefeteiges. Kinder sind kreativ und ziehen schnell ihre Schlüsse, wofür EM® angewendet werden kann, wenn sie verstanden haben, dass EM® aus schlechten Zuständen Gute machen kann.
Mithilfe kleiner inszenierter Versuche können Kinder die eindrucksvolle EM®-Wirkung innerhalb weniger Tage selbst entdecken.

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