EM-Einsatz in Fukushima

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EM_Farmer

Durch das gewaltige Erdbeben am 11. März 2011 um 14:46 Uhr Ortszeit mit anschließendem Tsunami kam es in dem japanischen Kernkraftwerk Fukushima Daiichi zum sogenannten Super-GAU. Radioaktive Emission verseuchte Luft, Wasser, Böden und Nahrungsmittel in der land- und meerseitigen Umgebung des Kernkraftwerkes. Mehr als 340 000 Menschen mussten ihre Heimat verlassen. Weite Gebiete um das Kraftwerk sind nach wie vor so verstrahlt, dass die Rückkehr der Bevölkerung ungewiss ist. Landwirtschaftliche Flächen können aufgrund der Verstrahlung und hoher Salzgehalte der Böden, durch das angespülte Meerwasser, kaum bewirtschaftet werden.

Auf der anderen Seite hört man aus diesen Gebieten immer wieder eindrucksvolle Berichte von Flächen, die mit EM behandelt werden. Beobachtungen und Ergebnisse, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen und die eindrucksvoll belegen, welches Potential in den EM Effektive Mikroorganismen® steckt.

Stellvertretend für viele fantastische Erfolge möchten wir Sie auf einen Film hinweisen, der bereits ein Jahr alt ist, an Aktualität jedoch nicht verloren hat. Der Film ist japanisch mit englischen Untertiteln und erzählt von einem biologisch wirtschaftenden Landwirt, der auf seinen Obstplantagen bereits seit über 20 Jahren mit EM arbeitet, selbst Bokashi herstellt und dies überall auf seinen Flächen verteilt. Im letzten Sommer lieferte er die erste Ernte Äpfel und Birnen nach der Katastrophe an seine Genossenschaft. Für viele Landwirte bedeutete dies den finanziellen Ruin, denn die Annahme ihrer Ernte musste aufgrund radioaktiver Verstrahlung verweigert werden. Die Produkte waren nicht für den Verzehr oder die Weiterverarbeitung geeignet. Anders war es bei dem Bio-Landwirt, der mit EM wirtschaftet: Die Genossenschaft teilt ihm das Ergebnis der Untersuchung seiner Früchte mit – „ND“, also „non detectable“, es ist keine radioaktive Verstrahlung messbar. Nun möchte man natürlich wissen, woran es liegt, dass solch gute Werte gemessen wurden und die Pflanzen das schädliche Cäsium nicht aufnehmen.

Die Gründe für die Messwerte „ND“ sind nicht abschließend geklärt. Prof. Higa und Prof. Tazaki forschen intensiv an der Fragestellung warum Boden und Pflanzen, die mit Effektiven Mikroorganismen behandelt werden, eine geringere radioaktive Verseuchung aufweisen. Die Hypothese lautet, dass die EM’s in der Lange sind, das schädliche Cäsium in Barium umzuwandeln. Fakt ist, dass der Einsatz funktioniert und Bauern und dem Land hilft. Daher spricht sich die Regierung dafür aus, EM zu verwenden, denn es ist weder teuer noch schadet es der Umwelt. (Üblicherweise wird verseuchter Boden entfernt und als Sondermüll gelagert. Versalzter Boden kann erst nach einer Reihe chemischer Maßnahmen wieder in Bewirtschaftung genommen werden.)

Hier geht es zum Film

Die vielen positiven Ergebnisse von EM in Fukushima gegen die Auswirkungen radioaktiver Verseuchung und hohe Salzgehalte im Boden aufgrund des Tsunamis, führten im ersten halben Jahr nach der Katastrophe bereits zu einem Verbrauch von über 100 000 Tonnen EM. Viele Menschen wissen bereits um die positive Wirkung und die extrem verringerten Halbwertzeiten von Cäsium bei kontinuierlicher Verwendung von EM. In den Medien bleibt er Einsatz trotzdem ohne Erwähnung – vielleicht weil es zu einfach und zu günstig ist…

Dennoch bleibt die EM-Welt „am Ball“. Vom 08. bis 10. Oktober findet in Fukushima eine EM-Konferenz statt, an der auch die EMIKO teilnehmen wird. Es werden Untersuchungsergebnisse von Testfeldern vorgestellt, Betriebe und Flächen im Katastrophengebiet besucht und über das weitere Vorgehen beraten. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.

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