EM®-Technologie beim Bauen & Sanieren verwenden

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Die EM®-Technologie wird schon seit Jahrzehnten in verschiedenen Bereichen beim Bau und der Sanierung von Häusern verwendet. Es sind die biologischen Eigenschaften der original effektiven Mikroorganismen, aber in erster Linie die energetischen Qualitäten der EM®, die Materialien, ihre Verarbeitung und die spätere Wohnqualität positiv beeinflussen können. An welchen Stellen und wie die EM®-Produkte im und am Haus eingesetzt werden können, lesen Sie in diesem Beitrag.

Bevor es losgeht: Was mit EM® beim Bauen zu beachten ist

Bei allen Anwendungen von EM® beim Bauen ist zu berücksichtigen, dass lebende effektive Mikroorganismen (z. B. EM·1®) organische Substanz zum Überleben und Wirken benötigen. Weil ein Ab- und Umbau von Baumaterialien allerdings selten gewünscht ist, kommt beim Bauen in der Regel EM®-Keramikpulver – gemeint ist stets das EM Super Cera C® Pulver – zum Einsatz. Ausnahmen bilden Lehmbaustoffe und die Aufwertung von Dämmsystemen.

Die Schwingungswirkung, die durch das Keramikpulver auf den Wohnraum übertragen wird, summiert sich. Beispiel: Wurde bereits im Mörtel für die Wände EM®-Keramikpulver verwendet, sollte es nicht noch zusätzlich in die Spachtelmasse, den Tapetenkleister und die Wandfarbe gemischt werden. Eine weitere Anwendung in geringer Dosierung (über den Mörtel hinaus) genügt völlig, denn andernfalls kann das Energiefeld in Raum zu groß werden und sensiblen Menschen unangenehm sein.

Beton und Mörtel

Beton und Mörtel härten schneller und gleichmäßiger aus, ohne Risse zu bilden, und auch die Dauer bis zur endgültigen Festigkeit soll verkürzt werden, wenn dem Zement 0,5 bis ein Promille (ein Tausendstel) EM®-Keramikpulver beigemischt werden.
Durch die höhere antioxidative Kapazität des Betons verringert sich die Korrosionsneigung von Stahl im Beton und die Haltbarkeit und Härte des Betons insgesamt werden positiv beeinflusst. Die EM®-Schwingungen wirken dauerhaft.

Die Vorteile von EM®-Keramikpulver in Beton und Mörtel sind inzwischen weltweit bekannt. Ganze Siedlungen entstehen, in denen die EM®-Technologie eine bedeutende Rolle spielt. Als besonders herausragendes Projekt ist das „Eco City Development Projekt“ in Malaysia zu nennen, in dessen Rahmen ein 487 ha großes Wohn- und Geschäftsareal unter ständiger Verwendung von EM® entstand. Für die Fundamente, Baumaterialien und auch jetzt noch, nach der Fertigstellung, wird EM® konsequent eingesetzt. Schauen Sie sich beeindruckende Bilder auf der Seite der EMRO an. Der zugehörige Text ist in englischer Sprache.

Innen- und Außenwandputz, Lehmbaustoffe und Lehmputz

In Putze werden die selben Mengen EM®-Keramikpulver gemischt wie in Beton oder Mörtel, also 0,5 – 1 ‰. Tendenziell kann in Außenputze eher die höhere, in Innenputze eher die geringere Menge eingemischt werden.

Außenputze profitieren von der längeren Sauberkeit, weil die Oberflächenspannung von auftreffendem Wasser verringert wird und Staub und Schmutzpartikel mit dem Wasser ablaufen. Bei Innenputzen muss immer die Summe der EM®-Schwingung für den jeweiligen Raum beachtet werden. Alle Putze trocknen schneller und gleichmäßiger ab.

Erfahrungen haben gezeigt, dass in Lehmputze zusätzlich lebende Mikroorganismen eingemischt werden können. Hierfür kann z. B. EM·1® oder EMa benutzt werden. Die Empfehlungen aus der Praxis, welche Menge auf einen 25 kg-Sack eingemischt werden kann, variiert allerdings recht stark zwischen 20 ml bis zu einem Liter. Wer das hochwertige original EM·1® verwendet, dürfte mit bis zu 100 ml auf einen Sack sehr gute Ergebnisse erzielen.
Fakt ist, der mit Wasser und EM® angerührte Lehm kann entweder direkt verarbeitet werden oder vor der Verwendung ca. drei Monate fermentieren. In dieser Zeit kann er alle positiven Eigenschaften eines EM®-Produktes aufnehmen. Wer also Zeit zum Experimentieren hat und möglicherweise ein altes Haus saniert, kann mit fermentiertem Lehm von seiner sehr guten Wirkung gegen Schimmel profitieren.

Zum Thema Schimmel im Wohnraum könnte Sie auch unser Beitrag „Schimmel mit EM® bekämpfen“ interessieren.

Konventionelle Dämmungen und natürliche Dämmsysteme aufwerten

Durch das Benebeln mit einer Wasser-EM®-Lösung werden feine Stäube auf und in Dämmmaterialien gebunden. Das bringt gesundheitliche Vorteile bei der Verarbeitung, später für das Raumklima und gilt für natürliche wie konventionelle Dämmungen.
Bei konventionellen Dämmsystemen können schädliche Stoffe durch EM® gebunden und so mögliche Ausdünstungen reduziert werden.

Die Sprühlösung sollte sehr fein von allen Seiten auf das Material vernebelt werden, damit sie sich sehr gleichmäßig verteilt und insgesamt wenig Flüssigkeit nötig ist. Weil die dunkle Farbe einer geringen EM®-Verdünnung bei innenliegenden Dämmungen keine Rolle spielt, kann problemlos eine 1:1 Verdünnung benutzt werden. Als Produkte kommen EM·1®, EMIKO® Blond oder einer der EMIKO® Reiniger in Frage (die Allzweckreiniger Lavendel und Zitrone oder der Citrusreiniger hell). Kleine Bereiche können mit der Feinsprühflasche besprüht werden, geht es um große Bereiche, lohnt sich ein Drucksprühgerät.
Vor der Verarbeitung sollten die eingesprühten Dämmplatten/Dämmsysteme vollständig abgetrocknet sein.

Holz mit EM®(-Farben) schützen

Dass Holzschutz mit EM® sehr gut funktioniert, zeigen die verschiedenen Holzschutz- und Pflegeprodukte der Schweizer Firma DiOLiN, die auf die Vorteile der EM®-Technologie setzen. DiOLiN hat spezielle Produkte für den Innen- und Außenbereich.

Unbehandelte Hölzer lassen sich mit EM® sehr gut reinigen und ggf. für einen Anstrich vorbereiten. Zur Reinigung wird das Holz komplett gut feucht eingesprüht (20 ml EM® auf ein Liter Wasser). Die Lösung sollte je nach Verschmutzung und Verwitterung einwirken und das Einsprühen ggf. wiederholt werden. Glattes Holz im Innenraum wird anschließend mit einem Lappen und klarem Wasser abgewaschen, im Außenbereich können Wasserschlauch und Wurzelbürste oder Hochdruckreiniger zum Einsatz kommen.
Bleibt das Holz ohne weitere Bearbeitung, schützt ein abschließend dünner EM®-Wasser-Sprühnebel nach vollständiger Abtrocknung vor künftiger Verschmutzung und Verfall.

Holzfarben und -lacke können selbst mit der EM®-Technologie und EM®-Keramikpulver aufgewertet werden. Das Keramikpulver wird zunächst in wenig Farbe/Lack und dann gleichmäßig in die gesamte Menge gerührt. Auf zehn Liter Farbe oder Lack werden zehn Gramm Keramikpulver gerechnet.

Renovierungen – Wandfarben, Tapeten & Spachtelmasse

Renovierungsarbeiten werden im Haus häufig selbst durchgeführt. Eine neue Tapete anzubringen oder das Streichen von Wänden ist mit ein wenig Übung gut zu schaffen, spart Geld für den Maler; Zeit- und Arbeitsaufwand sind jedoch nicht zu unterschätzen.

Wie und welche Mengen EM®-Keramikpulver in Wandfarben, Tapeten und Spachtelmasse eingemischt werden können, darüber haben wir den gesonderten Beitrag „Renovieren – Wandfarben mit EM® aufwerten“ geschrieben.

Elektromagnetische Strahlungen im Haus

Elektrogeräte, Lampen, Verlängerungskabel, Steckdosen, Telefone, WLAN und viele weitere elektrische Leitungen, funk- oder elektronische Geräte im Haus bilden elektromagnetische Felder. Diese werden im allgemeinen Sprachgebrauch auch als „E-Smog“ bezeichnet.
Weil unser Körper leitfähig ist und jede einzelne Zelle, Organe und Körperfunktionen eine natürliche energetische Information haben, kann die menschliche Gesundheit durch zu viel störende Energie leiden. Dass sich E-Smog gesundheitlich negativ auswirkt, belegen inzwischen eine Vielzahl an Studien.

Nicht durch Studien, aber durch Messungen dieser elektromagnetischen Strahlung vor und nach der Anwendung von EM®-Keramikpulver, können Baubiologen oder Gutachter die verringerte Strahlung im Wohnraum messen. Bereits die Verwendung von EM®-Keramikpulver in Wandfarben oder mit Keramikpulver beschichtete Kindersicherungen in Steckdosen (z. B. erhältlich beim EM e.V.) helfen, die Belastung zu senken. Darüber hinaus gibt es Aufkleber für Elektrogeräte mit EM®-Keramikpulver und kleine oder große Keramikplatten, die eigenständig im Bereich stark strahlender Geräte angebracht werden können.
Wer sich dann immer noch unwohl fühlt oder den Strahlungsherden im Haus gezielt auf den Grund gehen will, nimmt Kontakt zu einem EM®-erfahrenen Baubiologen wie dem EM®-Berater Jürgen Feistauer auf.

Fazit

EM® beim Bauen einsetzen ist sehr einfach und erfordert nur wenige zusätzliche Handgriffe mit großer Wirkung auf das Raumklima und das Wohlbefinden aller Bewohner.
Wer EM Super Cera C® Pulver hat, kann fast alle Bereiche mit der EM®-Technologie abdecken. Mit EM·1® und/oder einem der EMIKO® Reiniger zusätzlich kann in ausgewählten Bereichen sogar mit lebenden effektiven Mikroorganismen gearbeitet werden.
Mittels EM®-Technologie kann die Verträglichkeit nicht natürlicher Baumaterialien für den Menschen verbessert werden. Materialien werden geschützt, ihre Lebensdauer verlängert, und es ergeben sich besonders positive Effekte hinsichtlich elektromagnetischer Strahlungen, wenn an verschiedenen Stellen im Haus mit EM®-Keramik gearbeitet wird.

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