Kinder für EM® begeistern

       Haus & Garten        
Download Artikel als PDF

Kinder lernen schnell und gerne. In ihrem Umfeld außerhalb der Familie erfahren sie häufig, dass Bakterien nichts Gutes bedeuten. Wer EM® kennt und sich damit auseinandergesetzt hat, was mit dem gezielten Einsatz guter Mikroorganismen zu erreichen ist, hat bei seinen eigenen Kindern mitunter viel zu erklären und bereits erworbenes Wissen zu korrigieren. Aber: Lernen, wie EM® funktioniert und was man damit alles machen kann, macht Spaß! Experimentieren, ausprobieren, helfen und dabei lernen – wir geben Ihnen Tipps und Anregungen für den EM®-Alltag mit Kindern.

Kinder wenden EM®-Produkte an – dabei können sie helfen

Überaus praktisch, dass die EM®-Produkte völlig unbedenklich in der Anwendung sind. Da kann auch mal was danebengehen, das Mischungsverhältnis mit Wasser nicht ganz so perfekt sein oder ein paar Spritzer auf den Klamotten landen. Lediglich, wenn es um die Nahrungsergänzungsmittel der EM®-Technologie geht, sollten Sie diejenigen sein, die die richtige Menge sehr genau dosiert.

Was Kinder sehr gerne machen:

  • beim Blumen gießen im Garten helfen – wenn das Wasser leicht braun ist, sehen sie super den Unterschied zum Wasser ohne EM®
  • Pflanzen und Blumen besprühen, wenn eine EM5 Forte-Behandlung ansteht
  • im Herbst oder Frühling Bokashi auf den Beeten verteilen und einarbeiten (UrgesteinsMehl oder Cera Pulver verteilen Sie besser, denn es staubt sehr)
  • in der Wohnung Polstermöbel, Betten oder Teppiche einsprühen

Ich seh sie nicht, aber sie sind trotzdem da – wie erklärt man Mikroorganismen?

Kinder können beim Anwenden mithelfen, aber wie erklärt man ihnen (Kindergarten- und Grundschulalter) nun, dass es in der EM®-Flüssigkeit oder im Bokashi nur so an winzigen Helfern wimmelt? Hat ihr Kind noch keine Vorstellung davon, was Mikroorganismen sind, zeigt man ihm die Wirkung der unsichtbaren Kleinsten schnell und plausibel mit einem Hefe-Backprojekt.

Binnen Minuten können Kinder im Hefeteig-Ansatz sehen, was aus dem einst braunen, sauer riechenden Klumpen wird, wenn er mit Zucker und Mehl „gefüttert“ wird. Die Hefen „essen“ und produzieren dabei Kohlendioxid.
Tipp: Nehmen Sie ein Glasgefäß, damit man die Bläschen im Teig besser sehen kann. Eindrucksvoll ist für Kinder, wenn ein fest verschlossener Deckel plötzlich aufspringt oder sich ein Luftballon allmählich füllt, der über eine Flasche mit kleiner Öffnung gestülpt wurde.

Das Kind erkennt, dass man Mikroorganismen mit bloßem Auge zwar nicht sehen kann, ihre „Arbeit“ aber durchaus sicht- und spürbar ist (siehe auch EM®-Experimentvorschläge weiter unten). Versuchen Sie mit diesem Wissen die Rolle von Mikroorganismen in Alltagssituationen zu erklären. Schlechte Mikroorganismen sind zum Beispiel bei Bauchweh oder Durchfall, stinkendem Müll und verdorbenen Lebensmitteln am Werk; gute Mikroorganismen wie in EM®, wenn viele Tomaten am Strauch hängen, der Teppich nicht mehr stinkt oder die geputzte Glasscheibe so lange sauber bleibt – nehmen Sie Beispiele aus Ihrer EM®-Anwendungspraxis, bei denen Ihr Kind vielleicht schon geholfen hat.
Wo schlechte Mikroorganismen sind, können gute Mikroorganismen für Besserung sorgen. Kinder, die das verstanden haben, kommen von allein auf sehr viele mögliche Anwendungen von EM® – Sie werden möglicherweise überrascht sein.

Riechen, schmecken, fühlen

Die sogenannten sensorischen Eigenschaften von flüssigen EM®-Produkten mit lebenden Mikroorgansimen sind sehr charakteristisch und werden Kinder beeindrucken – so oder so. Sie riechen säuerlich-brotartig, schmecken sauer (lassen Sie Ihr Kind mit EMIKO®SAN den Geschmack von EM® testen) und sind hell- bis dunkelbraun. Bokashi riecht häufig sogar noch intensiver als die flüssigen Produkte. Lassen Sie Ihr Kind unbeeinflusst entscheiden, ob es den Geruch zunächst angenehm oder eher abstoßend findet. Fakt ist, es wird den Geruch verinnerlichen und lernen, dass er Gutes bedeutet.

Immer, wenn Sie ein EM®-Produkt anwenden, lassen Sie Ihr Kind/Ihre Kinder daran riechen. Beurteilen Sie gemeinsam, ob es „nach EM® riecht“ oder ob das Produkt vielleicht verdorben sein könnte. Selbst wenn Sie wissen, dass es frisch ist und nicht verdorben sein kann, helfen Sie Ihrem Kind zu lernen, und zu erkennen „wie EM® riechen muss“. Erklären Sie, dass es den Mikroorganismen gut geht, wenn der Geruch ok ist.

Neben Riechen und Schmecken ist Kindern auch das Fühlen wichtig. Alle flüssigen EM®-Produkte können unbedenklich an die unbedeckte Haut gelangen. Insbesondere Bokashi muss man als Kind unbedingt mal angefasst und mit Erde gemischt haben. Die leicht feuchte, schrotartige Konsistenz lädt ein zum Kneten und durch die Hände rieseln lassen und der Geruch der Hände bleibt noch ein paar Stunden erinnernd erhalten.

Kinder-Experimente mit EM®

Viele EM®-Anwendungen benötigen Zeit, bis Erfolge sicht- und spürbar werden. Kinder sind ungeduldig und wollen das Ergebnis von Anwendung und Wirkung schnell sehen. Damit Ihr Kind die EM®-Wirkung vergleichen und beurteilen kann, eignen sich die folgenden Versuche:

Der Blumen-Vergleich
Ein paar Schnittblumen auf zwei Glasvasen verteilen. In die eine Vase werden EM-X® Keramik Pipes in das Wasser gelegt (12 Stck. / Liter), in die andere Vase kommt nur Wasser. Beobachtet werden nun die Trübung des Wassers und wie schnell und wie die Blumen welken.

Was länger dauert, aber auch getestet und beobachtet werden kann: Damit Kinder den Unterschied und die Entwicklung von EM®-gepflegten Pflanzen zu nicht EM®-gepflegten Pflanzen sehen können, kaufen Sie gemeinsam zwei gleiche Topfblumen.
Sind es Zimmerpflanzen, pflegen Sie die eine Blume gemeinsam nach den Tipps, die wir im Beitrag „EM® für Zimmerpflanzen“ geben. Die andere Blume wird nur mit Wasser gegossen. Stellen Sie die beiden Blumen nebeneinander im Zimmer, damit sie die selben Licht- und Temperaturverhältnisse haben. Beobachten Sie die Entwicklung der beiden Pflanzen mindestens für ein halbes Jahr.

Sind es Blumen für draußen, kaufen Sie die Pflanzen am besten bereits im Frühjahr, damit Sie ihre Entwicklung über die ganze Saison gemeinsam beobachten können. Die eine Pflanze gießen Sie nur mit Wasser, die EM®-Pflanze bekommt Garten- und Bodenaktivator und MikroDünger in den empfohlenen Dosierungen.

Der Obst-Test
Benutzen Sie für diesen kleinen Test frisch gekauftes Obst. Nehmen Sie zwei Gefäße, die Sie nebeneinanderstellen und mit jeweils einer Aprikose, Pflaume, Nektarine oder ein paar Weintrauben befüllen (am besten Obst, das üblicherweise eher schneller verdirbt).
Das Obst in der einen Schale lassen Sie unbehandelt, waschen es höchstens mit Wasser.
Das Obststück in der anderen Schale waschen Sie zunächst mit Wasser, trocknen es ab und sprühen es dann von allen Seiten mit einer leichten EM®-Lösung ein (5-10 ml EMIKO®SAN auf 100 ml Wasser). Wenn Sie haben, legen Sie in diese Schale noch ein paar kleine EM-X® Keramik Pipes. Wiederholen Sie das Besprühen von allen Seiten täglich und schauen Sie auch täglich zusammen mit Ihrem Kind, wie sich das Obst verändert.

Tipp: Stellen Sie die Verdünnung täglich frisch her und trinken Sie einfach den Rest aus. Machen Sie täglich ein Foto, damit Sie sich den Verlauf auch zu einem späteren Zeitpunkt nochmal gemeinsam ansehen können.

Das Experiment mit dem rostigen Nagel
Legen Sie für diesen Test zunächst einen Eisennagel für einen Tag in ein Glas Leitungswasser, bis er sichtbar Rost ansetzt. Anschließend kann er noch ein paar Tage in feuchte Erde oder einfach bei feuchter Witterung nach draußen.

Der rostige Nagel wird nun in unverdünntes EM® (EM·1® oder einen der EMIKO® Reiniger) gelegt, um den Rost wieder zu entfernen. Nehmen Sie dafür ein Gefäß, dass luftdicht verschlossen werden kann und nicht zu groß ist, denn der Nagel muss einige Tage und vollständig bedeckt im flüssigen EM® liegen bleiben.
Damit es besonders eindrucksvoll wird, sollte Ihr Kind den rostigen Nagel genau untersuchen, bevor es ihn in EM® legt; ihn in die Hand nehmen, befühlen und versuchen, den Rost mit dem Finger abzukratzen. Vielleicht machen Sie zusammen ein Foto, das dokumentiert, wie der rostige Nagel aussieht.

Nach 7 bis 10 Tagen wird der Deckel geöffnet, der Nagel aus dem Gefäß geholt und unter fließendem Wasser gut abgespült. Begutachten Sie zusammen den Nagel, das metallisch riechende EM® und vergleichen Sie das Foto vom rostigen Nagel mit dem Nagel, wie er jetzt aussieht.

Fazit

Die EM®-Technologie ist eine Biotechnologie, bei deren Anwendung Kinder bedenkenlos helfen und mitwirken können. Kindern, die noch keine Vorstellung davon haben, was (gute) Mikroorganismen sind, erklärt man die Wirkung dieser unsichtbaren Helfer plausibel am Beispiel eines Hefeteiges. Kinder sind kreativ und ziehen schnell ihre Schlüsse, wofür EM® angewendet werden kann, wenn sie verstanden haben, dass EM® aus schlechten Zuständen Gute machen kann.
Mithilfe kleiner inszenierter Versuche können Kinder die eindrucksvolle EM®-Wirkung innerhalb weniger Tage selbst entdecken.


Der EM®-Garten im Herbst

       Garten, Boden & Pflanzen        
Download Artikel als PDF

Den Garten auf den Winter vorbereiten – das steht im Herbst auf dem Plan eines jeden Hobbygärtners. Büsche und Sträucher werden geschnitten und ausgelichtet, Stauden geteilt, Neupflanzungen gemacht und aufgeräumt. Bei vielen Maßnahmen kommen die EM®-Produkte für den Garten nochmal zum Einsatz, bevor die Vegetation zur Ruhe kommt. Bereits im Herbst werden die Weichen für das nächste Gartenjahr gestellt, daher gibt es noch einiges zu tun…

Pflanzen, Umpflanzen, Teilen und Schneiden

Der Herbst ist neben dem Frühjahr die Jahreszeit, in der gepflanzt wird. Alle winterharten Pflanzen können jetzt in den Boden: Laub- und Nadelgehölze, Sträucher, Büsche, Rosen, die meisten Stauden und zweijährige Frühlingsblüher. Wie Sie frisch gepflanzte Bäume, Sträucher, Stauden und Co. mit EM® versorgen und welche Vorbereitungen Sie vor dem Pflanzen treffen sollten, lesen Sie in unserem Beitrag „Effektive Mikroorganismen für Neupflanzungen„.

Im Herbst werden üblicherweise alle Stauden geschnitten, um ihnen im Frühjahr den Neuaustrieb zu erleichtern. Einzelne Stauden können jedoch auch erst im zeitigen Frühjahr geschnitten werden und bieten in den kalten Monaten Unterschlupf für eine Vielzahl an Nützlingen. Nach dem Schneiden wird die Erde um die Pflanzen herum aufgelockert und EM®-Kompost (hier lesen Sie, wie Sie EM®-Kompost herstellen) oder Bokashi eingearbeitet. Jetzt ist auch ein sehr guter Zeitpunkt, das EMIKO® UrgesteinsMehl auf den abgeräumten Beeten bzw. zusammen mit Kompost oder Bokashi (Schwarzerdeorganisch oder rein pflanzlich) zu verteilen und einzuarbeiten.

Nochmal düngen?

Gedüngt wird in erster Linie zu Beginn und in der Hochsaison der Wachstumsperiode von März bis August – also nicht im Herbst. Da einige EM®-Produkte für den Garten keine oder eine Langzeit-Düngewirkung haben, können und sollten sie auch im Herbst nochmal verwendet werden.

Für die schnelle Orientierung, welche Produkte im Herbst sinnvoll sind, hier ein Überblick über alle EMIKO®-Produkte für den Garten:

  • EMIKO® Garten- und Bodenaktivator & EM·1® verbessern das Bodenleben und haben selbst keine Düngewirkung. Sie sorgen dafür, dass organisches Material im Boden zu pflanzenverfügbaren Nährstoffen mineralisiert wird. Sie werden über die gesamte Vegetationszeit angewendet. Auch eine letzte Anwendung im Herbst ist sinnvoll, denn die Mikroorganismen im Boden „arbeiten“ auch bei kalten Temperaturen weiter – wenn auch langsamer.  Zu Beginn der Vegetation im nächsten Frühjahr stehen den Pflanzen dann ausreichend Nährstoffe zur Verfügung.
  • EMIKO® MikroDünger ist ein Flüssigdünger mit direkter Nährstoffverfügbarkeit. Durch seinen Anteil effektiver Mikroorganismen und organischen Verbindungen verbessert er zudem das Bodenleben und hat gleichzeitig eine Langzeit-Düngewirkung.
    Der EMIKO® MikroDünger wird im Herbst nicht angewendet. Wenn man Pflanzen im Herbst düngt, nehmen sie die Nährstoffe auf und treiben u. U. nochmal aus. Schwache und weiche Triebe, die den Winter nicht gut überstehen, sind die Folge. Düngen im Herbst kann die Pflanzen also auch schwächen.
  • Die EMIKO® Bokashis (Schwarzerdeorganisch oder rein pflanzlich) verbessern das Bodenleben und haben eine Langzeit-Düngewirkung. Gemischt mit Erde werden die EMIKO® Bokashis im Herbst für Neuanpflanzungen verwendet und zur Verbesserung der Erde in Blumen- und Gemüsebeeten eingearbeitet.
  • EMIKO® EM5 Forte wird auf junge und wachsende Pflanzen zu Beginn und in der Hochsaison der Vegetation gesprüht. Im Herbst kommt EM5 Forte höchstens nochmal zum Schutz von Neupflanzungen zum Einsatz.
  • EMIKO® UrgesteinsMehl, EM Super Cera C® Pulver oder Granulat können im Herbst, wie auch zu jeder anderen Jahreszeit, sehr gut in den Boden eingearbeitet werden und ihre Aufgaben zur Bodenverbesserung erfüllen.

Wertvoller Grünschnitt für den EM®-Kompost

Strauchschnitt, Äste, Laub und vertrocknete Pflanzenteile sollten keinesfalls komplett in die Grünverwertung gehen. Diese Materialien können zu einem kleinen Haufen geschichtet werden, um Igeln ein Plätzchen für ihren Winterschlaf zu geben.
Alternativ kann ein kleines „EM®-Kompost-Silo“ fürs nächste Jahr angelegt werden:

  1. Schneiden oder schreddern Sie sämtliches Material auf eine Größe, die im kommenden Frühjahr leicht in den Boden eigearbeitet werden kann.
  2. Suchen Sie sich einen geeigneten Platz in Ihrem Garten (z. B. ein leergeräumtes Beet oder eine Stelle, wo der Rasen ruhig kaputt gehen kann). Wichtig ist, dass Regenwürmer freien „Zutritt“ zu dem Kompost haben.
  3. Schichten Sie das kleingeschnittene Material und verdichten es bestmöglich. Legen Sie zum Verdichten z. B. ein Brett über Ihr Kompost-Silo und laufen Sie darauf herum.
  4. Begießen oder besprühen Sie jede Schicht vor dem Verdichten mit einer Verdünnung aus EMIKO® KompostPflege (EM·1® oder EMa) und Wasser. Je höher der Gehölzanteil ist, desto mehr EM® benötigen Sie. Bei pflanzlichen Küchenabfällen gilt als Faustzahl 1 Liter pro Kubikmeter. Verwenden Sie für ihren „Herbstkompost“ bis zu 5 Liter KompostPflege pro Kubikmeter.
  5. Verteilen Sie auf jeder Schicht etwas EMIKO® UrgesteinsMehl oder EM Super Cera C® Pulver. Pro Kubikmeter benötigen Sie ca. 100 g.
  6. Passend zum Beginn der Gartenarbeiten im nächsten Frühjahr können Sie ihren EM®-Kompost verwenden.

Anders als bei der traditionellen Bokashi-Herstellung ist der luftdichte Abschluss beim EM®-Kompost nicht nötig. Man spricht in diesem Fall von einem „semi-anaeroben Bokashi“. Im Gegensatz zum Küchenbokashi, was sich im Aussehen nach der Fermentation kaum verändert hat, wird das semi-anaerobe Bokashi, also der EM®-Kompost, schon fast aussehen wie Erde. Regenwürmer leisten hier ganze Arbeit und erleichtern die spätere Verwendung. Weitere Infos zum EM®-Kompost lesen Sie auch in unserem Beitrag „EM® für den Kompost“.

Die letzte Rasenpflege

Während die Nachbarn ihre Rasenmäher schon ins Winterquartier geschoben haben, wird in EM®-Gärten erfahrungsgemäß noch 1-2x häufiger gemäht. Durch das aktive Bodenleben ist die Temperatur des Bodens etwas höher, sodass der Rasen länger wächst. Entsprechend kommt er – wie auch alle anderen Pflanzen – im Frühjahr schneller wieder „in Gang“.
Wenn möglich, sollte der Rasen jetzt nochmal gemulcht und mit 200 ml EMIKO® Garten- und Bodenaktivator (EM·1® oder EMa) und 10 l Wasser pro 10 m2 gewässert werden. Regenwürmer und andere Bodenlebewesen haben so noch Zeit, die letzten Vegetationstage zu nutzen und Pflanzenmaterial in Vorstufen wertvollen Düngers fürs nächste Jahr zu verarbeiten.

Fazit

Im Herbst kommen die EMIKO® Gartenprodukte mit rein bodenverbessernden Eigenschaften (EMIKO® Garten- und Bodenaktivator – alternativ EM·1® oder EMa –, das UrgesteinsMehl, EM Super Cera C® Pulver oder Granulat) und die Bokashis mit ihrer Langzeit-Düngewirkung nochmal zum Einsatz. Der Bodenaktivator unterstützt das mikrobielle Bodenleben und hilft, ausreichend Nährstoffe für den Vegetationsbeginn im kommenden Frühjahr bereitzustellen. Auch der Rasen sollte nach dem letzten Mulchen nochmal mit Bodenaktivator gegossen werden. Die Bokashis werden für Neupflanzungen und zur Verbesserung von Beeterde verwendet.
Um den vielen wertvollen Grünschnitt im eigenen Garten verarbeiten zu können, sollte ein EM®-Kompost angelegt werden. Der fertige Kompost kann im Frühjahr verwendet werden.


Effektive Mikroorganismen für Neupflanzungen

       Garten, Boden & Pflanzen        
Download Artikel als PDF

Neupflanzung

Im Herbst ist Pflanzzeit für einen Großteil aller Gartenkulturen. Im Vergleich zu anderen Jahreszeiten sorgen der feuchte Boden und die noch moderaten Temperaturen im Herbst dafür, dass die Pflanzen schnell anwachsen. So überstehen sie auch kalte Winter und starten im Frühjahr mit ganzer Kraft in die Vegetation. Effektive Mikroorganismen zur Bodenverbesserung, als EM®-Kompost und Bokashi-Langzeitdünger werden von Profis aus dem Garten- und Landschaftsbau gerne für Neupflanzungen verwendet. Erfahren Sie, wie die einzelnen Produkte von der Vorbereitung der Pflanzen bis zum Angießen eingesetzt werden.

Vor dem Pflanzen gründlich wässern

Bevor es mit dem Pflanzen losgeht, sollte die Erde der Ballen und Töpfe auf ihre Feuchtigkeit geprüft werden. Alle Pflanzen werden in einen Kübel gestellt, der mit einer 2%igen Lösung aus Wasser und Garten- und Bodenaktivator gefüllt ist. So werden alle Wurzeln gut mit Wasser versorgt und erhalten schon ihre erste Gabe der positiven Mikroorganismen, die ihnen den Start am neuen Standort erleichtert.

Bäume und Sträucher mit Ballen werden für einige Stunden gewässert. Pflanzen in Töpfen/Containern werden entweder so lange gewässert, bis sie im Wasser absinken und keine Luftblasen mehr aufsteigen, oder sie werden nur zu etwa 1/3 der Topfhöhe ins Wasser gestellt und ihre Wurzelballen können sich über mehrere Stunden vollsaugen.

Darum wässern: Pflanzen in sehr trockener Erde haben unter Umständen Trockenstress, noch bevor sie an ihren neuen Standort kommen. Zwar werden die Pflanzen angegossen, nachdem sie in die Erde gesetzt wurden, doch ist der Wurzelballen zu trocken, erreicht das Wasser unter Umständen nicht den gesamten Wurzelbereich. Das liegt daran, dass feuchte Erde schneller Wasser aufnehmen kann als trockene Erde. Trotz reichlichen Gießens können auf diese Weise Wurzelbereiche absterben und die ganze Pflanze darunter leiden.

Das Wasser, das beim Wässern nicht verbraucht wurde, wird später zum Gießen verwendet, also bitte nicht wegschütten!

Den Boden für Stauden, Rosen und Zwiebelgewächse vorbereiten

Stauden, Zwiebelgewächse und Rosen mögen humusreiche und lockere Böden.
Soll ein ganzes Beet bzw. ein größerer Bereich neu bepflanzt werden, eignet sich die Grabegabel zum Lockern des Bodens auf etwa 25 cm Tiefe.
Folgende EM®-Maßnehmen werden jetzt ergriffen:

  • Während der Boden gelockert wird, werden je nach Bodengüte – je sandiger desto mehr – 200 bis 500 g EMIKO® Bokashi (Schwarzerde, organisch oder rein pflanzlich) oder EM®-Kompost pro 1 m2 als Langzeitdünger eingearbeitet.
  • Zur Anreicherung von Mineralien und Spurenelementen wird zudem das EMIKO® UrgesteinsMehl mit 200 g pro Quadratmeter Bodenoberfläche aufgestreut und eingearbeitet. In Kombination mit dem organischen Dünger verbessert es auch die Humusbildung im Wurzelbereich der neuen Pflanzen.
  • Optional können der Erde noch 5 g EM Super Cera C® Pulver pro Quadratmeter beigemischt werden. Das feine EM®-Keramikpulver verbessert die Lebensbedingungen für alle Erdbewohner und Mikroorganismen. Viele Gartenbesitzer berichten von den positiven Eigenschaften der Keramik auf das schnelle „Fußfassen“ der Pflanzen an ihrem neuen Standort.

Sollen nur einzelne Pflanzen neu gesetzt werden, wird der Bodenaushub je nach Volumen händeweise mit EMIKO® Bokashi oder EM®-Kompost und teelöffelweise mit UrgesteinsMehl ergänzt und vermischt. Insbesondere beim Bokashi ist jetzt Augenmaß gefragt: Die Erde sollte nicht mehr als 5% EMIKO® Bokashi enthalten, damit feine Wurzeln durch den geringen pH-Wert des Bokashis nicht geschädigt werden.
Bei fertig vererdetem EM®-Kompost besteht diese Gefahr nicht, daher kann er humusarmen und sandigen Böden auch etwas großzügiger beigemischt werden.

Dort, wo später Rosen stehen sollen, muss der Boden auf etwa 60 cm gelockert werden. Rosen gehören zu den Tiefwurzlern und mögen keinesfalls Staunässe. Hat der Bodenaushub einen hohen Lehmanteil, sollte er neben dem Bokashi / EM®-Kompost und UrgesteinsMehl noch mit etwas Sand gemischt werden.

Auch Zwiebelgewächse mögen keine Staunässe, die möglicherweise zum Faulen der Zwiebel führen kann. Bei lehmigen Böden hilft auch hier Sand: Er wird etwa 2 cm dick auf den Boden der Pflanzgrube gestreut, die Zwiebeln darauf gesetzt und mit dem Gemisch aus Erde, Bokashi / EM®-Kompost und UrgesteinsMehl verfüllt.

Darauf sollten Sie beim Pflanzen von Bäumen und Sträuchern achten

Das Pflanzloch für Büsche, Sträucher und Bäume sollte doppelt so breit und tief sein wie der Wurzelballen. Der Bodenaushub wird am besten auf einer Plane oder in einer Schubkarre gesammelt. Dort wird er mit etwa 5% Bokashi bzw. EM®-Kompost und EMIKO® UrgesteinsMehl (die Menge wird nach Oberfläche des Erdlochs bemessen; 200g / m2) vermischt und nach dem Einsetzten der Pflanze zum Füllen verwendet.

Wichtig ist es, auch die Sohle mit der Grabegabel oder einem Spaten gründlich zu lockern. Bei lockerer Sohle können sich die Wurzeln gut entwickeln und Staunässe wird vermieden. Die lockere Erde am Boden des Pflanzloches wird ebenfalls mit Bokashi oder EM®-Kompost angereichert und vor dem Einsetzen der Pflanze wieder etwas angedrückt.

Nach dem Pflanzen Erde antreten und gut angießen

Nach dem Pflanzen muss der sogenannte Bodenschluss wieder hergestellt werden. Damit um die Wurzeln keine Hohlräume bleiben, wird die Erde rund um die Pflanze angetreten, bei Bedarf weitere Erde angefüllt. Bei großen Pflanzlöchern sollte bereits während des Füllens gelegentlich verfestigt werden.

Bäume und Sträucher mit großen Wurzelballen werden durch kräftiges Gießen eingeschlämmt, um mögliche Hohlräume zu schließen. Ein mit Erde angehäufelter Gießrand rund um die Wurzelscheibe verhindert, dass Gießwasser oberirdisch abfließt. Solch ein Gießrand ist auf jeden Fall bei abschüssigem Gelände empfehlenswert, denn so kann das Wasser besser im Wurzelbereich einsickern.

Alles was im Herbst frisch gepflanzt wird, sollte mit EM® gegossen werden. Die Mikroorganismen stärken das Bodenleben und mineralisieren auch über die Wintermonate eine Fülle pflanzenverfügbarer Nährstoffe aus dem Bokashi/EM®-Kompost und UrgesteinsMehl. Diese stehen den frisch gesetzten Pflanzen im Frühjahr mit Beginn der Vegetation zur Verfügung.

  • Büsche, Sträucher, Bäume: Zum reinen Angießen/Einschlämmen, insbesondere großer Pflanzen, ist eine EM®-Lösung zu schade, denn ein Großteil des Wassers bleibt nicht im Wurzelbereich. Daher werden diese Pflanzen erst am Tag nach der Pflanzung mit EM® gegossen, wenn der Boden bereits gut durchfeuchtet ist
  • Stauden, Rosen und andere kleinere Pflanzen: Sie können direkt nach dem Pflanzen mit der EM®-Wasser-Lösung angegossen werden.

EM®-Gießlösung: Auf eine 10 Liter Gießkanne kommen 200 ml EMIKO® Garten- und Bodenaktivator (alternativ kann EM1® oder EMa verwendet werden).
Mit dieser Gießlösung können auch alle oberirdischen Pflanzenteile übergegossen werden. Das Pflanzen/Umpflanzen ist für die Pflanze Stress und so werden auch Blätter, Stiele und Stämme mit positiven Mikroorganismen besiedelt und entsprechend gestärkt. Besonders empfindliche Pflanzen können auch jetzt noch von wöchentlichen Spritzungen aller oberirdischen Pflanzenteile mit EM®5 Forte profitieren.

Erde mit (Rinden)Mulch abdecken?

Die lockere Erde rund um neu gepflanzte Büsche, Sträucher, Stauden und Co. bietet auch für Unkräuter optimale Wachstumsbedingungen. Mulchen ist eine Möglichkeit, das Wachstum von Unkraut zu vermeiden und die Erde vor Austrocknung zu schützen. Zudem liefert Mulch organische Substanz und trägt zum Humusaufbau bei.

Mulchschicht aus Gras und gehäckselten Zweigen: Gras liefert Nährstoffe und ist eine günstige Beetabdeckung. Die Grasschicht darf jedoch nur dünn sein, denn sonst beginnt sie schnell zu faulen oder zu schimmeln. Mischt man Gras mit gehäckseltem Strauchschnitt im Verhältnis 1:1, ist für ausreichend Durchlüftung gesorgt. Auch herabgefallene Blätter können prima untergemischt werden. Diese selbst hergestellte Mulchschicht eignet sich besonders für Blumenbeete, zur Abdeckung abgeernteter Gemüsebeete und für Staudenbeete.

Rindenmulch: Bei Rindenmulch gibt es starke Qualitätsunterschiede und viele Mulche bestehen nicht nur aus Baumrinde. Rindenmulch entzieht dem Boden Stickstoff und ist daher für Blumen- und Gemüsebeete sowie Staudenbeete nicht geeignet. Vor allem für größere Flächen und dort, wo Bäume, Büsche oder Hecken wachsen, ist Rindenmulch gut. Neben Stauden vertragen auch Zwiebelpflanzen, Beeren- und Nadelgehölze Rindenmulch nicht so gut.

Welche Pflanzen im Herbst, welche besser im Frühjahr pflanzen?

Tulpenzwiebeln, Krokusse, Narzissen und Co werden definitiv im Herbst gesetzt. Auch für die meisten Stauden ist jetzt die beste Pflanzzeit. Oberirdisch wachsen sie jetzt nicht mehr, die Wurzeln können sich im warmen Boden jedoch noch gut entwickeln. Ausnahmen bilden etwas frostempfindliche Liliensorten, die besser von März bis Mai gepflanzt werden. Im Zweifel gibt das Schild am Pflanztopf Auskunft, wann die beste Zeit zum Pflanzen ist.

Auch für die meisten Büsche und Bäume, wurzelnackte Rosen und Gehölze heißt es im Herbst: jetzt pflanzen.
Nadelgehölze und immergrüne Laubgehölze sollten jedoch nicht später als Oktober in die Erde, um Frostschäden zu vermeiden. Auch im Winter verdunsten diese Pflanzen Wasser über ihre Blätter. Sind sie vor dem Frost nicht ausreichend eingewurzelt, vertrocknen sie schnell. Dies betrifft zum Beispiel Buchsbaum, Kirschlorbeer, Rhododendron oder Hortensie. Werden diese Sorten im Frühjahr gepflanzt, haben sie mehr Zeit vor ihrem ersten Winter ausreichend Wurzeln zu bilden.

Fazit

Um frisch gesetzten Pflanzen den Start am neuen Standort zu erleichtern, werden dem zuvor aufgelockerten Boden etwa 5% Bokashi oder EM®-Kompost und EMIKO® UrgesteinsMehl beigemischt. Für Bäume und Sträucher werden der Bodenaushub und die Sohle entsprechend aufgewertet.
Nachdem der Boden um die Pflanze ausreichend angetreten – bei Bäumen und Sträuchen auch eingeschlämmt wurde – werden alle Pflanzen mit einer 2%igen Lösung aus Wasser und Garten- und Bodenaktivator gegossen.
Dieses Vorgehen stärkt die Besiedlung mit Mikroorganismen im Boden und sorgt durch das eingebrachte organische Material (Bokashi oder EM®-Kompost) gleichzeitig für ausreichend pflanzenverfügbare Nährstoffe zum Vegetationsbeginn im Frühjahr.

Zum Pflanz-Paket im EMIKO Shop mit 10% Preisvorteil.


Teichpflege im Herbst

       Teiche, Fische & Gewässer        
Download Artikel als PDF

Im Herbst stehen einige wichtige pflegerische Arbeiten am, um und im Gartenteich an. Auch die letzte EM®-Anwendung ist jetzt fällig, bevor die Wassertemperatur dauerhaft unter 10° Celsius sinkt. Alle Arbeiten im Herbst bereiten den Teich schon auf die nächste Sommersaison vor. Sie stellen die Weichen für klares Wasser, wenige bis keine Algen und vitale Fische. Dabei profitieren alle Teichbesitzer, die ihren Teich konsequent mit EM® versorgen, auch im Herbst, denn sie haben weit weniger Arbeit als andere Teichbesitzer. Warum, das erfahren Sie neben weiteren hilfreichen Pflegetipps in diesem Beitrag.

Totes Pflanzenmaterial aus dem Wasser entfernen & fernhalten

In den Monaten September bis November kommt das Wachstum aller Pflanzen im Wasser und den Randbereichen des Teiches langsam zum Erliegen. Laub und abgestorbene Pflanzenteile, die jetzt im Teich bleiben, reichern das Wasser mit Nährstoffen an, die das Algenwachstum im Folgejahr begünstigen.
Sind zu viele Nährstoffe im Wasser, kann das Algenwachstum im Frühjahr innerhalb weniger Tage bei schönem Wetter sprunghaft ansteigen und ist auf natürliche Weise nur mit intensiver EM®-Anwendung in den Griff zu bekommen.

Daher sind diese Pflegemaßnahmen besonders wichtig:

  • Alle abgestorbenen Pflanzenteile werden entfernt und Pflanzen, die sich in den Sommermonaten zu sehr ausgebreitet haben, werden zurück geschnitten. Zum Schneiden der Wasserpflanzen eigenen sich spezielle, lange Teichscheren.
  • Auf dem Grund und an den Randbereichen wachsende Unterwasserpflanzen können mit einem Rechen vorsichtig ausgedünnt werden.
  • Über Teiche, die in der Nähe von Laubbäumen stehen, sollte mit Beginn des Laubfalles ein Netz gespannt werden. So wird verhindert, dass unnötig viel organisches Material in den Teich gelangt, absinkt und im kalten Wasser über den Winter nicht abgebaut werden kann, sondern fault. Das Netz wird etwa Ende November wieder entfernt, wenn der Laubfall beendet ist. Ist kein Netz nötig, sollte die Wasseroberfläche regelmäßig kontrolliert und ggf. mit einem Kescher von Laub befreit werden.

Die Herbst-Anwendung mit EMIKO® Bio Teichpflege

Spätestens im Oktober sollte die letzte EM®-Anwendung mit der EMIKO® Bio Teichpflege erfolgen. So lange die Wassertemperaturen über 10° Celsius liegen, helfen die effektiven Mikroorganismen beim Abbau organischer Substanz (auch derer, die manuell nicht entfernt werden konnte) und regulieren mikrobiologische Prozesse für eine stabile Wasserqualität. Sinken die Wassertemperaturen unter 10° Celsius, gehen auch die EM® in eine Art Winterruhe und ihr Stoffwechsel wird langsamer.

Die Anwendungsmenge bleibt mit 0,5 bis 1,0 Liter auf 10m3 Teichwasser bei der letzten Behandlung unverändert. Näheres zum Produkt und seiner Anwendung kann in der Produktbeschreibung der EMIKO® Bio Teichpflege nachgelesen werden.

Wichtig zu wissen: Die effektiven Mikroorganismen bleiben auch über den Winter im Teich lebendig, solange sie nicht gefrieren. Auch die Wirkung einer späten Teichbehandlung geht daher nicht verloren. Die EM® werden im Frühjahr, bei steigenden Wassertemperaturen, langsam wieder aktiv und ergänzen die positiven Teichbakterien bei ihrer Arbeit. Die erste EM®-Behandlung im Frühjahr ergänzt im Winter abgestorbene Mikroorganismen, sodass der Teich mit guter Wasserqualität in die warmen Sommermonate starten kann.

Die EMIKO® Bio Teichpflege PLUS und die Bokashi Balls werden im Herbst nicht mehr angewendet. Alle Stoffwechselprozesse im Teich sind bereits zu träge, als dass diese Produkte eine ausreichende Wirkung erzielen könnten.

Teiche mit Fischen: darauf im Herbst achten

Schilf- und Röhrichtpflanzen sollten bei den Pflegemaßnahmen stehen bleiben bzw. mindestens eine Handbreit über der Wasseroberfläche geschnitten werden. So kann auch bei zugefrorenem Teich noch ein Gasaustausch stattfinden. Der ist für die Fische im Teich besonders wichtig, damit eventuell entstehende Faulgase vom Grund des Teiches entweichen können und den Fischen in Winterstarre nicht schaden.

Wer kein Schilf im Teich hat, kann ein vollständiges Zufrieren z. B. mit einer Styroporplatte oder speziell erhältlichen Eisfreihaltern verhindern.
Wer es verpasst hat, einen Bereich eisfrei zu halten, taut die Eisfläche an einer Stelle mit einem Fön oder warmem Wasser auf. Die Eisfläche darf keinesfalls aufgebrochen werden. Die Druckwelle und der Schall könnten die Fische aus ihrer Starre wecken, was schließlich zum Tod der Tiere führen kann.

Auch wichtig: Unter 12° C Wassertemperatur werden die Fische nicht mehr gefüttert.

Vorteile von EM®-Teichen im Herbst und Winter

Wie bereits beschrieben, dürfen Teiche mit Fischen nicht zufrieren, weil Faulgase, die sich in der Sedimentschicht bilden, ansonsten nicht entweichen und die Fische vergiften können. Besagte Faulgase entstehen in EM®-geführten Teichen kaum bis gar nicht. Insbesondere, wenn Fäulnis im Sediment über den Sommer 2-3 Mal mit den EMIKO® Bokashi Balls nachhaltig verhindert wurde, kommt es auch in den Herbst- und Wintermonaten nicht zu Fäulnis am Grund des Teiches. Bei angesagtem Dauerfrost von über vier Tagen sollte der Teich zur Sicherheit dennoch an einer Stelle eisfrei gehalten werden.

Eine große Arbeitsersparnis haben alle EM®-Teich-Besitzer durch die fehlende Faulschicht am Teichgrund. Zu den üblichen Arbeiten im Herbst zählt es, diese Faulschicht zu entfernen oder abzusaugen. Bei Teichen, die konsequent mit den Teichpflegeprodukten EMIKO® Bio Teichpflege, Bio Teichpflege PLUS und den Bokashi Balls behandelt werden, kommt es gar nicht erst zur Bildung dieser Faulschicht. Wer kürzlich erst begonnen hat, seinen Teich mit EM® zu pflegen, sollte die Stärke und den Geruch (faulig?) der Sedimentschicht im Herbst prüfen und faulendes Material ggf. entfernen.

Teichtechnik wie Pumpen und strombetriebene Filter einwintern

Sämtliche frostempfindliche Teichtechnik wie Pumpen, Filter, Fontänen und Ähnliches sollte im Herbst aus dem Teich entfernt werden, damit gefrierendes Wasser die Geräte nicht unbrauchbar macht. Nachdem alle Teile gereinigt wurden, sollten sie an einem frostfreien Ort überwintern. Zum Reinigen können die milden EMIKO® Reiniger verwendet werden, die alle Materialien gleichzeitig pflegen.

Beachten Sie bei Teichpumpen bitte die Pflegehinweise des Herstellers; sie werden im Winter in der Regel in einem Eimer mit Wasser gelagert, damit Dichtungen und weiche Gummiteile nicht porös werden.

Fazit

Die Herbstanwendung mit der EMIKO® Bio Teichpflege stabilisiert die Wasserqualität, bevor der Teich und alle Lebewesen in die winterliche Ruhephase übergehen, die mit langsamen Stoffwechselprozessen und geringer mikrobiologischer Aktivität einhergeht. Die letzte EM®-Anwendung stellt zusammen mit allen anderen Pflegemaßnahmen die Weichen für eine gute Wasserqualität im Folgejahr.
Der Pflegeaufwand im Herbst ist bei konsequent EM®-behandelten Teichen geringer.


Hunde: Fellpflege mit EM®

       Hunde, Tiere        
Download Artikel als PDF

Die Fellpflege gehört bei Hunden zu den einfachsten Möglichkeiten, EM® regelmäßig in den Alltag der Tiere zu integrieren. Dabei kann die EMIKO® PetCare Fellpflege nicht nur gesprüht werden, sie kann auch beim Streicheln mit einbezogen werden und eignet sich darüber hinaus zur gezielten Pflege beanspruchter Haut- und Fellbereiche. Fellgerüche reduzieren, die Haut geschmeidig und das Fell leicht kämmbar machen und die natürlichen Hautschutzmechanismen unterstützen, das sind die Aufgaben der EMIKO® PetCare Fellpflege. Erhalten Sie in diesem Beitrag hilfreiche Tipps zur Anwendung.

Fellpflege mit EM® – ein paar Grundsätze

Die EMIKO® PetCare Fellpflege wird zur regelmäßigen Pflege 1:5 bis 1:10 mit Wasser verdünnt und gleichmäßig auf das gesamte Fell gesprüht. Die Verdünnung sollte immer frisch angesetzt und innerhalb von 24 Stunden verbraucht werden. Regelmäßig, das bedeutet zwei- bis dreimal pro Woche im Rahmen der üblichen Fellpflege oder – bei Hunden mit kurzem Fell, das nicht so oft gebürstet werden muss – im Rahmen einer intensiven Streicheleinheit.

Wichtig ist, dass die Verdünnung auch bis auf die Haut gelangt. Bei Hunden mit langem Fell, sollte daher am besten einmal vor und nochmal während des Bürstens gesprüht werden.
Bei allen Hunden, denen das Besprühtwerden unangenehm ist, kann ein mit der Verdünnung getränkter oder gut feuchter, pur besprühter Waschlappen zum intensiven Streicheln und Verteilen der Fellpflege genommen werden.

Es gibt kaum Fälle, in denen die Fellpflege pur direkt auf das trockene Fell oder die Haut gesprüht wird. Der Grund: die Mikroorganismen in dem original EM®-Produkt sind so konzentriert, dass eine Verdünnung völlig ausreicht, um die benötigte Menge EM® ins Fell und auf die Haut zu bringen, damit die gewünschten positiven Effekte erzielt werden.
Darüber hinaus hat die EMIKO® PetCare Fellpflege einen niedrigen pH-Wert, der auf offenen Hautstellen brennen würde. Pur wird es daher nur in sehr feuchtes Fell gesprüht und dann mit den Händen verteilt, um extreme Gerüche zu entfernen.

Fellgeruch wird mit EM® reduziert

Besonders Hunde mit langem Fell riechen schnell strenger als Hunde mit kurzem Fell. Talg, Schuppen und organische Partikel von Drinnen und Draußen können sich besonders gut im Fell halten. Durch die Körperwärme und einen geringen Luftaustausch entsteht ein idealer Lebensraum für Mikroorganismen. Überwiegen im Fell jetzt negative Bakterien, entstehen schlechte Gerüche durch zersetzende Prozesse organischer Materie.

Mittels EM® und der regelmäßigen Anwendung der EMIKO® PetCare Fellpflege werden die angesiedelten guten Mikroorganismen im Fell und auf der Haut ergänzt. Oft schon nach wenigen Anwendungen übernehmen sie im Fell die mengenmäßige Oberhand und unterbinden auf natürliche Weise die Entstehung schlecht riechender Abbauprozesse. Das Fell des Hundes riecht wieder charakteristisch leicht nach Hund bis neutral.

Stinkt das Fell, wird zu Beginn der EM®-Fellpflege für etwa vier Wochen eher die geringere Verdünnung von 1:5 genommen. Anschließend kann stärker verdünnt werden (1:10).
Bei Tieren mit sehr langem Fell sollte darauf geachtet werden, dass die Mikroorganismen auch an alle Stellen gelangen, die schlecht belüftet sind (z. B. Hautfalten oder im Bereich der Ohren).
Und bitte nicht vergessen: Extremer Fellgeruch, der sich durch die einfache EM®-Anwendung nicht oder nur gering bessert, kann auch ein Hinweis auf einen gestörten Stoffwechsel, Darmprobleme oder eine Erkrankung sein, die abgeklärt werden muss.

Hunde duschen/baden? Wenn, dann bitte nur mit Wasser und EM®

Grundsätzlich gilt: Geduscht oder gebadet werden muss kein Hund. Erhält ein gesunder Hund gutes Futter in einer bedarfsgerechten Ration und werden sein Fell und die Haut regelmäßig durch Bürsten und mit EM® gepflegt, gehen vom Tier weder allzu unangenehme Gerüche aus noch ist sein Fell struppig, matt und schuppig, sodass er mit Shampoo gewaschen werden müsste.

Ausnahmen sind allerdings solche unter unseren Vierbeinern, die es lieben, sich genüsslich in Exkrementen oder einem Tierkadaver zu wälzen. Wer sich jetzt besinnt, was EM® in Sachen Geruchsreduzierung kann, hat schnell wieder einen neutral riechenden Hund:
Verkrusteten Dreck vor dem Duschen/Baden mit einer 1:10-Verdünnung EMIKO® PetCare Fellpflege und Wasser intensiv einsprühen und mind. fünf Minuten einwirken lassen. Den Hund anschließend mit einem milden Hundeshampoo (ohne Silikone!) waschen und noch feucht mit der 1:10-Verdünnung einsprühen. Weil das Fell jetzt noch feucht ist, werden besonders stinkende Fellpartien pur mit der Fellpflege eingesprüht und ggf. die Hand zum gleichmäßigen Verteilen und Einmassieren genutzt.
Ist das Fell trocken, muss die verdünnte Fellpflege im Regelfall noch ein- bis zweimal innerhalb des nächsten Tages aufgesprüht werden und der Gestank ist verschwunden.

Handelt es sich um nicht stinkenden Schlamm und Dreck, muss der Hund nur mit Wasser abgeduscht werden. In das handtuchtrockene Fell wird die EMIKO® PetCare Fellpflege in einer 1:10-Verdünnung gesprüht – um Fellgerüche zu vermeiden und Haut und Fell mit den positiven Mikroorganismen unterstützend zu besiedeln.

Fellpflege bei Hautproblemen?

EMIKO® PetCare Fellpflege unterstützt den natürlichen Säureschutzmantel der Haut, der aus einer Fülle von Mikroorganismen besteht. Darüber hinaus ist Ringelblumenextrakt enthalten. Die Ringelblume wird in der Volksmedizin besonders für ihre hautpflegenden und regenerierenden Eigenschaften geschätzt.

Hautstellen ohne Fell, die z. B. durchs Liegen entstehen, werden durch das regelmäßige Betupfen oder Besprühen mit einer 1:10 bis 1:5-Verdünnung der Fellpflege geschmeidig gehalten.
Offene Hautstellen können mit der EMIKO® HorseCare Pflegecreme eingecremt werden, die sehr gut auf der Haut haftet. Die Inhaltsstoffe sind keineswegs spezifisch für Pferde, und daher kann die Creme auch ohne Bedenken bei Hunden, Katzen und anderen Tieren angewendet werden.

Wer mehrere Tiere hat, für den lohnt es sich, dieses Rezept für eine selbst hergestellte EM®-Creme* zu kennen:

  • 2 Esslöffel EM Super Cera C® Pulver
  • 20 ml EMIKO® PetCare Fellkur (alternativ EMIKO® HorseCare Fellkur)
  • 2-3 ml Ringelblumentinktur
  • 1 Esslöffel Heilerde
  • Leitungswasser nach Bedarf, um eine cremige Konsistenz herzustellen

*Das Rezept hat uns Melany Clahsen zur Verfügung gestellt, die diese Creme erfolgreich bei Hautproblemen ihrer Pferde anwendet.

Bei Hautproblemen jeglicher Form gilt: Die Haut nie isoliert betrachten! Auch als „Spiegel des Darms“ bezeichnet, steht die Haut in enger Verbindung zum inneren des Körpers, dem Stoffwechsel und der Fütterung.

Weitere Beiträge zum Thema „Pflege des Hundes“

Im Zusammenhang mit der Pflege des Fells könnten auch diese Beiträge aus unserer Blog-Kategorie „Hunde“ interessant sein:

Fazit

Die EMIKO® PetCare Fellpflege wird mit Wasser verdünnt zur Reduzierung von Fellgerüchen und der allgemeinen Pflege von Haut und Fell eingesetzt.
Gerüche verschwinden, weil die positiven EM® schlecht riechende mikrobielle Abbauprozesse im Fell durch Fäulnisbildner verhindern. Gleichzeitig werden selbstreinigende Prozesse der Haut und mit ihr des Fells gefördert. Positive EM® unterstützen somit einen störungsfreien Hautstoffwechsel, sauberes und geschmeidiges Fell.


Katzen: Flüssiges Ergänzungsfuttermittel oder besser Bokashi?

       Katzen, Tiere        
Download Artikel als PDF

Aus der EMIKO® PetCare-Serie stehen für Katzen zwei Ergänzungsfuttermittel auf Basis der EM®-Technologie zur Verfügung. Wählen können Katzenhalter zwischen der Darreichung „flüssig“ oder „schrotartig und leicht feucht“ in Form des Bokashi. Welches ist aber die bessere Wahl und welche Unterschiede gibt es für die Katze? Wie ist die Akzeptanz und gibt es Tipps und Tricks bei Katzen, die das Ergänzungsfuttermittel nicht so gerne aufnehmen? All das sind Fragen aus der Fütterungspraxis, mit denen wir nahezu täglich konfrontiert werden. In diesem Beitrag geben wir Antworten zum Nachlesen.

Fest oder flüssig, was ist praktischer?

Diese Frage ist in der Tat die erste und sehr entscheidende, die man sich für die tägliche Fütterungspraxis stellen sollte. Wird üblicherweise Trocken-, Nassfutter oder roh gefüttert? Und welches der beiden Ergänzungsfuttermittel kann am besten mit dem üblichen Futter gemischt bzw. darin „versteckt“ werden? Ist die eigene Katze eher wählerisch? Und wird sie vermutlich eher das flüssige Ergänzungsfuttermittel oder eher das schrotartig feuchte Bokashi aufnehmen?

Wer sich jetzt noch die Beschreibungen der beiden Ergänzungsfuttermittel samt Fütterungsempfehlung durchliest, kann sich meist direkt entscheiden. Hier geht es zum EMIKO® PetCare Bio Ergänzungsfuttermittel flüssig bzw. zum EMIKO® PetCare Bio Bokashi mit den jeweiligen Produktinformationen.
Wer hingegen noch unsicher ist und weiter Infos und Tipps benötigt, liest einfach weiter.

Worin unterscheiden sich die beiden Ergänzungsfuttermittel?

Über die Konsistenz hinaus gibt es tatsächlich Eigenschaften, die das flüssige Ergänzungsfuttermittel geringfügig vom Bokashi unterscheiden und für den Start bei der richtigen Auswahl helfen können:

Die Praxis hat gezeigt, dass das Bokashi offenbar recht „aktiv“ umgesetzt wird. Eine mögliche Erklärung kann die Weizenkleie als Fermentationsgrundlage für das Bokashi sein, die das aufgenommene Ergänzungsfuttermittel mit seinen wertgebenden Inhaltsstoffen sehr gut transportiert.
Das flüssige Ergänzungsfuttermittel wird hingegen etwas sanfter verstoffwechselt.
Ist die Katze topfit, ist es gleich, mit welchem der beiden Ergänzungsfuttermittel begonnen wird. Ist sie es nicht, sollte mit dem EMIKO® PetCare Bio Ergänzungsfuttermittel flüssig begonnen werden. Nach der Gewöhnungsphase kann dann jederzeit auf das Bokashi umgestellt werden, sofern es für die Fütterungspraxis einfacher ist.

Akzeptanz von Bokashi oder flüssigem Ergänzungsfuttermittel bei Katzen

Das EMIKO® PetCare Bio Ergänzungsfuttermittel flüssig und das EMIKO® PetCare Bio Bokashi haben beide einen niedrigen pH-Wert und riechen und schmecken sauer. Für Katzen, die von Natur aus reine Frischfleischfresser sind, gehört der saure Geschmack nicht zum üblichen Repertoire der beliebten Geschmacksnoten. Hunde hingegen, die als Aasfresser auch auf säuerliche Geschmäcker in ihrer Ernährung „gepolt“ sind, haben kaum Probleme mit der Akzeptanz.
Bei Katzen kann es daher immer wieder vorkommen, dass die Gewöhnung an eines der Ergänzungsfuttermittel lange dauert. Eine lange Gewöhnungsphase, in der täglich nur Tröpfchen bzw. kleine Messerspitzen über das Futter gegeben werden, kann helfen.

Kein Zwang beim Füttern der PetCare-Produkte

Katzen sind mitunter sehr sensible Individualisten. Ist der Einsatz der EM®-Technologie über die Fütterung angezeigt, heißt das lange nicht, dass eine Gewöhnung ohne Schwierigkeiten gelingt. Möglicherweise wird die Katze das Ergänzungsfuttermittel auch niemals über ihr übliches Futter aufnehmen (lesen Sie hierzu die Tipps im folgenden Abschnitt). Oder der gewünschte Zeitraum der Fütterung kann nicht eingehalten werden, weil die Aufnahme plötzlich verweigert wird.

Alles Fälle, die vorkommen. Wichtig ist, die Geduld nicht zu verlieren, nicht aufzugeben und keinen Zwang beim Tier anzuwenden. Tiere haben in der Regel sehr feine Antennen dafür, was ihnen grad guttut und was nicht.

Tipps und Tricks zum Füttern der PetCare Ergänzungsfuttermittel

Mischen, mogeln und verdünnen: Gehen Sie selbst mit einer hohen Selbstverständlichkeit an die Gewöhnungsphase heran und lassen Sie Ihre Katze nicht merken, dass etwas anders ist als üblich. Träufeln Sie beispielsweise das flüssige Ergänzungsfuttermittel nicht erst über das Futter, wenn Ihre Katze bereits die Nase in den Napf steckt. Mischen Sie das Ergänzungsfuttermittel gründlich unter und verdünnen Sie es bei Bedarf etwas mit Wasser, damit der saure Geschmack „entschärft“ wird.

Manche Katzenhalter tröpfeln das flüssige Ergänzungsfuttermittel auch in den Wassernapf. Die Nachteile: Das Wasser muss mindestens alle 24 Stunden erneuert werden, die Kontrolle, wieviel des Ergänzungsfuttermittels das Tier aufgenommen hat, fehlt und es geht unterm Strich eine ganze Menge des Ergänzungsfuttermittels in den Abfluss.

Leckereien „pimpen“: Der intensive Eigengeschmack der Ergänzungsfuttermittel kann sehr gut durch Leckerlis oder Futtermittel mit ebenfalls starkem aber bei der Katze beliebtem Geruch überdeckt werden. Kunden berichten beispielsweise von Fisch oder Leberwurst, die sie mit einem der Ergänzungsfuttermittel gemischt haben und – zu kleinen Leckerli-Bällchen geformt und etwas angetrocknet – sehr gut verfüttern konnten.

Aufnahme über die Umgebung: Ist die Katze über das Futter oder Leckerlis nicht zu überzeugen, bleibt immer noch die Möglichkeit, sie über ihr Fell und ihre Umgebung mit der EM®-Technologie zu pflegen. Einige Beispiele:

  • ein feuchter Waschlappen wird mit der Fellpflege eingesprüht und die Katze mit dem Waschlappen intensiv gestreichelt
  • Liegebereich und Kratzbaum, Kissen und Rückzugsorte werden regelmäßig mit dem Umgebungsspray eingesprüht (zu Beginn nicht gleich alles einsprühen, bei sensiblen Tieren ggf. etwas mit Wasser verdünnen und Sprühen, wenn die Katze den Bereich erst nach ca. 30 Minuten wieder aufsucht)
  • EM® für die Pflege und Geruchsreduzierung auf der Katzentoilette nutzen (siehe Beitrag „Gerüche auf der Katzentoilette mit EM® beseitigen“)

Wenn der Stoffwechsel der Katze „Nachhilfe“ braucht

Viele Tierhalter kommen erst darauf, es mit der EM®-Technologie zu versuchen, wenn der Organismus des Tieres an irgendeiner Stelle Unterstützung benötigt. Ganz wichtig ist, sich in solchen Fällen darauf zu konzentrieren, wo die Ursache(n) einer Beeinträchtigung liegen könnte(n). Gemeinsam mit dem Tierarzt oder einem erfahrenen Tierheilpraktiker sollte man der Ursache / den Ursachen auf den Grund zu gehen und geeignete Maßnahmen ergreifen.

Ergänzend kann die EM®-Technologie und neben den Ergänzungsfuttermitteln auch die anderen Produkte der PetCare-Serie eingesetzt werden, weil sie besonders sanft sind, das Wohlbefinden verbessern und das Tier in seiner Fähigkeit, sich von innen heraus selbst zu regenerieren, unterstützen können.
Das EMIKO® PetCare Bio Ergänzungsfuttermittel flüssig hat sich in diesen Fällen für den Start bewährt.

Wichtige Katzen-Themen zum Weiterlesen

Insbesondere bei Hauskatzen treten bei herkömmlicher Fütterung mit Trockenfutter oder günstigem Discounter-Nassfutter immer wieder gesundheitliche Störungen auf. Im Beitrag „Hunde & Katzen barfen – die Vor- und Nachteile“ können Sie sich über einige Grundlagen der Rohfütterung informieren, die wir für eine sehr gute Fütterungsmethode für Katzen halten.

Hauskatzen trinken oft zu wenig. Im Beitrag „Katzen: Wasser mit EM-X® Keramik Pipes aufwerten“ erfahren Sie, warum Sie mit EM-X® Keramik die Wasserversorgung der Katze verbessern können.

Diese und weitere Beiträge zur Katze können Sie in unserer Katzen-Kategorie im Blog auswählen und lesen.

Fazit

Bei Katzen ist es bekannt, dass sie durchaus mal Probleme mit der Akzeptanz der EMIKO® PetCare Ergänzungsfuttermittel haben können. Der Grund: Sie finden den sauren Geschmack von Natur aus einfach nicht so lecker. Nichts desto trotz gibt es viele Möglichkeiten, sie mit Produkten der EM®-Technologie zu versorgen oder im Zweifel einfach den Umweg über die EM®-Pflege ihrer Umgebung zu nehmen. Fakt ist, wer die möglichen Hürden der Gewöhnung eines der Ergänzungsfuttermittel kennt, findet fast immer auch einen Weg, seine Katze mit dem EMIKO® PetCare Bio Ergänzungsfuttermittel flüssig oder dem EMIKO® PetCare Bio Bokashi zu unterstützen.


Was macht das Forscherteam der „EMRO“?

       Aus der EM-Welt        
Download Artikel als PDF

„EMRO“ ist die Abkürzung für „EM Research Organisation“, die sich weltweit um die Forschung, Vergabe von Produktionslizenzen und die Unterstützung von Hilfsprojekten mit EM® kümmert. In diesem Beitrag möchten wir die Aufgaben der EMRO-Forschungsabteilung etwas genauer vorstellen. Sie ist für die Datenerhebung zur Qualitätssicherung zuständig und forscht im Labor an der Weiterentwicklung von EM®. In Zusammenarbeit mit weiteren Partnern werden Feldversuche und Forschungen zum Beispiel in Krankenhäusern oder an Standorten mit verseuchten Böden durchgeführt…

Praxisrelevante Forschung im Labor und „im Feld“

Die Forschungsabteilung der EMRO führt die Forschung rund um die EM®-Technologie sowohl im Labor als auch in realen Praxisfällen durch.

Im Labor werden Qualitätskontrolltests verschiedener bewährter und in Entwicklung befindlicher EM®-Produkte durchgeführt. Weiterhin werden die Kultivierung von EM®, das Potenzial und die Funktion von nützlichen Mikroorganismen erforscht.

Darüber hinaus findet im Labor auch die Grundlagenforschung zur Sanierung von kontaminierten Böden und Verbesserung von Wasser-Ökosystemen statt.
In Zusammenarbeit mit externen Forschungsorganisationen wird im Labor zum Beispiel die Wirkung von EM-X Gold® auf das menschliche Immunsystem untersucht. Jüngste in vitro-Ergebnisse deuten darauf hin, dass EM-X Gold® Immunzellen aktiviert.

Im Praxistest zeigte sich dann in einer klinischen Studie, dass das Trinken von EM-X Gold® über mehrere Monate kontinuierlich die Vitalität verbessert.

Als gemeinsames Projekt mit einem Krankenhaus untersucht das Forscherteam der EMRO die Wirksamkeit von EM® bei der Reinigung. Der Fokus des Interesses liegt hier in den Möglichkeiten der EM®, unangenehme Gerüche zu verhindern und antibiotikaresistente Bakterien wie MRSA zu unterdrücken, die als Hauptauslöser schwerwiegender Krankenhausinfektionen gelten.

Die Forschungen im Bereich kontaminierter Böden konzentrieren sich seit Mai 2011 vornehmlich auf die radioaktiven Cäsiumkonzentrationen in den Kulturen und Böden Fukushimas. Es konnte bereits nachgewiesen werden, dass EM® den Cäsiumtransfer vom Boden in die angebauten Kulturen reduziert, was den Landwirten hilft, ihre Produkte zu vermarkten.
Neben der durch EM® reduzierten Cäsiumaufnahme in die Pflanzen spielt die Verringerung der radioaktiven Kontamination des Bodens eine bedeutende Rolle und wird weiterhin untersucht. Die Forschungen werden hier gemeinsam mit dem Institut für Radiobiologie der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Studien werden von freiwilligen Organisationen genutzt, die den Anwohnern bei ihren Bemühungen helfen, die radioaktive Kontamination mit EM® zu reduzieren und die Qualität und den Ertrag ihrer Kulturen zu verbessern.

Die verschiedenen EM®-Qualitätskontrollen

Das Forscherteam der EMRO führt auch die Qualitätskontrollen anwendungsfertiger EM®-Produkte, ihrer mikrobiellen und weiteren Zutaten durch. Auf diese Weise stellt die EMRO sicher, dass EM® rund um den Globus eine stabile Qualität hat und unterstützt so ihre weltweit lizenzierten Produktionspartner bei der Herstellung der EM®-Produkte. Die Ergebnisse der Analysen werden gesammelt und an die Partner zurückgegeben. Derzeit werden Proben aus mehr als 50 Ländern analysiert.

Analytische Tests und Datensammlung:
Bei den analytischen Tests im Labor stellt die EMRO fest, ob EM® in jedem Land ordnungsgemäß hergestellt wird und die Proben allen vorgegebenen Standards entsprechen. Darüber hinaus finden regelmäßige Qualitätskontrollen bei dem jeweiligen Partner vor Ort statt, in die auch alle Prozesse und Anlagen zur Herstellung mit einbezogen werden.

Die Laboranalyse kann in zwei Kategorien unterteilt werden: In physikalisch-chemischen Tests werden unter anderem pH-Wert, Brix, ORP und Spektrometrie geprüft, die wichtige Indizien für die Qualität von EM® geben. Bei mikrobiellen Tests wird sichergestellt, dass die angegebenen Mengen an Milchsäure und Hefe in den Proben enthalten sind. Gegebenenfalls werden Mikroorganismen auch durch genetische Analysen nachgewiesen.

Hilfestellung, wenn Probleme bei der Produktion auftreten

Weisen analytische Ergebnisse darauf hin, dass in einem Land ein qualitativer Mangel von EM® vorliegt, beginnt unmittelbar eine enge Kommunikation zwischen der zuständigen EMRO-Abteilung und dem Partner. Gemeinsam wird an der Lösung gearbeitet, die Qualität schnellstmöglich wieder sicherzustellen. Sind im Rahmen der Problembehebung weitere Produktanalysen nötig, ist auch das Forscherteam an der Lösungsfindung beteiligt.

Ein Beispiel: Vor kurzem gab es ein Problem in einem südostasiatischen Land. Die Konzentration der Milchsäurebakterien in EM® lag unter der Norm. Das Forscherteam verglich die analytischen Daten der vorliegenden Probe mit allen bisherigen Daten aus diesem Land. Nach mehreren Experimenten konnte das Team die Ursache für die reduzierte Menge an Milchsäurebakterien feststellen und bereits die Lösung des Problems liefern.

Die Mitarbeiter des EMRO-Forschungsteams

Das Forschungsteam der EM Research Organisation besteht derzeit aus zehn Mitarbeitern mit hervorragenden Bildungshintergründen und weitreichenden Erfahrungen, die rund um die Biotechnologie, Biologie und Agrarwissenschaft angesiedelt sind. Drei der Mitarbeiter haben Master-Abschlüsse, drei weitere nach ihrem Studium noch promoviert. Bei den Forschungsarbeiten kann das Team der EMRO zudem auf die beratende Tätigkeit zweier Professoren zurückgreifen.

Fazit

Durch die EM®-Forschung, die Erhebung, Sammlung und Aufbereitung von Analysedaten und die enge Zusammenarbeit und Unterstützung der Lizenzpartner kann weltweit eine durchgehend hohe und verlässliche EM®-Qualität für alle Anwender sichergestellt werden.
Hinsichtlich der EM®-Forschung ein kleiner Wermutstropfen für Deutschland und andere europäische Länder: Leider werden Forschungsergebnisse aus den asiatischen Ländern bei uns nicht immer oder vollständig anerkannt. Sie können daher nicht als Grundlage für Produktaussagen herangezogen werden, aber sie dienen immer wieder als wertvolle Hinweise für die EM®-Anwendungspraxis und können Grundlage für eigene Forschungsarbeiten sein.



Saubere Sache: Seifen und Shampoo der EMIKO®Care Serie

       Kosmetik & Körperpflege        
Download Artikel als PDF

Bei der Auswahl einer geeigneten Seife oder eines Shampoos sollte man auf seine Bestandteile achten, denn sie können die Haut empfindlich austrocknen. Die Seife, die WaschLotion, das Shampoo und die MenCare Seife der EMIKO®Care Serie haben durch die EM®-Technologie und ihre hochwertigen Inhaltsstoffe besonders hautpflegende Eigenschaften. Sie sind auch für empfindliche Menschen geeignet. Vorschläge, wie und für welchen Bereich die Seifen und das Shampoo angewendet werden, haben wir Ihnen zusammengestellt.

Seifen – Historie und ihre Bestandteile

Die ersten uns bekannten Seifen bestanden aus (aus heutiger Sicht) wenig appetitlichen Zutaten: Rindertalg, Hirsch- oder Ziegentalg und verbrannten Pflanzen und Hölzern. Seifen, so wie wir sie kennen, wurden von den Arabern erstmalig ca. im 7. Jahrhundert hergestellt. Sie kochten Öl mit einer Lauge. Das Wirkprinzip der Seifen war damals wie heute das gleiche: die Oberflächenspannung des Wassers wird herabgesetzt, so dass die fettlösende Lauge den Schmutz gut aufnehmen kann.

Heute werden Seifen üblicherweise aus pflanzlichen Ölen oder tierischen Fetten (z. B. Knochenfett oder Schmalz) hergestellt. Beim sogenannten „Seifensieden“ werden diese Fette mit einer Lauge verkocht. Diese Seifen sind jedoch nur bedingt zur Reinigung der Haut geeignet. Die enthaltene Lauge erhöht den Haut-pH-Wert. Dadurch quillt die oberste Hautschicht auf und Feuchtigkeit geht verloren. Die Folge: die Haut kann brüchig, rissig und trocken werden. Je nach Hauttyp vergehen Stunden, bis der körpereigene Hautschutz wieder hergestellt ist.

Handelsüblichen Seifen werden oft Parfüme, Farbstoffe und teilweise pflegende Zusätze beigemischt. Menschen, die zu Allergien neigen, sollten auf unparfümierte, nicht gefärbte Seifen ausweichen. Gegen pflegende Zusätze auf pflanzlicher Basis ist hingegen nichts einzuwenden, sofern sie nicht als allergieträchtig bekannt sind.

EMIKO®Care Seife: Reinigung und Pflege für Gesicht und Körper

Von einer hochwertigen Seife erwarten wir neben den reinigenden auch verlässliche hautpflegende Eigenschaften: Die EMIKO®Care Seife Seife ist frei von tierischen Bestandteilen und enthält keine Parfüme oder Konservierungsmittel. Feinste Rügener Heilkreide, wertvolle Öle, EM-X Gold® und EM-X® Keramikpulver sogen für schonende Reinigung und wohltuende Pflege.

Die enthaltenen Öle verstärken die Pflegewirkung:

  • Olivenöl: unterstützt die Regeneration der Haut und baut ihren Fettmantel auf
  • Kokosnussöl: unterstützt die Regeneration der Haut und verringert Narbenbildung
  • Palmöl: wirkt hautglättend und rückfettend. Die Vitamine des Palmöls können helfen, Zellschäden reparieren.
  • Rizinusöl: regt die Kollagenbildung in der Haut an und soll zur Minderung von Falten beitragen

Die entzündungshemmende Wirkung der Rügener Heilkreide ist wissenschaftlich nachgewiesen. Die EMIKO®Care Seife kann auch auf entsprechend empfindlichen Hautpartien und im Gesicht angewendet werden.

Anwendung und Besonderheiten

Die EMIKO®Care Seife ist ein festes Seifenstück. Die hochwertigen Inhaltsstoffe lassen sich nicht in einer flüssigen Seife vereinen.
Halten Sie die Seife kurz unter Wasser. Anschließend reiben Sie die Seife zwischen den Händen, bis sich genug Schaum für die Reinigung gebildet hat. Der feine Schaum reinigt mild und porentief Gesicht und Körper. Gleichzeitig pflegen die enthaltenen Pflanzenöle, EM-X Gold® und EM®-Keramikpulver die Haut anhaltend.
Die Seife wird zum Trocknen in eine Seifenschale o. ä. gelegt. Empfindliche Menschen sollten darauf achten, dass niemand sonst ihr Seifenstück benutzt.

EMIKO®Care WaschLotion: Schonende Reinigung für den ganzen Körper

Die natürlichen Inhaltsstoffe der EMIKO®Care WaschLotion ermöglichen eine besonders hautschonende Reinigung, die Hautflora und Säureschutzmantel schützt. Bei regelmäßiger Anwendung ist die Haut weniger gestresst und es werden weniger Hautzellen abgestoßen. Die Haut wird geschmeidiger, verliert weniger Feuchtigkeit und ein geschwächter Säureschutzmantel kann sich regenerieren.

Die leichte Zitrusnote aus natürlicher Quelle vervollständigt die hautschonende Rezeptur. Der belebende Zitrusduft wird mittels CO2-Extraktion aus der Zitronenmyrte gewonnen, die auch als Zitronen-Teebaum bekannt ist. Dieses Verfahren wird seit ca. 20 Jahren vor allem in der Lebensmittelherstellung angewandt. Die wertvollen Inhaltsstoffe aus der Zitronenmyrte werden rückstandsfrei bei niedrigen Temperaturen aus der Pflanze ausgezogen. Was gewonnen wird, ist kein ätherisches Öl, sodass auch allergieempfindliche Menschen die WaschLotion nutzen können.

Die Seife enthält leicht schäumende Bestandteile aus Kokostensiden. Eine pflanzliche Ölsäure dient als Emulgator. Die feinenergetischen Informationen der EM® werden über das EM-X® Keramikpulver und durch „gepiptes“ Wasser auf das Produkt übertragen.

Der große Vorteil der EMIKO®Care WaschLotion ist, dass sie sich über den Pumpspender leicht dosieren lässt. Sie ist somit hygienisch und kann problemlos von mehreren Personen benutzt werden. Der Pumpspender erschwert es schädlichen Keimen, in die Flasche einzudringen. So reicht eine leichte Konservierung durch Zitronensäure und Kaliumsorbat aus.

EMIKO®Care Shampoo: Naturkosmetik-Shampoo ohne Silikone

Das EMIKO®Care Shampoo pflegt und vitalisiert Haare und Kopfhaut mit wertvollen Inhaltsstoffen.
Das milde Shampoo mit erfrischendem Duft schenkt dem Haar Glanz und Fülle und ist besonders ergiebig. Es sorgt mit wertvollem Sanddornöl für eine starke Haarstruktur und damit auch ohne Conditioner für eine gute Kämmbarkeit. Die Kopfhaut wird mit Rügener Heilkreide sanft gepflegt und fettet nur langsam nach. Das Shampoo eignet sich besonders für normales und fettiges Haar, ist vegan und frei von chemischen Bestandteilen oder Silikonen.

In dem gesonderten Beitrag „EMIKO®Care Shampoo: Naturkosmetik- und Bio-Shampoo ohne Silikone“ stellen wir das Shampoo detailliert vor, schlüsseln die Wirkungen der Inhaltsstoffe auf, gehen auf seine Vorteile ein und nennen die Nachteile herkömmlicher Shampoos, insbesondere solcher mit Silikonen.

EMIKO® MenCare Seife: Sanfte Pflege mit frisch-herbem Duft für Rasur und Körperpflege

Die EMIKO® MenCare Seife enthält die selben pflegenden Öle wie die EMIKO®Care Seife (siehe oben). Sie enthält ebenfalls Rügener Heilkreide, die aufgrund ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften viele Vorteile für die Nutzung der Seife zur Rasur mitbringt.

Mit sehr verträglichen und natürlichen Duftstoffen ist die MenCare Seife die Alternative zur fast geruchlosen EMIKO®Care Seife, die für sehr empfindliche Haut geeignet ist.
Durch die zusätzlichen Inhaltsstoffe ist eine leichte aber natürliche Konservierung der Seife nötig. Welche Konservierungsmittel für die EMIKO®Naturkosmetik in Frage kommen, lesen Sie auch in unserem Beitrag „Die natürlichen EMIKO® Körperpflegeprodukte„.

Fazit

Mit den Seifen und dem Shampoo der EMIKO®Care Serie stehen für alle hautempfindlichen Menschen und alle, die gerne auf herkömmliche Kosmetik verzichten möchten, alle nötigen reinigenden Kosmetika zur Körperpflege zur Verfügung. Der besondere Vorteil der Seifen und des Shampoos, der sich auch durch die enthaltene EM®-Technologie ergibt, hebt den hautpflegenden Aspekt neben der schlichten Reinigungswirkung der Produkte in den Focus.

Wir haben für Sie ein Paket aus der EMIKO®Care Seife und der WaschLotion zusammengestellt, das Sie mit über 10 % Preisvorteil im EMIKO Shop erhalten.


Pferde: Endophyten im Weidegras

       Pferde        
Download Artikel als PDF

Die Intensivierung in der Landwirtschaft hat auch vor den meisten Pferdebetrieben nicht halt gemacht. Wenig Weide- und Futterfläche bei gleichzeitig hohem Pferdebestand bedeuten weitgehend einseitig zusammengesetzte Grünlandflächen mit hohem Wuchspotential. Dass sich die Hochleistungsgräser beispielsweise hinsichtlich ihrer hohen Fructangehalte negativ auf die Gesundheit der Pferde auswirken können, ist bekannt (Hufrehegefahr). Viele Experten sehen die intensive Grünland- und Weidewirtschaft zunehmend aus einem weiteren Grund kritisch: Die sogenannten „Endophyten“ und ihre möglichen Auswirkungen auf das Pferd bereiten ihnen Kopfzerbrechen.
Was Endophyten sind und ob EM Effektive Mikroorganismen® geeignet sind, das Pferd zu schützen und das Grünland zu verbessern, möchten wir genauer betrachten. 

Endophyten sind Pilze, die natürlicherweise zwischen den Zellen, also im inneren („endo“) von Pflanzen („phytos“) leben. Diese Pilze leben in Symbiose mit der Pflanze – sie werden von ihr mit Wasser, Energie und Nährstoffen versorgt, dafür helfen die Pilze der Pflanze in extremen Situationen zu überleben. Sie produzieren dann beispielsweise Stoffe, welche die Pflanze vor Parasiten schützt, ihr bei Dürre oder Nährstoffmangel hilft oder sie vor Krankheitserregern schützt.
Diese natürlichen Eigenschaften der Endophyten sind im Rahmen der Pflanzenzucht von hohem Interesse. Daher wurden sie in bestimmte Gräser gezielt eingezüchtet oder ihre Gehalte verändert.

Wissenschaftler haben festgestellt, dass je nach Genetik von Pilz und Pflanze sowie den Bedingungen, unter denen beide zusammen leben, die Endophyten einen ganzen Cocktail von Giften produzieren, die für Weidetiere giftig sind. Die höchsten Giftgehalte werden am unteren Teil des Stengels und an den Spelzen der Blüten gemessen. Deutsches Weidelgras, Wiesen- und Rotschwingel sind die Gräser, deren Endophyten die höchsten Gehalte an Giften erzeugen können.

Gestresste Weiden besonders gefährdet

Zu starke Beweidung, sprich zu viele Pferde auf der verfügbaren Fläche, hohe Trittbelastungen, verfestigter Boden und zu geringe Düngung verändern den Pflanzenbestand auf der Weide. Nur die Pflanzen, die mit der schlechten Situation am besten zurechtkommen, überleben – die Pflanzen mit den aktivsten Endophyten und somit die schlechtesten Pflanzen für‘s Pferd.
Es sind also nicht nur die Fructane, die unterschiedliche Verdauungsstörungen bis hin zur Hufrehe auslösen können. Treten Probleme außerhalb des typischen „Fructanwetters“ (Sonnenschein bei geringen Temperaturen) auf, können auch die Gifte der Endophyten schuld sein. Neben beobachteten Verdauungsstörungen sollte immer an eine Vergiftung gedacht werden, wenn Verhaltensauffälligkeiten oder allergische Reaktionen auftreten. Alle Pferde sollten die betreffende Weide meiden, bis die Ursache geklärt ist.

Selbstverständlich sind nicht alle Gräser auf vielbeweideten Flächen zu jeder Zeit gefährlich und giftig für das Pferd. Es müssen viele negative Umstände gleichzeitig zum Tragen kommen, damit alle in der Pflanze befindlichen Endophyten Gifte produzieren. Hinzu kommt, dass nicht jedes Pferd gleich empfindlich auf die Toxine reagiert. Es besteht also keine grundlegende Gefahr, sein Pferd auf die Weide zu bringen – zumal die Weide die natürlichste Form der Haltung ist, auch wenn sie nur stundenweise möglich ist. Dennoch ist es wichtig, die Gefahr zu kennen, die von den Endophyten ausgehen kann, um sie langfristig zu mindern.

Spezielle Saatmischungen für Pferdeweiden?

Nachdem die Fructane vor Jahren als ein möglicher Auslöser der Hufrehe erkannt wurden, bieten Genossenschaften und Pflanzenzüchter heute fructanarme Gräsermischungen für Pferdeweiden an. Diese Gräsermischungen bestehen hauptsächlich aus extensiven und somit auch endophytenarmen Sorten, die weniger auf Wiederstandfähigkeit gezüchtet wurden. Entsprechend empfindlich reagieren sie auf Übernutzung und funktionieren ausschließlich in der extensiven Weidehaltung. Steigt die Nutzungsrate, werden sich langfristig die stressresistenten, endophytenhaltigen Gräser der Mischung durchsetzen. Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass Blattläuse Endophyten auf andere Pflanzen „übertragen“ können. Um „endophytenarm“ zu bleiben, müsste die Weidefläche also regelmäßig neu angelegt werden. Zur Reduzierung von Endophyten-Giften im Gesamtaufwuchs sind solche Mischungen also keine Lösung für Pensionsbetriebe mit hohem Pferdebesatz auf der Weide.

Weide- und Grünlandflächen „entstressen“

Pferdehaltende Betriebe sollten also auf ein nachhaltiges Weidemanagement setzen und ihre Einsteller entsprechend informieren. Dies kann bei wenig Weidefläche mit Einschränkungen einhergehen: Die Pferde sollten nur bei trittfestem Boden auf die Weide. Sobald die Grasnarbe zu kurz wird, sollte die Fläche eine regenerative Pause bekommen. Die Weidezeit muss der Vegetation angepasst werden.
Gleichzeitig sind bodenverbessernde Maßnahmen mithilfe der EM Effektive Mikroorganismen® langfristig der beste Schutz der Gräser vor Stress – also der Aktivität vorhandener Endophyten: Das Bodenleben wird aktiviert, die Nährstoffversorgung wird verbessert, Bodenverdichtungen werden vermieden und langfristig aufgelöst, die Durchlüftung des Bodens und sein Wasserhaltevermögen wird verbessert.

Den Pferdedarm „wappnen“

Eine dauerhafte, aber auch nur zeitweise Aufnahme ungeeigneter Stoffe, wie Endophytengifte, kann das mikrobielle Milieu im empfindlichen Pferdedarm stören. Diese Verschiebung ist dem Pferd nicht unmittelbar anzusehen oder anhand der Ausscheidungen erkennbar. Sie kann jedoch dazu führen, dass vermehrt Gifte in den Organismus gelangen, die ein gesunder Darm direkt aus dem Körper transportiert hätte.
Über die Fütterung von EM Effektive Mikroorganismen® kann das natürliche Mikroorganismen-Milieu unterstützt werden. Verschiebungen können ausgeglichen werden und die Fähigkeit des Darms, den Organismus weitgehend vor unerwünschten Stoffen zu schützen, steigt.

Fazit: Den Stress der Pflanzen mindern & Pferde über die Fütterung unterstützen

  • Vielbeweidete Flächen bedarfsgerecht düngen, um Nährstoffmängel bei den Pflanzen auszuschließen; natürliche Düngung beispielsweise mit selbst angesetzten Bokashi bzw. Kompost aus betriebseigenem Mist; lesen Sie hierzu unseren Beitrag „Bokashi oder Kompost aus Pferdemist“;
  • Pferde nur auf die Weide lassen, wenn sie trittfest ist, um Bodenverdichtungen und Verletzung der Grasnarbe weitgehend zu vermeiden;
  • Durchlüftung des Bodens und Bodenleben mit EM Effektive Mikroorganismen® fördern; geeignet ist EMIKO® SoilCare aus unserer Agrar-Serie;
  • Pferde, die auf gefährdeten Flächen weiden, mit EMIKO® HorseCare Ergänzungsfuttermittel flüssig oder EMIKO® HorseCare Bokashi unterstützen;
  • Zur Bindung von unerwünschten Stoffen im Darm: zeitweise auch EMIKO® HorseCare BokashiPLUS zufüttern;
  • Bei ganztägigem Weidegang auf gefährdeten Flächen Heu zufüttern; Pferde meiden instinktiv giftige Pflanzen, wenn anderes Futter zur Verfügung steht.