Gerüche auf der Katzentoilette mit EM® beseitigen

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Gerüche, die von der Katzentoilette ausgehen, sind in Haus und Wohnung störend für alle Bewohner. Insbesondere Besuchern fällt solch ein Gestank sofort auf – unangenehm. Unterm Strich wird das Wohlbefinden des Menschen und der von Natur aus reinlichen Katze negativ beeinflusst. Effektive Mikroorganismen in Form des EMIKO® PetCare Umgebungssprays haben sich zur Geruchsbekämpfung auf der Katzentoilette bewährt. Sie verhindern unangenehme Gerüche noch bevor sie entstehen können. Ist bereits Geruch da, wird er durch EM® effektiv abgebaut statt überdeckt.

EM® beseitigt die Ursache von schlechten Gerüchen

Gerüche entstehen durch abbauende (Fäulnis-)Prozesse. EM® verhindert diesen Abbau und fördert stattdessen fermentative Prozesse, bei denen keine störenden Gerüche entstehen.
Auf diese Weise eliminiert das EMIKO® PetCare Umgebungsspray den Geruch von Kot und Urin sehr deutlich innerhalb weniger Minuten durch die Wirkung positiver Mikroorganismen und den rein natürlichen Inhaltsstoffen. Das Umgebungsspray ist frei von synthetischen Duft- und Konservierungsmitteln und ein vollkommen natürliches Produkt, das für den täglichen und unbedenklichen Einsatz entwickelt wurde. Der typisch süß-saure Eigengeruch verfliegt nach wenigen Minuten, nimmt alle störenden Gerüche mit und stört erfahrungsgemäß die wenigsten Katzen, die ja im Allgemeinen als geruchsempfindlich gelten.

Vorteil von EM® im Vergleich zu Desinfektionsmitteln oder Duftsprays

Der Vorteil von EM®-Produkten gegenüber handelsüblichen Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln besteht darin, dass ein ausgewogenes Milieu guter Mikroorganismen erhalten bleibt. Herkömmliche Produkte vernichten zwar negative Bakterien, mit ihnen jedoch auch die positiven Mikroorganismen, die krankmachenden und geruchsbildenden Keimen entgegenwirken.

Duftsprays können lediglich dazu beitragen, Gerüche zu überdecken, ohne jedoch ihre Ursache zu beheben. Die Kombination der Düfte mit Kot- und Uringestank wird meist als noch größere Geruchsbelästigung empfunden.

Anwendungsempfehlung EMIKO® PetCare Umgebungsspray

  • Nach der kompletten Reinigung der Katzentoilette mit einem der milden EMIKO® Reiniger (z. B. EMIKO® Citrusreiniger hell) den Boden großzügig mit dem Umgebungsspray einsprühen und antrocknen lassen.
  • Die Katzenstreu einfüllen und deren Oberfläche leicht besprühen.
  • Die gesamte Katzentoilette und -streu täglich nach Entfernung von Urin und Kot einsprühen; je nach Beanspruchung der Katzentoilette auch mehrmals täglich sprühen.
  • Anwendung bei sehr geruchempfindlichen Hauskatzen und zur Gewöhnung am besten, wenn sicher ist, dass die Katze innerhalb der nächsten halben Stunde ihre Katzentoilette nicht aufsucht.

Gerüche verschwinden und Materialien werden gepflegt

Besonders der Geruch von (Kater-)Urin setzt sich schnell an Kunststoffen fest. Mit einfachen Reinigern sind diese Gerüche kaum zu beseitigen und der Griff zu scharfen chemischen Reinigern scheint die einzige Möglichkeit. Diese greifen das Material jedoch zusätzlich an, machen es porös und speichern die unangenehmen Gerüche noch leichter – davon abgesehen, dass derartige Reiniger in der Umgebung des Tieres ungeeignet sind und die Akzeptanz der Katzentoilette negativ beeinflussen können. Schnell ist eine neue Katzentoilette gekauft.

Doch das muss nicht sein: EMIKO® PetCare Umgebungsspray beseitigt nicht nur schlechte Gerüche; ätzende Säuren und Ammoniak, die das Material angreifen, entstehen durch die EM®-Wirkung gar nicht erst. Die enthaltenen EM® verlängern so die Nutzungsdauer der Katzentoilette und gleichzeitig auch der Streu – durch Kombination aus Grundreinigung mit einem der milden aber effektiven EMIKO® Reiniger und regelmäßigem Sprühen mit dem EMIKO® PetCare Umgebungsspray.

Welche Katzenstreu verwenden?

Zahlreiche Erfahrungsberichte haben gezeigt, dass Katzenstreu auf Bentonit-Basis in Verbindung mit dem EM®-Einsatz sehr wirksam und eine natürliche Lösung gegen schlechte Gerüche ist.

Bentonit ist ein Gestein aus einer Mischung verschiedener Tonmineralien. Mit 60-80% ist sein wichtigster Bestandteil sogenanntes Montmorillonit, das eine sehr hohe Wasseraufnahmekapazität und Quellfähigkeit besitzt (Quelle: Wikipedia).

Die EM® finden auf und in den feinen Kapillargängen der Bentonite besonders gute Lebensbedingungen vor und sind entsprechend aktiv. Diese Tatsache in Kombination mit der guten Aufnahmefähigkeit von Flüssigkeiten durch die Kapillare erklärt die besondere Effizienz beider Produkte in Kombination.

Worauf Sie achten sollten: Die Katzenstreu auf Basis von Bentonit sollte keine chemischen Zusätze enthalten, um die Wirksamkeit der EM® nicht zu mindern.

EMIKO® PetCare Umgebungsspray ist nicht nur für die Katzentoilette geeignet

Das EMIKO® PetCare Umgebungsspray eignet sich zur Geruchsneutralisation auch auf Liegeplätzen, Katzenbäumen, Transportboxen, in Autos, für Schuhe, Polstermöbel, Teppiche oder andere Wohntextilien. Das Produkt sollte zunächst an einer unauffälligen Stelle getestet werden. Zwar handelt es sich um ein helles EM®-Produkt, doch können leichte Verfärbungen nicht ausgeschlossen werden. Üblicherweise sind diese jedoch mit klarem Wasser zu entfernen.

Fazit

Weil effektive Mikroorganismen dafür bekannt sind, Fäulnisprozesse und damit einhergehende schlechte Gerüche zu stoppen, ist das EMIKO® PetCare Umgebungsspray optimal zur Anwendung für die Katzentoilette geeignet. Die Geruchsentwicklung wird bereits in ihrer Entstehung unterbunden. Gleichzeitig entfalten die EM® ihr Pflegewirkung auf Katzenstreu und Material der Katzentoilette, denn ätzende Säuren und Ammoniak entstehen nicht.
Als optimal hat sich Katzensteu auf Bentonit-Basis, die Grundreinigung mit einem milden EMIKO® Reiniger und das regelmäßige Sprühen mit dem EMIKO® PetCare Umgebungsspray herausgestellt.


EMIKO®Care Shampoo: Naturkosmetik- und Bio-Shampoo ohne Silikone

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Herkömmliche Shampoos haben einen zunehmend schlechten Ruf. Sie enthalten vermeintlich pflegende Substanzen, die sich jedoch bei genauer Betrachtung als schädlich für Haare, Kopfhaut und sogar den ganzen Organismus herausstellen. Deshalb war es uns wichtig, die EMIKO®Care Naturkosmetik-Serie um das EMIKO®Care Shampoo zu erweitern. Als Basis-Pflegeprodukt schließt es eine Lücke im Angebot der EM®-Naturkosmetik und pflegt und vitalisiert Haare und Kopfhaut mit wertvollen Inhaltsstoffen. Lesen Sie hier über die vielen Vorzüge des EMIKO®Care Shampoos und warum Sie auf ein herkömmliches Shampoo verzichten sollten.

EMIKO®Care Shampoo – Besonderheiten und Inhaltsstoffe

Das vegane Bio-Shampoo enthält keine Paraffine oder Mineralöle (siehe hierzu auch unseren Beitrag „Paraffine sind schädlich für die Haut“), wird ohne Silikone (siehe Infos weiter unten im Beitrag), Parabene (werden als Konservierungsmittel eingesetzt und haben Östrogene Wirkung im Körper), Sodium Laureth Sulfate (wirken entfettend aber auch reizend auf Schleimhäute und können Organe schädigen) und ausschließlich unter Verwendung milder Tenside (aus der Kokosnuss) sorgfältig in einer kleinen Kosmetik-Manufaktur hergestellt.

Die besonderen und ausgleichenden EM®-Informationen erhält das Shampoo über eine EM-X® Keramik-Kugel im Spender, die positive Schwingungen auf sämtliche Inhaltsstoffe überträgt. Die EM®-Schwingungen stabilisieren nicht nur das Produkt und machen es besonders ergiebig, angewendet kann das Shampoo für Entspannung als Grundlage regenerativer Prozesse sorgen und die Aufnahme aller pflegenden und nährenden Inhaltsstoffe in das einzelne Haar und die Kopfhaut verbessern.

Wertbestimmende Inhaltsstoffe im EMIKO®Care Shampoo:

  • Kokostensid ist die waschaktive Substanz im EMIKO®Care Shampoo und ist – weil auf pflanzlicher Basis – besonders mild und gut verträglich. Verunreinigungen und zu viel Fett werden sanft entfernt.
  • Weizenprotein schützt die Haare vor Feuchtigkeitsverlust und sorgt für Glanz und Volumen.
  • Orangen- und Zitronenöl bringen einen unaufdringlichen und frischen Duft in das Shampoo, der von nahezu allen Menschen geschlechter- und altersübergreifend als angenehm empfunden wird.
  • Sanddornöl aus der ganzen Frucht bringt den besonderen Pflegefaktor in das EMIKO®Care Shampoo: Es stärkt die Haarstruktur, versorgt Haare und Kopfhaut mit Feuchtigkeit und schützt vor Sonnenschäden. Der hohe Gehalt an Palmitinsäure wirkt sich positiv auf den Säureschutzmantel der Kopfhaut aus und bildet eine wirksame Barriere vor äußeren Einflüssen. Der außergewöhnlich hohe Anteil an Carotinoiden und Vitamin C im Sanddornöl schützt die Kopfhaut und Haare vor freien Radikalen; dem Öl wird zudem eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt.
  • Rügener Heilkreide wirkt nachgewiesen entzündungshemmend und beruhigt so die Kopfhaut. Die natürliche Pflege der Kopfhaut hat maßgeblichen Einfluss auf die Haarfollikel und ist für kräftigen Haarwuchs, Glanz und Elastizität der Haare verantwortlich.

Weitere Pflegeprodukte wie Conditioner oder Haaröle sind bei Anwendung des EMIKO®Care Shampoos in der Regel nicht nötig, weil das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut hergestellt wird und die Haare bei gleichzeitig ausgewogener Ernährung gesund nachwachsen können. Je nach Haarlänge kann in der Übergangszeit ein natürliches Öl sinnvoll sein, das die Kämmbarkeit weiter erleichtert und für zusätzlichen Glanz sorgt. Reines Arganöl, Mandelöl oder Kokosöl eignen sich sehr gut.

Herkömmliche Shampoos bestehen fast ausschließlich aus Chemie

Shampoos aus dem Super- oder Drogeriemarkt bestehen in erster Linie aus einer Mischung von Wasser und chemischen Tensiden. Darüber hinaus sind meistens Parabene, Silikone, synthetische Duft- und Farbstoffe, Bestandteile auf Mineralölbasis und Sodium Laureth Sulfate enthalten. Für jede dieser Gruppen stehen verschiedene Inhaltsstoffe zur Verfügung, die mit ihren internationalen Bezeichnungen auf dem Produkt gekennzeichnet werden. Für den Verbraucher ist es daher schwer, vermeintliche Übeltäter unter harmlosen Inhaltsstoffen zu identifizieren.

Fakt ist: Jede enthaltene Substanz eines Shampoos (und natürlich auch anderer Haarpflegeprodukte) kann über die Kopfhaut in den Körper gelangen und die Gesundheit auf Dauer gefährden. Es ist also ratsam, sich trotz einer langen und zuweilen unaussprechlichen Liste an Bestandteilen, mit den Inhaltsstoffen seiner Haarpflegeprodukte zu beschäftigen. Bei Naturkosmetik-Shampoos wie dem EMIKO®Care Shampoo fällt das leicht, denn neben der internationalen Bezeichnung (INCI) sind die Bestandteile auf dem Etikett auch auf Deutsch angegeben.

Ein weiterer Pluspunkt für Naturkosmetik: Nur ein Bruchteil der inzwischen als gesundheitsschädlich identifizierten Bestandteile in Haarshampoos sind für Naturkosmetik überhaupt zugelassen. Daher ist man in dieser Hinsicht mit zertifizierter Naturkosmetik schon mal besser beraten als mit einem herkömmlichen Shampoo.

Silikone schädigen das Haar und die Kopfhaut

Silikone sind in fast jedem herkömmlichen Shampoo enthalten. Sie sind nicht wasserlöslich und können somit bei der Haarwäsche auch nicht ausgewaschen werden. Auf den ersten Blick bringen sie Glanz und lassen sprödes Haar wieder gesund aussehen. Je länger solch ein Shampoo aber verwendet wird, umso stärker kommt die negative Seite der Silikone zutage.

Negative Auswirkung der Silikone auf die Haare: Silikone legen sich wie ein Mantel um das einzelne Haar. Pflegende Stoffe, wie wertvolle Öle und Feuchtigkeit können nicht mehr in das Haar eindringen und machen es trocken und porös. Die beschwerenden Silikone lassen das Haar schlaff herunterhängen und es entsteht viel schneller der Eindruck, die Haare müssten wieder gewaschen werden.
Negative Auswirkung der Silikone auf die Kopfhaut: Silikone versiegeln die Kopfhaut. Die Haut kann nicht mehr atmen, keine Giftstoffe mehr nach außen transportieren, fängt an zu jucken und wird schuppig. Abfallstoffe, die sonst über die Kopfhaut ausgeleitet werden, suchen sich einen anderen Weg und können z.B. für Pickel im Gesicht verantwortlich sein.
Weil Poren und Haarfollikel verstopfen können, haben Silikone bei manchen Menschen auch negative Effekte auf das Haarwachstum und können Haarausfall verursachen.

Finden Sie in der Liste an Bestandteilen in Ihrem Shampoo Stoffe mit den Endungen -cone, -conol, -oxane oder -glycol, können Sie sicher sein, dass es Silikone enthält. Doch es gibt auch Silikone, auf die sich diese Regel nicht anwenden lässt – also besser Naturkosmetik verwenden.

Wer auf ein Naturkosmetik-Shampoo wie das EMIKO®Care Shampoo umsteigt, führt dem Haar keine weiteren Silikone zu. Kopfhaut und Haare werden ganz langsam befreit. Wer die Silikone schnell loswerden möchte, nutzt ein sogenanntes „Cleansing“ oder „Clarifying“ Shampoo, das die Silikone, je nach Produkt, nach einer oder wenigen Haarwäschen komplett entfernt.

Fazit

Das milde EMIKO®Care Shampoo mit erfrischendem Duft schenkt dem Haar Glanz und Fülle und ist besonders ergiebig. Es sorgt mit wertvollem Sanddornöl für eine starke Haarstruktur und damit auch ohne Conditioner für eine gute Kämmbarkeit. Die Kopfhaut wird mit Rügener Heilkreide sanft gepflegt und fettet nur langsam nach. Das Shampoo eignet sich besonders für normales und fettiges Haar, ist vegan und frei von chemischen Bestandteilen oder Silikonen.


Katzen: Wasser mit EM-X® Keramik Pipes aufwerten

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Als ursprünglich sehr gut angepasste Bewohner von Wüstenregionen trinken Katzen recht wenig. Diese Eigenschaft hat sich bei unseren Hauskatzen kaum verändert – sie ist genetisch verankert. Bei Freigängern wird das auch selten zum Problem, denn sie decken einen Großteil ihres Flüssigkeitsbedarfs über aufgenommene Beutetiere. Insbesondere reine Hauskatzen leiden jedoch häufig an Wassermangel, wenn zur täglichen Versorgung vorwiegend auf Trockenfutter zurückgegriffen wird. Lesen Sie hier, welche gesundheitlichen Probleme mit einer geringen Wasseraufnahme einhergehen können und warum die Wasserversorgung von Katzen mit EM-X® Keramik Pipes verbessert werden kann.

Anforderungen an die Nahrung einer Katze

Katzen sind Fleischfresser. Für ihren störungsfreien Stoffwechsel sind sie auf tierische Proteine als wichtigsten Nahrungsbestandteil angewiesen. Zu über 90% sollte die Ration einer Katze aus hochwertigem tierischem Eiweiß bestehen. Ihren geringen Bedarf an pflanzlichen Nahrungsbestandteilen decken Wildkatzen und Freigänger über die Aufnahme der Verdauungsorgane ihrer Beutetiere. Die natürliche Ernährung kann bei Hauskatzen mithilfe einer Barf-Ration sichergestellt werden. In diesem Beitrag informieren wir über die Vor- und Nachteile vom Barfen bei Hunden und Katzen.

Die Risiken von minderwertigem Trocken- und Nassfutter bei Katzen

Übliche Trockenfutter, aber auch Dosenfutter (Nassfutter) aus dem Supermarkt oder Zoofachhandel haben häufig einen sehr hohen Getreideanteil. Um auf die nötige Eiweißmenge im Futter zu kommen, mischen Hersteller Eiweißpflanzen wie Soja ein, denn reines Fleisch würde das Produkt um einiges teurer machen. Dabei ist es doch so: Katzen als Fleischfresser können pflanzliche Zutaten in ihrem Futter nur sehr schlecht verwerten. In der Natur nehmen sie diese nur vorverdaut aus dem Verdauungskanal ihrer Beutetiere auf.

Im Magen-Darmkanal der Katze kann es daher früher oder später zu Störungen kommen. Durch nicht artgerechte Futterbestandteile muss der Körper der Katze eine viel höhere Leistung zu Entgiftung erbringen. Leber und Nieren werden zunehmend belastet und das Wohlbefinden der Katze verschlechtert sich.

Aufnahmen von Flüssigkeit genetisch festgelegt

Aufgrund ihrer genetischen Veranlagung gleichen viele Katzen ihren erhöhten Flüssigkeitsbedarf nicht eigenständig aus. Der erhöhte Wasserbedarf entsteht

  • generell bei Fütterung von Trockenfutter,
  • bei Fütterung von Nassfutter mit hohen pflanzlichen und Getreideanteilen und
  • durch die vermehrte Entgiftungsleistung.

Katzen sind schlicht nicht darauf „programmiert“ größere Mengen Wasser zu trinken. Die Folgen können konzentrierter Harn mit seltener werdendem Urinabsatz und durch den Getreideanteil veränderte pH-Werte des Urins sein.

Seltener Harnabsatz als Hinweis auf Nierenprobleme

Dass der Stoffwechsel der Katze starken Belastungen ausgesetzt ist und die Entgiftungsorgane beeinträchtigt sind, wird durch Schwierigkeiten beim Harnabsatz bzw. selteneren Harnabsatz deutlich. Schwer fällt ihr das Harnabsetzen, wenn sich in der Blase Steinchen gebildet haben. Sie können Vorboten einer beginnenden Niereneinschränkung sein, beides kann jedoch auch unabhängig voneinander auftreten.

Die fortschreitende Einschränkung der Nierenfunktion gehört heute leider zu den größten Problembereichen in der Katzenhaltung. Schleichend, meist über Wochen und Monate treten Symptome auf, die zunächst das Allgemeinbefinden des Tieres betreffen. Sie werden vermehrt bei älteren Katzen ab dem siebten Lebensjahr beobachtet, Tierärzte und Tierheilpraktiker berichten jedoch auch von Fällen bei Katzen die fünf Jahre und jünger sind.

Umso wichtiger ist es, die eigene Katze – vor allem, wenn sie im Haus gehalten wird – möglichst nah an ihren natürlichen Bedürfnissen zu versorgen und alles daran zu setzen, sie zur ausreichenden Wasseraufnahme zu animieren, um ihre Nierenfunktion zu unterstützen.
EM-X® Keramik Pipes verbessern die Wasserversorgung der Körperzellen
Die EM-X® Keramik Pipes verkleinern die Wassermoleküle (Cluster), machen das Wasser so weicher und schmackhafter. Ein ganz wichtiger Effekt für Katzen: Durch die kleineren Wassercluster der „Pipes“ kann das Wasser von den Körperzellen besser aufgenommen werden. So kann eine bessere Wasserversorgung des Körpers erreicht werden.

Die Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass viele Katzen mehr Wasser aufnehmen, wenn die EM-X® Keramik Pipes im Wassernapf sind. Doch auch wenn die Katze nicht mehr trinkt, ist ihr Körper aufgrund der besseren Zellverfügbarkeit durch die Pipes besser mit Wasser versorgt.
Das mit den Pipes aufgewertete Wasser zeichnet sich zudem durch ein messbar höheres Redoxpotential aus und kann in dieser Eigenschaft oxidative (abbauende) Prozesse im Körper bremsen.

Welche Sorte Pipes für Katzen, wie werden sie angewendet und gepflegt?

Art der Pipes: Zur Verkleinerung der Wassercluster werden die grauen EM-X® Keramik Pipes verwendet. Alternativ können auch die Keramikringe oder der Kagen für Getränke verwendet und in den Napf gelegt werden.
Einige Katzen „angeln“ sich die kleinen Pipes aus dem Napf und spielen damit, was völlig unbedenklich ist. Wer das vermeiden möchte, nimmt eine größere Keramik oder gießt zuvor energetisiertes Wasser in den Napf (der nicht aus Metall bestehen sollte). Wer vorher Energetisieren möchte, sollte das Wasser mit den Pipes in einem Glas- oder Keramikkrug mindestens eine Stunde stehen lassen, bevor es in den Napf gegossen wird.

Menge der Pipes: Grundsätzlich gilt für die kleinen EM-X® Keramik Pipes: 12 Pipes pro Liter Wasser, was entsprechend auf die Größe des Wassernapfes herunter gerechnet wird. Die Keramikringe und der Kagen für Getränke sind für deutlich größere Wassermengen konzipiert, können aber auch in kleinen Näpfen angewendet werden.

Haltbarkeit und Pflege: Alle Sorten der EM-X® Keramik sind nahezu unbegrenzt haltbar. Zur Reinigung sollten sie etwa monatlich für fünf Minuten abgekocht werden. So lösen sich kleinste Verschmutzungen von der leicht porösen Oberfläche und stellen die volle Funktion der Keramik wieder her.

Weitere Tipps zur (Wasser)Versorgung von Katzen

Der Wassernapf mit den EM-X® Keramik Pipes sollte immer getrennt vom Futternapf aufgestellt werden. Katzen finden in natürlicher Umgebung selten eine Wasserstelle direkt neben der erlegten Beute und vermeiden die Wasseraufnahme analog auch in häuslicher Umgebung, sofern sie die Chance dazu haben. Einen Wassernapf an einen anderen Ort zu stellen als den Fressnapf ist also der einfachste Anreiz für die Katze mehr zu trinken. Spezielle Wasserspender oder Brunnen für Katzen können ein weiterer Anreiz für die Tiere sein. Die Keramik kann in den meisten Geräten genutzt werden, wenn sie in den Trinkbereich oder den Tank gelegt wird.

Als hilfreich zur Wasserversorgung und Entlastung der Nieren hat sich auch herausgestellt,

  • bei reinen Hauskatzen möglichst roh zu füttern (BARF) und Trockenfutter zu vermeiden,
  • bei jeglichem Trocken- oder Dosenfutter auf einen hohen Anteil von hochwertigem Fleisch (wenig bis keine sog. „tierischen Nebenerzeugnisse“) und einen geringen Anteil pflanzlicher Rohstoffe zu achten,
  • die Ration von Hauskatzen möglichst mit EMIKO® PetCare Bio Ergänzungsfuttermittel flüssig zu ergänzen.

Fazit

Katzen nehmen natürlicherweise nur wenig Wasser auf. Je nach Haltung und Fütterung kann es insbesondere bei Hauskatzen, die mit Trocken- oder minderwertigem Dosenfutter versorgt werden, zu einem Wassermangel kommen. Dieser führt nicht selten zu Nierenproblemen mit unterschiedlicher Ausprägung. Um Nierenproblemen vorzubeugen, sollte die Fütterung von Hauskatzen möglichst roh (BARF) sein. Gleichzeitig und auch bei Freigänger-Katzen kann die Wasserversorgung des Körpers durch EM-X® Keramik in zweifacher Hinsicht verbessert werden: Die Katze nimmt durch schmackhaftes Wasser in der Regel mehr Wasser auf, gleichzeitig ist das getrunkene Wasser für die Körperzellen besser aufzunehmen, weil die Wassercluster im Vergleich zu denen von Leitungswasser sehr klein sind.


Direkt und fair gehandelter Bio EM®-Kaffee & Tee

       Aus der EM-Welt, Nahrungsergänzung & Ernährung        
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Peter Winkler steht mit seiner Firma „EMPORT Nahrung fürs Leben“ für direkt und fair gehandelte Erzeugnisse aus Ursprungsländern, die immer aus der ökologischen, oder biodynamischen und auch EM®-optimierten Landwirtschaft kommen. Die langjährige enge und erfolgreiche Geschäftsbeziehung von EMPORT und EMIKO® begann mit biologisch erzeugtem EM®-Kaffee aus Indien – dem beliebten „caffè Casolo“. Wie Peter Winkler zu EM® kam und was EMPORT so besonders macht, darum geht es in diesem Beitrag.

Die Chance auch für arme Länder sofort erkannt

1997 hörte Peter Winkler zum ersten Mal von EM®. Sein Freund Reinhard Mau begeisterte ihn für die kleinen Mikroorganismen. Mittels fruchtbarer Böden gesunde Pflanzen mit hohen Erträgen zu erhalten und somit für mehr Wohlstand auch in armen Regionen der Welt sorgen zu können, ließ Peter Winkler nicht mehr los. Damals wusste er noch nicht, dass er mit seinem „caffè Casolo“ eines Tages zum Initiator eines wunderbaren EM®-Projektes wird.

Vier Jahre später besuchte er auf einer Indienreise einen alten Freund aus Deutschland, der dort eine Farm leitet. Peter Winkler erzählte ihm von den Möglichkeiten mit EM®. Beim nächsten Deutschlandaufenthalt eignete sich dieser alle Grundlagen über den Einsatz effektiver Mikroorganismen im Pflanzenbau an. Zurück in Indien wurde das Wissen angewandt, getüftelt, ausprobiert und die Erfahrungen auch an umliegende Farmer weitergegeben.

Die Idee für Bio EM®-Kaffee war geboren

Wiederum drei Jahre später besuchte Peter Winkler seinen Freund in Indien erneut. Dieser zeigte ihm seine gesunden Pflanzen und berichtete von seinen Erfolgen mit EM®. „Wir standen grad mitten in seinen Kaffeesträuchern, als mir die Idee kam, diesen besonderen Kaffee nach Deutschland zu importieren“, erinnert sich Peter Winkler.

2005 dann stand der erste Container aus Indien auf dem Dützhof, gefüllt mit Säcken Rohkaffee und Röst-Equipment. Zuvor hatte Peter Winkler der EMIKO® von seinen Plänen erzählt, EM®-Kaffee aus Indien zu importieren, was auf begeisterte Unterstützung stieß.

Die Kunst des Kaffeeröstens

Mit Ankunft des ersten Rohkaffees auf dem Dützhof hieß es für Peter Winkler nun lernen: Er fuhr nach Italien und lernte in kleinen Röstereien, die Wert auf das feine Handwerk des Röstens legen, statt „Masse“ zu erzeugen. „Ein halbes Jahr habe ich gebraucht, bis ich meinen ersten wirklich leckeren Kaffee geröstet habe“, erinnert sich Peter Winkler.

Die Geburtsstunde des ersten „EM®-Kaffees“ war gekommen. So hieß er dann auch: EM®-Kaffee. Doch nur kurz, denn Menschen, die bisher nichts mit EM® zu tun hatten, wunderten sich über den Namen. Lächelnd erzählt Winkler: „Die haben mich dann gefragt, wieso denn EM, es sei doch dieses Jahr WM.“

„caffè Casolo“ heißt er jetzt. „Ca“ als Abkürzung für Kaffee, „solo“ für „allein“ oder „nur“. Peter Winkler geht es also nur um Kaffee, nicht mehr und nicht weniger – reinen, puren Kaffee. Das schmeckt man auch.

caffè Casolo ist besonders bekömmlich

Immer wieder berichten seine Kunden, dass ihnen der Kaffee nicht nur ausgezeichnet schmeckt, sondern dass er auch sehr gut vertragen wird. „Selbst Menschen mit empfindlichem Magen trinken meinen Kaffee, da die Mischungen ganz bewusst weniger Fruchtsäuren enthalten“, berichtet Peter Winkler mit viel Freude. „Dass er so bekömmlich und aromatisch ist, liegt wohl, wie immer im Leben, an der Summe aller Teile: Das ist der biologische Anbau, die Anwendung von EM®, meine schonende Röstung und der hohe Anteil besonders guter Robusta Bohnen. Und bestimmt haben auch das achtsame Mischen und das Verpacken von Hand seinen Anteil“, erzählt er lächelnd.

Wie die Kaffee-Farmer in Indien mit EM® arbeiten

Bei der Wärme und der hohen Luftfeuchtigkeit in Indien haben alle Pflanzen mit einem hohen Krankheitsdruck zu kämpfen. Peter Winkler fährt jedes Jahr mindestens einmal nach Indien und spricht mit den Farmern, die seinen Kaffee anbauen. „Ich erzähle den Farmern immer, dass sie mit EM® ein gutes Oberflächenmanagement hinbekommen, was sofort sichtbar wird. Schnelle Erfolge sind wichtig, damit die Farmer am Ball bleiben und erstmal Vertrauen in EM® bekommen“, weiß Peter Winkler. Mit „Oberflächenmanagement“ meint er nicht nur die Pflanzen, die regelmäßig mit effektiven Mikroorganismen eingesprüht werden, sondern auch die Maschinen und Anlagen, die durch EM® sauber bleiben und für eine gute Kaffeequalität sorgen.

Farmer, die schon länger mit EM® arbeiten, nutzen die kleinen Helfer im gesamten Betrieb. Die Reste der Kaffeebereitung, der sogenannte Trester, werden bokashiert und stehen den Pflanzen als wertvoller Dünger wieder zur Verfügung.
Während des sogenannten „Coffee-Processing“ wird Wasser benötigt. Am Ende enthält dieses Wasser viel organisches Material. Bisher war dieses Wasser für den Betrieb nicht mehr nutzbar, wurde in Sickergruben geleitet und belastete die Umwelt. Dieses Wasser wird mit EM® nun wiederaufbereitet und kann zurückgeführt werden in den Kreislauf der Farm.

Es geht um „echte“ Lebensmittel – nicht mehr und nicht weniger

Wie er es mit dem Kaffee hält, so trifft es auch auf alle anderen Artikel zu, die Peter Winkler inzwischen zu seinem Sortiment zählt. Er wählt sorgsam aus, entscheidet sich nur für beste Bio-Qualitäten landwirtschaftlicher Güter, die von Menschen erzeugt werden, die er kennt, mit denen er Beziehungen eingeht und aufbaut und die er direkt für ihre Erzeugnisse bezahlt. „Im Großen und Ganzen wird es mir immer darum gehen, richtig gute Lebensmittel, von guten Menschen, für gute Menschen zu handeln oder selbst zu produzieren,“ so Peter Winkler.
Zu seinem Portfolio an Lebensmitteln, die mit EM® erzeugt werden, gehört seit 2014 auch grüner und schwarzer Bio EM®-Tee aus Nepal.

Weiter erklärt er: „Niemand sonst, als der Farmer selbst, verdient an den Erzeugnissen, bis sie hier bei uns sind. Das heißt die Einsparungen ohne den Zwischenhandel, gehen von Anfang an, als höherer Angebots- oder Abnahmepreis, auf das Konto der Farmer und ihrer Familien. Feste Abnahmeabsprachen fürs nächste Jahr schaffen auf beiden Seiten Vertrauen und Sicherheit. Mehr Fair und Direkt geht wohl kaum.“

Der Untere Dützhof ist Heimat von EMPORT

Seinen Wirkungsort hat Peter Winkler auf dem Unteren Dützhof nach dem Umzug der EMIKO® weiter ausgebaut. Er hat den ehemaligen EMIKO®-Hofladen übernommen und gestaltet den Hof zusammen mit seiner Lebensgefährtin Uschi Schnell zu einem Erlebnis-Ort guter und echter Nahrungsmittel, Ernährung und bewusster Lebensweise.

Wer Interesse hat, ist immer herzlich eingeladen den Unteren Dützhof zu besuchen. Informationen gibt es im Internet auf www.emport.de oder www.schnells-kostbarkeiten.de.

 


Brot backen mit EM®

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brot backen

Zum Brot backen benötigt man Hefe, Sauerteig oder sogar beides. Erst durch die Arbeit von Mikroorganismen geht der Teig auf. Ihre Stoffwechselprodukte verbessern den Geschmack und den Nährstoffgehalt des Brotes. Je nachdem, was man für ein Brot backen möchte, können die original effektiven Mikroorganismen die Aufgaben von Hefe oder Sauerteig ergänzen oder sogar vollständig übernehmen. Das fanden bereits viele Hobby-Bäcker und langjährige EM®-Kenner heraus. Doch nicht nur sie, auch professionelle Bäckereien, wie die Bäckerei & Meisterkonditorei „Café Muhs“ aus dem niedersächsischen Schulenberg setzen seit Jahren auf die Kraft der EM® bei ihren schmackhaften Broten. Bäckermeister Stefan Muhs hat uns ein paar Tipps verraten…

Bekömmlichere Brote dank EM®

„Effektive Mikroorganismen holen einfach mehr raus aus unseren wertvollen Rohstoffen, machen das Brot sehr bekömmlich und unserer Meinung nach noch gesünder und aromatischer“, berichtet Stefan Muhs, Chef und Bäckermeister im Café Muhs über seine Erfahrung mit EM®. Seit 2008 bereichern verschiedene EM®-Brote die Auswahl in seinem beliebten Café an der Okertalsperre.

„Am liebsten mögen die Kunden unser EM Keimkorn Brot“, berichtet Stefan Muhs stolz. Hierfür lässt er Getreide über viele Stunden in EM®-Wasser ankeimen, schrotet es anschließend mit einer Spezialmühle und gibt etwas Sauerteig, 1% Hefe, Salz, Roggenmehl und speziell hergestelltes EM®-Getreide-Bokashi hinzu.

Besonderheiten von EM®-Brot

„Der Teig geht besonders gut auf“, weiß Stefan Muhs zu schätzen. Im Vergleich zu einem guten Brot, was ohne EM® gebacken wird, rieche und schmecke EM®-Brot außerdem viel intensiver und aromatischer. Bei sachgerechter Lagerung hält sich das EM®-Brot auch länger, haben Stefan Muhs und seine Kunden festgestellt. Er vermutet, dass die von den effektiven Mikroorganismen produzierten Antioxidantien eine wesentliche Rolle bei der Haltbarkeit spielen. Neben den Antioxidantien zählen Vitamine, Spurenelemente, Aminosäuren und Enzyme zu den Stoffwechselprodukten der effektiven Mikroorganismen und bereichern jedes Brot im Gehalt wertvoller Wirkstoffe für den menschlichen Körper.

Tradition gepaart mit neuesten Erkenntnissen aus der Ernährungswissenschaft

Bei Muhs hat das Bäckerhandwerk eine über 100jährige Familientradition. Im Jahr 1912 kaufte der Uropa von Stefan Muhs die damalige Gemeindebäckerei der Kommunion Oker. Mit dem „Café Muhs“ führt Stefan Muhs heute in vierter Generation weiter, was er 2011 von seinem Vater übernahm.

Bereits 1976 begann Bäckermeister und Konditor Adolph Muhs mit Vollkorn zu backen. Er entwickelte sein eigenes Verfahren, gekeimtes Getreide zu mahlen, um es für verschiedene Brotteige verwenden zu können. Seit 20 Jahren wird bei Muhs schon so gearbeitet, wie nach heutigem Wissen moderner Ernährungsforschung als durchweg zukunftsweisend gilt: Wässern, Ankeimen und Fermentieren von Getreide macht es bekömmlicher, stellt dem Körper mehr wertvolle Nährstoffe zur Verfügung und baut Stoffe ab, die langfristig schädlich auf den Organismus wirken können.

Unter der Marke „Okertaler Keimkorn Brot®“ vertreibt das Café Muhs diese mehrfach mit „sehr gut“ ausgezeichneten Brote.

Tipps zur Lagerung von Brot

Stefan Muhs empfiehlt nicht glasierte Ton- oder Steinguttöpfe mit Deckel (optimal aus EM®-Keramik) zur Lagerung von vollständig ausgekühltem Brot. Sie können Feuchtigkeit binden und wieder abgeben, damit das Brot lange frisch bleibt. Gleiches gilt für Brotkästen aus Holz oder spezielle Brotsäcke aus Stoff. Wenn das Brot jetzt noch mit der Schnittfläche nach unten gelegt wird, ist es optimal vor Austrocknen geschützt und Vollkornbrote bleiben so bis zu einer Woche frisch.

In luftdicht verschlossene Plastiktüten oder Behälter gehört Brot nur, wenn es unmittelbar eingefroren werden soll. Zur Lagerung eignen sie sich nicht, denn wenn die Luft nicht zirkulieren kann, entsteht schnell Schimmel.

Einfaches Brotrezept mit EMIKO®SAN

Dieses Brotrezept ist einfach, wird ohne Vorteig hergestellt und bedarf auch keiner langen Ruhezeiten.

Zutaten:

  • 350ml mit EM-X® Keramik energetisiertes, lauwarmes Wasser
  • 1 EL Öl (z.B. Raps- oder Olivenöl)
  • 1 EL Apfelessig
  • 500g Weizenvollkornmehl, Dinkelvollkornmehl oder eine Mischung verschiedener Vollkornmehle (evtl. muss etwas mehr Wasser zugegeben werden)
  • 1 Päckchen Trockenhefe oder ½ Würfel Frischhefe
  • 1 ½ TL EMIKO® Ur Meersalz
  • 1 TL Honig
  • 1 ½ EL EMIKO®SAN
  • nach Belieben verschiedene Kerne

So wird’s gemacht:

Alle Zutaten etwa 5-10 Minuten verkneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. Teig an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen des Teiges verdoppelt hat. Anschließend nochmal ordentlich durchkneten, zu einem Laib formen oder in eine Brotbackform geben. Nochmals etwa eine halbe bis Stunde gehen lassen. Laib mit Wasser bepinseln, die Oberfläche mit einem scharfen Messer einschneiden und bei ca. 180° im vorgeheizten Ofen 60 Minuten backen. Eine mit Wasser gefüllte Schale auf dem Boden des Ofens lässt es nicht austrocknen. Das Brot ist fertig, wenn es sich hohl anhört, klopft man auf die Kruste.
Vor dem ersten Anschneiden vollständig auskühlen lassen.

Fazit

EM®-Brote sind bekömmlicher, aromatischer und haben durch die Stoffwechselprodukte der EM® einen höheren Gehalt wertvoller Wirkstoffe wie Vitamine, Enzyme und Antioxidantien. Ein weiterer Vorteil ist die längere Haltbarkeit des Brotes, wie viele Kunden des Café Muhs und langjährige EM®-Kenner berichten.

Wer nicht die Zeit hat, sein eigenes EM®-Brot zu backen, kann im Online Shop des Café Muhs sein EM®-Brot bestellen und sich schicken lassen. Montag bis Donnerstag werden Brote, Brötchen, Kuchen und andere Leckereien verschickt: www.keimkornbrot.de/embackwaren

Tipp: Wer wissen möchte, wie man Getreide – außer für Brote – für den menschlichen Verzehr mithilfe der EM® bekömmlicher machen kann, sollte auch unseren Beitrag „Wässern, Ankeimen und Fermentieren von Getreide“ lesen.


NEU: Frischhaltefolie mit integrierter EM®-Technologie

       Aus der EM-Welt, Haushalt, Nahrungsergänzung & Ernährung        
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Frischhaltefolien sind in jedem Haushalt zu finden und werden fast täglich zum Schutz von Lebensmitteln verwendet. Dabei haben herkömmliche Frischhaltefolien oft kein besonders gutes Image und werden als unpraktisch in der Handhabung empfunden. Wir haben uns handelsübliche Frischhaltefolie genauer angeschaut und erklären, was die EMIKO® FrischhalteFolie mit EM®-Technologie von herkömmlicher Folie unterscheidet, welche Vorteile durch EM® entstehen und wann es sinnvoll ist, die innovative EM®-Folie einzusetzen.

Frischhaltefolien: Praktisch und trotzdem unbeliebt

Frischhaltefolien werden eingesetzt, um Lebensmittelreste zu verpacken, aufzubewahren und frisch zu halten. Das Praktische an den durchsichtigen Folien ist, dass sie an glatten Flächen aus Glas, Metall oder Keramik haften und man auf einen Blick erkennt, welches Lebensmittel sich unter der Hülle verbirgt. Gute Folien sind geruchsneutral und verhindern, dass Lebensmittel im Kühlschrank den Geruch anderer Lebensmittel annehmen.

Viele Verbraucher nutzen Frischhaltefolien trotzdem ungern, denn der Vorteil des Klebens an glatten Flächen ist gleichzeitig ihr Nachteil: kommt die Folie mit sich selbst in Kontakt, klebt sie nur schwer wieder trennbar zusammen. Was passiert? Die Folie wird zerknüllt, landet im Müll und man ärgert sich, mal wieder „der Folie nicht Herr zu sein“.

Unser Zwischenfazit: Frischhaltefolien gibt es in jedem Haushalt, trotzdem werden sie meistens als unpraktisch empfunden und ungern benutzt – insbesondere solche mit schlechter Abreißkante.

Was macht eine gute Frischhaltefolie aus?

Gute, qualitativ hochwertige Frischhaltefolien bestehen aus Polyethylen (PE). PE ist geruchsneutral, geschmacklos, beständig gegen Wasser, Säuren und Laugen und einsetzbar bei Temperaturen von -70° C bis + 110° C. Gute PE-Folien sind frei von Bisphenyl A, umweltfreundlich und recycelbar. Sie lassen sich rückstandslos verbrennen, wobei nur unproblematische Stoffe wie Wasser und CO2 entstehen.

Wer nicht sicher ist, aus welchem Material seine Frischhaltefolie im Schrank besteht, tut gut daran, auf der Verpackung nachzusehen. Neben den weitgehend unbedenklichen Folien sind nämlich auch solche mit Weichmachern im Handel, deren Inhaltsstoffe z. B. bei Kontakt mit fettreichen Lebensmitteln auf die Speise übergehen können.

Vorteile der EMIKO®-FrischhalteFolie

EMIKO® FrischhalteFolie ist von ausgezeichneter und stabiler Qualität, natürlich frei von schädlichen Additiven und punktet mit einem weiteren Vorteil: Durch ein patentiertes Herstellungsverfahren ist es dem Hersteller gelungen, EM-X® GOLD in die Folie einzuarbeiten. EM-X® GOLD verändert das Ausgangsmaterial positiv und optimiert so die Nutzbarkeit der Folie auf einzigartige Weise. Gegenüber herkömmlicher Frischhaltefolie entstehen daher entscheidende Vorteile, die für die EMIKO® FrischhalteFolie sprechen:

  • Längere Frische für Lebensmittel dank EM®-Technologie und den positiven Schwingungen durch EM-X® GOLD: Versuche mit z. B. Bananen zeigen, dass Lebensmittel auch bei direkter Sonneneinstrahlung länger frisch bleiben. Sehen Sie dazu unten die Abbildungen.
  • EMIKO® FrischhalteFolie ist stabil und griffig. Durch die festere Qualität wird Abfall aufgrund zerrissener Folienstreifen vermieden und die Lebensmittel sind besser geschützt.
  • EMIKO® FrischhalteFolie verklebt nicht! Die Folie haftet dort, wo es gewünscht ist und nicht an sich selbst.

Wie auch viele herkömmliche Frischhaltefolien ist die EMIKO® FrischhalteFolie an der integrierten Reißschiene leicht abreißbar. Ein Einreißen oder Verknittern wird durch die stabile Qualität zudem verhindert.

Wann und wofür die EMIKO® FrischhalteFolie einsetzen?

Aufgrund der Vorteile durch die integrierte EM®-Technologie eignet sich die EMIKO® FrischhalteFolie besonders für Lebensmittel, die direkt umwickelt werden: Obst- und Gemüsestücke, Käse, Fleisch, Aufschnitt oder zum Schutz der Anschnittfläche z.B. von Melonen, Kürbissen, Kohl oder Dauerwurst.

Auch warme Gebäckstücke und Brot können unproblematisch eingewickelt werden.
Alle Flächen, die mit der EMIKO® FrischhalteFolie in Kontakt kommen, werden durch die positiven EM®-Schwingungen geschützt. Abbauende Prozesse und ein schneller Verderb werden deutlich verzögert und das Lebensmittel bleibt länger frisch.

Die EMIKO® FrischhalteFolie eignet sich zum Tieffrieren bis -70° C ebenso wie zum Abdecken von heißen Speisen bis 100° C. Die Lebensmittel können direkt umwickelt werden; die Folie eignet sich ebenso zum Abdecken von Schälchen, Schüsseln, Formen, Töpfen o. ä.

Bitte denken Sie daran: Um unsere Umwelt zu schonen, sollten Folien sparsam verwendet werden. Immer dann, wenn ein passendes wiederverwendbares Gefäß aus Glas oder lebensmittelechte Plastikdosen zur Hand sind, ist ihnen für die Aufbewahrung von Lebensmitteln der Vorzug zu geben.

Frischhaltefolie kann auch zum Kochen genutzt werden

Das Kochen mit Frischhaltefolie ist noch relativ unbekannt, setzt bei der Niedertemperaturgarung aber gerade den neuen Trend! Anders als bei der oft genutzten Alufolie besteht hier keine Gefahr, dass Aluminium durch Salz oder Säure gelöst wird und auf das Gargut übergeht.

Kochen bzw. Garen mit Frischhaltefolie geht ganz einfach: Fleisch oder Gemüse würzen und auf die Frischhaltefolie legen. Mit Kräutern bedecken und vier- bis fünfmal mit Folie umwickeln. Bei 80°C im Backofen garen. Der besondere Vorteil der EMIKO® FrischhalteFolie zum Garen: Die positiven EM®-Schwingungen gehen während des Garvorgangs auf das Lebensmittel über.

Unser Tipp: Unter dem Stichwort „Kochen mit Frischhaltefolie“ findet man viele Rezepte im Internet.

Fazit:

Eine qualitativ hochwertige Frischhaltefolie darf in keinem Haushalt fehlen. Um Ärger bei der Benutzung zu vermeiden, sollte diese von stabiler Qualität und gut abreißbar sein. Ohne Additive hergestellt – wie die EMIKO® FrischhalteFolie – zählen Folien aus Polyethylen zu den gesundheitlich unbedenklichen Verpackungsmöglichkeiten im Haushalt. Gerade beim Kochen mit Folie sollte auf eine ausgezeichnete hochwertige Qualität geachtet werden!
Die EMIKO® FrischhalteFolie hat durch das integrierte EM-X® GOLD weitere wichtige Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Folien: sie hält das Lebensmittel dank der EM®-Schwingungen länger frisch, ist besonders stabil und verhindert so Ärger bei der Anwendung – eine Bereicherung für jeden konsequent geführten EM®-Haushalt.


EMIKO®SAN – fermentiert mit probiotischen Mikroorganismen

       Aus der EM-Welt, Nahrungsergänzung & Ernährung        
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Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel, die sich positiv auf die Verdauung und die mikrobielle Besiedlung des Verdauungstraktes auswirken sollen, ist groß geworden. Immer mehr Menschen besinnen sich darauf, ihren Darm mit guter Ernährung und entsprechenden prä- oder probiotischen Ergänzungen pflegen zu wollen. Wir klären in diesem Beitrag, was pro- und präbiotisch überhaupt bedeutet und warum die EM®-Technologie aus EMIKO®SAN ein besonders reichhaltiges Nahrungsergänzungsmittel macht, das mit probiotischen Mikroorganismen fermentiert wird.

Der Unterschied von Prä- und Probiotika

Präbiotika sind Lebensmittel, die „Futter“ für bereits im Darm angesiedelte Bakterien liefern. Über die regelmäßige Aufnahme präbiotischer Lebensmittel können bestimmte Bakterienspezies wie Milchsäure- oder Bifidobakterien gefördert werden, die gut sind für die Darmgesundheit.
Als präbiotische Lebensmittel gelten Pflanzen (z. B. Schwarzwurzeln, Pastinaken, Chicorée), die einen hohen Anteil für den Menschen nicht verdaubare Kohlenhydrate (Ballaststoffe) enthalten. Diese Ballaststoffe können allerdings von den Bakterien im Dickdarm als Nahrung genutzt werden.
Industriell hergestellte präbiotische Nahrungsergänzungsmittel können pflanzlichen (z. B. Inulin) oder tierischen Ursprungs (z. B. Lactulose) sein, sind konzentriert und werden täglich in geringen Mengen konsumiert.

Als Probiotoka werden Lebensmittel bezeichnet, die lebensfähige Mikroorganismen enthalten. Zahlreiche Studien haben bestätigt, dass sie einen gesundheitsfördernden Einfluss auf den Menschen oder das Tier haben können, wenn sie in ausreichender Menge aufgenommen werden.
Zu den probiotischen Lebensmitteln zählen Joghurt, Sauerkraut, einige Wurstsorten, Quark oder auch Käse. Für ihre probiotische Wirkung auf den Organismus ist es wichtig, dass das Nahrungsmittel tatsächlich noch lebende Bakterien enthält, wenn es verzehrt wird. In industriell verarbeiteten Lebensmitteln sind die Mikroorganismen z. B. durch Pasteurisierung meist nicht mehr lebendig.
Von den probiotischen Lebensmitteln nochmal abzugrenzen sind probiotische Nahrungsergänzungsmittel. Sie enthalten in konzentrierter Form mehrere Millionen bis Milliarden lebensfähige Bakterien und werden nur in geringen Mengen nach einzuhaltender Herstellerempfehlung konsumiert.

Industriell hergestellt gibt es auch sogenannte Synbiotika, die durch Kombination von einem Pro- mit einem Präbiotikum entstehen.

EMIKO®SAN: Nicht nur das was draufsteht, sondern so viel mehr wert

Die Produktion von EMIKO®SAN erfolgt unter Verwendung definierter probiotischer Starterkulturen und vieler weiterer natürlicher Zutaten, die nicht sterilisiert werden und daher ihre spezifischen Bakterien ins Produkt einbringen.

Der Wert von EMIKO®SAN entsteht im Laufe der Fermentation aller natürlichen Zutaten, bei der sich positive Mikroorganismen vermehren und eine Vielzahl für sie typische Stoffwechselprodukte freisetzen. Während der Fermentation (=Reifungsprozess) gehen alle enthaltenen Bakterien intensive Wechselbeziehungen miteinander ein. Auch das fertige EMIKO®SAN wird nicht mehr thermisch behandelt, alle Stoffe bleiben daher unverändert bestehen.

Nahrungsergänzungsmittel mit Bakterienkulturen und das Besondere an EMIKO®SAN

Inzwischen gibt es eine Vielzahl an Nahrungsergänzungsmitteln, die verschiedene Bakterienkulturen enthalten. Für eine Beurteilung von EMIKO®SAN oder vermeintlich ähnlichen Produkten muss bedacht werden, dass ist die Betrachtung der Wirkung einzelner bekannter probiotischer Stämme nicht ausreichend ist.

Bei EMIKO®SAN handelt es sich um eine komplexe Mischung mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen. Die Wirkung ist nicht ausschließlich auf einzelne Bakterienstämme zurückzuführen. Die differenzierten Fermentationsverfahren der EM®-Technologie bewirken, dass sich im fertigen Produkt die Gesamtheit aller Bestandteile ausgewogen ergänzen. Neben den unterschiedlichen Mikroorganismen-Arten spielen vor allem die natürlichen Inhaltsstoffe mit ihren Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen eine entscheidende Rolle. Durch das „Miteinander“ der verschiedenen Mikroorganismen während der Fermentation entsteht außerdem eine einzigartige Kombination von Stoffwechselprodukten, die EMIKO®SAN zu einem ganz besonderen Getränk machen.

Im Vergleich zu anderen Nahrungsergänzungsmitteln mit Mikroorganismen liegt das Besondere in der EM®-Technologie: Bei EM® geht es immer um Symbiosen, bei denen sich Wirkungen bündeln und Kräfte gesteigert werden. Natürliche Prozesse stehen im Mittelpunkt, nicht etwa eine definierte Bakterienmischung, die in Summe nicht das leisten kann, was die einzelnen Kulturen zu leisten vermögen, weil sie sich untereinander nicht ergänzen, möglicherweise sogar behindern.

EM®-Technologie ist Wissens- und Entwicklungsgrundlage für EMIKO®SAN

EMIKO®SAN ist ein Originalprodukt der EM®-Technologie von Prof. Higa. Er stellte fest, dass für die Wirksamkeit eines Produkts mit Mikroorganismen nicht die Anzahl und Menge der enthaltenen Stämme eine Rolle spielt, sondern dass vielmehr die Kombination der ausgewählten Arten und ihr spezifisches „Zusammenspiel“ entscheidend sind.
In die Entwicklung und auch Weiterentwicklung von EMIKO®SAN – wie kürzlich die Produktoptimierung durch Quinoa – sind inzwischen über 30 Jahre Erfahrung und Wissen in der EM®-Technologie eingeflossen.

Für alle EM®-Produkte gilt: „Das Ganze ist mehr als die Summe seine Teile“, was durch dieses Zitat von Aristoteles wunderbar zusammengefasst werden kann und auch auf die Eigenschaften von EMIKO®SAN zutrifft. Das verkaufsfertige EMIKO®SAN hat einen viel höheren Wert für den Körper als die isoliert betrachteten Eigenschaften seiner einzelnen Zutaten.

Fazit

Der Wert von EMIKO®SAN ergibt sich im Laufe der Fermentation natürlicher Zutaten, die ihre spezifischen Bakterien ins Produkt einbringen. Als Starterkulturen werden weitere, definierte probiotische Mikroorganismenarten zugesetzt. Während der Reifung vermehren sich positive Mikroorganismen und setzen für sie typische Stoffwechselprodukte frei. Nach Abschluss der Fermentation wird EMIKO®SAN nicht thermisch behandelt, sodass alle Fermentationsprodukte unverändert erhalten bleiben.
Das Besondere an EMIKO®SAN – im Vergleich zu anderen Nahrungsergänzungsmitteln mit Bakterienkulturen – liegt in der Kraft des Zusammenspiels aller natürlichen Zutaten, den Mikroorganismen und ihren Stoffwechselprodukten, die während der Fermentation entstehen.


Huf- und Fesselpflege mit EM Effektive Mikroorganismen® in den Wintermonaten

       Pferde        
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Der Winter bedeutet für viele Pferde, einen Großteil des Tages im Stall zu verbringen. Je nach Haltungsform stehen Ausläufe und Paddocks zur Verfügung, die sich im Winter aber oft in schlammige Sumpflöcher verwandeln. Kot, Urin und Feuchtigkeit an Haut, Fell und Hufen sind ideale Nährböden für negative Bakterien und Pilze. Im Winter ist der gesamte Bereich der unteren Gliedmaßen daher vermehrten Belastungen ausgesetzt und bedarf der aufmerksamen Pflege. Nicht selten entwickeln sich in dieser Zeit hartnäckige Hautprobleme, die sich mithilfe von EM® und den EMIKO® HorseCare-Produkten verhindern, aber auch pflegen lassen. Wie, darum geht es in diesem Beitrag.

Tipps zur Hufpflege mit EM®

Nach der täglichen gründlichen Reinigung des Hufes mit Hufkratzer und Wurzelbürste wird der Innenbereich des Hufes mit der EMIKO® HorseCare Fellkur pur eingesprüht. Achten Sie darauf, dass die Fellkur auch tief in eventuell vorhandene Rillen läuft. Halten Sie den Huf gegebenenfalls so lange hoch.

Gibt es tiefe Furchen, spülen Sie diese vorher mit einer Spritze, die Sie mit reinem Wasser füllen, so gut wie möglich aus und lassen den Huf antrocknen. Anschließend geben Sie die Fellkur pur hinein und schließen den Bereich mit etwas Watte, damit die Fellkur möglichst lange in dem betroffenen Bereich verbleibt. Wiederholen Sie diesen Vorgang möglichst täglich.

Sehr nützlich zur Pflege angegriffener Hufe ist auch das EM Super Cera C® Pulver. Es wird zusammen mit der EMIKO® HorseCare Fellkur zu einer pastösen Masse angerührt und kann in tiefe Rillen gedrückt werden, die zuvor gründlich gereinigt wurden. Die Masse wird bei Bedarf erneuert. In einer geschlossenen, sauberen Cremedose hält sie sich gut über einige Wochen.
Achten Sie auf feine Risse in der äußeren Hornwand des Hufes. Hier können sich schadhafte Mikroorganismen halten, die durch regelmäßiges Einsprühen mit der EMIKO® HorseCare Fellkur verdrängt werden können. Auch Nagellöcher des Hufeisens sind potentielle Eintrittspforten und können regelmäßig eingesprüht werden.

Bitte verwenden Sie kein herkömmliches Huffett. Das Fett verschließt die Oberfläche unter der sich negative Keime besonders gut vermehren können!

Tipps zur Fesselpflege mit EM®

Reinigen Sie die Fesselbeuge von Schmutz und trocknen sie ggf. mit einem Handtuch. Sprühen Sie die EMIKO® HorseCare Fellkur ca. 3x wöchentlich in einer 1:10 Verdünnung mit Wasser auf das Fell und reiben es insbesondere bei Pferden mit Behang mit der Hand bis auf die Haut.

Gibt es Verkrustungen, sollten diese vorsichtig entfernt werden. Jetzt sollte die EMIKO® HorseCare Fellkur täglich eingesetzt werden. Sprühen Sie die Fellkur nicht pur auf offene Hautstellen. Aufgrund des niedrigen pH-Wertes kann sie anfangs brennen und unangenehm für das Pferd sein. Mag das Pferd nicht eingesprüht werden, geben Sie die Verdünnung auf ein sauberes Tuch und betupfen und reiben das Fell/die Haut ein.

Bei hartnäckigen Hautproblemen eignet sich insbesondere die EMIKO® HorseCare Spezial Pflegecreme mit Rügener Heilkreide. Sie wird reichlich auf die betroffenen, gereinigten Stellen aufgetragen und kann bei trockener Witterung und sauberer Umgebung auf der Haut verbleiben, bis sie von allein abfällt. Cremen Sie immer bei Bedarf nach (ggf. vorher das Reinigen nicht vergessen). Um die Ausweitung von Hautproblemen im Fesselbereich zu vermeiden, sprühen Sie das Fell im gesamten unteren Bereich des Beines bis kurz über die Fessel mit der EMIKO® HorseCare Fellkur-Verdünnung ein.

Die EM®-Expertin Melany Clahsen hat uns hier ihr Rezept für eine selbst angerührte EM®-Creme verraten, die auch super zur Fesselpflege eingesetzt werden kann. Wer mag, liest also nach.

Negative Keime von Paddocks und Ausläufen mit EM® fernhalten

Selbst wenn der Paddock regelmäßig abgeäppelt wird, verbleiben doch Reste der Ausscheidungen auf dem Boden und werden durch Bewegung der Pferde in die obere Schicht eingemischt. Zwar fehlt vielen Mikroorganismen in den Wintermonaten die nötige Temperatur um sich stark zu vermehren, doch sollte die Population negativer Keime im feuchten Boden nicht unterschätzt werden. Im Sommer riecht man Fäulnis, Urin und Kot sehr deutlich, die auf negative Keime hinweisen. Im Winter fehlt der schlechte Geruch als Hinweis; die Keime sind dennoch da und können sich auf der warmen Pferdehaut, auf und im Huf wunderbar vermehren.

Selbst im Winter ist es daher ratsam, bei Temperaturen, die für mindestens fünf Tage über dem Gefrierpunkt liegen sollen, regelmäßig EM® auf dem Paddock/dem Auslauf zu versprühen. Hierfür wird eine Verdünnung von 1:10 aus dem EMIKO® HorseCare Stallreiniger und Wasser hergestellt. Alternativ kann der Garten und Bodenaktivator verwendet werden. Sofern möglich, ist die leichte oberflächliche Einarbeitung nach dem Besprühen von ca. 10-15 cm optimal. So werden die Mikroorganismen direkt in tiefere Schichten gebracht und die Durchlüftung und ihre Aktivität werden gefördert.

Die EM®-Mikroorganismen nehmen negativen Keimen den Raum, sich anzusiedeln und sich zu vermehren. Sie überleben auch bei niedrigen Temperaturen und werden insbesondere dann aktiv, wenn sie auf den warmen Hufen, Haut und Fell gebraucht werden: Zum Schutz vor negativen Bakterien und Pilzen.

Im Stall den Keimdruck mit EM® reduzieren

Durch die längeren Stallzeiten in den Wintermonaten kommt das Pferd und somit seine Hufe täglich länger mit den eigenen Ausscheidungen in Kontakt, sofern keine Haltung im Offenstall möglich ist. Insbesondere in Bereichen des Hufes, die schlecht abtrocknen, können sich negative Mikroorganismen gut vermehren und das Milieu auf der Haut und im inneren Hufbereich schädigen. Betroffen sind in erster Linie der empfindliche Bereich der Fesselbeuge, die Strahlfurchen und evtl. der Tragrand des Hufes.

Das regelmäßige Aussprühen des Stalles, der Box, ihrer Wände und natürlich der Einstreu mit dem EMIKO® HorseCare Stallreiniger reduziert Fäulnis und die Gesamtmenge schädlicher Mikroorganismen, die sich in einem abbauenden Milieu wohlfühlen. Allein das bessere Klima im Stall durch weniger Ammoniakgestank gibt einen Hinweis darauf, dass weniger negative Keime vorhanden sind und Hufe, Haut und Fell besser geschützt sind.

Fazit

Effektive Mikroorganismen verhindern die Vermehrung negativer Keime. Daher sind sie zur Vermeidung, aber auch Pflege von Huf- und Fesselproblemen beim Pferd besonders prädestiniert, die durch schädliche Bakterien oder Pilze verursacht werden. Insbesondere in den Wintermonaten ist der Kontakt zu Keimen durch den vermehrten Aufenthalt im Stall und auf feuchten Ausläufen tendenziell höher als im Sommerhalbjahr.
Eingesetzt werden die EM® zum einen direkt am Huf und den umliegenden Haut- und Fellbereichen, aber auch in der Umgebung des Pferdes.

 


Vögel im Winter richtig füttern – auch mit EM®

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Die Vogelfütterung im Winter hat nicht nur Tradition, richtig durchgeführt kann sie unseren heimischen Wildvögeln die kalten und futterarmen Monate auch leichter machen. Frei machen sollte man sich jedoch von dem Gedanken, auch bedrohte Vogelarten so unterstützen zu können, denn das Füttern löst nicht unsere großen Naturschutzprobleme. Unsere verbreiteten Vogelarten finden sich allerdings reichlich an den Futterplätzen ein, sorgen für buntes Treiben und fressen insbesondere selbst gemachtes Futter mit EM® sehr gerne. Ein Rezept*, hilfreiche Tipps zur Vogelfütterung und weitere EM®-Tipps haben wir für Sie zusammengestellt.

Vögel im Winter füttern oder nicht? Was ist richtig?

Die Fütterung von Wildvögeln im Winter spaltet Naturschützer in zwei Lager.
Befürworter wollen den Vögeln in Zeiten des Nahrungsmangels das Überleben erleichtern, Gegner betonen hingegen, dass die Fütterung für die Tiere zahlreiche Nachteile mit sich bringt (z.B. Eingriff in die natürliche Auslese innerhalb der Population, die Vögel würden verfetten, verlernen sich selbst Futter zu suchen, das Futter ist meist nicht artgerecht usw.). Ein Teil der vermeintlichen Nachteile konnte wissenschaftlich inzwischen widerlegt werden, andere werden entkräftet, wenn die Fütterung nach bestimmten Regeln durchgeführt wird (unbedingt weiterlesen!).

Fakt ist: In den zunehmend artenarmen Gärten und in einer von industrieller Landwirtschaft geprägten Umgebung finden unsere Wildvögel immer weniger Nahrung. Aber sie finden auch eine immer weniger geeignete Umgebung zum Nisten, ihre Jungen aufzuziehen und ihren natürlichen Verhaltensweisen nachzugehen.

Es stellt sich daher die Frage nach dem, was richtig ist: Ist es richtig, die Vögel zumindest mit dem zu unterstützen, was wir ihnen leicht bieten können, nämlich Futter, oder ist es richtig, an den Ursachen zu arbeiten, sprich den Lebensraum unserer Wildvögel so gut es geht zu schützen bzw. wiederherzustellen? Wir denken, beides ist richtig!

Wann sollten Vögel im Garten / auf dem Balkon gefüttert werden?

Typischerweise werden Vögel im Winter von November bis etwa Ende Februar gefüttert. Bei unseren zunehmend milden Wintern richten sich Beginn und Ende der Winterfütterung aber nicht starr nach dem Kalender, sondern nach dem Wetter und dem Vorhandensein natürlicher Futterquellen: sind Beerensträucher, Apfelbäume und samentragende Bäume, Büsche und Blumen leer oder beginnt der Frost, kann es mit Füttern losgehen.

Einige Vogelschutzverbände sprechen sich inzwischen sogar für eine Ganzjahresfütterung unserer Wildvögel aus. Der NABU jedoch ist gegen eine Ganzjahresfütterung und kann sich nur mit der Winterfütterung „anfreunden“. Schon die Winterfütterung trage nicht dazu bei, dass bedrohte Vogelarten unterstützt werden, denn die Winterfutterplätze werden nur von den ohnehin starken Arten mit wachsenden Populationen aufgesucht, informiert der NABU. Den bedrohten Arten fehle es nicht vornehmlich an Futter, sondern an einem grundsätzlich geeigneten Lebensraum, der z. B. durch intensive Landwirtschaft zerstört wird. Und das ist im Winter nicht anders als im Sommer. Daher gilt es grundsätzlich an unserem Denken, im Umweltschutz und somit an den Ursachen zu arbeiten, damit sich künftig auch bedrohte Vogelarten wieder wohlfühlen – eine Denke, die wir sehr befürworten!

Wichtig: Wer mit dem Füttern beginnt, sollte es auch konsequent bis zum Ende des Winters tun. Insbesondere bei Eis und Schnee verlassen sich Vögel auf ihre stets gefüllten Futterplätze.

So sollte die Futterstelle für Vögel aussehen:

  • trocken und sauber, damit das Futter nicht nass wird und verdirbt
  • die Futterstelle muss so konzipiert sein, dass kein Kot ins Futter gelangt; die Tiere sollen nicht im Futter herumlaufen können
  • besser mehrere kleine Futterstellen einrichten, um die Gefahr für mögliche Krankheitsübertragungen zu verringern
  • Futterstelle so aufhängen, dass Katzen sie nicht erreichen können, bzw. nur dort aufhängen, wo die Vögel freie Sicht haben und eine herannahende Katze schnell entdecken können
  • Für Körnerfutter sind Säulen- oder Silo-Systeme sehr gut geeignet. Sie ermöglichen den Vögeln eine natürliche Fresshaltung und werden u.a. vom NABU oder Vogelschutzverbänden empfohlen.

EM®-Tipps für die Winter-Vogelfütterung

Hygiene & Reinigung:
Die Futterstellen incl. aller Halte- und Landeflächen sollten bei Plusgraden zweimal pro Woche mit einer 1:2-Verdünnung aus EM® und Wasser eingesprüht werden. Hierfür eignet sich EMIKO® Blond, einer der EMIKO® Reiniger oder der Garten und Bodenaktivator. Die EM® Mikroorganismen verdrängen mögliche Schadkeime.

Einmal im Monat sollte(n) die Futterstelle(n) gründlich gereinigt werden, sofern übliche Futterhäuschen verwendet werden: grobe Verschmutzungen abbürsten, mit heißem Wasser vorreinigen, mit einem der EMIKO® Reiniger pur einsprühen und mindestens eine Stunde einwirken lassen. Anschließend alles nochmal abspülen, ggf. Schmutzreste entfernen, mit einer 1:2-Verdünnung aus EM® und Wasser einsprühen und an der Luft trocknen lassen.

Silos oder Säulensysteme hingegen bedürften kaum einer zusätzlichen Reinigung und müssen normalerweise nur vor und nach der Wintersaison gereinigt werden.

Vogelfutter selber machen:
Wer Wildvögel füttern möchte, muss wissen, dass es unter den Vögeln reine Körnerfresser gibt, die Sonnenblumenkerne und andere harte Körner lieben und andere Vögel zu den Weichfutterfressern gehören. Sie fressen lieber weichere Haferflocken, Mohn, Kleie, Rosinen und Obst. Meisen zum Beispiel fressen sowohl weiches als auch Körnerfutter.

Körnerfutter, das am besten in den genannten Futtersäulen angeboten wird, kann rein aus Sonnenblumenkernen bestehen. Gerne werden beigemischte Hanfkörner, Hirse, andere Samen, Getreidekörner oder zerkleinerte Nüsse angenommen.

Fettfutter sollte nicht in Kunststoffmaschen (Meisenknödel) angeboten werden, weil sich die Vögel darin verfangen können. Am besten wird es selbst aus wenigen Zutaten hergestellt*. Benötigt werden:

  • 100 g EMIKO® PetCare Bio Bokashi
  • 250 g Kokosfett oder Rindertalg
  • 250 g Körnermischung für Wildvögel (z. B. Sonnenblumenkerne, Hanfsamen)
  • Formen: Kokosnusshälften, Joghurtbecher, kleine Blumentöpfe, Muffinförmchen,
  • Ausstechförmchen, ausgehöhlte Äpfel – den Ideen für Behälter und Formen sind kaum Grenzen gesetzt.

So wird’s gemacht: Das Fett wird geschmolzen und alle Zutaten gut damit vermischt. Damit die Mikroorganismen im Bokashi keinen Schaden nehmen, darf das Fett nicht mehr als 40° haben, bevor die Zutaten eingemischt werden. Die Masse wird anschließend in die Formen gefüllt und soll vollständig abkühlen. Wer das Futter später samt Form aufhängen möchte, kann in die noch warme Masse einen kleinen Stock oder einen verzweigten Ast stecken, der mind. 10cm aus der Masse ragt, an der Form befestigt ist und an dem sich die Vögel später festhalten können. Wer das Futter ohne Form aufhängen möchte oder es am Boden oder einem geeigneten, katzensicheren Platz füttern möchte, taucht den Becher/die Form nach Erkalten kurz in heißes Wasser, um das Futter aus der Form zu lösen.

Tipps: In das Fettfutter können auch Rosinen, Haferflocken, Kleie, Mohn oder andere geeignete Samen eingemischt werden. In schönen Formen ist das selbstgemachte Vogelfutter auch ein schönes Mitbringsel oder ein kleines Geschenk zu Weihnachten. Bei schäbigem Wetter haben Kinder riesig Spaß das Vogelfutter selbst zu machen.

Einen vogelfreundlichen Garten gestalten

Wildvögel ernähren sich von allerlei Samen, Früchten und Insekten. Wer also seine Beete im Herbst nicht gänzlich von ausgeblühten Blumen befreit, einige Sträucher erst zum Ende des Winters schneidet und im Garten Bereiche lässt, in denen heruntergefallenes Laub verbleiben darf, hat schon viel Positives für die Vögel geleistet.

Viele Vögel freuen sich auch über am Baum verbliebene Äpfel oder die Früchte der Wiesenrose (Hagebutten) und andere späte Früchte, wie die des Efeus, die über den Winter wichtige Nahrung liefern. Wer im kommenden Jahr Veränderungen in seinem Garten plant, sollte sich im Internet mal schlau machen, ob nicht die ein oder andere Pflanze einziehen darf, die auch den Wildvögeln Gutes tut.

Fazit

Vögel im Winter zu füttern kann einen Teil ihrer Nahrung in unseren zunehmend verarmten Umweltregionen sicherstellen. Bei der Fütterung ist es wichtig, die hygienischen Maßnahmen einzuhalten, damit sich Krankheiten nicht ausbreiten. Für die Gesundheit der Tiere ebenso wichtig ist es, artgerechtes Futter anzubieten. Um die heimischen Vogelpopulationen zu unterstützen, kann auch die Fütterung mit EM® in Form von Bokashi, eingemischt in selbstgemachtes Futter, hilfreich sein.
Grundsätzlich ist der naturnahe Garten, der artenreich ist und ohne chemische Hilfsmittel gepflegt wird (z. B. mit den EM®-Produkten für den Garten), in den Wintermonaten ein Anzugspunkt für heimische Wildvögel und bietet eine Fülle an Nahrung.

*Wir bedanken uns herzlich für das Rezept bei unserem EM-Berater Jens Laaß.


Was bedeutet „Darmsanierung“?

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Bei einer Darmsanierung stehen die Entgiftung des Dickdarms und der anschließende Wiederaufbau einer guten Darmflora im Mittelpunkt. Eine gute Darmflora ist die Voraussetzung für ein leistungsfähiges Immunsystem. Darüber hinaus lassen sich viele körperliche Beschwerden und Zipperlein durch eine Darmsanierung in den Griff bekommen. Das Gute: Eine Darmsanierung kann in den meisten Fällen ganz einfach selbst zuhause durchgeführt werden. Welche Möglichkeiten es gibt, was zu beachten ist und welche Rolle die EM®-Technologie spielen kann, erklären wir in diesem Beitrag.

In unserem Darm befinden sich um die 400 verschiedene Mikroorganismen-Arten, die für einen geregelten Verdauungsvorgang, unser Immunsystem und somit unsere Gesundheit von großer Bedeutung sind. Kommt es im Darm zu Funktionsstörungen, Verschiebungen der Darmflora oder starken Ablagerungen an den Darmwänden, treten daher – meist schleichend und selten mit dem Darm in unmittelbarem Zusammenhang stehend – kleinere Beschwerden auf, die sich bei Nichtbeachtung zu langfristigen gesundheitlichen Störungen entwickeln können.

Wann ist eine Darmsanierung sinnvoll und wer kann sie selbst machen?

Verstopfung, Blähungen, Magenbeschwerden, Hautprobleme, Antriebslosigkeit und Müdigkeit, wiederkehrende Erkältungen, Migräne und sogar Mundgeruch können vom Darm ausgehen. Wer also eine dieser Beschwerden hat (es gibt viele Weitere, die mit dem Darm in Verbindung stehen können – ein Gespräch mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker kann Aufschluss geben), sollte ernsthaft über eine Darmsanierung nachdenken.

Schwer fällt es all denjenigen, zu entscheiden, ob eine Darmsanierung sinnvoll ist oder nicht, die keine akuten Beschwerden haben. Denn woher soll man wissen, ob sich im Darm Schlacken angesammelt haben, sich im Organismus viele toxische Stoffe befinden oder Bakterien im Darm sind, die da nicht hingehören, wenn es einem vom Gefühl her gut geht?
Fakt ist: Unser Körper kann uns über lange Zeit „etwas vormachen“ und Funktionen aufrechterhalten, obwohl es bereits Versorgungsmängel, Leistungseinschränkungen bestimmter Organe, eine Fehlbesiedlung der Darmflora oder ähnliches gibt.

Menschen ohne Beschwerden können daher von einer jährlichen Darmsanierung profitieren, die unter Einhaltung bestimmter Ernährungsempfehlungen über ca. vier Wochen selbst und zuhause durchgeführt wird.

Sofern bereits Beschwerden oder eine Krankheit vorliegen, die ärztlicher Behandlung bedürfen, sollte auch eine Darmsanierung nur unter Aufsicht und nach Empfehlungen eines erfahrenen Arztes oder Heilpraktikers durchgeführt werden. In diesem Falle wird die Sanierung meist über einen längeren Zeitraum angesetzt, erfolgt mit sanfteren Methoden und muss für eine dauerhafte Verbesserung des Zustands auch mit einer Ernährungsumstellung einhergehen.

In diesem Zusammenhang ist auch unser Beitrag „Das Bauchhirn – die Verbindung zwischen Darm und Gehirn“ interessant zu lesen.

Darmreinigung vor der Darmsanierung?

Bevor mit der Darmsanierung begonnen werden kann, sollte der Darm zunächst komplett entleert und von allen Schlacken und Kotresten gereinigt werden. In der Schulmedizin ist dieser Vorgang zwar umstritten, doch die Naturheilkunde sieht die Darmreinigung als wichtigen Prozess zu Beginn und auch während einer Entgiftungstherapie.

Optimal ist die Gesamtentleerung des Darms, sprich des Dünn- und Dickdarms.

Bekannte Methoden der Darmreinigung

Einlauf: Beim Einlauf wird über ein Plastikrohr Flüssigkeit – zumeist warmes Wasser – in den Darm eingebracht. Durch die Flüssigkeit entsteht ein starker Stuhldrang, der recht schnell zu einer Entleerung allerdings nur des unteren Verdauungskanals führt. Schlacken und Kotreste aus diesem Bereich können gelöst werden. Ein Einlauf muss während der Darmsanierung regelmäßig durchgeführt werden, um neue Anhaftungen schnell aus dem Körper zu entfernen.

Die Colon-Hydro-Therapie ist eine Darmreinigungstherapie, die in einer (Naturheil)Praxis durchgeführt wird. Warmes Wasser wird in den Dickdarm geleitet, mittels einer sanften Bachmassage in alle Bereiche des Dickdarms geleitet und unmittelbar bei der Behandlung auch wieder abgeleitet. Man muss während der Therapie also nicht auf die Toilette. Auch die Colon-Hydro-Therapie reinigt nur den Dickdarm und sollte während einer Darmsanierung häufiger durchgeführt werden.

Flohsamenschalen: Flohsamenschalen können sehr viel Wasser binden. Sie quellen im Darm auf, lockern so Kotablagerungen und Schlacken an den Darminnenwänden auf und rufen deren Ausscheidung hervor. Flohsamenschalen werden unabhängig von Mahlzeiten in mehreren Portionen über den Tag verteilt und in Wasser gerührt getrunken. Direkt danach muss weiteres stilles Wasser getrunken werden, damit es nicht zur Verstopfung durch ihr enormes Quellvermögen kommt.

Sie reinigen den Darm von oben nach unten und nicht nur einen Teil. Als Zeitraum für die Darmreinigung mittels Flohsamenschalen werden ab drei Wochen aufwärts empfohlen. Die Reinigung wird in der Regel parallel zum Aufbau der Darmflora durchgeführt.

Heil- und Mineralerden: Sie binden Giftstoffe, Schlacken und schädliche Darmbakterien, denn sie haben die Eigenschaft, Stoffe wie ein Schwamm aufzunehmen. Eine Darmreinigung mit Heil- oder Mineralerde geschieht über einen längeren Zeitraum der regelmäßigen Einnahme. Meistens werden Heil- und Mineralerden in Kombination mit Flohsamenschalen für eine noch bessere Entgiftungswirkung verwendet.

Weiterhin gibt es diverse Darmreinigungs-Ansätze mit Heil- und Bitterkräutern, kombinierte Therapien und ganze Therapieprogramme mit speziell hergestellten Produkten.

Darmsanierung unterstützt durch die EM®-Technologie

Eine sehr effektive Darmreinigung kann durch die Kombination von Flohsamenschalen und OSiBA Bomito erreicht werden. Um gleichzeitig den Aufbau einer guten Darmflora zu unterstützen, ist das Nahrungsergänzungsmittel EMIKO®SAN mit seiner natürlichen Milchsäure sehr hilfreich.

OSiBA Bomito besteht aus natürlichen Tonmineralien, die in feuchtem Zustand eine besonders große Oberfläche von 600 – 800 qm/Gramm haben. Je größer die Oberfläche, desto besser können Schadstoffe gebunden werden. Weiterer Vorteil: Durch seine basischen Inhaltsstoffe kann OSiBA Bomito auch ausgleichend auf den Säure-Basen-Haushalt wirken.
Pro Tag werden 2 g mit Wasser verrührt getrunken. Eine Dose Bomito reicht für ca. 100 Tage.

EMIKO®SAN entsteht durch Fermentation verschiedener Biokräuter, Acerolapulver und Quinoa mit effektiven Mikroorganismen, ist reich an Vitamin C, den Stoffwechselprodukten der EM® und Milchsäure. Fäulnisprozesse im Darm werden verhindert und kann so den Aufbau einer guten Bakterienflora unterstützen. EMIKO®SAN wird bereits während der Darmreinigung täglich getrunken – Erwachsene trinken pro Tag zwischen 30 und 50 ml.

Beispiel für eine vierwöchige Darmsanierung mit der EM®-Technologie:

Den Flohsamen-Bomito-Shake herstellen: Für eine Portion werden 1 TL Flohsamenschalen (empfindliche Menschen können die ersten Tage mit einem halben TL beginnen), ein Messlöffel OSiBA Bomito und 200 ml stilles Wasser benötigt. Zunächst wird Bomito in das Wasser gerührt und sollte ca. 3 Minuten quellen. Anschließend umrühren, die Flohsamenschalen einrühren und sofort trinken. Unmittelbar im Anschluss weitere 200 – 300 ml stilles Wasser in kleinen Schlucken trinken.
Die tägliche Menge Bomito beträgt 2 g (ein Messlöffel), der bei zwei bis drei Shakes pro Tag aufgeteilt werden sollte.

Wann trinken?: Der Flohsamen-Bomito-Shake wird eine halbe bis eine Stunde vor einer Mahlzeit auf leeren Magen oder ca. zwei Stunden nach einer leichten Mahlzeit getrunken, weil dann der Magen wieder leer ist. EMIKO®SAN wird zu einer Mahlzeit getrunken und kann – muss aber nicht – auf mehrere Mahlzeiten verteilt werden.

Woche 1: 1 Shake pro Tag
Woche 2: 2 Shakes pro Tag
Woche 3: 3 Shakes pro Tag
Woche 4: 1 Shake pro Tag

In Woche zwei und drei sollte mindesten eine Mahlzeit durch einen Shake ersetzt werden.

Während der Darmreinigung und -sanierung sollten täglich mindesten 1,5 bis 2 Liter stilles Wasser oder Kräutertee getrunken werden. Diese Menge ist als zusätzliche Flüssigkeitsaufnahme zu verstehen. Das Wasser, das mit den Shakes und unmittelbar danach getrunken wird, zählt nicht dazu. Um dem Körper die Wasseraufnahme zu erleichtern, sollte das Wasser mit EM-X® Keramik aufgewertet werden. Wer langfristig gutes, schadstoffarmes Wasser mit kleinen Clustern trinken möchte, kann sich für ein System aus der H2O-Serie entscheiden.

Hilfreiche Infos zum Thema Wasser lesen Sie auch in den Beiträgen „Warum Trinkwasser filtern?“ oder „Trinkwasseraufbereitung mit EM®-Technologie“.

Ernährung während und – und am besten auch – nach der Darmsanierung

Essen: Während einer Darmsanierung sollte die Ernährung „basenüberschüssig“ sein. Das heißt, Gemüse, Salate, Kräuter, Samen und Nüsse sowie unverarbeitete Vollkorngetreide (ggf. mal ausschließlich glutenfreie Sorten ausprobieren, um eine Sensitivität auszuschließen) stehen ganz oben auf der Verzehrliste. Fleisch und Eier sollten in dieser Zeit nur selten gegessen werden, wer darauf verzichten kann, umso besser. Milchprodukte sollten vermieden werden, denn sie führen im Verdauungstrakt zur Schleimbildung.

In dieser Zeit sind auch Fastentage, reine Suppen- oder Safttage entlastend für den Darm. Auch das sog. „intermittierende Fasten“, das tägliche Fastenperioden und somit das Auslassen von Mahlzeiten (Abendessen oder Frühstück) beschreibt, kann sinnvoll sein. Lesenswert ist auch dieser Artikel zum Thema Fasten: „Fasten pflegt den Darm“.

Grundsätzlich sollten alle industriell verarbeiteten Nahrungsmittel, auch Süßigkeiten, vom Speiseplan gestrichen werden.

Trinken: In der Zeit der Darmsanierung sollten Soft- oder Energydrinks, grundsätzlich alle gezuckerten Getränke, kohlensäurehaltige Getränke (Kohlensäure säuert!) und Alkohol gemieden werden. Reine Säfte können stark mit stillem Wasser verdünnt getrunken werden (außer es werden Safttage durchgeführt). Kaffee säuert auch, und bei 1-2 Tassen liegt die tägliche Obergrenze, sofern man nicht ganz verzichten möchte. Der Bio EM-Kaffee ist hier ein sehr bekömmlicher und leckerer Kaffee.

Die beiden Top-Getränke in der Darmsanierungs-Zeit sind stilles Wasser und Kräutertee.

Wer ausreichend trinkt (Erwachsene ca. 2 Liter / Tag), hilft seinem Organismus, alle mobilisierten Gifte, die durch die Darmsanierung frei geworden sind, aus dem Körper zu befördern.

Und nach der Darmsanierung?

Eine Darmsanierung pflegt nicht nur den Darm, sie ist der ideale Start für eine langfristige Ernährungsumstellung. Der Zeitraum von vier Wochen eignet sich hervorragend, um alte Gewohnheiten abzulegen. Nach einigen Tagen der Gewöhnung werden neue Verhaltens- und Essensmuster gelernt, die auch nach den vier Wochen sehr gut weiterverfolgt werden können, weil sie bereits einen neuen Gewöhnungseffekt hervorgerufen haben.

Wenn die Darmsanierung mit Sorgfalt durchgeführt wurde, ruft sie auch ein verändertes Körperempfinden hervor. Die Signale des Körpers werden viel deutlicher wahrgenommen. Man kann viel einfacher Nahrungsmittel ausfindig machen, die nicht so gut vertragen werden. Die Lust auf Weißmehlprodukte oder Zucker schwindet, man mag plötzlich viel lieber gesunde Dinge essen.

Vielen Manschen tut es gut, auch weiterhin EMIKO®SAN zu trinken. Probieren Sie es einfach aus.

Fazit

Eine Darmsanierung mithilfe von Flohsamenschalen, dem Tonmineral OSiBA Bomito und dem Nahrungsergänzungsmittel EMIKO®SAN ist einfach, effektiv und schließt für zusätzliches Wohlbefinden die EM®-Technologie mit ein. Das beispielhaft beschriebene vier-Wochen-Programm eignet sich für Menschen mit und ohne typische Beschwerden, die ihre Ursache im Darm haben können (z. B. Verstopfung, Blähungen, Magenbeschwerden, Hautprobleme, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, wiederkehrende Erkältungen, Migräne, Mundgeruch). Die Darmsanierung schließt sowohl die Reinigung des Darms von Schlacken, Kotresten und schadhaften Bakterien als auch den gezielten Neuaufbau einer guten Darmflora mit ein.