EM-Teichpflege für klares Wasser und vitale Fische

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Warum das Wasser im Teich trüb wird, oder viele Algen wachsen, kann verschiedene Gründe haben. Eine Rolle spielen zum Beispiel die Zusammensetzung der Pflanzen, der Besatz mit Fischen, die Häufigkeit der Fütterung oder auch die Lage des Teiches. Kaum ein Gartenteich erfüllt alle Voraussetzungen, um aus eigener Kraft die optimale Wasserqualität für gesunde Pflanzen und vitale Fische und andere Teichlebewesen aufrecht erhalten zu können. EM® und die biologischen Teichpflegeprodukte sind hier das Bindeglied, denn sie regenerieren, gleichen aus und können so zu einem funktionierenden System beitragen.

Wenn die Mikrobiologie im Teich überfordert ist

Sind die äußeren Gegebenheiten nicht optimal, dann entwickeln sich im Teich überproportional viele „falsche“ Mikroorganismen. Sie fördern abbauende Prozesse im Wasser und im Sediment und wirken sich schädlich auf die Vitalität von Teichpflanzen und Fischen aus.

Fäulnisverursachende Mikroorganismen im Sediment und im Wasser schädigen die Teichpflanzen als wichtige Verbraucher von Nährstoffen. Wurzeln und auch die Teile der Pflanze, die im Wasser sind, werden angegriffen. Die Pflanzen kümmern und beginnen nach einiger Zeit sogar selbst Pflanzenmasse durch Fäulnis zu verlieren.

Im Teichwasser können vermehrt krankheitsverursachende Mikroorganismen nachgewiesen werden. Enterobakterien beispielsweise sind Teil der natürlichen Darmflora von Fischen und werden ins Wasser ausgeschieden. Die Mitglieder dieser großen Bakteriengruppe sind für die Gesundheit vieler Teichbewohner von großer Bedeutung, weil sie unterschiedlichste Krankheiten auslösen oder übertragen können. In einem Teich mit guter Wasserqualität und entsprechend ausgeglichener Mikrobiologie sind diese Erreger hingegen unproblematisch, denn sie werden auf natürliche Weise an der übermäßigen Vermehrung gehindert.

Die richtige Teichpflege mit EM Effektive Mikroorganismen®

Im Laufe der Zeit haben wir verschiedene Beiträge zum Thema Teichpflege mit EM® veröffentlicht, die Ihnen helfen sollen, die richtigen Entscheidungen für Ihren Gartenteich zu treffen.

In dem Beitrag „Natürliche Teichpflege für Garten-, Schwimm- und Fischteiche“ erklären wir die Wirkung der einzelnen Produkte EMIKO® Bio Teichpflege, EMIKO® Bio Teichpflege PLUS und der EMIKO® EM Bokashi Balls genauer, damit Sie wissen, wann Sie welches Produkt benötigen, wie Sie es richtig einsetzten und wie und wann Sie die Produkte kombinieren sollten.

Der Beitrag „EM macht trübes Teichwasser klar“ informiert insbesondere über die Problematik von Algen und Schwebstoffen im Wasser, deren Ursache und welche Möglichkeiten es gibt, das Wasser mit den EMIKO®-Teichpflegeprodukten auf natürliche Weise zu klären.

Im Beitrag „Effektive Mikroorganismen im Koiteich“ geht es um die besonderen Ansprüche von Kois in Verbindung mit den speziellen Maßnahmen, die für die Pflege eines Koiteiches mit effektiven Mikroorganismen beachtet werden müssen.

In „Lebewesen im Teich profitieren von EM®-Behandlungen“ geht es darum, wie und warum sich die Vorteile der EM®-Maßnahmen auf Fische und andere Teichbewohner auswirken.

Im Beitrag „Teichpflege im Herbst“ geben wir Ihnen Tipps, wie Sie Ihren Teich mit manuellen Maßnahmen und einer letzten EM®-Behandlung auf den Winter und auch auf einen guten Start in die kommende Teichsaison vorbereiten.

Im Zusammenhang mit Fischen, Gewässern und den positiven Auswirkungen der EM® können wir Ihnen die Beiträge „Effektive Mikroorganismen in der Fischzucht„, „Gewässersanierung im Naturschwimmbad“ und „Bucht von Tokio wieder sauber durch EM®“ als interessante Beispiele aus der Anwendungspraxis empfehlen.

Fazit

Die Teich- und Gewässersanierung mit EM® funktioniert auf biologische Weise und setzt bei der Ursache der meisten Teichprobleme an: die Mikrobiologie wird gestärkt und ein natürliches Gleichgewicht wiederhergestellt.
Die Sanierungsmaßnahmen dauern je nach aktuellem Zustand des Teiches unterschiedlich lange, denn die Mikrobiologie muss sich durch stetige EM®-Zufuhr erst regenerieren. Die anschließende dauerhafte Pflege des Teiches mit EM® hält das mikrobielle Leben im Teich im Gleichgewicht und beugt so eine erneute Trübung des Wassers oder starke Schlammbildung vor.

 


EM®-Pflege für Rasen

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Die Rasenpflege ist unter Gartenbesitzern schon fast eine Glaubensfrage. Der eine vertikutiert jedes Jahr, der andere schwört auf seinen Dünger und der nächste ist von Frühjahr bis Herbst überzeugter Klee-Bekämpfer. Wir sind uns sicher: Die perfekte Mischung aus Bodenverbesserung mit EM®, organischer Düngung und regelmäßigem Schnitt macht unterm Strich wenig Arbeit und bringt dauerhaft die größte Freude an robustem, wüchsigem Rasen ohne viel Moos, lückige Stellen, Pilzbefall oder Nährstoffmangel. EM® packt die meisten Rasen-Probleme nämlich im wahrsten Sinne an der Wurzel – wir erklären, wie’s geht mit der EM®-Rasenpflege im Garten.

Die Mähtechnik entscheidet über die Art und Häufigkeit der Düngung

Mulchen bedeutet, dass mit dem Schnittgut ein Großteil der Nährstoffe auf der Rasenfläche bleiben und durch Düngung nicht händisch und zuweilen auch teuer wieder zugeführt werden müssen. Nach dem Mulchen ziehen Regenwürmer die abgemähten Gräser in die Erde, das organische Material regt das gesamte Bodenleben an, das Material wird zersetzt, wieder in nutzbare Nährstoffe umgewandelt und gleichzeitig wird wertvoller Humus aufgebaut.
Die Düngung kann bei gemulchten Flächen im Frühjahr sparsamer erfolgen und wird nur bei Bedarf im Juni/Juli wiederholt.

Mähen, das Schnittgut dabei auffangen und dann entsorgen entzieht dem Boden deutlich mehr Nährstoffe, die nachgedüngt werden müssen. Weil wenig organisches Material in den Boden kommt, sind solche Rasenflächen mikrobiell und hinsichtlich der Menge an Bodenlebewesen schlechter ausgestattet als Mulch-Rasenflächen. Wer bei gemähtem Rasen nicht aufpasst und organisch düngt, läuft Gefahr, dass vorhandener Humus abgebaut wird.
Die Pflege eines solchen Rasens ist aufwändiger und bedarf auch intensiverer Düngemaßnahmen.

Wer mehr dazu lesen möchte: Im Beitrag „Rasenpflege: Mähen oder mulchen?“ haben wir uns mit den Vor- und Nachteilen der jeweiligen Mähtechnik auseinandergesetzt.

Rasen organisch oder mineralisch düngen?

Die grundsätzlichen Vor- und Nachteile mineralischer und organischer Dünger haben wir im Beitrag „Mineralisch oder organisch düngen?“ zusammengefasst – demnach überwiegen die Vorteile organischer Dünger. Was aber gilt für den Rasen? Mineraldünger sind hier immer noch Standard und eine organische Düngung z. B. mit Kompost erscheint erstmal ungeeignet.

Organische Dünger punkten aber auch auf Rasenflächen mit deutlichen Vorteilen:

  • Weil organische Dünger die Nährstoffe kontinuierlich freigeben, werden die Gräser über einen längeren Zeitpunkt versorgt und wachsen nicht zu schnell.
  • Organische Dünger versorgen nicht nur die Pflanzen mit Nährstoffen, sie „füttern“ in erster Linie das Bodenleben und unterstützen somit den natürlichen Nährstoffkreislauf.
  • Sie verbessern den Zustand des Bodens und wirken so indirekt gegen Moos, verfilzten oder lückigen Rasen.

Anders sieht es bei einem mineralischen Dünger aus, dessen Nährstoffe schnell verfügbar sind, für ein sehr schnelles und starkes Wachstum sorgen und der Auswaschungsgefahr unterliegen. Ihre Vorteile sind nur, dass sie günstig sind und sich gut verteilen lassen.

Unsere Empfehlung: Wer umweltbewusst gärtnern möchte, sollte auf reine Mineraldünger verzichten. Besser sind zur guten Ausbringung aufbereitete, organische Festdünger bzw. organische Flüssigdünger.

Rasen-Frühjahrsbehandlung mit EM®

gemähter Rasen (Schnittgut wird entfernt):
Pro 100 m2 werden 10 Liter EMIKO® Bokashi Schwarzerde (ein Beutel) und 10 kg EMIKO® UrgesteinsMehl (zwei Eimer) ausgestreut.
Gut zu wissen: Das Schwarzerde-Bokashi sollte insbesondere für Rasenflächen verwendet werden, von denen das Schnittgut entfernt wird. Es bringt neben dem organischen, EM®-fermentierten Material auch Bio-Holzkohle in den Boden, in der sich die EM® und vorhandene Boden-Mikroorganismen sehr gut ansiedeln. Das Bokashi hat demnach stark bodenverbessernde Eigenschaften und regt eine schwache und zahlenmäßig geringe Mikrobiologie an.
Das UrgesteinsMehl reichert den Boden ebenfalls mit EM® an, liefert Mineralien für den Rasen, reguliert den pH-Wert des Bodens und fördert durch seine Feinstvermahlung ebenfalls die Mikrobiologie.

Alternativ zum Bokashi Schwarzerde kann ein Liter EMIKO® MikroDünger zusammen mit 50 Litern Wasser ausgebracht werden. Um einen ähnlichen Effekt zu erzielen wie durch das Bokashi Schwarzerde, sollte VOR der Flüssigdüngung Pflanzenkohle (in gut sortierten Gartenfachmärkten und im Internet erhältlich) ausgestreut werden.

gemulchter Rasen (Schnittgut bleibt auf der Fläche):
Die Frühjahrsbehandlung für gemulchten Rasen besteht aus 500 ml EMIKO® MikroDünger zusammen mit 50 Litern Wasser und ebenfalls 10 kg EMIKO® UrgesteinsMehl (zwei Eimer) pro 100 m2 .

Unabhängig von der Mähtechnik können pro Jahr 500 g EM Super Cera C® Pulver pro 100 m2 ausgebracht werden und das gesamte Bodenleben durch die positiven EM®-Schwingungen unterstützen.

Die regelmäßige EM®-Rasenbehandlung während der Vegetationszeit

Die regelmäßige EM®-Behandlung des Rasens

  • unterstützt die Mikroorganismen im Boden,
  • verbessert die Rotte organischen Materials (Rasenschnitt bei gemulchtem Rasen, organischer Dünger bei gemähtem Rasen),
  • optimiert die Lebensbedingungen für alle Bodenlebewesen und
  • sorgt für eine gute Nährstoffversorgung der Gräser.

Der gemulchte Rasen wird alle vier bis sechs Wochen (je nach Bodenqualität) mit zwei Litern EMIKO® Garten- und Bodenaktivator zusammen mit 100 Litern Wasser pro 100 m2 gegossen oder besprüht.
Eine Düngung mit 500 ml EMIKO® MikroDünger pro 100 m2, die zusammen mit 50 Litern Wasser ausgebracht werden, erfolgt nur bei Bedarf im Juni/Juli.

Findige EM®-Anwender haben sich auf ihren Rasenmäher eine Sprühvorrichtung gebaut, die den Rasen vor jedem Mulchen sehr fein mit einer dünnen EM®-Lösung besprüht (10 ml EMIKO® Garten- und Bodenaktivator auf 100 m2, gemischt mit Wasser, genügen). Das gemähte Pflanzenmaterial wird so direkt mit EM® besiedelt, für die Bodenbewohner attraktiver, schneller umgesetzt und steht als natürlicher Dünger wieder zur Verfügung. Derart regelmäßig mit EM® gepflegte Rasenflächen brauchen im Jahresverlauf (außer der Frühjahrsmaßnahme) in der Regel keine weitere Düngung oder bodenverbessernde Maßnahmen.

Der gemähte Rasen erhält alle vier Wochen 500 ml Liter EMIKO® MikroDünger pro 100 m2, die zusammen mit 50 Litern Wasser ausgebracht werden.
Ab August wird nicht mehr gedüngt. Im August, September und Oktober erhält der Rasen nochmal eine mikrobielle Unterstützung mit zwei Litern EMIKO® Garten- und Bodenaktivator zusammen mit 100 Litern Wasser,

Tipp: Eine 2%ige Lösung aus EMIKO® Garten- und Bodenaktivator (auch EM·1® oder EMa) mit Wasser lässt sich super mit dem Dosiermischgerät ausbringen. Der Bodenhilfsstoff wird eingefüllt, das Gerät an den Gartenschlauch angeschlossen und los geht’s.

Rasen-Neuansaaten

Neue Rasenflächen sollten im zeitigen Frühjahr oder frühen Herbst angelegt werden. Das spart enorm viel Wasser, denn die frisch angelegten Flächen sollten vier bis sechs Wochen gleichmäßig feucht gehalten werden, damit der Rasen ohne Lücken aufläuft.

Bevor die Rasensamen ausgestreut werden, wird die bereits eingeebnete Fläche mit 200 g EMIKO® UrgesteinsMehl pro m² bestreut. Das UrgesteinsMehl wird leicht eingeharkt, die Rasensamen aufgestreut und die Fläche anschließend gewalzt.
Für die erste Bewässerung werden fünf Liter EMIKO® Garten- und Bodenaktivator zusammen mit 100 Litern Wasser auf 100 m² ausgebracht. Bei sehr trockenen Standorten sollte die Wassermenge verdoppelt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass der Boden auch aufnahmefähig ist. Droht die Oberfläche mit den Samen abzuschwemmen oder zu verschlämmen, werden im Abstand von ca. acht Stunden zweimal je 2,5 Liter Garten- und Bodenaktivator mit 100 Litern Wasser ausgebracht.

Im weiteren Vegetationsverlauf wird so verfahren, wie im vorangehenden Absatz für den gemähten Rasen empfohlen.

Gemähte Rasenflächen – ein zweites „Leben“ für den Rasenschnitt

Wer seinen Rasenschnitt abräumt, kann ihn mit EM® in einen hochwertigen Dünger verwandeln, im Frühjahr als feinen Dünger wieder auf die Rasenfläche bringen oder anderweitig im Garten nutzen. Wer das vor hat,

  1. sprüht seine trockene Rasenfläche vor dem Mähen fein (z. B. mit dem Drucksprühgerät oder einer handelsüblichen Gartenspritze) mit einer 5%igen EM®-Wasser-Lösung ein.
  2. Anschließend wird gemäht und das Material an einem schattigen Platz im Garten gesammelt.
  3. Der Rasenschnitt wird pro Kubikmeter mit 5 kg EMIKO® UrgesteinsMehl (einem Eimer) und
  4. 30 kg Pflanzenkohle (entspricht 100 Liter) gemischt,
  5. alles gut verdichtet, luftdicht mit einer Plane abgedeckt und mit Sand oder Erde beschwert.

Nach vier bis sechs Wochen Fermentation kann der Haufen aufgedeckt werden und wird der Luft ausgesetzt. Der fermentierte Rasen bleibt an Ort und Stelle liegen bis er vollständig zu krümeliger Komposterde umgesetzt ist, oder kann auf den Kompost umgeschaufelt werden, sollte das für die Lagerung praktischer sein.
Vorteil: Der fermentierte Rasen stinkt nicht!

500 g des selbst hergestellten Düngers werden im zeitigen Frühjahr pro m2 ausgestreut.

Fazit und die Vorteile der EM®-Rasenpflege auf einen Blick:

  • Der Rasen leidet nicht so schnell unter Trockenstress, weil Wasser im aktiven, humusreichen Boden besser gehalten werden kann. Das spart ggf. wertvolles Wasser für eine Bewässerung.
  • Organische Düngung in Verbindung mit EM® nährt nicht nur die Rasengräser, sondern insbesondere das Bodenleben. Das ist die „gesunde“ und natürliche Art der Düngung!
  • EM®-gepflegte Rasenflächen bauen Humus auf, statt ihn nach und nach aufzuzehren, und leisten damit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.
  • Rasenfilz und Moos verschwinden nach und nach von ganz allein.
  • Unerwünschte Pilze als Erreger von typischen Pilzkrankheiten des Rasens (z. B. Hexenringe, Rotspitzigkeit, Schneeschimmel) werden auf natürliche Weise verdrängt.


Gegen das Buchsbaumsterben: Buchsbäume mit EM® schützen

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Seit etwas über 15 Jahren löst das im Volksmund als „Buchsbaumsterben“ oder „Buchsbaum Triebsterben“ bezeichnete Ende einzelner und ganzer Hecken von Buchsbäumen Hilflosigkeit unter den Fans der immergrünen Pflanze aus. Der Pilz Cylindrocladium buxicola breitet sich in privaten wie öffentlichen Gärten und Parkanlagen aus und verursacht das typisch vertrocknete Aussehen. Befallene Buchsbäume gelten weithin als nicht zu retten. Was jedoch funktioniert, ist der vorsorgliche Schutz der Pflanzen mit EM® und in vielen Fällen sogar eine Rettung der Pflanze, wenn bei den ersten Anzeichen einer Infektion ganz schnell gehandelt wird. Lesen Sie, wie und wann Sie welches EM®-Produkt zum Schutz Ihrer Buchsbäume einsetzen.

Wie erkennt man den Buchsbaumpilz Cylindrocladium buxicola?

Pflanzen, die sich mit Cylindrocladium buxicola infiziert haben, sterben von den Trieben her ab und verlieren manchmal bereits zwei Wochen nach der Infektion ihre vertrockneten Blätter. An den Trieben kann man charakteristisch schwarze Streifen erkennen und ist es feucht und warm, sogar einen weißen Pilzflaum unter den Blättern.
Der Pilz braucht Feuchtigkeit und Wärme, um die Pflanze zu infizieren. Über fünf Stunden müssen die Blätter feucht sein, damit er auskeimen und in das gesunde Pflanzengewebe einwachsen kann. Auf der Pflanze übertragen Wassertropfen den Pilz auf andere Bereiche. Je nach Witterung sind daher zunächst nur Teile der Pflanze betroffen.

Erkrankte Pflanzen sollten zusammen mit allem abgefallenen Laub und der obersten Erdschicht (Dauersporen überleben ca. vier Jahre im Boden) mit dem Hausmüll entsorgt werden. Bringen Sie die Pflanzen zur Deponie achten Sie darauf, dass die Sporen in Transportsäcken, auf Anhängern und natürlich allen Gartengeräten und Handschuhen verbleiben können. Alle Gerätschaften sollten daher gründlich gereinigt und desinfiziert werden.

Welche EM®-Produkte eignen sich für Buchsbäume?

EM5 Forte: regelmäßiger Schutz (Anwendung 1-2x / Woche) der gesamten Pflanzenoberfläche durch EM Effektive Mikroorganismen® und einen „light“-Anteil Chili und Knoblauch. EM® besiedeln die Pflanzenoberflächen. Anwendung gelegentlich auch im Winterhalbjahr oberhalb von 10° C Außentemperatur.

PflanzenFit: wöchentlicher Schutz (bei Bedarf auch häufiger!), wenn im eigenen Garten bereits erkrankte Pflanzen vorkamen oder in den Nachbargärten kranke Pflanzen standen/stehen. Höhere Schutzwirkung im Vergleich zu EM5 Forte durch mehr Chili und Knoblauch sowie weitere Pflanzenextrakte. Anwendung auch bei andauernd feuchtwarmen Witterungsbedingungen und nach dem Schnitt.

Bokashi (Schwarzerde, Organisch oder Rein pflanzlich): zur Bodenverbesserung und Versorgung des Bodens mit organischem Material und EM®, folglich zu Versorgung der Pflanze mit natürlichen Nährstoffen; 1x jährlich im Frühjahr 200g / m² Bodenoberfläche entweder als kleine Depots im Wurzelbereich oder auf die Oberfläche streuen und dann leicht einarbeiten und angießen (Einarbeiten soweit es die oberflächennahen Feinwurzel des Buchsbaums erlauben).
Die Bokashi-Düngung erfolgt optimal in Kombination mit dem bodenverbessernden UrgesteinsMehl!

UrgesteinsMehl: zur Versorgung mit wichtigen Mineralstoffen, Spurenelementen und EM® sowie zur allgemeinen Bodenverbesserung durch angeregten Humusaufbau; 1x jährlich im Frühjahr den Bodenbereich um die Pflanze leicht mechanisch aufrauen, im ersten Jahr 250g, in den Folgejahren 100g / m² Bodenfläche aufstreuen und etwas angießen.

MikroDünger: schnelle Nährstoffversorgung mit Langzeitwirkung und Versorgung mit EM®, sofern im Frühjahr kein Bokashi und UrgesteinsMehl in den Boden gebracht wurde. Anwendung alle vier Wochen von April bis Juli; ab August Buchsbäume nicht mehr düngen!

Garten- und Bodenaktivator: reichert EM® im Boden an und verbessert so die physikalischen und biologischen Eigenschaften des Bodens; zur Sicherstellung einer guten Nährstoffmineralisation und -verfügbarkeit für die Pflanze. Anwendungen je nach Bodengüte alle 2-4 Wochen während der Vegetationszeit.

Vorbeugende EM®-Behandlung der Buchsbäume

Die grundlegend vorbeugende Maßnahme zum Schutz der Buchsbäume vor Krankheiten oder Schädlingen ist das Sicherstellen einer ausreichenden Wasser- und Nährstoffversorgung sowie ein möglichst humoser Boden. Je besser die äußeren Bedingungen, umso widerstandsfähiger ist der Buchs.

Darüber hinaus sind regelmäßige EM®-Sprühanwendungen besonders erfolgreich und in jedem Fall angebracht, wenn sich der Pilz bereits in den Nachbargärten oder der Umgebung gezeigt hat. Die Sporen von Cylindrocladium buxicola können mit dem Wind übertragen werden und bei andauernder Feuchtigkeit auf der Pflanze auskeimen.
EM® fördern die Ausbildung einer starken Mikroflora auf dem Blatt und der übrigen Pflanzenoberfläche, die das Wachstum des Pilzes natürlicherweise verhindern können. Die zusätzlichen Pflanzenextrakte in EM5 Forte und PflanzenFit wirken abweisend auf tierische Schädlinge bzw. sind darüber hinaus pflegend und stärkend für das Wachstum des Buchsbaums und seine Vitalität.

So werden die Buchsbäume eingesprüht:
Die Pflanze sollte immer so vollständig wie möglich, das heißt die Ober- und Unterseiten der Blätter sowie alle verholzten Äste, eingesprüht werden. Das geht am Besten mit einer Sprühflasche, die auch über Kopf sprüht bzw. mit einem Drucksprühgerät. Das äußere Blattwerk muss hierzu unbedingt auseinandergezogen werden und die Blätter und Äste vorsichtig in verschiedene Richtungen gedrückt werden, damit EM® und die Pflanzenextrakte auf alle Oberflächen gelangen.

EM®-Möglichkeiten bei Befall mit Cylindrocladium buxicola

Ist der Befall soweit fortgeschritten, dass die Blätter bereits abfallen, kommt jede Hilfe zu spät, das ist Fakt. Wer allerdings schon die ersten Anzeichen erkennt (erste Blätter und Triebe verfärben sich), und wenn erst einzelne Triebe befallen sind, dann bestehen gute Chancen, die Pflanze zu retten.

Befallene Triebe werden am besten mit Einweghandschuhen sehr vorsichtig und großzügig entfernt. Lässt es die Witterung zu (bedeckter Himmel, kein Niederschlag) werden sofort bzw. am Abend die gesamte Pflanze und, sofern vorhanden, auch die benachbarten Buchs-Pflanzen großzügig mit EMIKO® PflanzenFit eingesprüht. Bei einem Befall sollte unbedingt das wirkkraft-stärkere PflanzenFit statt EM5 Forte verwendet werden!
Die Behandlung wird für die nächsten 14 Tage alle 2-3 Tage abends oder bei bedecktem Himmel wiederholt. Anschließend erfolgt der normale Behandlungsrythmus 1x pro Woche.

Bei einem Befall sollte unbedingt auch darauf geachtet werden:

  • Ist die Pflanze ausreichend mit Nährstoffen versorgt und wurde die Frühjahrs-Düngung durchgeführt? Oder könnte es sein, dass sie Nährstoffe benötigt?
    ⇒ Düngung mit MikroDünger, wenn keine Frühjahrsdüngung erfolgt ist; gießen mit Garten- und Bodenaktivator, wenn die Frühjahrsdüngung erfolgt ist!
  • Ist die Pflanze ausreichend mit Wasser versorgt? Trockenstress jetzt unbedingt vermeiden und ggf. häufiger gießen/Feuchtigkeit kontrollieren.

Und was ist mit dem Buchsbaumzünsler oder anderen Pilzkrankheiten?

Neben dem Pilz zählt auch die Raupe eines aus Asien stammenden Schmetterlings inzwischen zu einer Bedrohung des Buchsbaums. Der Buchsbaumzünsler frisst sich vom Inneren der Pflanze in die äußeren Blattbereiche und wird daher oft erst (zu) spät entdeckt. Die angefressenen Blätter sind leichte Eintrittspforten für Pilze. Daher tritt der Zünsler häufig auch parallel zu einer Pilzerkrankung auf.

Wer den Zünsler rechtzeitig entdeckt, was bei den regelmäßigen EM®-Vorbeugemaßnahmen hoffentlich gelingt, hat kaum Probleme mit ihm, denn die Raupen können abgesammelt und getötet werden (die Raupe hat in unseren Breiten keine natürlichen Feinde, daher ist das Töten leider die einzige Möglichkeit, den Buchs zu schützen). Aber: Aus der Erfahrung heraus ist anzunehmen, dass die Falter ebenso wie andere Schädlinge auf die verprellende Wirkung von EMIKO® EM5 Forte bzw. die noch intensivere Wirkung von EMIKO® PflanzenFit reagieren und den Buchs (künftig) meiden.

Eine Pflanzen- wie umweltschonende Methode bei starkem Zünsler-Befall ist das Entfernen der Larven mittels Hochdruckreiniger. Wie Sie hier vorgehen, dazu gibt es z. B. verschiedene YouTube-Videos.

Es gibt andere Pilzerkrankungen des Buchsbaums, die ein ähnliches Aussehen haben wie das Triebsterben bzw. der Befall mit Cylindrocladium buxicola. Ihnen wird durch die regelmäßige EM®-Behandlung des Blattwerks, durch die ausreichende Nährstoffversorgung der Pflanze sowie der Bodenverbesserung mit Bokashi und UrgesteinsMehl vorgebeugt.

Allgemeine Buchsbaum-Pflegetipps, die Krankheiten vorbeugen

  1. Buchs möglichst an windoffenen, sonnigen Stellen pflanzen, damit die Blätter schnell abtrocknen können.
  2. Beim normalen Gießen die Blätter nicht benetzen, sondern direkt den Wurzelbereich wässern.
  3. Buchsbäume regelmäßig kontrollieren, damit man im Zweifel schnell reagieren und die wertvollen Pflanzen schützen kann.
  4. Den Rück- oder Formschnitt nicht an feuchtwarmen Sommertagen durchführen, denn die verletzten Blätter sind leichte Eintrittspforten für Pilze.

Fazit

Es gibt viele Gartenbesitzer, die ihre Buchsbäume erfolgreich mit EM® pflegen. Die grundlegende Maßnahme, die es der Pflanze ermöglicht, sich weitgehend aus eigener Kraft zu schützen, ist eine ausreichende Nährstoffversorgung über den EM®-gepflegten Boden. Ergänzend wird die äußere Behandlung der gesamten Pflanzenoberfläche durchgeführt: mit EM5 Forte (wenn kein Krankheitsdruck besteht) bzw. PflanzenFit bei ungünstiger Witterung, wenn ein Befall vorliegt oder Cylindrocladium buxicola bereits im eigenen Garten oder der Nachbarschaft aufgetreten ist.
Die Pflege der Buchsbäume mit dem jeweils richtigen EM®-Produkt schützt sie nicht nur vor dem Triebsterben durch Cylindrocladium buxicola, sondern auch vor anderen Pilzkrankheiten und verprellt Schädlinge wie den Buchsbaumzünsler.


EM® Bokashi Oil – ein EM®-Produkt mit langer Tradition

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Das frisch zitronig duftende Öl aus Bali kann für sehr verschiedene Anwendungen auf der Haut eingesetzt werden – für Massagen, Muskeleinreibungen oder ganz einfach zur Pflege der Haut im Gesicht, am ganzen Körper, für die Hände oder Füße. Entwickelt wurde es von einem indonesischen Kräuter-Gelehrten und Prof. Higa, die es verstanden, die traditionelle indonesische Kräutermedizin „Jamu“ und die EM®-Technologie miteinander in Einklang zu bringen. Lesen Sie, was EM® Bokashi Oil ausmacht, wie es angewendet wird und warum es von vielen EM®-Kennern schon sehnlichst erwartet wurde.

Die Zusammensetzung von EM® Bokashi Oil

Für EM® Bokashi Oil werden indonesische Kräuter, die im Hochland auf Bali angebaut werden, mit Hilfe der EM®-Technologie von Prof. Higa fermentiert. Die fermentierten Kräuter werden anschließend mit Kokosöl in Bio-Qualität extrahiert. Diese kostbaren Pflanzenextrakte enthalten hilfreiche Stoffe, die während der Fermentation aufgeschlossen wurden.

Weil das Herstellungsverfahren in mehreren Stufen erfolgt, hat das fertige Öl einen Großteil der Schärfe für‘s Hautgefühl verloren, die man zunächst von einem reinen ätherischen Öl erwarten würde. Hierzu trägt insbesondere die Fermentation bei.
Die geschätzten Eigenschaften aller Zutaten gehen im Laufe der Fermentation nicht verloren, sondern werden in Einklang gebracht und durch die natürlicherweise produzierten EM®-Stoffwechselprodukte aufgewertet.

Anwendungen für EM® Bokashi Oil

EM® Bokashi Oil ist in seiner Heimat Indonesien und auf der Insel Bali ein sehr beliebtes Öl, das für unheimlich viele pflegende Anwendungen auf der Haut (Achtung, bitte nicht in die Augen!) verwendet wird.
Sein Geruch und die aktivierenden und regenerierenden Eigenschaften prädestinieren es für partielle Einreibungen der Muskulatur mit 2-3 Tropfen oder für entspannende Massagen, für die 5-10 Tropfen zum Massageöl gegeben werden.

Müde Füße oder strapazierte Hände können schon mit wenigen Tropfen EM® Bokashi Oil intensiv eingerieben und gepflegt werden. Das kostbare Öl kann auch mit anderen natürlichen Cremes kombiniert angewendet werden. Gleiches gilt für die Anwendung im Gesicht oder für andere Hautbereiche.
Das Öl kann punktuell pur auch eingesetzt werden, ohne es zu Verreiben, und nach dem Auftragen auf der Hautstelle langsam einziehen.

In der Praxis wird das EM® Bokashi Oil intuitiv auch für weitere Anwendungen genutzt, bei denen erwartet wird, dass das erfrischende, belebende und aktivierende Gefühl das Wohlbefinden verbessern könnte.

Hinweis: EM® Bokashi Oil ist in einem Braunglas-Tropffläschchen abgefüllt, das die einfache Entnahme einzelner Tropfen ermöglicht. Bitte vermeiden Sie den direkten Kontakt von Flaschenöffnung und Haut, um die Haltbarkeit des Öls nicht zu gefährden. Das Öl wird bei Zimmertemperatur aufbewahrt.

Was lange währt, wird endlich gut

EM® Bokashi Oil, vielen auch als Rub-Oil bekannt, stand schon lange auf der Wunschliste vieler EM®-Kenner. Aus den Anfängen der EM®-Technologie in Deutschland ist das Produkt vielen noch bekannt und war überaus beliebt. Aufgrund seiner damaligen Deklaration war es für die Anforderungen des europäischen Marktes jedoch lange nicht verkehrsfähig und konnte nicht verkauft werden.

An der Qualität des Produktes und dem traditionellen, aufwändigen Herstellungsverfahren hat sich bis heute nichts verändert, doch nach langen Bemühungen haben wir es geschafft, alle nötigen formellen Vorgaben zu erfüllen. Und das freut uns sehr, denn EM® Bokashi Oil ist wirklich eine Bereicherung für jeden Haushalt.

Fazit

EM® Bokashi Oil aus Bali ergänzt die Möglichkeiten der gezielten Hautpflege und -regeneration mit einem traditionellen Produkt der EM®-Technologie auf Basis hochwertiger ätherischer Öle. Durch die Fermentation wird EM® Bokashi Oil sehr verträglich auch für empfindliche Haut. Neben den mittels Bio Kokosöl extrahierten Fermentationsprodukten der Kräuter profitiert die Haut von den belebenden Stoffwechselprodukten der EM Effektive Mikroorganismen®, zu deren bekanntesten Antioxidantien, Vitamine und Enzyme zählen.


Die probiotische EM® Badseife mit original EM®

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Endlich können wir eine Seife zur Haut-, Körper- und Haarpflege anbieten, die original EM Effektive Mikroorganismen® enthält. Das feste Seifenstück wird in Japan von der Seifenmanufaktur „Shabondama Soap“ hergestellt, die sich bereits in den 1970er Jahren für die Herstellung rein natürlicher Seifen ohne synthetische Zusätze entschieden hat. Wir haben Ihnen wissenswerte Informationen über die Herstellung der EM® Badseife zusammengestellt, wie es zu ihrer Entwicklung kam und was Shabondama Soap ausmacht, die sich nicht nur den Schutz der menschlichen Gesundheit, sondern auch den Umweltschutz „auf die Fahne geschrieben“ haben.

Echt, natürlich, ehrlich, mit EM® – die probiotische EM® Badseife

Die EM® Badseife ist auf die wirklich nötigen natürlichen Bestandteile einer guten Seife reduziert und mit EM Effektive Mikroorganismen® und EM-X® Keramikpulver aufgewertet.
Zusätze wie Parfüme, Bleichmittel, synthetische Konservierungsstoffe oder Feuchthaltemittel werden bei Shabondama Soap grundsätzlich nicht verwendet.

Die EM® Badseife unterstützt die natürliche Rückfettung der Haut und mit EM® ein gutes Hautmilieu, das unter Anderem vor unangenehmen Körpergerüchen schützt.
Damit die EM Effektive Mikroorganismen® nicht geschädigt werden, fermentiert die Seife während des Kaltsiedeverfahrens bei weniger als 40°C. Dieser intensive Reifungsprozess dauert bis zu 10 Tage. Durch ständige Kontrolle von Konsistenz, Aussehen, Geruch, Geschmack und Gefühl auf der Haut werden mit den rein natürlichen Inhaltstoffen verlässliche und stabile Qualitäten erreicht.

Der Fermentations- und Reifungsprozess der EM® Badseife ist nicht nur wertgebend für die Eigenschaften der probiotischen Seife, er steht auch in völligem Gegensatz zur Herstellung üblicher fester Seifenstücke mit synthetischen Inhalten, der nur wenige Stunden dauert. Allein dieses achtsame Vorgehen und die handwerkliche Kunst des Seifensiedens machen den großen Unterschied und die EM® Badseife zu einem „ehrlichen“ sowie wertvollen Produkt für jeden Haushalt, der eigenverantwortlich in Sachen Gesundheit und Umweltschutz agiert.

Anwendung der EM® Badseife:
Die EM® Badseife ist universell für Hände, Gesicht und zur Reinigung des gesamten Körpers und der Haare geeignet, reinigt gründlich und gleichzeitig schonend. Durch die wenigen Inhaltsstoffe und die lange Reifungszeit eignet sie sich auch für sensible Haut.
Achten Sie darauf, die Badseife nach der Nutzung vollständig trocknen zu lassen.

Wie die Seifenmanufaktur Shabondama Soap entstand

Der Geschäftsführer und Gründer der Shabondama Soap, Herr Morita, verkaufte schon in den 1960er Jahren Seife. Ausschlaggebend, sich zunächst dem Verkauf, später auch der eigenen Produktion rein natürlicher Seifen zuzuwenden, waren für ihn ständige Hautprobleme durch den täglichen intensiven Kontakt mit synthetischen Seifen.

In den 1970ern entschied er sich, natürliche Seifen herzustellen, die nicht nur die menschliche Gesundheit schützen, sondern auch die Wasserqualität verbessern. Mit der Gründung der Shabondama Soap Corporation setzte er seinen Wunsch in die Tat um. Und bis heute hat sich an der Leitphilosophie der Manufaktur nichts geändert.

Herr Morita: „Synthetische Stoffe machen uns und unsere Umwelt krank“

Über 50 Jahren hat sich Herr Morita intensiv mit den Auswirkungen synthetischer Additive in Seifen beschäftigt. Ihr gesundheits-, wasser- und somit umweltschädigendes Potenzial sind für ihn ein Indiz, dass auch gesundheitliche Probleme des Menschen, die nicht unmittelbar etwas mit der Haut zu tun haben, auf die Anwendung synthetischer Seifen, Shampoos, Wasch- und Reinigungsmittel zurückzuführen sein könnten.
Er fand in herkömmlichen Produkten beispielsweise potenziell krebserregende Stoffe oder solche, die sich in den Körperzellen einlagern und deren langfristige Auswirkungen auf den Körper gar nicht absehbar sind.

Herr Morita ist davon überzeugt, dass jeder Mensch mit der bewussten Entscheidung für natürliche Seifen und Reinigungsmittel einen Beitrag zur Gesundung unserer Umwelt leisten kann.

Geburtsstunde der EM®-Seife schon im Jahr 2003

Die natürlichen Produktionsmethoden, Inhaltsstoffe und Bestrebungen des Unternehmens nach mehr Gesundheit für Mensch und Umwelt sprachen sich unter EM®-Anwendern in Japan herum. Eine fast schon logische Folge waren Versuche zur Integration der EM®-Technologie in die natürlichen Seifenprodukte von Shabondama Soap.

Im August 2003 besuchte Prof Higa selbst die Manufaktur, um die erste EM®-Seife in Augenschein zu nehmen, an ihr zu riechen und sie auch zu schmecken. „Ich bin zu 300% zufrieden“, war sein Resümee, das die Marktreife der EM®-Seife, die in Japan z. B. auch als Waschpulver erhältlich ist, symbolisiert.

EM® Badseife ist gut für die Haut UND die Umwelt

Das Seifenwasser der EM® Badseife ist nicht nur biologisch vollständig abbaubar, durch EM® wird auch der Abbau anderer Stoffe im Abwasser gefördert und so Kläranlagen entlastet. Durch die Verwendung der probiotischen EM® Badseife entsteht demnach nicht nur ein optimaler Nutzen für die eigene Haut, sondern auch ein Beitrag zum Schutz der Umwelt.
Prof. Higa bezeichnete die Möglichkeiten, die durch Anwendung einer EM®-Seife entstehen, als solche, die in seinen Augen „einen idealen Lebensstil realistisch machen“.

Auch die Herstellung der Seife erfolgt unter selbstauferlegt strengen  Umweltschutzgesichtspunkten. Shabondama Soap wurde für seine Bemühungen mehrfach ausgezeichnet, z. B. als besonders klimafreundliches Unternehmen oder für ihr Management, das einen sehr geringen Energieverbrauch zur Folge hat.

Fazit

Die vielseitig für die gesamte Körperpflege einsetzbare probiotische EM® Badseife ist nicht nur hautpflegend, sondern wirkt sich über EM® im Abwasser auch schützend auf unsere Umwelt aus. Durch die fermentative Reifung der natürlichen Inhaltsstoffe mit EM® und die Zugabe von EM-X® Keramikpulver entsteht eine besonders hautverträgliche Seife, die alle Vorteile der EM®-Technologie für die tägliche Hautreinigung vereint.


Pflanzen äußerlich mit EM® stärken

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Die Pflanzenoberfläche ist natürlicherweise von einer Vielzahl an Mikroorganismen besiedelt. Diese schützen die Pflanze zum Beispiel vor Krankheitserregern. Ist die Gemeinschaft der Mikroorganismen auf der Pflanzenoberfläche aber gestört, haben Pilze, Bakterien und Viren leichtes Spiel. Wir erklären in diesem Beitrag, wie die Pflanzenoberfläche mit den beiden EM®-Produkten EMIKO® EM5 Forte und EMIKO® PflanzenFit sehr wirksam geschützt werden kann, für welche Pflanzen im Garten sich die beiden Produkte eignen, wie sie sich unterscheiden und wo sie an ihre Grenzen stoßen. Und was in diesem Zusammenhang noch wichtig ist: Wir erläutern kurz, warum der Boden für das, was auf der Oberfläche einer Pflanze passiert, eine so große Rolle spielt.

Die sichtbare Pflanzenoberfläche ist von Mikroorganismen besiedelt

Pro Quadratzentimeter Blattoberfläche sollen bis zu 10 Millionen Mikroorganismen leben, so schätzen Wissenschaftler. Natürlich sind das nicht auf jeder Pflanze dieselben Arten, und deren Bestimmung ist erst vor wenigen Jahren ins wissenschaftliche Interesse gerückt; doch was ziemlich sicher ist: Bei einer kräftigen Pflanze tragen alle Mikroorganismenarten dazu bei, dass sich pathogene Mikroorganismen nicht ausbreiten können.

Ernährt werden die Mikroorganismen zum Großteil von der Pflanze selbst, denn über ihre Spaltöffnungen und Drüsenhaare gelangen geringe Nährstoffmengen auf die Pflanzenoberfläche.
Alle Mikroorganismen, die sich auf der Pflanze angesiedelt haben, sind überaus robust und anpassungsfähig, bedenkt man beispielsweise die Tag-Nacht-Temperaturunterschiede, den Wechsel zwischen Nässe und Trockenheit oder die UV-Strahlung.

Wann können sich Pilze, Bakterien und Viren durchsetzen?

Funktioniert das Zusammenspiel der Mikroorganismen untereinander, ist die Pflanze von außen gut geschützt, denn ihre Oberfläche ist komplett besiedelt. Es ist schlicht kein Platz für eine „feindliche Übernahme“.
Kommt es jedoch durch innerliche oder äußerliche Einflüsse zu einem Ungleichgewicht der Mikroorganismen auf der Pflanze, haben pilzliche, bakterielle oder virale Krankheitserreger plötzlich eine Chance, sich zu vermehren. Mehltau, Fäulniskrankheiten, Roste, Streifen- oder Mosaikkrankheiten können sich nun beispielsweise auf Blättern, Früchten und Stängeln ausbreiten.

EM® hilft der Pflanze, ihre guten Mikroorganismen zu schützen

Mit der regelmäßigen Anwendung von EMIKO® EM5 Forte bzw. EMIKO® PflanzenFit ist es möglich, die natürliche Gemeinschaft der Mikroorganismen auf der Pflanze wiederherzustellen. Die Pflanze kann sich aus eigener Kraft regenerieren, denn EM® besetzen freie Bereiche auf der Pflanzenoberfläche, hindern pathogene Keime an der Vermehrung und fördern so die natürlicherweise vorhandenen pflanzenspezifischen Mikroorganismen.
Die mikrobielle Milieusteuerung mit EM® fördert die Vitalität der Pflanze und sorgt für einen kräftigen und gesunden Wuchs.

Die Wirksamkeit von EMIKO® EM5 Forte wird durch Chili und Knoblauch unterstützt, die einerseits hilfreich bei der Keimverdrängung sind und andererseits auch eine abweisende Eigenschaft auf Schadinsekten haben.
EMIKO® PflanzenFit enthält 20x mehr Chili und Knoblauch als EM5 Forte und zusätzlich weitere Pflanzenextrakte, die sich zur äußeren Pflanzenstärkung im Garten- und Gemüseanbau seit Generationen bewährt haben. Diese konzentrierten Inhaltsstoffe in EMIKO® PflanzenFit sind maßgeblich für die empfohlene Anwendung bei empfindlichen Pflanzen sowie bei drohenden und beginnenden Problemen.

EM5 Forte oder PflanzenFit? – Welches Mittel für welche Pflanzen?

Beide Produkte eignen sich prinzipiell für alle Pflanzen im Zier- und Gemüsegarten. Aufgrund der unterschiedlichen Zusammensetzung ergeben sich allerdings spezielle Einsatzempfehlungen:

Die Anwendung von EMIKO® EM5 Forte erfolgt in erster Linie zum vorsorglichen Schutz für alle normal empfindlichen Pflanzen im Kombination mit der Anwendung der EM®-Produkte für den Boden.
Zu diesen Pflanzen zählen zum Beispiel Blumen und Sträucher oder unempfindliche Kräuter.

EMIKO® PflanzenFit wird aufgrund seiner konzentrierten Zusammensetzung für Pflanzen verwendet, bei denen es schon bekannt ist, dass sie zu Krankheiten neigen, die auf ein mikrobielles Ungleichgewicht auf der Pflanzenoberfläche deuten, sowie für alle Pflanzen, die besonders bevorzugt von Schadorganismen angeflogen werden.
Zu diesen Pflanzen zählen Obst- und Gemüsepflanzen und zum Beispiel Rosen oder seit einigen Jahren auch ganz besonders alle Buchsbäume.

Weil die individuelle Empfindlichkeit aller Pflanzen auch sehr stark standortabhängig ist, entscheiden Sie auch selbst, welche Pflanzen in Ihrem Garten eher „Kandidaten“ für EM5 Forte sind und für welche Pflanzen Sie besser das konzentrierte PflanzenFit einsetzen!

Auf einen Blick: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

EMIKO® EM5 Forte EMIKO® PflanzenFit
wirksame Bestandteile EM®, Chili, Knoblauch EM®, 20x mehr Chili, Knoblauch + weitere Pflanzenextrakte
Grund der Anwendung Aufrechterhalten einer guten Besiedlung aller Pflanzenoberflächen insbesondere zum Schutz vor/bei Problemen
Einsatzzeitraum ab Jungpflanzenstadium in jeder Wachstumsphase; Obst, Gemüse, Kräuter bis zur Ernte ab Jungpflanzenstadium in jeder Wachstumsphase; Obst, Gemüse, Kräuter bis zur Ernte; nicht in die Blüten sprühen
Kulturen alle Kulturen alle (empfindlichen) Kulturen;
besondere Empfehlung: Obst, Gemüse, Beeren, Rosen, Buchsbaum
Art der Anwendung alle Pflanzenteile besprühen alle Pflanzenteile besprühen
Häufigkeit der Anwendung 2x wöchentlich, bei Bedarf auch öfter 1-2x wöchentlich, in besonderen Fällen mit bis zur doppelten Aufwandmenge
Dosierung 5-10 ml / 1l Spritzwasser 3-5 ml / 1l Spritzwasser

Und was ist mit EM® bei Raupen, Blattläusen & Co?

Hat ein Schädling die Pflanze bereits befallen, können alle Produkte der EM®-Technologie nur noch bedingt etwas ändern. Und das ist auf der anderen Seite natürlich gut für alle Nützlinge in Zeiten, in denen wir von einem bedrohlichen Insektensterben wissen. EM® töten nicht, wirken sich nicht negativ auf den Stoffwechsel von Insekten aus oder beeinträchtigen und unterbinden bestimmte Lebenszyklen. Nicht von Nützlingen und auch nicht von Schädlingen.
Auf EM5 Forte und PflanzenFit bezogen hat lediglich der Gehalt an Chili und Knoblauch eine verprellende Wirkung auf Schadorganismen. Bei EMIKO® PflanzenFit umso mehr, denn Chili und Knoblauch sind hier 20x konzentrierter und es enthält zudem weitere bewährte Pflanzenextrakte. Die Pflanze wird offenbar unattraktiv, was die langjährige Anwendungspraxis zeigt (PflanzenFit ist seit Jahren ein sehr bekanntes und bewährtes EM®-Produkt in der Schweiz). Die Voraussetzung für diesen Effekt ist natürlich die regelmäßige Anwendung.

Mittelfristig zeigt sich mit EM® jedoch auch dieses Bild:
Bei konsequenter EM®-Anwendung auf der Pflanze und über den Boden gibt es kaum Pflanzen im Garten, die noch bedrohlich von Schädlingen befallen werden.
Warum? Weil Schädlinge zuerst die Pflanzen aufsuchen, deren Vitalität geschwächt ist. Sie haben in der Natur die Aufgabe, die geschwächte Pflanze schnell wieder dem Kreislauf der Natur zuzuführen. EM®-gepflegte Böden und Pflanzen sind deutlich vitaler und werden daher seltener von Schädlingen heimgesucht.
Sehr gut zu beobachten ist das am Beispiel der Schnecke: Sie ernährt sich von abgestorbener oder im Abbau befindlicher und insbesondere faulender Pflanzenmasse. Abbauprozesse mit Fäulnis sind mit EM® aber deutlich reduziert, daher hat die Schnecke nichts zu fressen und bleibt der Pflanze/dem Garten fern.

Darum ist der Boden so wichtig für gesunde Blätter, Stängel und Früchte

Der Boden ist das Verdauungsorgan der Pflanze. Alles, was im Boden passiert, wirkt sich auf das oberirdische Stängel-, Blatt- und Blütenwerk sowie unterirdisch auf die Wurzeln aus. Und es beeinflusst ganz erheblich die Besiedlung aller Pflanzenoberflächen. Denn: Je nach Versorgung der Pflanze (Wasser, Nährstoffe, Zustand des Bodens) verändern sich auch die Nährstoffe, die Mikroorgansimen auf der Pflanzenoberfläche als Nahrung dienen. Mängel wirken sich ebenso aus wie Überschüsse, verursachen der Pflanze Stress und verschieben das mikrobielle Gefüge auf Blättern, Stängeln, Blüten, Früchten, Ästen oder Stamm.

Der Einsatz von EMIKO® EM5 Forte bzw. EMIKO® PflanzenFit sollte daher nicht als alleiniges EM®-Produkt für den Garten erfolgen, sondern ergänzt alle anderen EM®-Anwendungen für den Boden (Bodenverbesserung und Düngung).

Fazit

EMIKO® EM5 Forte und EMIKO® PflanzenFit schützen die Pflanzenoberflächen auf natürliche Weise vor schädlichen Keimen und tierischen Schaderregern. Ersteres über die mikrobielle Milieusteuerung und Förderung der natürlicherweise vorhandenen Mikroorganismen auf der Pflanze, letzteres über die natürliche Vitalität EM®-gepflegter Pflanzen und die enthaltenen Pflanzenextrakte Knoblauch und Chili.
Der Einsatz von EM5 Forte erfolgt in erster Linie vorbeugend. Im Vergleich enthält EMIKO® PflanzenFit 20x mehr Knoblauch und Chili sowie weitere bewährte Pflanzenextrakte, die das Produkt insbesondere bei empfindlichen Pflanzen, ungünstigen Bedingungen und drohenden oder anfänglichen Problemen empfehlenswert machen.


EM® benutzen ist aktiver Umweltschutz

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In ganz vielen Beiträgen haben wir darauf hingewiesen, wie sich die Anwendung der EM®-Produkte im jeweiligen Bereich auf die Umwelt auswirkt. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen einen Überblick geben, um welche Anwendungsgebiete es sich im Speziellen handelt. Gleichzeitig verlinken wir zum Weiterlesen die wichtigsten Beiträge zu den Themengebieten.
Was diesen Beitrag auch ausmacht: Er soll Ihnen bewusstmachen, wieviel Gutes Sie mit der EM®-Anwendung in Ihrem Umfeld bewirken und Ihnen Anregungen geben, die in Gesprächen mit Menschen helfen, die EM® bisher noch nicht kennengelernt haben.

„Gutes“ Abwasser – Reinigen mit EM®

Eigentlich wissen wir, dass wir mit Reinigern im Haushalt sparsam umgehen sollten, um die Umwelt zu schonen. Mit den EM®-Reinigern verhält es sich aber anders: Jeder Milliliter der EMIKO®-Reiniger (Allzweckreiniger Lavendel, Zitrone oder Citrusreiniger hell) sorgt nicht nur für Sauberkeit bis zur mikrobiellen Ebene, er hilft – später, wenn das Reinigungs- oder Wischwasser in den Abfluss geschüttet wurde – im Abwassersystem Schadstoffe abzubauen und das Wasser zu reinigen. Automatisch leistet jeder, der mit EM® seinen Haushalt reinigt, also einen Beitrag zur Entlastung unserer Flüsse, Seen und Meere.

Das mag hochtrabend klingen, doch weiß man um die aktuellen Möglichkeiten in unseren Klärwerken, wird manches klarer: original EM® wirken auf kleinster Ebene und bauen auch Stoffe ab (zerlegen sie in ihre Einzelteile und machen sie auf diese Weise unschädlich), die in den Klärwerken nicht aus dem Wasser gefiltert werden können: z. B. Medikamente, Nanopartikel aus Kosmetika, Pflanzen- oder Holzschutzmittel. Die in original EM® enthaltenen Photosynthesebakterien haben in dieser Hinsicht eine Schlüsselfunktion.
Es gibt bereits wenige Klärwerke, die auf EM® setzen, um das Abwasser umfangreicher und umweltverträglicher zu reinigen. Wegen formeller Vorgaben und behördlicher Regelwerke werden es leider nur sehr langsam mehr. Bis dahin heißt es also selbst die Initiative ergreifen und reichlich mit EM® reinigen!

Holen Sie sich in diesen Beiträgen weitere Infos rund um die Reinigung mit EM®:

EM® fördert den Humusaufbau und Humus bindet CO2

Forscher haben errechnet, dass die vom Menschen verursachten Kohlendioxid-Mengen für etwa zwei Drittel des Klimawandels verantwortlich sind. Das ist ein besorgniserregendes Ergebnis, das alldiejenigen zum Handeln aufruft, die sich auch für ihre Kinder, Enkel und Urenkel einen lebendigen Planeten wünschen. Doch was tun?

Ganz einfach: EM® im eigenen Garten anwenden und/oder die Anwendung auf öffentlichen Flächen vorantreiben. …und darüber hinaus natürlich alle bekannten Empfehlungen wie „das Auto mal stehenlassen“, „regionale Lebensmittel kaufen“, „weniger Fleisch essen“ oder „Strom sparen“ beherzigen.

Die in der Landwirtschaft, im Gartenbau oder in den eigenen Gärten üblichen Bewirtschaftungsmaßnahmen der vergangenen Jahrzehnte haben dazu geführt, dass nur noch knapp die Hälfte der ursprünglich vorhandenen Humusreserven in unseren Böden vorhanden sind. Der im Humus gebundene Kohlenstoff wurde als CO2 in die Atmosphäre abgegeben.

Der Humusanteil im Boden liegt derzeit bei 1 – 1,5 %, wobei das Drei- bis Vierfache möglich wäre. Langjährige Profis unter den EM®-Anwendern haben festgestellt, dass mithilfe von EM® und der regelmäßigen Zuführung organischer Substanz (z. B. EM®-Kompost oder Bokashi) jährlich Humus-Zuwachsraten von 1% möglich sind. Wenn man nun weiß, dass global zwei- bis dreimal mehr Kohlenstoff in Form von Humus gebunden ist als sich CO2 in der Atmosphäre befindet, wird das enorme Potenzial von EM® und bodenverbessernden Maßnahmen deutlich!

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Biologischer Pflanzenschutz mit EM® fördert Nützlinge

Immer mehr heimischen Vögeln fehlt es an Nahrung und geeigneten Lebensräumen. Ihre Bestände werden kleiner. Insekten werden in unserer Kulturlandschaft immer weniger und die Vielfalt der Pflanzenwelt schrumpft. Lichtblicke sind Bienen- und Insektenweiden, wiederbelebte und neu angelegte Feldraine und alle biologisch bewirtschafteten Flächen. Dass ein maximaler Schutz von Kulturpflanzen, Insekten, Vögeln und der weiteren Tierwelt möglich ist, zeigen Landwirte (konventionell wie biologisch wirtschaftend), die sich zur Integration von EM® auf ihren Betrieben entschieden haben. Besuchen Sie in diesem Zusammenhang auch unsere Seite für den Agrarsektor und lesen Sie im Blog, wofür die EM®-Technologie in der Landwirtschaft eingesetzt wird.

Im Kleinen funktioniert das natürlich auch im Hausgarten. Der biologische Pflanzenschutz beginnt unserer Ansicht nach bereits im Boden (wir nennen ihn gerne den „Darm der Pflanze“) und wird ergänzt durch EM5 Forte, das alle oberirdischen Pflanzenteile vor Schadkeimen schützt und alle Insekten verschont, weil Schädlinge lediglich vergrämt aber nicht getötet werden.

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Tipp: Wenn Sie Hilfe benötigen, wie Sie die empfohlenen Anwendungen auf Ihren Garten übertragen, hilft Ihnen unsere Beratung gerne weiter: info@emiko.de oder (+49) 2225 95595-0.
Versuchen Sie darüber hinaus, über die ganze Vegetationszeit blühende und samentragende Pflanzen in Ihrem Garten zu kultivieren und für Versteckmöglichkeiten für Insekten zu sorgen.

EM® im Garten schützt das Grundwasser

Mineralische Dünger, wie z. B. das bekannte Blaukorn, sind nicht gut für unser Grundwasser. Zwar haben sie einen unmittelbaren Effekt auf das Pflanzenwachstum, aber oft sind es für den Moment zu viele Nährstoffe, die von den Pflanzen nur zum Teil aufgenommen werden können. Der Rest sickert in tiefe Bodenschichten, bis ins Grundwasser und belasten seine Qualität. Das ist insbesondere in Wassereinzugsgebieten ein Problem, das die Wasserwerke immer häufiger dazu veranlasst, Trinkwasser verschneiden zu müssen, um Grenzwerte der Trinkwasserverordnung einhalten zu können.

Weil das viele Gartenbesitzer wissen und es für Pflanzen und Boden nachhaltig besser ist, geht der Trend in den vergangenen Jahren zum organischen Dünger. Durch mikrobielle Aktivität und die von Kleinstlebewesen werden organische Substanz ab- und umgebaut und Nährstoffe pflanzenverfügbar in der oberen Bodenschicht gebunden (-> Humus wird aufgebaut!). Das Grundwasser wird nicht unnötig mit Nährstoffen belastet.

In seinem eigenen Garten kann daher jeder einen Beitrag zur Qualität des Trinkwassers leisten. Und wer seinen Garten mit EM® pflegt und düngt, setzt dem Grundwasserschutz die Krone auf, denn:

Alles zusammen macht den EM®-gepflegten Gartenboden zu einer optimalen Filterstufe, bevor Regen- und Gießwasser das Grundwasser erreichen.

Holen Sie sich in diesen Beiträgen weitere Anregungen:

Fazit: EM®-Anwender verbessern ihren ökologischen Fußabdruck

Es gibt Menschen, denen ist es gleichgültig, wie unsere Erde in 100 Jahren aussehen wird. Uns ist das nicht gleichgültig. Und unseren Kunden auch nicht. Das wissen wir aus den letzten 20 Jahren EMIKO® und unseren täglichen Gesprächen. Ein gutes Gefühl.
Der „ökologische Fußabdruck“ gibt in diesem Zusammenhang einen schönen Anhaltspunkt, wie ökologisch verträglich und nachhaltig sich ein Mensch auf der Erde verhält. Je kleiner der Abdruck, umso besser. Einberechnet wird zum Beispiel freigesetztes CO2 durch menschliche Aktivitäten wie Heizen, Autofahren oder was es kostet, unsere Abfälle zu entsorgen. Mit EM® wird die Umwelt geschützt und kann sich regenerieren: Böden, Pflanzen, Tiere, Wasser und schließlich der Mensch profitieren. Jeder Einzelne verkleinert seinen „ökologischen Fußabdruck“.


Pferde: Weidepflege mit EM®

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Pferdeweide pflegen

Verdichteter Boden, eine geschädigte Grasnarbe, Geilstellen mit Brennnesseln und typische Unkräuter wie Ampfer oder Hahnenfuß sind auf Pferdeweiden häufig anzutreffen. Zu viele Pferde pro Hektar oder ungünstige Weidezeiten zählen zu den möglichen Ursachen. Gutes, kräuterreiches Futter finden Pferde auf solchen Weiden kaum noch, deren hauptsächlich verwertbarer Aufwuchs aus wenigen Gräserarten besteht. Effektive Mikroorganismen können dazu beitragen, Weiden auf natürliche Weise zu regenerieren.

Artenreich, mit einer Fülle verschiedener Pflanzenarten, so sahen Weiden noch bis vor ca. 50 Jahren aus. Die Pensionspferdehaltung und mit ihr die Anforderung, viele Tiere auf einer kleinen Fläche zumindest stundenweise zu ernähren, führte zunehmend zu einer einseitigen Zusammensetzung der Pflanzen.
Der Aufwuchs besteht weitestgehend aus wenigen Gräsern wie dem Weidelgras. Kräuter verschwinden nach und nach. Auf Flächen, die zur Heu- oder Silagegewinnung bestimmt sind, sind sie aufgrund der hohen Bröckelverluste nicht einmal erwünscht.

Stellt die Weide in den Sommermonaten die Haupternährungsgrundlage dar, sind gesundheitliche Probleme aufgrund der einseitigen Versorgung, hoher Fruktan- und Endophytengehalte nicht auszuschließen. Mehr über die Problematik der Endophyten erfahren Sie im Beitrag „Endophyten im Weidegras“.

Warum verschwinden die Kräuter?

Auf einer artenreichen Wiese mit Gräsern und Kräutern leben die Pflanzen untereinander in Abhängigkeit. Das ein- bis zweimalige Mähen oder Abweiden pro Jahr sichert diese Symbiose. Für ihren Fortbestand sind Kräuter darauf angewiesen, zu blühen und Samen zu bilden. Bei häufiger Mahd oder Dauerbeweidung haben viele Pflanzen jedoch keine Möglichkeit, zur Blüte und Aussaat zu kommen. Sie verschwinden innerhalb weniger Jahre.

Gräser hingegen brauchen nicht zwingend ihre Samen, um an einem Standort weiter leben zu können. Sie regenerieren sich aus der Wurzel heraus und können sich durch Wurzelausläufer sogar vermehren.

Bei Neuansaaten oder Nachsaaten mit hohen Käuteranteilen, die für Pferdeweiden angeboten und gerne verwendet werden, haben die Kräuter langfristig keine Chance. Sofern gewünscht, kann ein „Kräuterstreifen“ am Rand der Weide für abwechslungsreiches Futter sorgen und ist unterm Strich deutlich günstiger. Nähere Informationen zu solch einem „Kräuterstreifen“ finden sie auch weiter unten im Beitrag.

Robuste und artenreiche Weiden mit EM®

Durch den Einsatz von EM® verbessern sich die Lebensbedingungen aller Pflanzen. Es entstehen weniger „Nischen“, in denen sich nur spezialisierte Pflanzen wohlfühlen. Die Voraussetzungen für einen artenreichen Aufwuchs werden gelegt.

Egal ob lehmig oder sandig, effektive Mikroorganismen verbessern alle Arten von Böden. Sie ergänzen die bereits im Boden befindlichen Mikroorganismen und aktivieren insgesamt das Bodenleben. Die Nährstoffversorgung aller Pflanzen wird verbessert und Bodenverdichtungen werden vermieden bzw. langfristig aufgelöst. Die Durchlüftung des Bodens und sein Wasserhaltevermögen verbessern sich. Gleichzeitig erhöht sich die Trittfestigkeit des Bodens und die Neigung zu Staunässe nimmt ab.

Dauer und Art der EM®-Anwendung auf der Weide

Je nach Zustand des Bodens kann es bis zu vier Jahre dauern, bis deutliche Erfolge der Anwendung erkennbar werden. Zwar mag das zunächst entmutigend klingen, doch die Biologie eines Bodens zu verbessern, ist ein langwieriger aber lohnender Aufwand.

Für die EM®-Anwendung auf der Weide kommen für kleine Bereiche und die private Nutzung der EMIKO® Garten- und Bodenaktivator oder selbst vermehrtes EMa (je nach Qualität muss die Aufwandmenge bis zu doppelt so hoch sein!) in Frage. EM·1® wird aus Kostengründen selten verwendet.
Für die gewerbliche Pferdehaltung und landwirtschaftliche Betriebe kommen EMIKO® SoilCare als Bodenhilfsstoff und EMIKO® SoilCare PLUS als Kombination aus Bodenhilfsstoff und leichtem Dünger als Produkte für den großflächigen Einsatz in Frage.
Die genannten Bodenhilfsstoffe werden wie folgt angewendet:

Im ersten Jahr werden zu Beginn und etwa zur Mitte der Vegetation pro Hektar 150 l EMIKO® Bodenhilfsstoff mit mindestens 450 l Wasser pro ha ausgebracht. An problematischen Standorten sollte diese Menge auch im Folgejahr noch verwendet werden.

In den Folgejahren werden zu Beginn und etwa zur Mitte der Vegetation 75 l EMIKO® Bodenhilfsstoff mit mindestens 300 l Wasser pro ha ausgebracht.

Die Empfehlungen gelten für Flächen, die in erster Linie mineralisch gedüngt werden. Auf der EMIKO® Agrar haben wir einen Beitrag zur Grünlandpflege mit EM® gepostet, der weitere nützliche Infos enthält und auch die Anwendung von EMIKO® SoilCare PLUS beschreibt. Dieses Produkt eignet sich übrigens auch super für alle Hobby-Pferdehalter, die ihre Weiden selbst pflegen. Es ist im BigBag zu 750 kg, aber auch in 20 kg-Säcken erhältlich. Wenn Sie sich für dieses Produkt interessieren, melden Sie sich bitte telefonisch bei uns oder stellen eine Anfrage über das Kontaktformular der EMIKO® Agrar-Seite.

Hinweis zur Unkrautbekämpfung: Der Einsatz von EM® schließt eine chemische Unkrautbekämpfung nicht zwingend aus. Ist die Fläche von hartnäckigen Unkräutern besiedelt, die, in größeren Mengen aufgenommen, vielleicht sogar schädlich sein können (z. B. Hahnenfuß), macht es Sinn, zunächst eine gezielte Unkrautbekämpfung vorzunehmen. Lücken im Bestand müssen entsprechend nachgesät werden.
Bei sehr starker Verunkrautung ist über den Umbruch der Fläche nachzudenken. Kosten und Nutzen sind hier abzuwägen, Beratung bieten zum Beispiel die Landwirtschaftskammern an.
Bei kleinen Flächen und wenig Unkraut genügt meist das Ausreißen oder Ausstechen dieser Pflanzen vor der Samenreife.

Organisches Material ist „Futter“ für das Bodenleben

Von entscheidender Bedeutung für ein aktives Bodenleben sind nicht die Mikroorganismen allein, denn sie brauchen „Futter“ in Form von organischem Material, das sie zu pflanzenverfügbaren Nährstoffen umwandeln. Drei mögliche Maßnahmen für die private Pferdehaltung mit wenigen Pferden:

  1. EMIKO® SoilCare PLUS als pelletierter organisch-mineralischer NPK-Dünger mit EM®, der ganz einfach mit einem Düngerstreuer ausgebracht werden kann. Nähere Infos im Agrar-Beitrag zur Grünlandpflege mit EM® . SoilCare PLUS wird zu Vegetationsbeginn und etwa Mitte Juni ausgebracht.
  2. Pferdemist-Bokashi oder Kompost aus Pferdemist wird im Herbst auf die Weide ausgebracht und liefert ausreichend organisches Material für die nächste Saison (siehe auch den Beitrag „Bokashi oder Kompost aus Pferdemist“).
  3. Die organische Substanz wird ab Frühjahr in flüssiger Form mittels EMIKO® MikroDünger ausgebracht. Da dieser weniger „Organik“ in den Boden bringt als Mist, wird er mindestens dreimal bis einschließlich Juli ausgebracht. Die Gaben Garten- und Bodenaktivator bzw. EMa können entsprechend reduziert werden, denn im MikroDünger sind ausreichend EM® enthalten.

Traditionell werden Weiden mineralisch gedüngt, was zu starken Nährstoffauswaschungen führen kann, wenn das Bodenleben nicht intakt und wenig Humus da ist. In den ersten Jahren sollte also möglichst auf rein mineralische Dünger verzichtet werden.
Mehr Infos zu mineralischer oder organischer Düngung lesen Sie im Beitrag „Mineralisch oder organisch düngen?

„Kräuterstreifen“ bringt Abwechslung in die Ernährung

EM® bringt langfristig wieder Artenreichtum auf die Weide. Ob es jedoch sehr vielen Kräutern möglich ist, sich wieder anzusiedeln, hängt von der Anzahl der Pferde pro Hektar und der Häufigkeit des Mähens ab.

Zur Versorgung mit Kräutern kann daher auch ein kleiner Streifen am Rand der Weide angelegt werden. Dieser Streifen muss zunächst umgebrochen und mit der Kreiselegge bearbeitet werden. Ausgesät wird eine spezielle Kräutermischung für Pferde, die im Fachhandel oder auch online erhältlich ist.
Wichtig ist, dass die Pferde keinen Zutritt zu dem angelegten Kräuterstreifen haben. „Bedienen“ dürfen sie sich lediglich durch oder über einen Zaun. Der Streifen darf also nicht zu breit sein, damit er für die Pferde auch erreichbar ist. Solch ein Kräuterstreifen wertet die Versorgung auf der Weide erheblich auf, bringt Abwechslung und liefert viele Nähr- und Wirkstoffe.
Gemäht wird er einmal im Jahr.

Grundlegende Maßnahmen der Weidepflege

  • angepasste Besatzstärke (ein bis zwei Pferde pro Hektar, je nach Art der Weide)
  • bedarfsgerechte Düngung
  • regelmäßig abmähen bzw. ausmähen; am besten Schnitt- und Weidenutzung im Wechsel
  • im Frühjahr Schleppen zum Einebnen von z. B. Maulwurfshügeln, Striegeln zur Belüftung des Bodens
  • kein Weidegang bei aufgeweichter Grasnarbe
  • alle zwei Jahre Bodenprobe durchführen, bei Bedarf kalken (EM® wirkt sich langfristig aber auch positiv auf den Boden-pH-Wert aus!); auf kleineren Flächen EMIKO® UrgesteinsMehl ausbringen
  • Kot absammeln, um Geilstellen und Reinfektion mit Würmern zu vermeiden – Mist darf erst gut durchfermentiert als EM®-Kompost bzw. Bokashi auf die Weide

Fazit

Die Weidepflege mit EM®-Produkten ist einfach und wirkt sich langfristig positiv auf die Bodeneigenschaften, das Bodenleben, die Versorgung der Pflanzen und somit den Aufwuchs aus. Wer sich für den EM®-Einsatz entscheidet, sollte langfristig planen und die Anwendung mindestens vier Jahre durchführen, damit die positiven Auswirkungen auf den Boden zum tragen kommen. Auch die regelmäßige Anwendung zweimal im Jahr ist wichtig, um das Milieu im Boden tatsächlich beeinflussen zu können.
Für die private Pferdehaltung mit wenigen Pferden wird meistens der EMIKO® Garten- und Bodenaktivator oder EMa, in der gewerblichen Pferdehaltung EMIKO® SoilCare eingesetzt. Eine einfache Möglichkeit der Kombination von Bodenverbesserung und Düngung bietet der pelettierte organisch-mineralische EM®-Dünger EMIKO® SoilCare PLUS.


Pferde: Weidegewöhnung und Probleme zu Beginn der Weidezeit

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Mit dem Start in die Weidesaison beginnt für viele Pferde der schönste Teil des Jahres. Die Weidegewöhnung verläuft jedoch nicht bei allen Pferden ohne Verdauungsprobleme, die sich unterschiedlich äußern können. Dass es wichtig ist, die Tiere langsam an das frische Grün zu gewöhnen, weiß jeder Pferdehalter. Warum das so ist, hat mit dem Aufbau und der Funktion des Verdauungsapparates zu tun – und ganz entscheidend mit Mikroorganismen. Welche Probleme auftreten können und warum die EM®-Technologie zur Vorbereitung auf die Weidezeit, bei der Weidegewöhnung und einige Wochen darüber hinaus so gut funktioniert, beschreiben wir in diesem Beitrag.

Mögliche Verdauungsprobleme zu Beginn der Weidezeit

Das junge Gras ist eiweiß- und kohlenhydratreich. Seine Zusammensetzung unterscheidet sich deutlich von den üblichen Futtermitteln, an die sich das Pferd in den vergangenen Wintermonaten gewöhnt hat. Sobald das erste Grün gefressen wird, steht die Darmflora also vor anderen Aufgaben als bisher und muss sich langsam auf das neue Futter einstellen – und das dauert etwa vier Wochen. Frisst das Pferd zu schnell zu viel Gras, kann es zu unterschiedlich starken Verdauungsproblemen kommen:

Kolik: Im Darm kommt es zu Fehlgärungen mit zum Teil starker Gasbildung, die schmerzhafte Krämpfe auslösen.
→ Vor der Weide niemals Kraftfutter füttern, denn das erhöht die Gefahr für Fehlgärungen!
Durchfall: Durchfall ist eine „Reinigungsmaßnahme“ des Darms – das was drin ist, muss raus. Der Durchfall kann sehr schnell vorbei sein, wenn kein Gras mehr aufgenommen wird bzw. wenn sich die Darmflora beginnt, an das neue Futter zu gewöhnen.
→ Tritt Durchfall auf, sollte die Weidezeit vorerst (wieder) reduziert werden.
Kotwasser: Der Darm ist nicht in der Lage, das freie Wasser aus dem Nahrungsbrei aufzunehmen. Kotwasser kann ein Hinweis auf einen zu sauren Darm sein und auch in Verbindung mit Durchfall auftreten.
→ Bei starkem Kotwasser die Weidezeit vorerst (wieder) reduzieren.
Hufrehe: Insbesondere leichtfuttrige Robustrassen, aber auch sehr genügsame Rassen wie Araber oder zu dicke Pferde sind betroffen. Zu viele schwer verdaubare Kohlenhydrate (Stärke und Fruktane) verschieben im Dickdarm den pH-Wert und das Bakterienmilieu. Viele Mikroorganismen sterben ab, wodurch Gifte entstehen, die in den Organismus gelangen und im Huf die gefürchtete Entzündungsreaktion hervorrufen.
→ Werden erste Anzeichen festgestellt, sofort den Tierarzt rufen. Sogenannte „Fressbremsen“ können bei empfindlichen Tieren (die ganze Weidesaison über) helfen, die aufgenommene Grasmenge zu reduzieren.
angelaufene Beine: Das junge, eiweißreiche Gras belastet den Stoffwechsel. Die Entgiftungsorgane Leber und Niere arbeiten auf Hochtouren und es kann zu Flüssigkeitseinlagerungen kommen, wenn Giftstoffe – in dem Fall zellgiftiges Ammoniak – nicht schnell genug als ungiftiger Harnstoff ausgeschieden werden können. Die angelaufenen Beine können auch aufgrund der Gifte entstehen, die aus dem Darm durch vermehrtes Bakteriensterben in den Organismus gelangen.
→ Tägliche Weidezeit (wieder) etwas reduzieren.

Die genannten Probleme können auch zeitgleich auftreten. Der Großteil der möglichen Verdauungsbeschwerden zu Beginn der Weidezeit ist auf eine Darmflora zurückzuführen, die (noch) nicht fähig ist, das vorhandene Futter zu verdauen.

Der Darm des Pferdes – ein „Gewöhnungstier“

Obwohl es durch züchterische Maßnahmen die unterschiedlichsten Pferderassen gibt, gleichen sich der Verdauungstrakt von domestiziertem und Wildpferd hinsichtlich seiner Anforderungen an ein artgerechtes Futter. Etwa 16 Stunden täglich nährstoffarmes und strukturreiches Futter aufnehmen und sich dabei stetig fortbewegen, das passt zum Verdauungsapparat des Pferdes. Abrupt ein anderes Futter in relevanten Mengen? Das kommt in freier Natur nicht vor. Darum reagiert das Pferd auch so empfindlich auf schnelle Futterwechsel.

Bis zu vier Wochen dauert es, bis sich die Darmflora des Pferdes auf ein neues Futterangebot eingestellt hat. Und das ist auch völlig normal, wenn man bedenkt, wie schnell sich die Natur z. B. im Frühling verändert und anderes als das bisherige Futter für ein frei lebendes Pferd verfügbar ist.

Weil die langsame Veränderung der Vegetation über die Fütterung von Pferden, die in menschlicher Obhut gehalten werden, aber nur schlecht nachzuempfinden ist, muss zumindest der Zeitraum für die Anpassung der Darmflora bei einer Futterveränderung berücksichtigt werden. Für die Weidegewöhnung sollten also vier Wochen eingeplant werden.

Richtiges Anweiden: zeitlich begrenzt und kontinuierlich

Optimal und die natürlichste Variante wäre es, wenn dem Pferd immer ein wenig mehr frisches Grün über den ganzen Tag verteilt zur Verfügung stehen würde. Weil das allein aus zeit- und fütterungstechnischen Gründen kaum möglich ist, geht man den Weg der zeitlich begrenzten Aufnahme von frischem Gras, zunächst einmal, später – wenn möglich – auch mehrmals täglich.

10 bis 15 Minuten Fresszeit, mehr sollten es die ersten Tage nicht sein. In der zweiten Anweidewoche kann das Pferd dann etwa 30 Minuten fressen, ab der dritten Woche eine Stunde. Wem es möglich ist, der lässt sein Pferd ab der zweiten Woche vormittags und nachmittags/abends grasen, damit sich die Darmflora noch besser und schneller umstellen kann.
Auch in der vierten Woche sollte der Weidegang nur stundenweise erfolgen und kann anschließend auf die gewünschte tägliche Weidezeit verlängert werden.

Insbesondere in den ersten beiden Wochen sollte die tägliche Weidezeit nicht um mehr als 15 Minuten gesteigert werden. Das Anweiden wird aber nur wie beschrieben durchgeführt, wenn keine Verdauungsbeschwerden auftreten.

Pferde mit Stoffwechselerkrankungen (EMS, Cushing, PSSM) oder Pferde, die bereits Hufrehe hatten, seitens der Haltung und Fütterung und aus tierärztlicher Sicht aber gut eingestellt sind, werden über die doppelte Zeitspanne angeweidet. Sie sollten grundsätzlich auch erst später auf die Weide, wenn der Fruktangehalt in den Gräsern durch wärmere Witterung geringer ist und das Gras schon höher gewachsen ist. Fressbremsen können über die gesamte Weidezeit sinnvoll sein; erst kürzlich oder schwer stoffwechselerkrankte Pferde müssen leider auf den Weidegang verzichten.

Neben dem zeitlich begrenzten Anweiden ist auch das kontinuierliche Anweiden wichtig. Muss das Anweiden z. B. aus Witterungsgründen für mehrere Tage unterbrochen werden, sollte die Zeit des Grasens anschließend wieder auf 10 bis 15 Minuten begrenzt und das Anweiden von vorn begonnen werden. Die neuen Mikroorganismen im Darm sind einfach noch nicht ausreichend stabil etabliert und lassen sich schnell wieder von anderen Mikroorganismen verdrängen. Würde man nach der Pause also einfach direkt eine Stunde grasen lassen, sind Verdauungsprobleme möglich.

Weitere hilfreiche Tipps zur Weidegewöhnung:

  • Vor dem Grasen genügend Heu fressen lassen. Das bremst die Gier auf das frische Grün und verringert das Risiko für Fehlgärungen. Vorher und unmittelbar nachher keinesfalls Kraftfutter geben, denn das provoziert ebenfalls Fehlgärungen!
  • Die ersten beiden Wochen am besten an der Hand grasen lassen. Die Fresszeit kann so besser kontrolliert werden und das Verletzungsrisiko durch zu starkes Toben sinkt.

EMIKO® HorseCare Bokashi in der Zeit der Weidegewöhnung

Mit dem Futter, das wir unserem Pferd geben, füttern wir insbesondere die Mikroorganismen in seinem Darm. Sie bestimmen, welche Nähr- und Wirkstoffe aus dem Futter aufgeschlossen werden, welche weiteren hilfreichen Stoffe durch enzymatische Prozesse gebildet werden, welche Stoffe in den Organismus gelangen und welche unmittelbar ausgeschieden werden. Hat sich im Darm des Pferdes eine gute Gemeinschaft an Mikroorganismen gebildet, geht es dem Pferd gut.

Dass diese Gemeinschaft über einen Futterwechsel oder ungeeignetes Futter (z. B. verdorbene Heulage) schnell aus dem Gleichgewicht zu bringen ist, hat sicher schon jeder Pferdehalter erlebt. Daher ist es gut zu wissen: Was über die orale Aufnahme aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann, kann über die orale Aufnahme auch stabilisiert werden. Und das ist der Ansatz der EM®-Technologie in der Vorbereitung, während und auch einige Zeit nach der Weidegewöhnung.

Das Ergänzungsfuttermittel EMIKO® HorseCare Bokashi bringt eine Konstante in die Zeit der Umgewöhnung. Zu Weidebeginn ist das Bokashi empfehlenswert, weil es im Vergleich zum flüssigen Ergänzungsfuttermittel mehr Stoffwechselprodukte (z. B. Vitamine und Spurenelemente) enthält, die während der Fermentation entstehen und dazu beitragen, den pH-Wert im Darm des Pferdes zu regulieren. Die Praxiserfahrungen zeigen, dass die Verträglichkeit des Anweidens verbessert wird und sich offenbar verlässlich wieder eine stabile Mikroorganismengemeinschaft etabliert.

Mit der Fütterung von EMIKO® HorseCare Bokashi wird optimal bereits zwei Wochen vor Beginn des Anweidens begonnen. Auch direkt zum Start des Anweidens ist der Fütterungsbeginn möglich, sollte die ganze Anweidezeit und möglichst noch zwei Wochen darüber hinaus fortgeführt werden.
Bekanntermaßen empfindliche Pferde können in den ersten Weidetagen auch speziell von EMIKO® HorseCare BokashiPLUS profitieren, das mit Vulkanmineralien und Kohle einen besonderen Wert für die Zeit der Darmumstellung bietet. Für 7-14 Tage ersetzt das BokashiPLUS die tägliche Menge des normalen Bokashi.

Zum Start in die Weidezeit gibt es das „Weidefit-Paket“ im EMIKO® Shop.

Zum Thema Weide und EM® lesen Sie auch unsere Beiträge „Pferde: Endophyten im Weidegras“ und „Pferde: Weidepflege mit EM“.

Fazit

Die zeitlich begrenzte und kontinuierliche Gewöhnung an frisches Gras, über einen Zeitraum von vier Wochen, verhindert beim Pferd weitestgehend die Entstehung von Verdauungsproblemen, die mit einer Futterumstellung einhergehen können. Die langsame Weidegewöhnung ist wichtig, damit sich die Gemeinschaft der Mikroorganismen im Darm des Pferdes allmählich, ohne sprunghafte Milieuverschiebungen, anpassen kann. Für die Vorbereitung auf die Weidezeit, während der Gewöhnung und darüber hinaus hat sich die EM®-Technologie mit dem Ergänzungsfuttermittel EMIKO® HorseCare Bokashi in der Praxis bewährt.


EM® macht trübes Teichwasser klar

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Effektive Mikroorganismen beheben die Ursache für Algen und trübes Wasser im Gartenteich. Je nach Zustand des Teiches ist der Erfolg zwar manchmal erst nach einigen Anwendungen erkennbar, doch ganz im Gegensatz zu herkömmlichen Algenmitteln besonders nachhaltig. EM® beeinflussen die Mikrobiologie im Teich und können – ausgehend von dieser kleinsten Ebene – das gesamte biologische Gleichgewicht wieder herstellen.

Teiche sind künstliche Gewässer

Natürliche Teiche haben immer einen Zu- und Abfluss, der für einen Wasseraustausch sorgt. Die Reinigung des Wassers wird von speziellen Mikroorganismen erledigt.
Ein Teich im Garten ist ein künstlich angelegtes Gewässer ohne Zu- und Abfluss. Schon aufgrund dieser Tatsache wird deutlich, dass ein Gartenteich spezielle Pflegemaßnahmen für sein biologisches Gleichgewicht benötigt. Bleibt die Pflege aus oder fehlt das Wissen, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, trüben Algen nicht nur das Teichwasser, sondern auch die Freude am eigenen Teich.

Wie kommt es zur Trübung des Wassers?

Trübes Teichwasser entsteht durch mikroskopisch kleine Schwebalgen, sogenanntes Phytoplankton. Der Grund für starkes Algenwachstum sind zu viele Nährstoffe im Teich. Diese können von den Teichpflanzen nicht vollständig genutzt und von den vorhandenen Mikroorganismen nicht abgebaut werden. So kommt es zu einem stetigen Wachstum der Pflanzen im Teich, zu denen auch die Algen gehören. In Teichen ist es fast ausnahmslos der Nährstoff Phosphat, der je nach Konzentration über gemäßigtes oder starkes Pflanzenwachstum entscheidet. Reichern sich Nährstoffe im Wasser an, spricht man von Eutrophierung.

Viele Algen bedeuten auch mehr abgestorbenes organisches Material, das auf den Boden des Teiches sinkt. Dort wird es unter Verbrauch von Sauerstoff durch Mikroorganismen abgebaut. Ist sehr viel organisches Material vorhanden, wird viel Sauerstoff verbraucht. Spätestens jetzt heißt es: Handeln! Ansonsten kann der Sauerstoffgehalt im Wasser so stark absinken, dass wiederum Nährstoffe aus dem Sediment mobilisiert und ins Wasser abgegeben werden. Ein Teufelskreis entsteht, der bis zum „Umkippen“ des Gewässers führen kann. Dieser umgangssprachlich benutzte Begriff beschreibt das Absterben von aerob lebenden Organismen wie Fischen und Pflanzen.

So wirken effektive Mikroorganismen im Teich

EM Effektive Mikroorganismen® verhindern Fäulnis von organischem Material, beschleunigen dessen Abbau und unterstützen die positiven Teichbakterien. Insbesondere die reinigenden Bakterien werden vielfach ergänzt, die in einem künstlich angelegten Teich natürlicherweise in zu geringer Anzahl vorkommen. Die Kraft des Teiches, sich selbst zu reinigen, steigt.

Werden die anfallenden organischen und anorganischen Verbindungen dank EM® schneller abgebaut, wird Fäulnis verhindert und das Wasser wird nicht mit toxischen Stoffen oder zusätzlichen Nährstoffen belastet.

Kommt es hingegen zu Fäulnis im Sediment, können sich die Wurzeln der im Teich angesiedelten Pflanzen nicht optimal entwickeln. Ergo: Sie entziehen dem Wasser auch weniger Nährstoffe. Dass es fault, erkennt man am üblen Geruch, hebt man mit der Hand etwas abgestorbene Pflanzenmasse an.

Besonders wirkungsvoll gegen zu viele Algen ist die Tatsache, dass effektive Mikroorganismen den Abbau von Phosphat und somit die Ursache des Algenwachstums unterstützen. Hier liegt der grundlegende Unterschied von EM® zu chemischen Algenmitteln. Diese sorgen zwar für klares Wasser, weil die Algen durch eine zerstörte Zellstruktur absterben; die Ursache für das Algenwachstum wird jedoch nicht verändert und das Wasser trübt nach kurzer Zeit wieder ein!

Auch Teiche, bei denen die Eutrophierung bereits fortgeschritten ist, profitieren vom EM®-Einsatz. Der Sauerstoffgehalt im Wasser stabilisiert sich wieder und ein „Umkippen“ des Gewässers kann verhindert werden.

Ursache für die Eutrophierung finden

Unter anderem durch den Phosphatabbau helfen EM®, die Ursache des Algenwachstums zu regulieren. Was sie nicht beeinflussen können, ist, warum es zu einem Überangebot an Nährstoffen im Teich kommt. Die Ursache für die Anreicherung von Nährstoffen muss also gefunden und möglichst behoben werden. Andernfalls können die effektiven Mikroorganismen nur zur „Schadensbegrenzung“ beitragen, jedoch nie das ökologische Gleichgewicht im Teich wiederherstellen.

Mögliche Ursachen für ein Überangebot an Nährstoffen können sein:

  • zu wenige oder falsch zusammengestellte Teichpflanzen
  • zu viele Teichpflanzen
  • zu viele Fische
  • Fische bekommen zu viel Futter, was nicht gefressen wird und absinkt
  • bauliche Mängel (z. B. hoher Eintrag von Oberflächenwasser)
  • häufiger Wasserwechsel / Teil-Wasserwechsel mit Leitungswasser (zu nährstoffreich!)
  • starker Eintrag von Laub im Herbst

Einfache Pflegemaßnahmen verhindern Eutrophierung

Viele mögliche Ursachen für die Anreicherung von Nährstoffen im Teichwasser lassen sich einfach beheben, ohne gar bauliche Veränderungen vornehmen zu müssen.

Das sollte bei der Teichpflege beachtet werden:

  • Abgestorbene Pflanzenreste sollten regelmäßig entfernt werden.
  • Die richtige Zusammensetzung der Teichpflanzen trägt entscheidend zum Nährstoffverbrauch und der gesamten Ökologie des Teiches bei (ggf. Rat von Fachleuten holen!).
  • Netze im Herbst verhindern, dass große Mengen Laub auf den Grund des Teiches sinken können.
  • Der Fischbesatz sollte möglichst klein gehalten werden (diverse Formeln zur Berechnung und Tipps, welche Arten gut zusammenpassen, findet man z. B. im Internet).
  • Ein Futterring für die Fische verhindert das unkontrollierte Absinken von Futterresten.
  • Gefüttert werden sollte höchstens zweimal pro Woche und nur so viel, wie in 15 Minuten verbraucht ist.
  • Ein Wasserwechsel sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Falls nötig, wird mit Regenwasser aufgefüllt.

Weiterhin ist es sinnvoll, einen Wasserfilter anzuschaffen, sollte dieser noch nicht vorhanden sein. Der Filter wird von den effektiven Mikroorganismen besiedelt. Es bildet sich ein sogenannter Biofilm aus wasserreinigenden Mikroorganismen im Filter. So bleibt er selbst länger sauber und das Teichwasser kommt immer wieder in Kontakt mit den reinigenden Mikroorganismen. Die erzeugte Wasserbewegung ahmt den Zu- und Abfluss in natürlichen Teichen/Seen nach und kommt dem gesamten System zugute.

Tipps für die erfolgreiche EM®-Teichbehandlung

Für die EM®-Behandlung des Teiches stehen die drei Produkte  EMIKO® Bio TeichpflegeEMIKO® Bio Teichpflege Plus und die EMIKO® Bokashi Balls zur Verfügung, die mit der EM-X®-Keramik (kleine oder große Pipes) ergänzt werden können.

Bitte informieren Sie sich über die verlinkten Produktnamen zu den einzelnen Produkten und ihrer Dosierung. Aufschlussreiche Infos erhalten Sie auch in unserem Beitrag Natürliche Teichpflege für Garten-, Schwimm- und Fischteiche, denn dort geht es darum, wann welches der drei Produkte eingesetzt wird und wie die Produkte kombiniert werden.
An dieser Stelle geben wir Ihnen einige grundsätzliche Empfehlungen für die EM®-Anwendung in Teichen:

  1. Bringen Sie die fertige Gießlösung besonders großzügig im Bereich der Pflanzzonen aus, denn dort entsteht am meisten organisches Material, was schnell abgebaut werden muss.
  2. Nutzen Sie für Bereiche, in denen viel Wasserbewegung ist (im Filter, nach Filteranlagen, an Bachläufen, Springbrunnen etc.), die grauen EM-X® Keramik Pipes. Sie verbessern das Wohlbefinden aller Teichlebewesen (Pflanzen & Tiere), verkleinern die Wassercluster, reduzieren so die Oberflächenspannung des Wassers und unterstützen die Wirkung der EM®-Produkte.
  3. Bleiben Sie dran! Je nach Zustand des Teiches kann die Grundsanierung mit EM® eine ganze Saison in Anspruch nehmen. Denken Sie daran: EM® beeinflusst die gesamte Mikrobiologie im Teich, wirkt nachhaltig, der Erfolg kann aber etwas verzögert eintreten. Auch in den folgenden Jahren benötigt Ihr künstlich angelegtes Gewässer mikrobielle Unterstützung.
  4. Entscheiden Sie sich für die biologische Teichpflege mit EM®, sollten chemische Maßnahmen jeglicher Art am besten gänzlich eingestellt werden. Chemikalien müssen schlussendlich immer abgebaut werden. Überleben die EM®, sind sie zumindest vorübergehend eher mit dem Abbau der Chemikalien als mit der grundlegenden Wasserverbesserung „beschäftigt“. Kurz: Es dauert unterm Strich länger, bis das Teichwasser klar ist.