EM®-Produkte zum Kochen & Backen

       EM-Keramik, Haushalt, Nahrungsergänzung & Ernährung        
Download Artikel als PDF

Beim Kochen und Backen gibt es verschiedene Möglichkeiten, EM®-Produkte sinnvoll einzusetzen – um den Geschmack der Speise zu intensivieren, die Haltbarkeit zu verlängern oder um die Eigenschaften der Lebensmittel auf unseren Körper und ihre Verdaulichkeit zu verbessern. Dieser Beitrag gibt Ihnen Tipps, wann Sie welches Produkt sinnvoll einsetzen können, um von den genannten Vorteilen zu profitieren. Auch für langjährige EM®-Kenner ist ganz sicher etwas dabei – und wenn es die leckeren neuen Geschmacksrichtungen sind, die es ab März 2017 vom EMIKO® UrMeersalz gibt.

Den Geschmack von Lebensmitteln intensivieren

Bei Lebensmitteln funktioniert die EM®-Technologie ebenso regenerativ wie bei Wasser: die Schwingungen, die von positiven lebenden Mikroorganismen ausgehen bzw. die in der EM®-Keramik gespeichert sind und an die Umgebung abgegeben werden, wirken sich auf das Lebensmittel aus. Das können bei unverarbeiteten Lebensmitteln die Zellen sein, von denen ebenfalls Schwingungen ausgehen, die entsprechend harmonisiert werden und bei verarbeiteten Lebensmitteln die Gefüge verschiedener Zutaten, die aufgrund einer bestimmten Verarbeitung entstehen und natürlich auch energetische Eigenschaften haben.

Durch die EM®-Technologie können die ursprünglichen Schwingungen eines Lebensmittels wiederhergestellt werden. Auf diese Weise wird der Geschmack verbessert und als intensiver wahrgenommen.
Auch die Verarbeitungsschritte können erleichtert werden. Mischungen von Zutaten – zum Beispiel Teige – werden homogener und es werden weniger Gewürze nötig, um einen guten Geschmack zu erzielen.
Während des Kochens oder Backens gehen die positiven EM®-Schwingungen nicht verloren, was sich auf die Haltbarkeit auswirkt.

Die Haltbarkeit von Lebensmitteln mit der EM®-Technologie verlängern

Lebensmittel verderben durch oxidative Prozesse, die abbauende Fäulnis hervorrufen. Es ist Fakt, dass die EM®-Schwingungen antioxidativ wirken. Ein mit EM®-Keramik informiertes Wasser hat beispielsweise ein besonders hohes Redoxpotenzial. Für Lebensmittel bedeutet das, dass Oxidation erst sehr verzögert beginnt. In richtiger Kombination mit einem geeigneten EM®-Produkt hergestellt und dann gelagert, kann das betreffende Lebensmittel so deutlich länger haltbar sein.

Einige Beispiele:
Salat wird gewaschen, anschließend etwa 15 Minuten in ein kaltes Wasserbad mit EM-X® Keramik gelegt (z. B. mit Pipes in groß oder klein bzw. mit einem Keramik Ring) und das Wasser gelegentlich bewegt, damit es schnell und vollständig energetisiert wird. Zum Wasser können einige Tropfen EMIKO®SAN gegeben werden. Zusätzlich lebende Mikroorganismen in das Wasser gemischt, verbessern die mikrobielle Besiedlung auf der Oberfläche des Lebensmittels.
Der Salat sollte dann abtropfen (nicht nochmal abspülen), wird zusammen mit einigen kleinen EM-X® Keramik Pipes oder einem Keramik Ring locker in eine Tüte/eine Dose gegeben und in den Kühlschrank gelegt/gestellt.
Gleiches Prozedere wird für Kräuter genutzt. Gemüse und Obst, das gewaschen werden muss, trocknet nach dem Waschen und dem Wasserbad an der Luft ab und sollte dann unverpackt zusammen mit EM-X® Keramik lagern.
Nicht im Kühlschrank zu lagernde, frische Lebensmittel werden ebenfalls zusammen mit EM-X® Keramik aufbewahrt (z. B. Keramik im Obstkorb).
Für die positive Beeinflussung aller Lebensmittel im Kühlschrank haben sich, je nach Größe, zwei bis drei Keramik Ringe bewährt, die in verschiedene Fächer gelegt werden.
Auf diese Weise können frische Lebensmittel bis zu doppelt so lange haltbar bleiben.

Bei Speisen wie Suppen und Eintöpfen, Reis oder Aufläufen wird während des Garens ein Kagen zum Kochen oder ein Keramik Ring in den Topf oder die Form gelegt. Dieser kann bis zum Verbrauch in der Speise bleiben. Zum Abdecken fertiger Speisen und zum Lagern von Wurst, Käse, angeschnittenem Obst oder Gemüse eignet sich die EMIKO® FrischhalteFolie, um die Haltbarkeit zu verlängern.

Die Verdaulichkeit von Lebensmitteln durch EM®-Produkte verbessern

Sind die Informationen, die unser Körper mit dem Konsum eines Lebensmittels erhält, z. B. durch Verarbeitungsprozesse oder Vorgehensweisen beim Wachstum verändert, kann es dazu kommen, dass ein Lebensmittel schlechter vertragen wird.

Ein Teil negativer Informationen in einem Lebensmittel – Verunreinigungen oder unerwünschte Rückstände zählen natürlich nicht dazu – können durch EM-X® Keramik wieder neutralisiert werden. So berichten langjährige EM®-Anwender, dass sie durch konsequenten Einsatz der EM®-Technologie auch Lebensmittel wieder vertragen, die ihnen zuvor Unwohlsein verursachten.

Zu solchen Lebensmitteln können zum Beispiel Getreideprodukte oder Hülsenfrüchte zählen. In unserem Beitrag „Wässern, Ankeimen und Fermentieren von Getreide“ berichten wir darüber, wie die EM®-Technologie eingesetzt wird, um Müsli, Brot und Co bekömmlicher zu machen.

EM®-Produkte zum Kochen und Backen richtig benutzen

Zum Kochen und Backen werden in erster Linie EM-X® Keramik-Produkte (z. B. der Kagen zum Kochen oder ein Keramik Ring) verwendet, die während des Garvorgangs in den Topf oder die Form gegeben werden. Über das Salzen mit den EMIKO® UrMeersalzen oder mit dem EM Meersalz Gold wird die Speise über die positiven Schwingungen hinaus mit wertvollen Mineralien angereichert. Die neuen Geschmacksrichtungen und Kombinationen der EMIKO® UrMeersalze eignen sich für die unterschiedlichsten Speisen und Geschmäcker (Sprühsalze: reine Sole, mit Limetten-Direktsaft oder mit Hickory-Rauch / Fingersalze: das reine Salz, mit EM®-Pfeffer oder Pflanzenkohle / Salzsole in der Squeeze-Flasche mit Tasmanischem Pfeffer).

EM®-Produkte mit lebenden Mikroorganismen (z. B. EMIKO®SAN) sind als Zugabe zu Gerichten, die bei Temperaturen über 40°C zubereitet werden, nicht geeignet. Die Mikroorganismen würden absterben.
Das Fermentationsgetränk EM-X Gold® hingegen, das alle Vorteile der EM®-Stoffwechselprodukte in sich vereint, ohne lebende Mikroorganismen zu enthalten, kann auch zum Kochen und Backen verwendet werden. Hier haben wir sehr viele Infos zu EM-X Gold® für Sie.

Für die Vorbereitung von Zutaten zum Kochen oder Backen können allerdings sehr gut auch lebenden Mikroorganismen eingesetzt werden. Dass die EM®-Technologie an dieser Stelle sehr gut funktioniert, um zum Beispiel hervorragende und bekömmliche Brote zu backen, haben wir schon in diesem Beitrag gezeigt.
Wird zum Backen Salz benötigt, ist die flüssige Sole eine perfekte Zutat, weil sie sich besser mit den übrigen Zutaten mischen lässt als festes Salz. Das Solespray mit Limetten-Direktsaft eignet sich insbesondere zum süßen Backen.

EM®-Produkte für kalt zubereitete Speisen

Alle kalt zubereiteten Speisen können über zuvor energetisiertes Wasser mit EM®-Informationen versetzt werden. Ist Wasser keine Zutat, bringen Pipes bzw. besser der Kagen zum Kochen oder ein Keramik Ring (weil man diese beiden besser reinigen kann) die positiven EM®-Schwingungen ins Essen.

Zum Würzen kalter Gerichte sind alle Salze als Sprühsalz (die reine Sole, mit Limetten-Direktsaft oder mit Hickory-Rauch), die Fingersalze (das reine Salz, mit EM®-Pfeffer oder Pflanzenkohle) und das Salz in der Squeeze-Flasche mit Tasmanischem Pfeffer echte, kulinarische Besonderheiten der EM®-Technologie. Weiterhin gibt es als ganzes, unverarbeitetes Gewürz Pfeffer aus biologischem EM®-Anbau.

Was bei kalten Speisen toll ist: Hier kann auch EMIKO®SAN mit eingemischt werden.

Fazit

Mit EM-X® Keramik informierte Lebensmittel schmecken besser und intensiver. Die längere Haltbarkeit in Kombination mit einer guten Einkaufs- und Verbrauchsplanung senkt im Haushalt darüber hinaus die Rate an Lebensmitteln, die verdorben entsorgt werden müssen. Die Kosten für verschiedene EM-X® Keramik Produkte (Pipes, Ringe oder der Kagen zum Kochen) und die EMIKO® FrischhalteFolie, um die Haltbarkeit zu verlängern, heben sich daher langfristig wieder auf.
Die Keramik kann zudem sehr lange genutzt werden; sie sollte zur Pflege und Reinigung nur gelegentlich fünf Minuten abgekocht werden.


Bokashi selbst herstellen

       Aus der EM-Welt, Garten, Boden & Pflanzen        
Download Artikel als PDF

Bokashi, so bezeichnet man in erster Linie den wertvollen Dünger für den Garten. Wer Spaß am Selbermachen hat, kann sein eigenes Bokashi herstellen – ganz einfach aus pflanzlichen Küchen- oder Gartenabfällen. Das ist nicht nur ökologisch, sondern freut auch das Gärtnerherz, denn es ist offensichtlich, wie dankbar sich alle bokashi-gedüngten Pflanzen entwickeln. Doch Bokashi ist nicht nur Dünger – wir erklären in diesem Beitrag, was Bokashi ist, welche anderen Arten von Bokashi es außer für den Garten noch gibt, wie Bokashi gemacht wird, was man dafür braucht und geben Tipps zur Lagerung und Anwendung des fertigen Bokashi.

Das alles ist „Bokashi“

„Bokashi“ ist ein Wort aus dem Japanischen und bedeutet „fermentiertes organisches Material“. Für die Herstellung von Bokashi kann prinzipiell jedes organische Material verwendet werden, das mit EM® gemischt wird und anschließend unter Luftabschluss fermentieren muss. So können sich verschiedene Anwendungsbereiche für Bokashi ergeben.

Hauptsächlich werden jedoch pflanzliche Küchen- und Gartenabfälle verwendet, und wer über „Bokashi“ schreibt oder davon spricht, meint den hochwertigen Dünger für den Garten.
Es gibt allerdings findige und langjährige EM®-Anwender, die Bokashi mit unterschiedlichem Erfolg auch schon mal für andere Anwendungsbereiche fermentiert haben. So erreichten uns zum Beispiel Berichte von einem Hobby-Hühnerhalter, der Getreidekörner fermentiert hat oder einem Hundehalter, der gewolftes Fleisch fermentiert hat. Bei solchen Experimenten ist es immer wichtig, sich bewusst zu machen, dass man vollständig eigenverantwortlich handelt und an dieser Stelle keinerlei Produkthaftung mehr greift.

Anders sieht das bei den verschiedenen Bokashi-Fertigprodukten aus, bei denen der Arbeitsaufwand des Fermentierens entfällt und man sicher sein kann, ein hochwertiges und funktionierendes Produkt zu kaufen:

Für den Garten sind das EMIKO® Bokashi Schwarzerde, EMIKO® Bokashi organischer NPK-Dünger oder EMIKO® Bokashi rein pflanzlicher Dünger;

für Pferde das Ergänzungsfuttermittel EMIKO® HorseCare Bokashi oder BokashiPLUS, und

für Hunde und Katzen das Ergänzungsfuttermittel EMIKO® PetCare Bio Bokashi.

So wird aus pflanzlichem Material Bokashi für den Garten

Das pflanzliche Material wird mit einem geeigneten EM®-Produkt (siehe Liste der benötigten Produkte im nächsten Punkt) besprüht oder vermischt, verdichtet und in einem luftdichten Behälter fermentiert.
Die effektiven Mikroorganismen nutzen die Zuckerstoffe in dem organischen Pflanzenmaterial als Nahrung und vermehren sich. Weil sich die Milchsäurebakterien in EM® am schnellsten vermehren, senken sie den pH-Wert des organischen Materials innerhalb weniger Stunden ab. So werden negative Mikroorganismen auf natürliche Weise an der Vermehrung gehindert.

Die anderen EM®-Mikroorganismen stört der niedrige pH-Wert hingegen nicht. Sie sind darauf ausgelegt, sich in einem sehr großen pH-Wert Spektrum wohl zu fühlen, vermehren sich optimal im sauren Umfeld und tragen ihren Teil zur Bokashiwerdung bei: Vorhandene Nährstoffe in dem organischen Material werden durch die enzymatische Aktivität der Mikroorganismen aufgespalten und in kleinere Strukturen zerlegt. Neben den Enzymen produzieren die Mikroorganismen Vitamine und Spurenelementen, Aminosäuren und Antioxidantien. Diese natürlichen und wertvollen Nähr- und Wirkstoffe sind im fertigen Bokashi enthalten und kommen dem Boden und allen Pflanzen zugute.

Das wird für ein Bokashi aus Küchen- und/oder Gartenabfällen benötigt

Wer sein eigenes Bokashi herstellen möchte, benötigt ein paar Utensilien, deren Anschaffung sich bei häufiger Benutzung rechnen. Im Vordergrund sollte aber auch der Spaß am Selbermachen stehen, denn ein wenig Zeit kostet es allemal, sein eigenes Bokashi herzustellen.

Sie benötigen:

  1. einen Bokashi Eimer mit 16 l Füllvolumen oder
    einen Bokashi Eimer mit 19 l FüllvolumenTipp: Wenn Sie ihre Küchenabfälle dauerhaft zu Bokashi aufwerten möchten, ist es ratsam, zwei Bokashi Eimer anzuschaffen, denn ist der eine gefüllt, kann der Inhalt in Ruhe fermentieren, während der andere Eimer allmählich gefüllt wird.
  2. EM·1®, EMIKO® Garten- und Bodenaktivator oder selbst hergestelltes EMa
  3. optional EM Super Cera C® Pulver
  4. eine Sprühflasche
  5. evtl. einen mit Sand oder Wasser gefüllten Plastikbeutel

Rezept für gelingsicheres Bokashi

Geben Sie gut zerkleinertes organisches Material (z. B. sämtliche Gemüse- und Obstschalen, verwelkte Blätter von Zimmerpflanzen, Tee- und Kaffeesatz) in den EM Bokashi Eimer. Je kleiner Sie schneiden, desto größer ist die Oberfläche, auf der sich die E ansiedeln können und Nahrung finden. Entsprechend schneller und sicherer wird das organische Material fermentiert.

  1. Sammeln Sie das zerkleinerte Material in einer Schüssel und sprühen es mit EM·1® oder EMIKO® Garten- und Bodenaktivator so ein, dass es leicht feucht ist. Mischen Sie das Material während des Sprühens gut durch, damit die EM® sich überall verteilen können. Wenn Sie EM Super Cera C® Pulver beigeben möchten, streuen Sie jetzt etwas über das zerkleinerte Material und mischen erneut.
  2. Füllen Sie das mit EM® gemischte Material in den Bokashi Eimer und drücken es mit der Hand bzw. dem mitgelieferten Stampfer gut an.
  3. Bis der Bokashi Eimer vollständig gefüllt ist, legen Sie nun einen mit Sand gefüllten Plastikbeutel auf die Oberfläche des Materials (der Beutel sollte die Oberfläche vollständig abschließen, sodass kein Sauerstoff an das Material kommt). Danach verschließen Sie den Eimer noch mit seinem Deckel.
  4. Diese bisherigen Schritte wiederholen Sie, bis der Eimer komplett gefüllt ist. Ist er voll, muss der Sand- oder Wasserbeutel nicht mehr aufgelegt werden und der Eimer wird lediglich mit seinem Deckel luftdicht verschlossen. Nun lassen Sie das Bokashi mindestens zwei Wochen bei Zimmertemperatur fermentieren. Bei geringeren Temperaturen benötigt das Bokashi länger zur Fermentation.
  5. Schon während der Befüllung sammelt sich am Boden des Eimers Flüssigkeit, weil die EM® das Material aufschließen und Zellsaft aus dem pflanzlichen Füllmaterial austritt. Lassen Sie diese Flüssigkeit etwa alle zwei Tage durch den Auslaufhahn ablaufen. Sie eignet sich 1:100 mit Wasser verdünnt als hochwertiger Flüssigdünger.Tipp: Damit Sie das Ablassen der Flüssigkeit auch während der Fermentation des fertig gefüllten Eimers nicht vergessen, stellen Sie ihn an eine Stelle im Haus, an der er ihnen immer wieder in den Blick fällt (z. B. Hauswirtschaftsraum oder Küche).
  6. Das fertig fermentierte Bokashi hat sein ursprüngliches Aussehen kaum verändert und riecht angenehm säuerlich. In den Boden eingearbeitet, wird es binnen kürzester Zeit umgesetzt.

Nach der Nutzung reinigen Sie Ihren Bokashi Eimer und alle Bauteile gründlich mit heißem Wasser und Essigessenz oder flüssiger Zitronensäure. Lassen sie ihn anschließend vollständig an der Luft trocknen.

Lagerung des fertigen Bokashi

Das fertige Bokashi kann sofort im Garten, zum Aufwerten von Blumenerde oder für Balkonpflanzen verwendet werden. Doch was ist mit Küchen-Bokashi, das zum Beispiel während der Wintermonate entsteht und nicht gleich verwendet werden kann? Es wäre zu schade, die organischen Küchenabfälle mit dem Hausmüll zu entsorgen, sofern man keinen Kompost als Alternative hat.

Daher ist es gut zu wissen: Das fertige Bokashi kann aus dem Bokashi Eimer in Plastiksäcke oder Eimer umgefüllt werden, muss wieder gut verdichtet und luftdicht verschlossen werden und kann so bis zur Frühjahrsanwendung kühl und dunkel lagern. Es sollte allerdings nicht mehr bei Zimmertemperatur, sondern tatsächlich deutlich kühler aber definitiv frostfrei lagern.
Wer sein Bokashi über den Winter sammeln und lagern möchte, sollte zur Besiedlung des organischen Materials mit EM® in jedem Fall eines der EM®-Fertigprodukte EM·1® oder den EMIKO® Garten- und Bodenaktivator nehmen und kein EMa. Die Zusammensetzung der EM®-Mikroorganismen in EMa ist zu ungewiss, als dass ein mithilfe von EMa fermentiertes Bokashi stabil genug ist, um es zu lagern.
Lesen Sie hierzu auch unseren Beitrag „EMa oder EM®-Fertigprodukte – was ist besser?“.

Anwendung im Garten und worauf Sie achten sollten

Das fertige Bokashi kann wie alle EMIKO® Bokashis im Garten verwendet werden. Eine Liste der Anwendungsmöglichkeiten und Aufwandmengen finden Sie in der Beschreibung des jeweiligen Fertigproduktes – z. B. beim Bokashi Schwarzerde.

Neben den lebenden EM® versorgt ein selbst hergestelltes Bokashi den Boden mit organischer Substanz, die frei ist von Faulstoffen. Entsprechend werden alle Bodenlebewesen und Mikroorganismen im Boden umfänglich ernährt, ergänzt und in ihrer Funktion unterstützt.
Lesen Sie hierzu auch unsere Beiträge „Humus – das Verdauungsorgan der Pflanze“ und „Nützling Regenwurm: Seine Verdauung hilft dem Boden“.

Worauf Sie bei der Anwendung von Bokashi stets achten sollten: Bokashi hat einen niedrigen pH-Wert. Daher kann frisches Bokashi feine Wurzeln und Keimlinge empfindlich schädigen. Es sollte immer zwei Wochen vor dem Säen oder Pflanzen in die Erde eingearbeitet werden, damit alle Bodenlebewesen ausreichend Zeit haben, das Bokashi umzusetzen.

Fazit

Bokashi selbst herstellen macht Spaß, kostet aber Zeit, bedarf ein wenig Übung und einiger Utensilien. Nicht jedem, der sein eigenes Bokashi herstellen will, gelingt es auf Anhieb oder auch bei jedem Ansatz. Wenn das das Fall ist, gehen Sie die einzelnen Schritte des Rezepts durch und versuchen Sie mögliche Fehler zu beheben. Ganz wichtig ist auch die gründliche Reinigung des Eimers nach jeder Benutzung, damit sich keine Fremdkeime vermehren, die das Bokashi verderben können.
Fakt ist und bleibt: Bokashi ist ein unersetzlich wertvoller Dünger im Garten, ganz egal ob selbst hergestellt oder als EM®-Fertigprodukt wie z. B. das Bokashi als organischer NPK-Dünger.

Wer statt Bokashi lieber EM®-Kompost machen möchte, kann sich in diesen Beiträgen informieren:


Der Garten im Frühjahr: Wie und wo effektive Mikroorganismen einsetzen?

       Garten, Boden & Pflanzen        
Download Artikel als PDF

Ab ca. 8° Bodentemperatur kann es im Frühling mit EM®-Produkten im Garten losgehen: Die Beete müssen für Blumen und Gemüse vorbereitet werden, Blumenerde wird für Kübel und Kästen hergestellt und auch der Rasen profitiert von einer frühen EM®-Gabe. Wer seine Pflanzen und Böden bereits jetzt mit effektiven Mikroorganismen versorgt, hat die kommenden Monate weniger Pflegearbeiten und kann sich an rundum vitalen Pflanzen erfreuen. Was genau im Frühling in den einzelnen Bereichen des Gartens zu tun ist, und wo die original EM®-Produkte für den Garten sinnvoll eingesetzt werden, lesen Sie in diesem Beitrag.

Blumenbeete – im Frühjahr düngen mit Bokashi oder EM®-Kompost und UrgesteinsMehl

Im Frühjahr, wenn in allen Blumenbeeten noch viel Erde zu sehen ist, kann optimal organisch gedüngt werden – mit Bokashi (verfügbar in den Varianten Schwarzerde, organisch oder rein pflanzlich) oder EM®-Kompost.

Auf einen Quadratmeter Beetfläche werden 200 bis 500 g gekauftes oder selbst hergestelltes Bokashi gestreut und flach eingearbeitet. Da das Bokashi einen niedrigen pH-Werte hat, wird rund um alle bereits im Beet befindlichen Pflanzen 10 bis 15 cm Platz gelassen. Nach dem Einarbeiten wird das gesamte Beet mit 20 ml EMIKO® Garten- und Bodenaktivator und 1 l Wasser pro 1 m2 angegossen. Nach zwei bis drei Wochen haben die Mikroorganismen das organische Material umgesetzt, und auch die noch freien Beetbereiche können bepflanzt werden.

Keine Wartezeiten gibt es nach der organischen Düngung mit EM®-Kompost, der mit EMIKO® KompostPflege aufgewertet wurde. 500 g Kompost können pro Quadratmeter im Beet verteilt und ebenfalls leicht eingearbeitet werden. Um Pflanzen, die bereits im Beet stehen, muss man sich beim Ausbringen von Kompost keine Gedanken machen und kann auch dicht an Stiele und Wurzeln herangehen. Das Angießen mit Garten- und Bodenaktivator hilft auch hier, die Nährstoffe aus dem Kompost weiter aufzuschließen.

Einen guten Nährstoffschub an natürlichen Mineralien und gleichzeitig original EM®-Mikroorganismen erhält das Beet durch EMIKO® UrgesteinsMehl. Das UrgesteinsMehl wird einmal jährlich in der Vegetationszeit ausgebracht. Im Frühjahr, zusammen mit der organischen Düngung, hat sich die Ausbringung bewährt.

Vor dem Einarbeiten von Bokashi oder Kompost und UrgesteinsMehl können alle Beete pro Quadratmeter zusätzlich mit 5 g EM Super Cera C® Pulver oder Granulat bestreut werden, damit alle Bodenlebewesen von den positiven Schwingungen der effektiven Mikroorganismen profitieren können. Der Einsatz von Pulver oder Granulat bietet sich aus praktischen Gründen im Frühjahr an, ist jahreszeitlich aber unabhängig und kann auch im Herbst erfolgen.

Dicht bewachsene Beete und wie man hier EM® einsetzt

In allen Beeten, in denen der Pflanzenbewuchs z. B. durch Bodendecker und Sträucher so dicht ist, dass die Erde weitgehend bis vollständig bedeckt ist, eignet sich der EMIKO® MikroDünger mit 10 ml und bis zu 5 Litern Wasser pro Quadratmeter für eine organische Frühjahrs-Düngung, die gleichzeitig effektive Mikroorganismen in den Boden bringt.

Alternativ können in solchen Beeten sehr gut Bokashi-Depots bzw. Depots mit EM®-Kompost angelegt werden. Im Abstand von ca. 50 cm in alle Richtungen werden hierfür 15 bis 20 cm tiefe Löcher in den Boden gebohrt. Bei sehr durchlässigen Böden eignet sich hierfür ein Pfahl mit 5-7 cm Durchmesser, bei härteren und tonigen Böden kann ein Rohr mit ähnlichem Durchmesser benutzt werden. Das Loch wird mit einer Handvoll Bokashi oder EM®-Kompost gefüllt und anschließend mit Erde verschlossen.

Wer dicht bewachsene Beete auf natürliche Weise mit weiteren Mineralien versorgen möchte, streut 200 g EMIKO® UrgesteinsMehl pro Quadratmeter (in den Folgejahren 100 g / m2) so nah es geht an der Bodenoberfläche aus und gießt anschließend mit der MikroDünger-Wasser-Lösung, um das Mehl in den Boden zu bringen.

Von den positiven EM®-Schwingungen können Mikroorganismen und Bodenlebewesen dicht bewachsener Flächen über das EM Super Cera C® Granulat (50 g / 10 m2) profitieren. Die kleinen, aber schweren Körnchen fallen von den Blättern auf den Boden und gelangen durch reges Bodenleben mit der Zeit in den Oberboden.

Gemüsebeete: Bei der Vorbereitung mit EM® auf unterschiedliche Pflanzenansprüche eingehen

Gemüsepflanzen lassen sich in Stark-, Mittel- und Schwachzehrer gliedern. Damit alle Pflanzen über das Jahr hinweg optimale Bedingungen im Beet vorfinden, macht es Sinn, eine Anbauplanung zu erstellen und sich Gedanken zu machen, in welchen Teilen des Beetes welche Pflanzen (nacheinander) angebaut werden sollen.

Um einzelne Teile des Gemüsebeetes im Frühjahr individuell vorbereiten zu können, beziehen sich die folgenden Angaben jeweils auf einen Quadratmeter. Die Vorbereitungen sollten mindestens 14 Tage vor dem Pflanztermin durchgeführt werden.

Starkzehrer (z. B. Tomaten, Zucchini, Brokkoli,…) benötigen viele Nährstoffe. 1-2 kg gekauftes Bokashi, alternativ selbst hergestelltes Bokashi oder EM®-Kompost sichern den Grundstock an Nährstoffen. Je nach Zustand des Bodens wird das Bokashi bzw. der Kompost direkt auf das Beet aufgebracht und leicht eingearbeitet. Bei schlechtem Boden ist eine Mischung mit hochwertiger Pflanzerde zu empfehlen, die als oberste Schicht auf das Beet aufgetragen wird.
Die Fläche wird anschließend mit einer Lösung aus 20 ml EMIKO® Garten- und Bodenaktivator und 1-2 Litern Wasser durchfeuchtet. Der Boden sollte bis zum Pflanztermin schön feucht bleiben, daher kann ein Vlies oder Mulch zum Schutz vor Austrocknen aufgelegt bzw. aufgebracht werden.

Mittelzehrer (z. B. Kohlrabi, Möhren, Spinat,…) benötigen etwas weniger Dünger. Ihnen genügen oft schon die Nährstoffe, die nach Anbau eines Starkzehrers noch im Boden sind. Das ist besonders für die Anbauplanung wichtig zu wissen. Im Frühjahr werden die Beetbereiche für die Mittelzehrer einfach mit der Hälfte Bokashi oder EM®-Kompost versorgt und mit der EM®-Wasser-Lösung durchfeuchtet.

Schwachzehrer (z. B. Bohnen, Erbsen, Erdbeeren,…) bevorzugen magere Böden. Bereiche des Gemüsebeetes für diese Pflanzen werden lediglich mit 20 ml EMIKO® Garten- und Bodenaktivator und 1-2 Litern Wasser gut durchfeuchtet.

Für alle Kulturen sollten im Rahmen der Vorbereitung 200 g EMIKO® UrgesteinsMehl (in den Folgejahren 100 g) eingearbeitet werden.

Im Wachstum werden alle Kulturen bei Bedarf mit EMIKO® MikroDünger gegossen und mit EMIKO® EM5 Forte besprüht. Sofern das Beet nicht vorbereitet werden konnte, werden alle Kulturen ihrem Bedarf entsprechend häufiger mit MikroDünger versorgt.
Pro Quadratmeter Beetfläche können 5 g EM Super Cera C® Pulver oder Granulat für die positive Schwingungsübertragung der original EM® auf das Bodenleben eingearbeitet werden.

Erde für Blümentöpfe, -kübel und Balkonkästen mit EM® aufwerten

Mit Bokashi: Wie auch im Gemüsebeet, sollte die Erde für Blumenkübel, Balkonkästen und Co. mindestens 14 Tage vor dem Pflanzen vorbereitet werden. Hierzu werden 20 Liter Blumenerde mit 500 g Bokashi und optional 20 g EM Super Cera C® Pulver oder Granulat in einer Schubkarre gemischt und evtl. etwas angefeuchtet, sofern die Erde zu trocken ist (Test: schneeballgroße Kugel aus dem Gemisch formen – die Kugel sollte wieder zerfallen, wenn man sie leicht berührt).
Das Gemisch kann in der Schubkarre ruhen oder – sofern man noch mehr Pflanzerde vorbereiten möchte – in Eimer, Müllsäcke oder Kübel gefüllt werden. Die Erde sollte abgedeckt werden, damit sie vor dem Austrocknen oder Regenwasser geschützt ist, sie muss aber nicht luftdicht lagern.
Während der Lagerung erwärmt sich der Boden und auf der Oberfläche kann sich ein weißlicher Belag bilden. Es handelt sich hierbei nicht um Schimmel, sondern um die Aktivität einer bestimmten EM®-Hefe.

Mit EM®-Kompost: Gut verrotteter EM®-Kompost kann direkt zum geplanten Pflanzzeitpunkt mit Blumenerde vermischt werden. Auf einen 20 Liter-Sack Blumenerde werden 500 g Kompost und optional 20 g EM Super Cera C® Pulver oder Granulat vermischt.

Für Eilige: Wer keine Zeit hatte, Blumenerde vorzubereiten und keinen Kompost hat, kann in Kübeln und Kästen dennoch Bokashi (z. B. Bokashi Schwarzerde) verwenden. Hierzu wird zunächst etwas Blumenerde in das Behältnis gefüllt. Es folgt eine Schicht Bokashi, auf die mindestens nochmal 5 cm Blumenerde gegeben wird. Darauf wird die Pflanze gesetzt, deren Wurzeln einige Zeit brauchen, bis sie zum Bokashi gelangen. Der saure pH-Wert des Bokashis hat sich bis dahin neutralisiert und kann den Pflanzenwurzeln nicht mehr schaden.

Die erste EM®-Gabe für den Rasen schon im zeitigen Frühjahr!

Beim Rasen sollte unterschieden werden, ob er im Vegetationsverlauf gemäht oder gemulcht wird. Die Mähtechnik hat Einfluss auf den Nährstoffbedarf und in welcher Menge die im Boden lebenden Mikroorganismen mit EM® unterstützt werden sollten, damit stets ausreichend Nährstoffe mineralisiert werden können.

Der gemulchte wie auch der im Jahresverlauf gemähte Rasen erhält zu Vegetationsbeginn eine Dünger-Startgabe mit EMIKO® MikroDünger und optimal 200 g EMIKO® UrgesteinsMehl pro Quadratmeter.
Da der gemähte Rasen im Vegetationsverlauf einen höheren Bedarf an zugeführten Nährstoffen hat, wird ein Liter EMIKO® MikroDünger zusammen mit ca. 50 Litern Wasser auf 100 m2 ausgebracht. Der gemulchte Rasen erhält 0,5 Liter MikroDünger mit derselben Menge Wasser.
Egal welche Mähtechnik genutzt wird: Zusammen mit dem EMIKO® UrgesteinsMehl können auch 500 g EM Super Cera C® Pulver pro 100 m2 ausgebracht werden. Das Pulver aus EM-X® Keramik verbessert durch seine guten EM®-Schwingungen die Lebensbedingungen für alle Bodenlebewesen.
Wer mehr über die Rasenpflege im Jahresverlauf wissen möchte, sollte auch unseren Beitrag „Rasenpflege: Mähen oder Mulchen“ lesen.

Anzucht von Pflanzen im Frühjahr

Schon im Februar und März kann im Haus begonnen werden, eigene Gemüsepflanzen oder Blumen vorzuziehen. Ist es draußen sicher frostfrei, kann auch im Gewächshaus oder im geschützten Frühbeet vorgezogen werden.
Langjährige EM®-Anwender schwören darauf, die zur Aussaat bestimmten Samen vorher leicht mit Wasser zu befeuchten und mit EM Super Cera C® Pulver zu bestäuben. Die positiven EM®-Schwingungen sollen die Keimfähigkeit der Samen verbessern, die anschließend in Anzuchterde ausgesät werden.

Für die Anzucht von Pflanzen sollte kein Bokashi in die Erde gemischt werden. Wenn das Bokashi noch nicht weit genug umgesetzt ist, ist es einerseits noch zu sauer und kann kleinste Wurzeln verätzen. Andererseits kann es passieren, dass die Samen beginnen zu fermentieren.
Alle jungen Pflänzchen werden 1x wöchentlich mit einer Verdünnung von 10 ml EMIKO® Garten- und Bodenaktivator auf einen Liter Wasser gegossen. In der Zwischenzeit wird mit EM-X® Keramik Pipes energetisiertem Wasser gegossen und die Blätter möglichst täglich fein besprüht. Sobald die ersten Primärblätter da sind (Blätter, die nach den Keimblättern wachsen), kann auch der Einsatz von EMIKO® EM5 Forte beginnen.

Fazit:

Bereits im Frühjahr beginnt der Einsatz der original EM®-Produkte für den gesamten Garten. Der Schwerpunkt liegt in allen Beeten auf der organischen Düngung mit Bokashi, EM®-Kompost oder EMIKO® MikroDünger und der gleichzeitigen Versorgung mit natürlichen Mineralien und Bodenverbesserung durch EMIKO® UrgesteinsMehl. Rasenflächen werden organisch flüssig mit EMIKO® MikroDünger gedüngt und ebenfalls mit EMIKO® UrgesteinsMehl versorgt.
Zeitgleich zur organischen Düngung gelangen über diese Maßnahmen lebende original EM® in den Boden. So wird das Bodenleben unterstützt, aktiviert und der Umbau des organischen Materials zu pflanzenverfügbaren Nährstoffen sowie der Humusaufbau gefördert.
Im Vegetationsverlauf wird das Bodenleben regelmäßig weiter mit EMIKO® Garten- und Bodenaktivator unterstützt und nach Bedarf mit flüssigem EMIKO® MikroDünger organisch gedüngt.


EM®-Produkte für den Garten

       Garten, Boden & Pflanzen        
Download Artikel als PDF

Gesunde Pflanzen, prächtiges Wachstum und schmackhaftes Obst & Gemüse sind der Traum eines jeden Hobbygärtners. Durch optimale Kombination der verschiedenen EMIKO® Produkte für den Garten zur Düngung, Bodenverbesserung und Unterstützung vitalen Wachstums werden auf rein biologische Weise die besten Voraussetzungen für kräftige Pflanzen und nachhaltige Bodenfruchtbarkeit geschaffen. Ohne weiteres Zutun verschwinden Schnecken, die Pflanzen werden robuster gegenüber Schädlingen und Krankheiten, Humus wird aufgebaut und CO2 gebunden. Ganz nebenbei verbessert man also auch noch seinen persönlichen „ökologischen Fußabdruck“. Wir erklären in diesem Beitrag Zusammenhänge und die einzelnen EM®-Gartenprodukte.

Ohne Mikroorganismen kein Nährstoffkreislauf

Bodenlebewesen – in ihrer Gesamtheit als „Edaphon“ bezeichnet – sind im Nährstoffkreislauf der Natur unerlässlich. Bakterien, Pilze, Algen, Asseln, Springschwänze, Würmer, Käfer und Co machen etwa 6 % der Humusmasse aus. Sie zersetzen abgestorbenes organisches Material gemeinschaftlich und in Abhängigkeit zueinander, denn: Bis ein einziges Blatt vollständig zu Humus wird, muss es mehrfach gefressen werden. Was der Eine verdaut ausscheidet, ist Nahrung für den Nächsten. Ohne Mikroorganismen gibt es jedoch keinen Kreislauf. Sie sind Initialzünder der Rotte, werden von allen Lebewesen für ihre „Arbeit“ benötigt und vollenden den Abbau organischer Substanz, indem sie durch enzymatische Prozesse Mineral- und Nährstoffe pflanzenverfügbar machen.

Warum Bodenverbesserung durch original EM® der erste Schritt ist

In vielen Gärten war es in den vergangenen Jahrzehnten üblich, intensiv zu düngen und chemische Pflanzenschutzmittel einzusetzen. Das Bodenleben hat dadurch stark gelitten und die wertvolle Humusschicht ist immer dünner geworden.
Die biologische Aktivität eines Bodens ist jedoch die Voraussetzung zum Erhalt seiner Fruchtbarkeit. Durch optimale Kombination der natürlichen EMIKO® Garten-Produkte zur organischen Düngung und Bodenverbesserung wird das Bodenleben aktiviert, Humus aufgebaut und der Boden nachhaltig fruchtbar – die besten Voraussetzungen für vitales Wachstum und kräftige Pflanzen! Begleitet durch eine evtl. angepasste Bewirtschaftung ist es das Ziel, den Gartenboden mithilfe der EMIKO® Produkte in möglichst kurzer Zeit zu sanieren und anschließend sicherzustellen, dass er auch in Zukunft fruchtbar und lebendig bleibt.

Wir empfehlen:

  • organische Düngung mit Bokashi, EM®-Kompost, MikroDünger, Gründüngung, sonst. organische Dünger in Kombination mit EM®-Bodenverbesserer
  • Bodenbearbeitung reduzieren; kein Umgraben, nur oberflächliches Lockern
  • Dauerbegrünung (auch im Winter) bzw. Mulchbedeckung des Bodens
  • Beim Gemüseanbau Fruchtfolgen beachten, Mischkulturen anlegen, ggf. Untersaaten
  • Aufgabe des Chemieeinsatzes zugunsten der EM® und mechanischer Schutzmaßnahmen

HINWEIS: Je länger die rein natürlichen EMIKO® Produkte für den Garten angewendet werden, desto stärker kommen die bodenverbessernden und pflanzenfördernden Eigenschaften zum Tragen und den Pflanzen zugute. Deshalb ist es sinnvoll, die EMIKO® Produkte für den Garten bereits ab dem Jungpflanzenstadium regelmäßig anzuwenden.

Humus – ein wichtiger CO2-Speicher

Aufgrund des hohen Kohlenstoffanteils im Humus (ca. 60 %) kann der Atmosphäre durch gezielten Humusaufbau CO2 entzogen und im Boden gebunden werden. Pro Quadratmeter Gartenboden können jährlich 5 kg CO2 gebunden werden, wenn organisch gedüngt und die Mikrobiologie unterstützt wird. Ein guter Boden kann etwa 6 % Humus enthalten, durchschnittlich liegt der Gehalt im Gartenboden mit 2 % aber deutlich darunter und zeigt das Potenzial, das jeder Gartenbesitzer für seinen Garten und die Umwelt nutzen kann.

Dank EM® verschwinden Schnecken

Schnecken sind ein Teil des natürlichen Kreislaufs von Werden und Vergehen und ernähren sich von krankem, geschwächtem und abgestorbenem organischem Material. Nimmt die Anzahl der Schnecken im Garten überhand, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass das natürliche Gleichgewicht im Boden gestört ist und Krankheiten und Fäulnis vorherrschen.
Der Zustand im Boden überträgt sich auf die Pflanzen – sie kränkeln, wachsen schlecht oder gar nicht mehr und werden von den Schnecken „entsorgt“, sprich gefressen. Um dem entgegenzusteuern, kann das Bodenleben mit Hilfe von EM® und organischem Dünger wieder aktiviert, von Fäulnis befreit und damit für Schnecken unattraktiv gemacht werden.

Die EMIKO® Produkte für den Garten – einzeln betrachtet und in der Übersicht

EMIKO® MikroDünger
ist ein flüssiger, organischer NK Dünger mit lebenden Mikroorganismen zur Bodenverbesserung. Er hat eine schnellere Düngewirkung als herkömmliche biologische Dünger. Durch gleichzeitige Bodenverbesserung wird ein Beitrag zum Grundwasserschutz geleistet: Die Bodenlebewesen, die durch die original effektiven Mikroorganismen ergänzt werden, binden die Nährstoffe in pflanzenverfügbarer Form an die Bodenstruktur. So sind sie langfristig für alle Pflanzen verfügbar und gleichzeitig vor Auswaschung ins Grundwasser geschützt.
EMIKO® MikroDünger kann zum Gießen, aber auch als Blattdünger bis kurz vor Ende der Vegetationszeit verwendet werden. Er ist besonders geeignet zur direkten Nährstoffversorgung aller Pflanzen auf humusarmen Böden, in bestehenden und neu angelegten Beeten, Töpfen und Kübeln sowie Pflanzen mit hohem Nährstoffbedarf insbesondere beim Anbau von Gemüse.

EMIKO® Garten und Bodenaktivator
ist ein reiner Bodenverbesserer, der in Kombination mit EMIKO® MikroDünger, den EMIKO® Bokashis oder einer alternativen Düngung eingesetzt wird. Er sorgt für ein aktives Bodenleben und hohe Bodenfruchtbarkeit. Die EM Effektive Mikroorganismen® setzen organisches Material um und bauen zusammen mit den anderen Bodenlebewesen wertvollen Humus auf. Bisher festgelegte Nährstoffe werden mobilisiert und pflanzenverfügbar.
Um die Pflanzen zur Winterruhe kommen zu lassen, wird ab August ausschließlich der EMIKO® Garten und Bodenaktivator, ohne weite Dünger, eingesetzt. So wird der Boden für kräftiges Wachstum weiter biologisch optimiert.

EMIKO® UrgesteinsMehl
ist ein natürlicher, mineralischer Bodenhilfsstoff aus silikatischem Urgestein der mit original EM® angereichert ist. Es ist das einzige UrgesteinsMehl mit lebenden Mikroorganismen, enthält alle wesentlichen mineralischen Nährstoffe und Spurenelemente zur Wiederanreicherung im Boden und wird auch zur Kompostverbesserung eingesetzt. Durch die feine Vermahlung sind die enthaltenen Mineralien schnell pflanzenverfügbar und beeinflussen zudem den pH-Wert des Bodens positiv.
EMIKO® UrgesteinsMehl ist für Rasenflächen, alle Zier-, Obst- und Gemüsepflanzen geeignet und wird zur Kompostverbesserung verwendet, weil es die Rotte fördert und den Nährstoffgehalt des fertigen Komposts erhöht. Einmal jährlich wird es händisch oder mit einem Feinstreuer während der Vegetationszeit, beginnend im zeitigen Frühjahr bis in den Herbst hinein, ausgebracht. Auf dem Kompost wird es in geringer Menge lagenweise aufgestreut.

EMIKO® Bokashis in den Varianten Schwarzerde, pflanzlich und organisch
sind organische Volldünger und liefern neben lebenden EM Effektive Mikroorganismen® zur Verbesserung des Bodenlebens auch organisches Material zum Humusaufbau. Die vorhandenen Nährstoffe in den Bokashi‘s werden von den Bodenlebewesen langsam umgesetzt und stehen der Pflanze anschließend zur Verfügung. Dank spezieller Herstellungsverfahren, der besonderen Rezeptur und der langen Fermentationszeit haben die EMIKO® Bokashis eine sehr hohe Antioxidationskraft, die alle Pflanzen stärkt. Durch die lang anhaltende Wirkung von EMIKO® Bokashi reicht meist eine einmalige Düngung pro Jahr (zeitiges Frühjahr oder Spätherbst). Um die Umsetzung der organischen Substanz zu unterstützen, wird zusätzlich regelmäßig mit dem EMIKO® Garten und Bodenaktivator gegossen.

EMIKO® KompostPflege
wird zur Förderung der Rotte angewendet, damit für den eigenen Garten ein hochwertiger und mikrobiell aktiver organischer Volldünger zur Verfügung steht. Der regelmäßige Einsatz von EMIKO® KompostPflege siedelt EM® im gesamten Kompostmaterial an. Weil Fäulnis während der Rotte auf diese Weise verhindert wird, werden wertvolle Nährstoffe erhalten, die durch Hitzeentwicklung im herkömmlichen Kompost verloren gehen. Auch unangenehme Gerüche und viele Fliegen werden dank EM® verhindert.
Der fertige, humose EM®-Kompost wird im Frühjahr oder Herbst in den Boden eingearbeitet. Durch anschließend regelmäßiges Gießen mit EMIKO® Garten und Bodenaktivator wird der Umbau in pflanzenverfügbare Nährstoffe und die Bindung weiterer Nährstoffe an die Bodenstruktur erreicht.

EM Super Cera C® Pulver und Granulat
verbessern die Lebensbedingungen für alle Mikroorganismen und Bewohner im Boden. Wird die Mikrobiologie gestärkt, kann der Nährstoffkreislauf ungestört ablaufen und Humus aufgebaut werden.
Durch EM Super Cera C® Pulver oder EM Super Cera C® Granulat wird die Bodenoberfläche vergrößert und mehr Lebensraum für alle Mikroorganismen geschaffen. Beide Produkte basieren auf EM-X® Keramik, die positive Schwingungen der original effektiven Mikroorganismen auf den Boden übertragen. Die Wirkung der EMIKO® Produkte für den Garten, die lebende original EM® enthalten, kann so verbessert werden.

EMIKO® EM5 Forte
unterstützt die Selbstschutz- und die Selbstheilungskräfte aller Pflanzen von außen und wird ergänzend zu allen Maßnahmen über den Boden eingesetzt. Alle Pflanzenoberflächen sind natürlicherweise mit Milchsäurebakterien besiedelt. Durch ihre Stoffwechselprodukte wird das Milieu für mögliche Krankheitserreger unattraktiv. EM® unterstützen diese natürlichen Besiedler; Knoblauch und Chili verstärken den Effekt.
EMIKO® EM5 Forte kann auch im Obst- und Gemüseanbau verwendet werden. Die Pflanze sollte bereits regelmäßig ab dem Jungpflanzenstadium eingesprüht werden.

Übersicht: EMIKO® Produkte für den Garten

Produkt Anwendungszweck Anwendungszeit Einsatzgebiet Wirkung
EMIKO® MikroDünger Flüssigdüngung, Verbesserung des Bodenlebens Beginn der Vegetation bis Ende Juli; Ausnahme: Gemüse bis zur Ernte für alle Pflanzen, auch für Topf-, Kübel- und Zimmerpflanzen (Ausnahme: Hydrokulturen); kann gegossen oder als Blattdünger gesprüht werden direkte Düngewirkung mit Langzeitwirkung
EMIKO® Garten und Bodenaktivator Verbesserung des Bodenlebens, keine Düngewirkung Beginn der Vegetation bis Ende Juli in Kombination mit organischer Düngung, anschließend alleiniger Einsatz bis Ende der Vegetation für alle Pflanzen, auch für Topf-, Kübel- und Zimmerpflanzen; wird gegossen Verbessert die Bodenstruktur und hilft beim Humusaufbau, setzt wertvolle Pflanzennährstoffe frei, unterdrückt negative Keime
EMIKO® Bokashi’s für den Garten Düngung, Bodenverbesserung Spätherbst oder Beginn der Vegetation; für Neupflanzungen während der gesamten Vegetation Beet- und Topfpflanzen, Neupflanzungen, Aufwertung von Pflanzerde Langsame Düngewirkung, verbessert die Bodenstruktur durch Humusaufbau
EMIKO® KompostPflege Aufwertung der eigenen Garten- und Küchenabfälle Dauerhaft bei Außentemperaturen > 15° Celsius Alle Arten von Kompostsilos, geschlossen oder offen schnelle Umsetzung organischen Materials mit Nährstoffschutz
EM Super Cera C® Pulver, EM Super Cera C® Granulat Verbesserung der Bodeneigenschaften ganzjährig für alle Pflanzen, auch für Topf-, Kübel- und Zimmerpflanzen; Aufwertung von organischem Dünger (z.B. Kompost oder Bokashi) Vergrößert den Lebensraum und verbessert über positive Schwingungen die Lebensbedingungen für Mikroorganismen und alle Bodenlebewesen
EMIKO® EM5 Forte vitales Pflanzenwachstum während der gesamten Vegetation für alle Pflanzen, auch für Topf-, Kübel und Zimmerpflanzen Sprühmittel zur Besiedlung der Pflanzenoberflächen mit positiven Mikroorganismen, Unterstützung der Selbstschutzfunktion der Pflanzen

Fazit

Die EMIKO® Produkte für den Garten verbessern die Mikrobiologie im Gartenboden und liefern über organische Dünger Nahrung für alle Bodenlebewesen. Die Kombination lebender EM® in Verbindung mit der Zufuhr von Organik in den Boden und ggf. angepasster und chemieloser Bewirtschaftung im Garten führt zur schnellen Bodensanierung. Zusammen sorgen Mikroorganismen und Bodenlebewesen für ausreichend pflanzenverfügbare Nährstoffe und bauen Humus auf. Degenerative Prozesse werden verhindert, wodurch die Pflanzen vitaler sind, besser wachsen und indirekt auch die Schneckenpopulation geringgehalten wird. Humusaufbau im eigenen Garten verbessert den persönlichen ökologischen Fußabdruck, denn CO2 aus der Atmosphäre wird im Humus gebunden.


Gute Neuigkeiten bei EMIKO®!

       Aus der EM-Welt, EMIKO News        
Download Artikel als PDF

Wir sind nominiert sowohl für den „Großen Preis des Mittelstandes“ als auch für den „Ludwig“, ein rein auf die Region Bonn/Rhein-Sieg bezogener Preis für ein mittelständisches Unternehmen. Im Nominierungsschreiben wird ausdrücklich erwähnt, dass lediglich jedes tausendste Unternehmen die Nominierungsliste erreicht; wir sind dabei, quasi im „Recall“.

Am Nominierungsabend am 16. Februar im Haus der IHK Bonn/Rhein-Sieg zeigte sich bereits die erste Herausforderung auf dem Weg zur Nominierung: 3 Minuten Firmenpräsentation auf nur 5 Folien. Wie bringt man in nur drei Minuten eine komplette Firmengeschichte, -philosophie und Produkte auf fünf Präsentationsfolien unter? Was ist das Wichtigste, was muss unbedingt gesagt werden? Bei EMIKO® sind diese Fragen schnell beantwortet. Das Wichtigste ist die Sache mit dem Dominanzprinzip: Effektive Mikroorganismen® unterstützen positive Mikroorganismen, damit ein positives Milieu entsteht und „unentschlossene“ Mikroorganismen sich den „guten“ anschließen. Abbauende, fäulnisverursachende Mikroorganismen werden zur Minderheit und verdrängt. Zwei Minuten vorbei! Eine weitere Minute reicht aus, um zu zeigen was EM® so wertvoll macht. EM® hilft bei Katastrophen:  Tsunamis, Überschwemmungen, drohende Seuchen, Bodenkontamination.

Insgesamt 15 Unternehmen quer durch alle Branchen sind nominiert.  Nach der eindrucksvollen Präsentation waren EMIKO® und die Effektiven Mikroorganismen® sicherlich das Thema, das am meisten Neugier erregte. Fragen konnten anschließend bei Networking und Buffet geklärt werden.

Für die nominierten Unternehmen werden weitere Arbeits- und Networking-Termine folgen. Wir hoffen, dass wir gewinnen, freuen uns aber auch sehr über die Nominierung. Denn das zeigt: EMIKO® und EM® werden bemerkt, gesehen und sind nicht länger ein Nischenprodukt. Wir müssen immer noch erklären, was Effektive Mikroorganismen® sind, aber immer mehr Menschen erkennen das Potenzial.  Und immer öfter hören wir: „EM®? Damit arbeite ich schon lange!“

Während der „Große Preis des Mittelstandes“ in das 23. Jahr geht und mittlerweile ein bedeutender deutscher Wirtschaftspreis ist, wird der „Ludwig“ erst zum 5. Mal vergeben. Der „Ludwig“ ist ein rein auf die Region Bonn/Rhein-Sieg bezogener Preis, der „Große Preis des Mittelstands“ wird von der Oskar-Patzelt-Stiftung bundesweit vergeben. Die IHK Bonn/Rhein-Sieg hat sich gemeinsam mit der regionalen Servicestelle – SC Lötters – dazu entschlossen, sich für den „Großen Preis des Mittelstands“ zu engagieren und zusätzlich den regionalen „Ludwig“ auszuloben.


Nützling Regenwurm: Seine Verdauung hilft dem Boden

       Garten, Boden & Pflanzen, Tiere        
Download Artikel als PDF

Der Regenwurm hat eine große Verantwortung, denn er erfüllt wichtige Aufgaben bei der Erhaltung des Lebens auf unserer Erde – nur weiß er nichts davon. So geht er tagein tagaus seiner unermüdlichen Tätigkeit nach, die einen Großteil der Fruchtbarkeit unserer Böden ausmacht.
Wir nehmen den „Tag des Regenwurms“, der an jedem 15.02. eines Jahres gefeiert wird, zum Anlass, und tragen einige interessante Infos über den Regenwurm zusammen: Was ist so besonders an ihm und seiner Tätigkeit im Boden? Was mag er und was mag er nicht? Und wie können wir ihn in unsere Gärten locken und ihn langfristig als Gärtner „unter Tage“ beschäftigen? Diese und weitere Fragen beantworten wir in diesem Beitrag.

Ein paar Fakten zum Regenwurm

Wie der Regenwurm zu seinem Namen kommt, ist strittig. Möglicherweise entstand er aufgrund der Tatsache, dass man sie vermehrt zu Gesicht bekommt, wenn einige der nützlichen Würmer bei Regen den schützenden Boden verlassen. Dass sie durch den nassen Boden ohne Sauerstoff andernfalls ersticken würden, ist nicht belegt, denn der Regenwurm hat keine Lunge. Sauerstoff nimmt er über die Hautatmung auf, die es ihm erlaubt, auch den im Wasser gelösten Sauerstoff aufzunehmen. Wir müssen uns also in dieser Hinsicht nicht sorgen – durch Regen kann er weder ertrinken noch ersticken.

Ganz im Gegenteil: Sonnenstrahlen sind es, die seine empfindliche Haut schnell verbrennen und auch noch zum Erstickungstod führen können, wenn er es noch in die Erde zurückgeschafft hat. Unangenehm sind ihm extreme Kälte, Trockenheit und sommerliche Hitze. In kalten Wintern zieht er sich in die Erde zurück und fällt in einen Winterschlaf, bis die Erde sich wieder erwärmt hat.

Nach Schätzungen soll es mehr als 3000 verschiedene Regenwurmarten geben, von denen in unseren Gefilden etwa 40 heimisch sind, die bis zu 30 cm lang werden und sich bis zu drei Meter tief in den Boden graben. Die Lebenszeit eines Regenwurms wird auf drei bis sogar über zehn Jahre geschätzt.
Man kann mit Gewissheit sagen, dass Regenwürmer zu den ältesten Tiergattungen überhaupt zählen, denn seit es Vegetation gibt, muss es auch solche Organismen geben, die sich um deren Zersetzung kümmern.

So ist der Körper des Regenwurms aufgebaut

Der Körper des Regenwurms besteht aus zwei ineinander liegenden Schläuchen: außen befindet sich der sogenannte Hautmuskelschlauch mit seinen Längs- und Ringmuskeln und im Inneren des Wurms verläuft sein Darmkanal. Mithilfe der Längsmuskeln kann er sich länger oder kürzer machen, mit den Ringmuskeln dünner oder dicker.

Die Hautoberfläche wird von einer feuchthaltenden Schleimschicht bedeckt. Diese unterstützt einerseits die Hautatmung und macht den Köper andererseits schlüpfrig, damit das Fortbewegen durch die Erde erleichtert und die empfindliche Haut geschützt wird.

Je nach Größe und Art des Wurms besteht er aus 60 bis 200 zylindrisch angeordneten Segmenten. Jedes Segment, außer das erste und letzte, haben vier Borstenpaare, mit denen sich der Wurm im Erdreich festhält. Wenn das Tier nach etwa einem Jahr geschlechtsreif ist, findet man im vorderen Drittel eine Art Gürtel – das sog. Clitellum – das der Fortpflanzung dient. Regenwürmer sind Zwitter, können sich jedoch nicht selbst befruchten. Ihre Eier legen sie in einem Kokon ab, aus dem artabhängig erst nach etwa einem Jahr die kleinen Würmer schlüpfen. Sind die Würmer also erstmal aus dem Garten vertrieben, dauert eine natürliche Wiederbesiedelung lange; Experten gehen von fünf bis zehn Metern pro Jahr aus, die es Regenwürmer schaffen, unbesiedeltes Land wieder zu „besetzen“.

Die Mär, dass beide Teile eines Regenwurms weiterleben, teilt man ihn versehentlich bei der Gartenarbeit, hält sich noch immer. Richtig ist, dass der Regenwurm zwar Segmente seines Köpers neu bilden kann, lebensfähig ist jedoch nur der vordere Teil mit dem o. g. Clitellum.

Was und wie Regenwürmer fressen und verdauen

Regenwürmer ernähren sich von pflanzlichen, zum Teil auch von tierischen Abfallprodukten der Natur, die bereits mikrobiell vorzersetzt sind. Die zahnlosen Tiere nehmen die Erde auf, durch die sie sich hindurch fressen sowie organisches Material, das sie in der Nähe ihres Erdlochs finden. Sind darunter Pflanzenteile, die noch nicht ausreichend zersetzt sind, werden diese in die Erdröhre gezogen, eingespeichelt, mit Darmsekret benetzt und zunächst anderen Kleinstlebewesen und Mikroorganismen überlassen.

Die aufgenommene Nahrung gelangt über den Schlund des Wurmes zu einem kropfartig erweiterten Teil des Schlundes – dem Muskelmagen, der mit einer zähen Haut ausgekleidet ist und Verdauungssaft produzierende Drüsen enthält. Mithilfe harter, kleiner Körner werden im Muskelmagen Sand und organisches Material zerrieben, gemischt und durch den Verdauungssaft in einen Nahrungsbrei verwandelt, der im Darm verdaut und konzentriert wird. Was der Wurm nicht verdauen kann, verlässt seinen After als weiche, klebrige Masse, die besonders reich ist an organomineralischen Verbindungen, Pilzen und Mikroorganismen – als sogenannten Wurmhumus.

Wertvoller Wurmhumus und was der Regenwurm noch so kann

Wurmhumus ist wertvoller als jede Art von Erde, denn er enthält hoch konzentriert alle Nährstoffe, die Pflanzen für ihr Wachstum benötigen.
Mengenmäßig produziert der Regenwurm täglich etwa die Hälfte seines Körpergewichts an Humus.

Doch an dieser Stelle sind alle Gärtner gefragt: Regenwürmer können die Gesamtmenge an Nährstoffen im Boden nicht vergrößern! Sie können die Nährstoffe nur konzentrieren und pflanzenverfügbar machen. Fehlt dem Regenwurm also die Nahrung (organisches Material) wandert er ab. Das bedeutet: Mindestens 1x jährlich organisch düngen!

Besonders im Frühjahr und Herbst sind Regenwürmer Tag und Nacht aktiv und bearbeiten den Boden. Schaut man genau hin, kann man auf der Erdoberfläche seine kleinen Kothaufen entdecken. Er kleidet mit dem Kot nämlich nicht nur seine Erdröhren aus, er streckt sein Hinterteil auch durch die Röhre nach oben und setzt an der Erdoberfläche Kot ab.

Für den Boden bedeutet die Arbeit des Regenwurms über den Wurmhumus hinaus:

  • Durch ihre grabende Tätigkeit lockern sie den Boden auf, vermischen ihn, reichern ihn mit ihrem Wurmhumus an und verbessern so die gesamte Bodenstruktur.
  • Der hohe Tongehalt der Regenwurmexkremente trägt dazu bei, dass der Boden Wasser besser speichern und bei Bedarf abgeben kann.
  • Eigentlich mag der Regenwurm lockere Böden, doch er ist auch in verdichteten Böden zu finden, sofern ausreichend organisches Material als Nahrung vorhanden ist. Diese Böden lockert er sogar tiefgründig auf, mischt sie und löst so die Verdichtungen allmählich und vor allem nachhaltig auf, was die mechanische Bearbeitung durch den Menschen nur vorübergehend schaffen kann.
  • Durch die Regenwurmgänge wird der Boden besser belüftet. Regenwasser kann schneller in den Boden eindringen, sogar staunasse Bereiche im Garten lösen sich durch aktive Regenwurmtätigkeit allmählich auf und werden wieder durchlässig.
  • Pflanzen nutzen die Röhrensysteme der Regenwürmer gerne für ihre Wurzeln: Sie sind ausgekleidet mit nährstoffreichem Kot, die Wurzeln können in den Gängen ohne Widerstände wachsen und werden gut mit Wasser und Sauerstoff versorgt.

Regenwürmer in den Garten locken – mit biologischer Gartenführung und EM®

Regenwürmer fühlen sich wie alle Lebewesen dort wohl, wo artspezifisch gute Lebensbedingungen herrschen. Für den Regenwurm sind das ausreichend Nahrung, Feuchtigkeit und angenehme Temperaturen. Ist der Boden reich an organischem Material, das mikrobiell besiedelt und entsprechend „vorverdaut“ ist, geht es dem Regenwurm gut.

Regenwürmer gelten als Indikator für Schadstoffbelastungen im Boden. Vergrault werden sie durch chemische Maßnahmen und vornehmlich mineralische Düngung, die ihnen keine Nahrung bietet.

EM®-Böden schaffen gute Bedingungen für Regenwürmer:

  • ein mikrobiell aktiver Boden ist wärmer und erreicht im Frühjahr schneller Temperaturen, bei denen die Regenwürmer aktiv werden
  • die mikrobielle „Vorverdauung“ organischen Materials ist sichergestellt
  • EM® zersetzen Chemikalien und Schwermetalle

Maßnahmen, die den Regenwurm anlocken:

  • mind. 1x jährlich organische Düngung mit EM®-Kompost oder Bokashi (Frühjahr oder Herbst); starkzehrende Pflanzen und Rasen während der Vegetation mit EMIKO® MikroDünger (nicht mineralisch!)
  • mind. 2x jährlich EM® als reinen Bodenhilfsstoff im ganzen Garten anwenden; am besten geeignet sind EMIKO® Garten und Bodenaktivator oder EM·1®
  • Zu Beginn 200 g und in der Folge jährlich 100 g EMIKO® UrgesteinsMehl zur Wiederanreicherung wertvoller Mineralsubstanzen und Spurenelemente pro Quadratmeter ausbringen -> ohne auseichend natürliche Mineralien im Boden verschiebt sich der pH-Wert in den sauren Bereich, der Regenwurm wird vertrieben und Nährstoffe werden festgelegt.
    (Achtung, ein Mineraldünger kann das nicht und führt langfristig zur Versauerung des Bodens!)
  • natürliche Bodenbedeckung auch im Winter (z. B. mit getrocknetem Grasschnitt oder Blättern mulchen)

Achtung: Vom 15.02. bis 18.04.2017 ist das EMIKO® UrgesteinsMehl um 10% reduziert. Bevorraten Sie sich jetzt – der Frühling kommt!

Einen Teil des eigenen Abfalls mithilfe des Regenwurms reduzieren

EM®-Kompost ist aktiver Klimaschutz! Und er entsteht durch EM®, die Hilfe des Regenwurms und weitere nützliche Bodenlebewesen.
Alle, die einen eigenen Garten haben und EM® kennen, sollten ihre Garten- und Küchenabfälle daher der Umwelt zuliebe unbedingt selbst verwerten.

Aus den eigenen Küchen- und Gartenabfällen wird durch Fermentation mit EM® (EMIKO® KompostPflege, UrgesteinsMehl und ggf. EM Super Cera C® Pulver / Granulat) – die Vorverdauung, die der Regenwurm braucht – und die anschließende Verstoffwechselung durch ihn wertvollster Kompost, der zu einem großen Teil aus reinem Humus besteht.

Die Bio-Mülltonne kann so in vielen Haushalten abbestellt werden – weil’s praktisch ist, aus Überzeugung und/oder Kostengründen:

  • Je nach Entsorger dürfen Abfälle wie gekochte Speisen, rohes Fleisch, Fisch oder Haustierstreu und -kot ohnehin nicht in die Biotonne und müssen über die Restmülltonne entsorgt werden. Die Biotonne bleibt also fast leer, wenn man einen Kompost hat.
  • Bioabfälle werden in großen Anlagen kompostiert (in der Regel ohne die Hilfe des Regenwurms), wobei eine Menge an Nährstoffen durch Fäulnis verbrennt, gasförmig (CO2) in die Atmosphäre entweicht und das Klima schädigt.

Wer noch Bedenken hinsichtlich der Geruchsentwicklung von Kompost in Wohngebieten hat, liest unsere Beiträge „EM® für den Kompost“  und „Einen EM®-Kompost richtig anlegen“

Fazit

Eine Bauernweisheit sagt: „Der liebe Gott weiß, wie man fruchtbare Erde macht, und er hat sein Geheimnis den Regenwürmern anvertraut.“ Nichts desto trotz darf man dem Regenwurm im Garten nicht die alleinige Bedeutung beimessen, denn er ist nur Teil des Kreislaufes aus Auf- und Abbau. Fehlt ihm beispielsweise organisches Material als Nahrung, wandert er ab. Findet er hingegen einen naturnah geführten (EM®-)Garten vor, reichert er den Boden mit seinem nährstoffreichen Wurmhumus an, vermischt den Boden und sorgt für die Bildung wertvoller Ton-Humus-Komplexe. Er verbessert die Bodenstruktur, -belüftung und Wasserspeicherung. Er fördert indirekt das Wurzelwachstum, denn die Wurzeln nutzen seine mit Kot ausgekleideten Gänge, und er hilft beim Umwandeln von Garten- und Küchenabfällen in pflanzenverfügbare Nährstoffe.


Welche EM®-Produkte eignen sich für Kinder?

       Kosmetik & Körperpflege, Nahrungsergänzung & Ernährung        
Download Artikel als PDF

Alle EM®-Produkte sind prädestiniert für die Anwendung bei Kindern und in ihrem Umfeld. Sie punkten durch rein natürliche Mikroorganismen und Zutaten ohne schädliche oder synthetische Zusätze. Ganz speziell kommen die EM®-Produkte im Haushalt und Garten zur Anwendung, bereichern oder ergänzen die Ernährung und reinigen und pflegen die sensible Kinderhaut. Welche Vorteile sich ganz konkret für das Kind und seine Umgebung ergeben, haben wir in diesem Beitrag für Sie zusammengestellt.

Putzen, Sprühen und Wäschewaschen mit EM®

Putzen
Putzen mit den EMIKO® Reinigern schafft im gesamten Haushalt eine Wohlfühlatmosphäre, verdrängt schädliche Keime, sorgt für frische Raumluft und mindert die Entstehung von Staub.

Räume mit EM® aussprühen
Kinderbetten, Vorhänge, Teppiche und das gesamte Kinderzimmer können alle zwei bis drei Tage mit einer Mischung aus Wasser und dem EMIKO® Citrusreiniger hell eingesprüht werden. Staub und Kot der Hausstaubmilbe kann von den effektiven Mikroorganismen schnell verstoffwechselt werden und es entsteht ein frisches Raumklima.
Die Mischung aus 450 ml Wasser und 50 ml EMIKO® Citrusreiniger hell hält sich zwei Tage und sollte danach frisch angesetzt werden. Zur feinen Vernebelung eignet sich besonders die Feinsprühflasche.

Schimmel ist für alle Bewohner eines Hauses Gift! Kinder reagieren aufgrund ihrer Sensibilität oft schneller als Erwachsene. In Räumen, in denen eine Schimmelbelastung vermutet wird bzw. bereits offensichtlich ist, sollten Sie daher unbedingt so vorgehen, wie im Beitrag „Schimmel mit EM® bekämpfen“ empfohlen, denn vorhandener Schimmel kann über die regelmäßige EM®-Anwendung verdrängt werden.

Wäschewaschen
Bei Waschtemperaturen bis 40°C können jedem Waschgang ca. 20-30ml EMIKO® Citrusreiniger hell zugegeben werden. Durch die enthaltenen natürlichen Saponine aus der Waschnuss kann Waschmittel reduziert werden, was sich insbesondere auf empfindliche Kinderhaut positiv auswirken kann. Wenn Sie zu jedem Waschgang einige EM-X® Keramik Pipes grau in einem Stoffsäckchen geben, verstärken sie den Spareffekt des Waschmittels. Bei dunkler Kleidung kann der Citrusreiniger auch zur Vorbehandlung der Wäsche genutzt werden (auch bei Fettverschmutzungen). Nützliche Infos zum Waschen mit EM® lesen Sie auch im Beitrag „Wäschewaschen mit effektiven Mikroorganismen“.

Im Garten helfen und selbstverständlich EM® anwenden

Der Umgang mit allen EMIKO®-Produkten für den Garten ist für Kinder völlig unbedenklich. Das bedeutet, Kinder können aktiv mithelfen, EM® im Garten anzuwenden. Großen Spaß haben sie

Wird der Garten konsequent mit EM® gepflegt, können sich Kinder zu jeder Zeit und ohne Einschränkungen im Garten bewegen.

Hinweis: Selbstverständlich sollten die Kinder so alt sein, dass sie die Produkte nicht mehr in den Mund nehmen wollen. Gießlösungen sollten nur im Beisein Erwachsener und unter Anleitung hergestellt werden und alle Produkte zusammen mit den Kindern verwendet werden. So können Kinder gleich den richtigen Umgang mit EM®-Produkten im Garten lernen.

Bio-Nahrungsergänzungsmittel EMIKO®SAN & EMIKO® Ur-Meersalz

EMIKO®SAN
Das mittels EM®-Technologie fermentierte Bio-Nahrungsergänzungsmittel hat einen besonders hohen Vitamin C-Gehalt und ergänzt die tägliche Versorgung zudem mit natürlicher Milchsäure. Bereits kleine Kinder können täglich EMIKO®SAN trinken.
Mit etwas Saft oder Joghurt gemischt, fällt Kindern der saure Geschmack kaum noch auf. Pur hingegen wird es manchmal ungern getrunken. Pro 10 kg Körpergewicht trinken Kinder täglich 6 ml EMIKO®SAN.

EMIKO® Ur-Meersalz
Der kindliche Stoffwechsel ist deutlich schneller als der eines Erwachsenen und vollbringt enorme Leistungen für die körperliche und geistige Entwicklung. Entsprechend hoch ist der Bedarf eines Kindes an natürlichen Nähr- und Wirkstoffen.
Anstelle eines raffinierten Kochsalzes sollte beim Kochen daher stets das EMIKO® Ur-Meersalz verwendet werden. Mit seinem hohen Gehalt an Mineralstoffen liefert es dem kindlichen Organismus natürliche Mineralstoffe und Spurenelemente, deren Zusammensetzung die Bedürfnisse des Körpers optimal erfüllen: Die Mineral-Zusammensetzung des EMIKO® Ur-Meersalzes entspricht der des Urmeeres, aus dem sämtliches Leben auf der Erde stammt. Schon das Fruchtwasser im Körper der Mutter hat diese Zusammensetzung und unser ganzes Leben lang ähnelt die Mineralien-Kombination in unseren Körperflüssigkeiten sehr stark diesem Urmeer.

Haut- und Körperpflege mit EM®

Reinigung von Haut und Haaren
Für den gesamten Körper eignet sich die milde EMIKO® Care WaschLotion, deren Spender auch bereits kleine Kinder gut bedienen können. Alternativ kann die EMIKO® Care Seife als Seifenstück verwendet werden, ist in der Handhabung für Kinder jedoch möglicherweise unpraktisch.
Für die Haare wird das EMIKO®Care Shampoo verwendet. Lange Kinderhaare können für bessere Kämmbarkeit anschließend ggf. mit ganz wenig Kokosöl gepflegt werden. Das Kokosöl wird kurz in der warmen Handfläche geschmolzen und dann einmassiert.

Feuchtigkeitspflege
Die leichte EMIKO® Care KörperMilch schützt die Haut und kann auch für das Gesicht verwendet werden. Gleiches gilt für die EMIKO® Care KörperButter. Zur Pflege sehr trockener Hautstellen kann die EMIKO® Care GesichtsCreme verwendet werden, die Lippen werden insbesondere im Winter mit der EMIKO® Care LippenPflege geschützt.

Intensivpflege für die Haut
Bedarf eine Hautstelle besonderer Aufmerksamkeit, hat sich der EMIKO® Care Balsam bewährt. Mit Rügener Heilkreide, EM-X® GOLD und wertvollem Jojobaöl unterstützt er die Regenerationsfähigkeit der Haut zum Beispiel am Windelpopo. Ist der Balsam für eine zu pflegende Hautstelle zu pastös, kann er mit etwas Oliven- oder Avocadoöl gemischt besser aufgetragen werden.

Kühlend und entspannend ist eine Paste aus der Tonerde OSiBA Bomito, die mit etwas Olivenöl und EMIKO®SAN angerührt wird – bei schuppiger Haut, Sonnenbrand oder Insektenstichen.

Zahnpflege
Kinder haben eine besondere Affinität zum süßen Geschmack. Spezielle Kinderzahncremes enthalten daher nicht selten Zucker oder Zuckerersatzstoffe. Zähneputzen ist ein einfacher Lernprozess, der immer auch mit dem Geschmack der Zahncreme in Verbindung gebracht wird. Gewöhnen Sie Ihr Kind von Beginn an die neutrale EMIKO® Care ZahnCreme mit rein natürlichen Inhaltsstoffen, wird es den Geschmack nicht als „außergewöhnlich“ empfinden.
Eine gesunde Mundflora schon zu Zeiten der Milchzähne schafft beste Voraussetzungen für ein gutes Gebiss als Jugendlicher und erwachsener Mensch.

Anwendungsmöglichkeiten der EM-X® Keramik

Getränke:
Die EM-X® Keramik Pipes, der Keramik Ring oder der Kagen für Getränke können nicht nur zur Energetisierung von Wasser und Teewasser, sondern auch von Schorlen und Säften verwendet werden. Die Getränke werden schmackhafter und die Flüssigkeit kann vom Körper des Kindes gut aufgenommen werden.

Stilles Wasser, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees sowie naturbelassene Säfte sind die besten Getränke für Kinder. Bereits als Kleinkind sollten Kinder „lernen“, Wasser ohne Kohlensäure zu trinken, damit sich ein natürliches Durstempfinden entwickelt. Mit Zucker oder synthetischen Süßstoffen gesüßte Getränke sollten gemieden werden.

Wohltuende Schwingungen:
Bei Kindern, die zu Unruhe neigen oder die schlecht schlafen, wirken sich die feinstofflichen Schwingungen der EM-X® Keramik oft beruhigend aus. Hängen Sie beispielsweise einige EM-X® Keramik Pipes grau in einem Säckchen in der Nähe des Kopfteils am Bett auf. Meiden Sie elektrische Geräte (wie z.B. Funkwecker) in der Nähe des Bettes und nutzen Sie im Kinderzimmer die ESMOG C-Seal Aufkleber für Elektrogeräte.
Auch die Spacemate EM-X® Keramikplatten eignen sich im Umfeld des Kindes. Viele Anwender berichten von einer besonders intensiven positiven Schwingung der Keramikplatten. Bei sehr sensiblen Kindern sollten sie daher nicht in unmittelbarer Nähe des Bettes liegen. Die Space Mate Mini EM-X® Keramikplatten können auch bei Kindern als Kettenanhänger genutzt werden.
Eltern zahnender Säuglinge und Kleinkinder berichten von positiven Erfahrungen, tragen die Kinder selbstgemachte EM-X® Keramikketten um den Hals.

Um die positiven Resonanzen ins gesamte Kinderzimmer zu bringen, kann in die Wandfarbe EM Super Cera C® Pulver gemischt werden. Lesen Sie hierzu auch den Beitrag „Renovieren: Wandfarben aufwerten“.

Kreatives Basteln:
Größere Kinder freuen sich über ein buntes Armband oder eine Kette mit selbst bemalten EM-X® Keramik Pipes. Übrigens auch eine schöne Idee für den Kindergeburtstag! Die Pipes können mit bunten Porzellan- oder Keramikstiften bemalt werden. Anschließend werden sie auf ein Band oder Schmuckgummi aufgefädelt. EM®-Kenner empfehlen zwischen die einzelnen Pipes eine Perle oder ein anderes Schmuckelement zu setzen, damit der Energiefluss der einzelnen Pipes nicht gestört wird.

Fazit

Kinder lernen viel durch Zuschauen und Nachmachen. Wenn Sie als Eltern oder Großeltern EM® ganz selbstverständlich in Ihren Alltag integriert haben, dann wird auch Ihr Kind oder Enkel die positiven Mikroorganismen schnell anwenden und schätzen lernen. Wendet man die Produkte insbesondere im Haus und Garten gemeinsam an, kommt auch der Spaß- und Lernfaktor nicht zu kurz. Ganz nebenbei erfährt das Kind auf diese Weise etwas über biologische Prozesse und die Wichtigkeit, unsere Umwelt zu schützen.
Darüber hinaus können sich die aufbauenden mikrobiellen Prozesse und die positiven Resonanzen im EM®-Umfeld auf das Wohlbefinden des Kindes auswirken und so seine Konstitution auf natürliche Weise stärken.


EMa oder EM®-Fertigprodukte – was ist besser?

       Aus der EM-Welt, Garten, Boden & Pflanzen, Haus & Garten        
Download Artikel als PDF

Wer sich mit effektiven Mikroorganismen beschäftigt, Infos von langjährigen Anwendern bekommt, Bücher liest oder sich im Internet schlau macht, weiß, dass es die Möglichkeit gibt, selbst EM® zu vermehren. „EMa“ oder „EM aktiv“ wird es genannt und viele denken, dass EMa viel günstiger ist als die EM®-Fertigprodukte. Leider gelingt die Herstellung und Anwendung in der Praxis oft nicht so, wie erwartet und schnell macht sich Enttäuschung breit. Welche Tücken bei der EMa-Fermentierung auftreten können, warum EMa nur sehr eingeschränkt nutzbar ist, die Fertigprodukte unterm Strich doch oft günstiger und wirksamer sind, darum geht es in diesem Beitrag.

Gutes EMa herzustellen, bedarf Equipment, Zeit, Sorgfalt und Erfahrung

Equipment: Um EMa zu vermehren, benötigt man einen geeigneten Fermenter, der luftdicht zu verschließen ist und eine integrierte Heizung hat, die das EMa während der Fermentation von sieben Tagen auf einer gleichmäßigen Temperatur hält. Der Fermenter muss gut zu befüllen, zu leeren und zu reinigen sein. Die Fermenter sind in verschiedenen Größen erhältlich.
Um EMa anzusetzen, benötigt man EM·1® (kein anderes EM®-Produkt eignet sich für die Vermehrung) und Zuckerrohrmelasse – nach Belieben in bio- oder konventioneller Qualität.

Zeit: Das Vorbereiten des Fermenters und Hilfsmittel zum Abmessen und Umrühren, das Vorbereiten und Mischen der Zutaten, das Umfüllen des fertigen EMa und die Reinigung und Desinfektion des Fermenters und Aufbewahrungsflaschen/-Kanister nach der Benutzung kosten Zeit. Die Fermentation nimmt sieben Tage in Anspruch, die man warten muss, bevor man sein selbst hergestelltes EMa verwenden kann.
Zum Faktor Zeit zählen auch die längere Vorplanung (Laufzeit für evtl. nötige Bestellungen plus Fermentationszeit) und – wenn EMa für den Garten fermentiert wird – schon fast hellseherisches Fähigkeiten, derer es bedarf, wenn EM® in Abhängigkeit vom Wetter eingesetzt werden soll.

Sorgfalt: Reinlichkeit ist sehr wichtig, wenn man ein EMa guter Qualität herstellen möchte. Daher sind der Fermenter mit allen Bauteilen, Aufbewahrungsbehälter und Hilfsmittel zum Abmessen der Zutaten, Mischen und Umfüllen nach der Fermentation sehr genau zu reinigen und zu desinfizieren. EM·1® besteht aus verschiedenen Stämmen an Mikroorganismen, die während der Fermentation zu EMa unterschiedlich lange brauchen, bis sie beginnen, sich zu vermehren. Durch Kontamination mit Fremdkeimen können sich daher während der Fermentation auch unerwünschte Mikroorganismen vermehren, die schnellere Vermehrungszyklen haben. Die weitere Fermentation ist dann gestört.

Erfahrung: Mikroorganismen reagieren je nach Umweltbedingungen unterschiedlich. Für eine störungsfreie Fermentation und gute Qualität des EMa spielen daher eine Reihe von Faktoren, wie die Umgebungstemperatur, der Standort des Fermenters oder die Lagerung und Frische der Zutaten eine Rolle. EMa ist daher von Haushalt zu Haushalt etwas unterschiedlich, weil keine standardisierten Bedingungen einzuhalten sind. Bis man weiß, wie im eigenen Haushalt ein gutes EMa gelingt, bedarf es ggf. einiger Übung, was auch für die Lagerung des fertigen EMa (ca. zwei Wochen haltbar) und die Anwendung gilt. EMa kann nicht automatisch so angewendet werden wie die Fertigprodukte, die für ihr spezifisches Einsatzgebiet eine höhere Wirksamkeit aufweisen.

Einen Leitfaden zum Herstellen von EMa in der Betriebsanleitung unserer Fermenter finden Sie in unserem Download-Bereich.

Warum das EMa-Herstellen und Anwenden oft (unbemerkt) misslingt

  1. Die Reinigung und Desinfektion der Fermenter wird nicht nach den aktuellen Empfehlungen durchgeführt: Dies ist ein sehr verbreiteter Fehler, denn viele denken, die positiven EM® könnten sich in der Kürze der Fermentationszeit gegenüber negativen Keimen im Fermenter oder in Aufbewahrungsbehältern durchsetzen. Vor jeder Nutzung müssen jedoch der Fermenter und alle Aufbewahrungsbehälter gereinigt und desinfiziert werden, damit sich nur die gewünschten positiven EM®-Mikroorganismen vermehren.
  2. Die zur Kontrolle des fertigen EMa üblichen sensorischen Parameter reichen für eine genaue Qualitätsprüfung nicht aus: Sind die sieben Tage der Fermentation um, werden Geruch (säuerlich-brotartig), Farbe (bräunlich) und der pH-Wert (≤ 3,6) des EMa geprüft. Obwohl alle drei Parameter nicht darauf hindeuteten, dass das EMa misslungen sein könnte, erhalten wir immer wieder EMa-Proben von unzufriedenen Anwendern, deren Mikroorganismen-Zusammensetzung deutlich von einem guten EMa abweichen. Dies zeigt uns, dass die sensorischen Möglichkeiten zur eigenen Qualitätsprüfung nur einen Anhaltspunkt geben können, aber nicht voll aussagekräftig sind. Nur die Laboranalyse kann echte Ergebnisse liefern.
  3. EMa kann nicht automatisch so verwendet werden, wie die Fertigprodukte: Alle EM®-Fertigprodukte enthalten für ihren Einsatzbereich spezifisch nötige Mikroorganismen und weitere Zutaten, die sich während der Fermentation und für ihren bestimmungsgemäßen Einsatz positiv auswirken. Entsprechend haben die Fertigprodukte eine bessere Wirksamkeit als EMa. Wird EMa in gleicher Menge und Häufigkeit angewendet, bleibt die Wirkung oft aus, fällt geringer aus oder tritt erst viel später ein. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass EMa häufig auch eine viel geringere Dichte an Mikroorganismen aufweist als die Fertigprodukte, wie die beiden Vergleichsbilder unter diesem Beitrag zeigen.

Berücksichtigt man die geringere Wirksamkeit von EMa (je nach Anwendungsbereich) und die Arbeit und Kosten, die entstehen, bis das eigene EMa fertig ist, sind die EM®-Fertigprodukte unterm Strich oft günstiger!

EMa ist ein Bodenhilfsstoff – Anwendungsmöglichkeiten stark eingeschränkt!

EMa ist die Aufvermehrung des Bodenhilfsstoffes EM·1® , folglich ebenfalls ein Bodenhilfsstoff und als solcher zu verwenden, denn EMa enthält die spezifischen Mikroorganismen für den Boden.

Dass EMa auch heute noch für andere Anwendungsbereiche verwendet wird, rührt aus den Anfängen der EM®-Nutzung. Vor etwa 20 Jahren, als EM® zunehmend bekannt wurde, gab es mit EM·1® nur ein EM®-Produkt und die Möglichkeit selbst EMa oder Bokashi zu fermentieren.
Die Anwendung von EMa über seine Bestimmung als Bodenhilfsstoff hinaus hat sich durch ältere Bücher, Broschüren oder Informationen im Internet bis in die heutige Zeit gehalten. Aus gesetzlicher Sicht kommt sie inzwischen nicht mehr in Frage, denn als Hersteller sind wir z. B. verpflichtet unsere Produkte je nach Einsatzgebiet entsprechend herzustellen, zu deklarieren, prüfen und zertifizieren zu lassen und Anwendungsempfehlungen zu geben. All das hätten wir mit EM·1® als Bodenhilfsstoff nicht erfüllen können – was schließlich zum Vorteil für alle EM®-Nutzer wurde, denn die Fertigprodukte sind deutlich wirksamer als EMa und unterliegen der gesetzlichen Produkthaftung.

Vorteile der EM®-Fertigprodukte: wirksamer, sicher und billiger

Vorteile gegenüber EMa:

  • Zeit, Equipment, Fermentations- und Anwendungs-Know-How, Lagermöglichkeit usw. für EMa entfallen
  • höherer Anteil an EM®-Mikroorganismen (siehe Bilder unten), daher wirksamer

Grundsätzliche Vorteile der EM®-Fertigprodukte:

  • werden laboranalytisch geprüft, bevor sie in den Verkauf gehen (von der EMRO und einem akkreditierten Lebensmittel-Labor)
  • zertifizierte Qualitätssicherung (HACCP, GMP+, biozertifiziert)
  • Produktion nach Lebensmittelstandard
  • Qualität ist festgelegt und messbar
  • klare Produkthaftung
  • Anwendungsempfehlungen und Erklärung des Produktes auf der Verpackung, im Internet, diversen Broschüren oder bei Bedarf telefonisch (02225 95595-0), per E-Mail (info@emiko.de) bzw. in einer individuellen Vor-Ort-Beratung durch einen EM-Berater
  • Auf das Anwendungsgebiet abgestimmte Zusammensetzung der Mikroorganismen und weiteren Zutaten

Alle Qualitätssicherungsmaßnahmen tragen dazu bei, dass jeder EM®-Anwender ein einwandfreies und qualitativ hochwertiges Produkt bekommt, dessen Wirkung bei sachgerechter Anwendung so eintritt wie erwartet.

Vorsicht vor nachgemachten Produkten!

Wer ein EM®-Produkt kauft und einsetzt, hat eine Vorstellung, wie es wirken wird. Diese Vorstellung basiert auf einer Summe von (über Bücher, Erzählungen oder im Internet) verbreiteten Erfahrungen, die sich dank der Popularität der original EM®-Produkte auch auf Grundlage von original EM®-Anwendungen entwickelt hat.

Weil die Wortkombination „effektive Mikroorganismen“ nicht als Marke geschützt werden kann, da es Worte des normalen Sprachgebrauchs sind, kann sich jeder, der ein EM®-Produkt nachmachen möchte, dieser Worte für sein Produkt bedienen. Auf diese Weise suggeriert er dem Verbraucher eine entsprechende Wirkung seines Produktes.

Die Symbiose und das Zusammenwirken der einzelnen Mikroorganismen-Arten in EM® macht seine besondere Kraft aus. In nachgemachten Produkten ist die Mischung von Mikroorganismen jedoch häufig unausgewogen, sodass dieses Zusammenwirken nicht stattfinden kann. Die erwartete (original) EM®-Wirkung bleibt aus. Aus Kosten- und Wirkungsgründen sollten Sie daher darauf achten, ein original EM®-Produkt zu erwerben.
Wer mehr zu diesem Thema lesen möchte, findet Infos in unseren Beiträgen „Sichere EM-Produkte“ oder „EM ist nicht gleich EM – immer mehr nachgemachte Produkte“.

Fazit

Um ein qualitativ hochwertiges EMa herzustellen bedarf es entsprechendem Equipment, Zeit, sorgfältiger Arbeitsweise und Reinigungsmaßnahmen sowie Erfahrung bei der Herstellung, Lagerung und Anwendung. Weil nicht immer alle Anforderungen erfüllt werden (können) und die Qualität des fertigen EMa zuhause nur bedingt messbar ist, wird häufig EMa minderer Qualität eingesetzt. Die Folge: Das EMa hat eine schlechte, verzögerte oder gar keine Wirkung und unter den Anwendern macht sich Enttäuschung breit.

Berücksichtigt man alle Kosten zur EMa-Herstellung, die Zeit, die höheren Anwendungsmengen, unklare Qualitäten und die geringere Haltbarkeit von EMa, sind die zertifizierten und kontrollierten EM®-Fertigprodukte mit ihrer besseren Wirksamkeit und nicht zuletzt der klaren Produkthaftung unterm Strich in den meisten Fällen günstiger.


Gerüche auf der Katzentoilette mit EM® beseitigen

       Katzen        
Download Artikel als PDF

Gerüche, die von der Katzentoilette ausgehen, sind in Haus und Wohnung störend für alle Bewohner. Insbesondere Besuchern fällt solch ein Gestank sofort auf – unangenehm. Unterm Strich wird das Wohlbefinden des Menschen und der von Natur aus reinlichen Katze negativ beeinflusst. Effektive Mikroorganismen in Form des EMIKO® PetCare Umgebungssprays haben sich zur Geruchsbekämpfung auf der Katzentoilette bewährt. Sie verhindern unangenehme Gerüche noch bevor sie entstehen können. Ist bereits Geruch da, wird er durch EM® effektiv abgebaut statt überdeckt.

EM® beseitigt die Ursache von schlechten Gerüchen

Gerüche entstehen durch abbauende (Fäulnis-)Prozesse. EM® verhindert diesen Abbau und fördert stattdessen fermentative Prozesse, bei denen keine störenden Gerüche entstehen.
Auf diese Weise eliminiert das EMIKO® PetCare Umgebungsspray den Geruch von Kot und Urin sehr deutlich innerhalb weniger Minuten durch die Wirkung positiver Mikroorganismen und den rein natürlichen Inhaltsstoffen. Das Umgebungsspray ist frei von synthetischen Duft- und Konservierungsmitteln und ein vollkommen natürliches Produkt, das für den täglichen und unbedenklichen Einsatz entwickelt wurde. Der typisch süß-saure Eigengeruch verfliegt nach wenigen Minuten, nimmt alle störenden Gerüche mit und stört erfahrungsgemäß die wenigsten Katzen, die ja im Allgemeinen als geruchsempfindlich gelten.

Vorteil von EM® im Vergleich zu Desinfektionsmitteln oder Duftsprays

Der Vorteil von EM®-Produkten gegenüber handelsüblichen Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln besteht darin, dass ein ausgewogenes Milieu guter Mikroorganismen erhalten bleibt. Herkömmliche Produkte vernichten zwar negative Bakterien, mit ihnen jedoch auch die positiven Mikroorganismen, die krankmachenden und geruchsbildenden Keimen entgegenwirken.

Duftsprays können lediglich dazu beitragen, Gerüche zu überdecken, ohne jedoch ihre Ursache zu beheben. Die Kombination der Düfte mit Kot- und Uringestank wird meist als noch größere Geruchsbelästigung empfunden.

Anwendungsempfehlung EMIKO® PetCare Umgebungsspray

  • Nach der kompletten Reinigung der Katzentoilette mit einem der milden EMIKO® Reiniger (z. B. EMIKO® Citrusreiniger hell) den Boden großzügig mit dem Umgebungsspray einsprühen und antrocknen lassen.
  • Die Katzenstreu einfüllen und deren Oberfläche leicht besprühen.
  • Die gesamte Katzentoilette und -streu täglich nach Entfernung von Urin und Kot einsprühen; je nach Beanspruchung der Katzentoilette auch mehrmals täglich sprühen.
  • Anwendung bei sehr geruchempfindlichen Hauskatzen und zur Gewöhnung am besten, wenn sicher ist, dass die Katze innerhalb der nächsten halben Stunde ihre Katzentoilette nicht aufsucht.

Gerüche verschwinden und Materialien werden gepflegt

Besonders der Geruch von (Kater-)Urin setzt sich schnell an Kunststoffen fest. Mit einfachen Reinigern sind diese Gerüche kaum zu beseitigen und der Griff zu scharfen chemischen Reinigern scheint die einzige Möglichkeit. Diese greifen das Material jedoch zusätzlich an, machen es porös und speichern die unangenehmen Gerüche noch leichter – davon abgesehen, dass derartige Reiniger in der Umgebung des Tieres ungeeignet sind und die Akzeptanz der Katzentoilette negativ beeinflussen können. Schnell ist eine neue Katzentoilette gekauft.

Doch das muss nicht sein: EMIKO® PetCare Umgebungsspray beseitigt nicht nur schlechte Gerüche; ätzende Säuren und Ammoniak, die das Material angreifen, entstehen durch die EM®-Wirkung gar nicht erst. Die enthaltenen EM® verlängern so die Nutzungsdauer der Katzentoilette und gleichzeitig auch der Streu – durch Kombination aus Grundreinigung mit einem der milden aber effektiven EMIKO® Reiniger und regelmäßigem Sprühen mit dem EMIKO® PetCare Umgebungsspray.

Welche Katzenstreu verwenden?

Zahlreiche Erfahrungsberichte haben gezeigt, dass Katzenstreu auf Bentonit-Basis in Verbindung mit dem EM®-Einsatz sehr wirksam und eine natürliche Lösung gegen schlechte Gerüche ist.

Bentonit ist ein Gestein aus einer Mischung verschiedener Tonmineralien. Mit 60-80% ist sein wichtigster Bestandteil sogenanntes Montmorillonit, das eine sehr hohe Wasseraufnahmekapazität und Quellfähigkeit besitzt (Quelle: Wikipedia).

Die EM® finden auf und in den feinen Kapillargängen der Bentonite besonders gute Lebensbedingungen vor und sind entsprechend aktiv. Diese Tatsache in Kombination mit der guten Aufnahmefähigkeit von Flüssigkeiten durch die Kapillare erklärt die besondere Effizienz beider Produkte in Kombination.

Worauf Sie achten sollten: Die Katzenstreu auf Basis von Bentonit sollte keine chemischen Zusätze enthalten, um die Wirksamkeit der EM® nicht zu mindern.

EMIKO® PetCare Umgebungsspray ist nicht nur für die Katzentoilette geeignet

Das EMIKO® PetCare Umgebungsspray eignet sich zur Geruchsneutralisation auch auf Liegeplätzen, Katzenbäumen, Transportboxen, in Autos, für Schuhe, Polstermöbel, Teppiche oder andere Wohntextilien. Das Produkt sollte zunächst an einer unauffälligen Stelle getestet werden. Zwar handelt es sich um ein helles EM®-Produkt, doch können leichte Verfärbungen nicht ausgeschlossen werden. Üblicherweise sind diese jedoch mit klarem Wasser zu entfernen.

Fazit

Weil effektive Mikroorganismen dafür bekannt sind, Fäulnisprozesse und damit einhergehende schlechte Gerüche zu stoppen, ist das EMIKO® PetCare Umgebungsspray optimal zur Anwendung für die Katzentoilette geeignet. Die Geruchsentwicklung wird bereits in ihrer Entstehung unterbunden. Gleichzeitig entfalten die EM® ihr Pflegewirkung auf Katzenstreu und Material der Katzentoilette, denn ätzende Säuren und Ammoniak entstehen nicht.
Als optimal hat sich Katzensteu auf Bentonit-Basis, die Grundreinigung mit einem milden EMIKO® Reiniger und das regelmäßige Sprühen mit dem EMIKO® PetCare Umgebungsspray herausgestellt.


EMIKO®Care Shampoo: Naturkosmetik- und Bio-Shampoo ohne Silikone

       EMIKO News, Kosmetik & Körperpflege        
Download Artikel als PDF

Herkömmliche Shampoos haben einen zunehmend schlechten Ruf. Sie enthalten vermeintlich pflegende Substanzen, die sich jedoch bei genauer Betrachtung als schädlich für Haare, Kopfhaut und sogar den ganzen Organismus herausstellen. Deshalb war es uns wichtig, die EMIKO®Care Naturkosmetik-Serie um das EMIKO®Care Shampoo zu erweitern. Als Basis-Pflegeprodukt schließt es eine Lücke im Angebot der EM®-Naturkosmetik und pflegt und vitalisiert Haare und Kopfhaut mit wertvollen Inhaltsstoffen. Lesen Sie hier über die vielen Vorzüge des EMIKO®Care Shampoos und warum Sie auf ein herkömmliches Shampoo verzichten sollten.

EMIKO®Care Shampoo – Besonderheiten und Inhaltsstoffe

Das vegane Bio-Shampoo enthält keine Paraffine oder Mineralöle (siehe hierzu auch unseren Beitrag „Paraffine sind schädlich für die Haut“), wird ohne Silikone (siehe Infos weiter unten im Beitrag), Parabene (werden als Konservierungsmittel eingesetzt und haben Östrogene Wirkung im Körper), Sodium Laureth Sulfate (wirken entfettend aber auch reizend auf Schleimhäute und können Organe schädigen) und ausschließlich unter Verwendung milder Tenside (aus der Kokosnuss) sorgfältig in einer kleinen Kosmetik-Manufaktur hergestellt.

Die besonderen und ausgleichenden EM®-Informationen erhält das Shampoo über eine EM-X® Keramik-Kugel im Spender, die positive Schwingungen auf sämtliche Inhaltsstoffe überträgt. Die EM®-Schwingungen stabilisieren nicht nur das Produkt und machen es besonders ergiebig, angewendet kann das Shampoo für Entspannung als Grundlage regenerativer Prozesse sorgen und die Aufnahme aller pflegenden und nährenden Inhaltsstoffe in das einzelne Haar und die Kopfhaut verbessern.

Wertbestimmende Inhaltsstoffe im EMIKO®Care Shampoo:

  • Kokostensid ist die waschaktive Substanz im EMIKO®Care Shampoo und ist – weil auf pflanzlicher Basis – besonders mild und gut verträglich. Verunreinigungen und zu viel Fett werden sanft entfernt.
  • Weizenprotein schützt die Haare vor Feuchtigkeitsverlust und sorgt für Glanz und Volumen.
  • Orangen- und Zitronenöl bringen einen unaufdringlichen und frischen Duft in das Shampoo, der von nahezu allen Menschen geschlechter- und altersübergreifend als angenehm empfunden wird.
  • Sanddornöl aus der ganzen Frucht bringt den besonderen Pflegefaktor in das EMIKO®Care Shampoo: Es stärkt die Haarstruktur, versorgt Haare und Kopfhaut mit Feuchtigkeit und schützt vor Sonnenschäden. Der hohe Gehalt an Palmitinsäure wirkt sich positiv auf den Säureschutzmantel der Kopfhaut aus und bildet eine wirksame Barriere vor äußeren Einflüssen. Der außergewöhnlich hohe Anteil an Carotinoiden und Vitamin C im Sanddornöl schützt die Kopfhaut und Haare vor freien Radikalen; dem Öl wird zudem eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt.
  • Rügener Heilkreide wirkt nachgewiesen entzündungshemmend und beruhigt so die Kopfhaut. Die natürliche Pflege der Kopfhaut hat maßgeblichen Einfluss auf die Haarfollikel und ist für kräftigen Haarwuchs, Glanz und Elastizität der Haare verantwortlich.

Weitere Pflegeprodukte wie Conditioner oder Haaröle sind bei Anwendung des EMIKO®Care Shampoos in der Regel nicht nötig, weil das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut hergestellt wird und die Haare bei gleichzeitig ausgewogener Ernährung gesund nachwachsen können. Je nach Haarlänge kann in der Übergangszeit ein natürliches Öl sinnvoll sein, das die Kämmbarkeit weiter erleichtert und für zusätzlichen Glanz sorgt. Reines Arganöl, Mandelöl oder Kokosöl eignen sich sehr gut.

Herkömmliche Shampoos bestehen fast ausschließlich aus Chemie

Shampoos aus dem Super- oder Drogeriemarkt bestehen in erster Linie aus einer Mischung von Wasser und chemischen Tensiden. Darüber hinaus sind meistens Parabene, Silikone, synthetische Duft- und Farbstoffe, Bestandteile auf Mineralölbasis und Sodium Laureth Sulfate enthalten. Für jede dieser Gruppen stehen verschiedene Inhaltsstoffe zur Verfügung, die mit ihren internationalen Bezeichnungen auf dem Produkt gekennzeichnet werden. Für den Verbraucher ist es daher schwer, vermeintliche Übeltäter unter harmlosen Inhaltsstoffen zu identifizieren.

Fakt ist: Jede enthaltene Substanz eines Shampoos (und natürlich auch anderer Haarpflegeprodukte) kann über die Kopfhaut in den Körper gelangen und die Gesundheit auf Dauer gefährden. Es ist also ratsam, sich trotz einer langen und zuweilen unaussprechlichen Liste an Bestandteilen, mit den Inhaltsstoffen seiner Haarpflegeprodukte zu beschäftigen. Bei Naturkosmetik-Shampoos wie dem EMIKO®Care Shampoo fällt das leicht, denn neben der internationalen Bezeichnung (INCI) sind die Bestandteile auf dem Etikett auch auf Deutsch angegeben.

Ein weiterer Pluspunkt für Naturkosmetik: Nur ein Bruchteil der inzwischen als gesundheitsschädlich identifizierten Bestandteile in Haarshampoos sind für Naturkosmetik überhaupt zugelassen. Daher ist man in dieser Hinsicht mit zertifizierter Naturkosmetik schon mal besser beraten als mit einem herkömmlichen Shampoo.

Silikone schädigen das Haar und die Kopfhaut

Silikone sind in fast jedem herkömmlichen Shampoo enthalten. Sie sind nicht wasserlöslich und können somit bei der Haarwäsche auch nicht ausgewaschen werden. Auf den ersten Blick bringen sie Glanz und lassen sprödes Haar wieder gesund aussehen. Je länger solch ein Shampoo aber verwendet wird, umso stärker kommt die negative Seite der Silikone zutage.

Negative Auswirkung der Silikone auf die Haare: Silikone legen sich wie ein Mantel um das einzelne Haar. Pflegende Stoffe, wie wertvolle Öle und Feuchtigkeit können nicht mehr in das Haar eindringen und machen es trocken und porös. Die beschwerenden Silikone lassen das Haar schlaff herunterhängen und es entsteht viel schneller der Eindruck, die Haare müssten wieder gewaschen werden.
Negative Auswirkung der Silikone auf die Kopfhaut: Silikone versiegeln die Kopfhaut. Die Haut kann nicht mehr atmen, keine Giftstoffe mehr nach außen transportieren, fängt an zu jucken und wird schuppig. Abfallstoffe, die sonst über die Kopfhaut ausgeleitet werden, suchen sich einen anderen Weg und können z.B. für Pickel im Gesicht verantwortlich sein.
Weil Poren und Haarfollikel verstopfen können, haben Silikone bei manchen Menschen auch negative Effekte auf das Haarwachstum und können Haarausfall verursachen.

Finden Sie in der Liste an Bestandteilen in Ihrem Shampoo Stoffe mit den Endungen -cone, -conol, -oxane oder -glycol, können Sie sicher sein, dass es Silikone enthält. Doch es gibt auch Silikone, auf die sich diese Regel nicht anwenden lässt – also besser Naturkosmetik verwenden.

Wer auf ein Naturkosmetik-Shampoo wie das EMIKO®Care Shampoo umsteigt, führt dem Haar keine weiteren Silikone zu. Kopfhaut und Haare werden ganz langsam befreit. Wer die Silikone schnell loswerden möchte, nutzt ein sogenanntes „Cleansing“ oder „Clarifying“ Shampoo, das die Silikone, je nach Produkt, nach einer oder wenigen Haarwäschen komplett entfernt.

Fazit

Das milde EMIKO®Care Shampoo mit erfrischendem Duft schenkt dem Haar Glanz und Fülle und ist besonders ergiebig. Es sorgt mit wertvollem Sanddornöl für eine starke Haarstruktur und damit auch ohne Conditioner für eine gute Kämmbarkeit. Die Kopfhaut wird mit Rügener Heilkreide sanft gepflegt und fettet nur langsam nach. Das Shampoo eignet sich besonders für normales und fettiges Haar, ist vegan und frei von chemischen Bestandteilen oder Silikonen.