Wie wirken effektive Mikroorganismen?

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Teruo Higa entdeckte Anfang der 1980er Jahre eine Mischung nützlicher Mikroorganismen, die ihre im Boden vorkommenden Artgenossen bei ihren vielfältigen Aufgaben unterstützen. Diese Mischung nannte er EM Effektive Mikroorganismen® (kurz EM®). Durch EM® lassen sich gestörte Kreisläufe, nicht nur im Boden sondern inzwischen in vielen anderen Bereichen des Lebens, wieder schließen. Dadurch regulieren sie sich wieder natürlich und zunehmend ohne zusätzlichen äußeren (z. B. chemischen oder synthetischen) Einfluss. Doch wie genau funktioniert das? Wie wirken EM®, ganz gleich, wo sie zur Anwendung kommen?

Grundsätzliche Erklärung der Wirkung effektiver Mikroorganismen

EM® trägt dazu bei, die Vermehrung und Ausbreitung unerwünschter Mikroorganismen zu unterdrücken, sie schließlich weitgehend zu verdrängen und gleichzeitig die Aktivität und Ausbreitung nützlicher Mikroorganismen zu unterstützen. Dieser grundsätzliche Wirkmechanismus wird auch „Dominanzprinzip“ genannt, denn er beruht auf der gezielten Förderung positiver Mikroorganismen, die im Anwendungsbereich schließlich zahlen- und wirkungsmäßig die Dominanz erlangen.

Auf Grundlage des Wissens, dass sich Mikroorganismen überall auf der Welt befinden – in jedem natürlichen Medium, auf Flächen, auf und in allen Lebewesen – können sich positive, aufbauende, lebensfördernde Mikroorgansimen, wie in EM®, auch auf alle belebten und unbelebten Bereiche auswirken (im Zusammenhang mit EM® und Mikroorganismen allgemein spricht man häufig von „Milieus“).

Im Laufe der letzten über 30 Jahre Anwendungserfahrung in unterschiedlichsten Bereichen hat sich gezeigt, dass die original EM® auch Schadstoffe als Nahrung nutzen und diese entsprechend reduzieren bzw. in ihre ungefährlichen Bestandteile zerlegen.

Erklärung der EM®-Wirkung auf mikrobieller Ebene

Als Entdecker der effektiven Mikroorganismen hat Teruo Higa natürlich selbst als erster eine Erklärung für ihre Wirkung formuliert. So gibt es ihm zufolge nur wenige Stämme von Mikroorganismen, die darüber bestimmen, ob in einem Milieu (z. B. Boden, Haut, Darm) überwiegend positive Vorgänge (charakteristisch sind Erholung, Aufbau, Regeneration) oder negative Vorgänge (charakteristisch sind Krankheit, Oxidation, Fäulnisprozesse, Degeneration) stattfinden. Die überwiegende Mehrheit der Mikroorganismen verhält sich opportunistisch, d.h. sie unterstützen immer diejenige Gruppe, die aktuell in der Überzahl ist.

Mikroorganismen können in drei Gruppen eingeteilt werden

Egal um welches Milieu es geht, Higa teilt die Gemeinschaft aller Mikroorganismen in drei Gruppen ein, um die biologische* Wirkung der EM® zu verdeutlichen. Es gibt

  1. aufbauende Mikroorganismen (zu denen auch die EM®-Mikroorgansimen gehören),
  2. krankheits- und fäulniserregende Mikroorganismen und
  3. neutrale, opportunistische Mikroorganismen (auch „Mitläufer“ genannt), die sich je nach Milieu positiv oder negativ verhalten können.

Alle drei Mikroorganismen-Gruppen befinden sich in einem Milieu, bestimmen über dessen Zustand und die wesentlichen Vorgänge. Diese, von den Mikroorganismen gesteuerten Vorgänge, erzeugen die charakteristischen Merkmale des Milieus, die wir oft bereits mit unseren Sinnen wahrnehmen können.

Drei Gruppen, drei Milieus und ihre Darstellung

Wippe negatives Milieu

Negatives Milieu
In einem negativen Milieu sind die krankheits- und fäulniserregenden Bakterien im Vergleich zu den aufbauenden Mikroorganismen in der Überzahl. Sie haben die große Gruppe der Mitläufer zusätzlich auf ihre Seite gezogen und werden von ihnen unterstützt.

Charakteristisch sind Krankheit bzw. Anfälligkeit für Krankheiten und insbes. bei Pflanzen auch für Schädlinge, Schwäche, Fäulnis und Gestank oder unangenehme Gerüche.

 

Wippe positives Milieu

Positives Milieu
Im positiven Milieu haben sich die aufbauenden Mikroorganismen gegenüber den abbauenden Mikroorganismen durchgesetzt. Die Mitläufer helfen nun den „guten Bakterien“.
Durch EM® können positive Milieus erzeugt werden, denn EM® stärken die Gruppe der natürlich vorkommenden positiven Mikroorganismen, sodass aus einem negativen Milieu ein Positives werden kann. Das geht je nach Art des Milieus schneller oder langsamer und bedarf einer regelmäßigen Anwendung des entsprechenden EM®-Produktes.
Charakteristisch sind Wachstum, Regeneration, Gesundheit, Wohlbefinden und Aufbau.

 

Wippe neutrales Milieu

Neutrales Milieu
In einem neutralen Milieu kommen die positiven und auch die negativen Mikroorganismen in einem ausgewogenen Verhältnis vor. Keine Gruppe dominiert und kann die Mitläufer beeinflussen. In der Natur kommt dieser Zustand fast nie oder nur kurzzeitig vor, wenn sich ein Milieu zum Positiven oder Negativen verändert.

Die Wirkung effektiver Mikroorganismen könnte unsere Welt verändern

Für Prof. Higa ist das Potenzial der EM® unbegrenzt und sie könnten helfen, viele Probleme unserer Welt (wie z. B. Umweltprobleme oder Nahrungsknappheit) zu lösen. Wären da nicht wirtschaftliche Interessen, Regierungen und die unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen. Dennoch ist es in jeder Hinsicht lohnenswert – nicht nur für einen selbst – EM®-Produkte anzuwenden, weil sie stets einen kleinen Teil des Gesamtkreislaufes positiv beeinflussen, den wir nicht aus den Augen verlieren sollten:

Nur auf einem gesunden Boden können gesunde Pflanzen wachsen, aus denen in einer gesunden Umwelt, ohne nennenswerte synthetische Hilfe, gesunde Lebens- und Futtermittel produziert werden. Diese und die vitale Umwelt, in der sich Mensch und Tier bewegen, tragen dazu bei, Menschen und Tiere gesund zu halten. Die Ausscheidungen gesunder Tiere und pflanzliche Abfälle helfen als Dünger wiederum dem Boden gesund zu bleiben.

*Über die rein biologische Wirkung der Mikroorganismen hinaus wirken die original EM Effektive Mikroorganismen® auch auf der Schwingungsebene. Wie und warum das funktioniert, werden wir in einem anderen Beitrag erklären.


Die Entdeckung der effektiven Mikroorganismen

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Um die Entdeckung der original effektiven Mikroorganismen (Marken sind „EM®“ oder auch „EM Effektive Mikroorganismen®“) gibt es eine Reihe ähnlicher Berichte*. Ganz klar ist, wer sie entdeckt hat: der japanische Agrarwissenschaftler Teruo Higa.
Hier können Sie alle richtigen Fakten nachlesen und welche Gedanken und Ideen Higa dazu bewegten, ein Mittel finden zu wollen, das auf mikrobieller Ebene Böden und Pflanzen regeneriert. Denn genau da lag die anfängliche Bestimmung von EM®

Teruo Higa selbst bezeichnet seine revolutionäre Entdeckung als „glücklichen Zufall“ und „sozusagen mehr Glück als Verstand“. Damit offenbart er sehr bescheiden, dass er, beginnend Ende der 60er Jahre, lange Zeit ohne bahnbrechenden Erfolg experimentierte und forschte: zunächst mit Mikronährstoffen, Hormonen, organischen Düngemitteln und mit speziellen Mikroorganismen-Stämmen.

Erst als Higa begann, sich näher mit der Wirkung von Photosynthesebakterien zu beschäftigen, die ein Professor der selben Fakultät, an der auch er tätig war, bereits näher erforschte, kam Bewegung in seine Forschungsergebnisse. Fortan begleiteten ihn die Mikroorganismen gedanklich mehr und mehr.

Photosynthesebakterien brachten ersten gedanklichen Durchbruch

In einem Anbauversuch mit Mandarinen stellte Higa nämlich fest, dass die mit Photosynthesebakterien gezogenen Mandarinen viel besser schmeckten, einen höheren Vitamin C-Gehalt hatten und viel länger lagerfähig waren, als die verglichenen Mandarinen, die lediglich mineralisch gedüngt und herkömmlich gespritzt wurden.

Wissenschaftlich belegen konnte er das noch nicht, Mikroorganismen aber – so folgerte Higa – haben ein Potenzial für den Landbau, dass er näher untersuchen wollte.
Zu der Zeit noch war er selbst Befürworter mineralischer Dünger und Pflanzenschutzmittel, die er nach Rückkehr auf seine Heimatinsel Okinawa wie selbstverständlich im Mandarinenanbau anwendete.

Schlechter Gesundheitszustand verursachte Umdenken

Allergien, Kraftlosigkeit und ein zunehmend schlechter Allgemeinzustand ließen Higa jedoch nach und nach daran zweifeln, dass die eingesetzten Chemikalien bei den Mandarinen, mit denen er tagtäglich in Kontakt kam, der richtige Weg für Boden, Pflanzen und Menschen sind. Er fasste die Möglichkeit in Betracht, dass sie auch Ursache für seine schlechte Gesundheit waren.

Wenig später wurde Higa zu einem Gemüseanbauprojekt in den Nahen Osten gerufen. Dort machte er folgende Beobachtung: Bei sehr stark mit einem Virus befallenen Melonenpflanzen misslang jegliche chemische Behandlung. Die Pflanzen wurden aufgegeben und ausgerissen. In Abwassergräben „entsorgt“, durch die Küchenabwässer der umliegenden Häuser flossen, und völlig unbeachtet, begannen sie jedoch zu wachsen, bildeten tiefe Wurzeln, Knospen und wiesen keine Krankheitsanzeichen mehr auf – ohne mineralische Dünger und Pflanzenschutzmittel, sondern nur durch die Kraft des Bodens.

Higas Entschluss, dem chemieträchtigen Pflanzenbau den Rücken zu kehren, war nach dieser Beobachtung gefasst. Nach seiner Okinawa-Rückkehr wollte er sich nun gänzlich mit den Auswirkungen von Mikroorgansimen auf das Pflanzenwachstum befassen.

Wissenschaftliche Untersuchungsmethoden begrenzten Erfolg

Ende der 70er Jahre begann Teruo Higa mit jeweils einzelnen Mikroorganismenstämmen zu forschen – einzelne Stämme, damit genau bestimmt werden konnte, welcher Stamm oder welche Stämme zu welchen Ergebnissen führen. Er wendete sie für verschiedene Pflanzen an, um positive Ergebnisse bestätigen zu können. Doch es stellten sich keine Regelmäßigkeiten ein. Mikroorganismen, die beim Anbau der einen Pflanzenart funktionierten, brachten beim Anbau einer anderen Pflanzenart keine oder schlechtere Ergebnisse zur Vergleichsgruppe.

Nach fünf Jahren ohne Erfolg mit den wissenschaftlich gängigen Untersuchungsmethoden, und angesichts der unglaublich großen Anzahl verschiedener Mikroorganismen überhaupt, gestand Higa sich ein, seine Forschungen in eine andere Richtung lenken zu müssen.
Und dann kam es 1980 (in machen Quellen ist auch von 1981 die Rede) zu dem, was er selbst als „glücklichen Zufall“ bezeichnet.

Die Erkenntnis: Die Kombination der Mikroorganismen macht’s!

Weil seine Forschungen mit ihnen abgeschlossen waren, gab Higa verschiedene Stämme an Mikroorgansimen zusammen in ein Behältnis, um sie gemeinsam zu entsorgen. Da sie allesamt völlig ungefährlich für Mensch und Natur waren, und ihm zu wertvoll für den Abfluss erschienen, goss er die Mikroorganismen auf ein Rasenstück der Universität.

Etwa eine Woche später bemerkte er zufällig, dass der Rasen an der Stelle üppiger wuchs, und vermutete zunächst einen Versuch seiner Studenten. Als er sich aber an die von ihm entsorgte Mikroorganismenmischung erinnerte, ging ihm ein Licht auf: Es ist die Kombination genau zueinander passender Mikroorganismen, die offensichtlich zum Erfolg führt!

Fortan konzentrierte er sich darauf, stabile Mikroorganismen-Mischungen im Labor herzustellen und unter realen Bedingungen im Freiland zu testen.

Geburtsstunde der EM®

Higa besorgte sich zum Beispiel Mikroorganismen, die typischerweise an Baumwurzeln, in gutem Kompost oder in Nahrungsmittel-Fermenten vorkommen und brachte sie im Labor zusammen. Sowohl im Labor stabil als auch im Freiland überaus effektiv zeigte sich schließlich eine Kombination aus zehn Stämmen, die, einzeln betrachtet, durchweg regenerative Eigenschaften hatten.

Für seine stabile Mischung der Mikroorganismenstämme prägte Higa die Bezeichnung „Effektive Mikroorganismen“, aus der sich das Kürzel „EM“ entwickelte.

Heute steht „EM®“ für regenerative Mikroorganismen in Mischung, als Einzelkomponenten in speziellen EM®-Produkten sowie für die gesamte Technologie, die sich auf Grundlage Prof. Higa’s Entdeckung und seiner Forschungen entwickelte.

*Dass sich die Berichte um die Entdeckung der EM® zwar ähneln, aber selten 100% identisch sind, liegt nicht zuletzt daran, dass es nicht ganz leicht ist, aus dem Japanischen ins Deutsche zu übersetzen. Schon in den Büchern von Prof. Higa selbst gibt es daher leicht unterschiedliche Darstellung der zeitlichen Abfolge aller oben beschriebenen Geschehnisse. Die Fakten unterscheiden sich hingegen nicht und stimmen in allen Büchern wie auch in diesem Beitrag überein.


EM® benutzen ist aktiver Umweltschutz

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In ganz vielen Beiträgen haben wir darauf hingewiesen, wie sich die Anwendung der EM®-Produkte im jeweiligen Bereich auf die Umwelt auswirkt. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen einen Überblick geben, um welche Anwendungsgebiete es sich im Speziellen handelt. Gleichzeitig verlinken wir zum Weiterlesen die wichtigsten Beiträge zu den Themengebieten.
Was diesen Beitrag auch ausmacht: Er soll Ihnen bewusstmachen, wieviel Gutes Sie mit der EM®-Anwendung in Ihrem Umfeld bewirken und Ihnen Anregungen geben, die in Gesprächen mit Menschen helfen, die EM® bisher noch nicht kennengelernt haben.

„Gutes“ Abwasser – Reinigen mit EM®

Eigentlich wissen wir, dass wir mit Reinigern im Haushalt sparsam umgehen sollten, um die Umwelt zu schonen. Mit den EM®-Reinigern verhält es sich aber anders: Jeder Milliliter der EMIKO®-Reiniger (Allzweckreiniger Lavendel, Zitrone oder Citrusreiniger hell) sorgt nicht nur für Sauberkeit bis zur mikrobiellen Ebene, er hilft – später, wenn das Reinigungs- oder Wischwasser in den Abfluss geschüttet wurde – im Abwassersystem Schadstoffe abzubauen und das Wasser zu reinigen. Automatisch leistet jeder, der mit EM® seinen Haushalt reinigt, also einen Beitrag zur Entlastung unserer Flüsse, Seen und Meere.

Das mag hochtrabend klingen, doch weiß man um die aktuellen Möglichkeiten in unseren Klärwerken, wird manches klarer: original EM® wirken auf kleinster Ebene und bauen auch Stoffe ab (zerlegen sie in ihre Einzelteile und machen sie auf diese Weise unschädlich), die in den Klärwerken nicht aus dem Wasser gefiltert werden können: z. B. Medikamente, Nanopartikel aus Kosmetika, Pflanzen- oder Holzschutzmittel. Die in original EM® enthaltenen Photosynthesebakterien haben in dieser Hinsicht eine Schlüsselfunktion.
Es gibt bereits wenige Klärwerke, die auf EM® setzen, um das Abwasser umfangreicher und umweltverträglicher zu reinigen. Wegen formeller Vorgaben und behördlicher Regelwerke werden es leider nur sehr langsam mehr. Bis dahin heißt es also selbst die Initiative ergreifen und reichlich mit EM® reinigen!

Holen Sie sich in diesen Beiträgen weitere Infos rund um die Reinigung mit EM®:

EM® fördert den Humusaufbau und Humus bindet CO2

Forscher haben errechnet, dass die vom Menschen verursachten Kohlendioxid-Mengen für etwa zwei Drittel des Klimawandels verantwortlich sind. Das ist ein besorgniserregendes Ergebnis, das alldiejenigen zum Handeln aufruft, die sich auch für ihre Kinder, Enkel und Urenkel einen lebendigen Planeten wünschen. Doch was tun?

Ganz einfach: EM® im eigenen Garten anwenden und/oder die Anwendung auf öffentlichen Flächen vorantreiben. …und darüber hinaus natürlich alle bekannten Empfehlungen wie „das Auto mal stehenlassen“, „regionale Lebensmittel kaufen“, „weniger Fleisch essen“ oder „Strom sparen“ beherzigen.

Die in der Landwirtschaft, im Gartenbau oder in den eigenen Gärten üblichen Bewirtschaftungsmaßnahmen der vergangenen Jahrzehnte haben dazu geführt, dass nur noch knapp die Hälfte der ursprünglich vorhandenen Humusreserven in unseren Böden vorhanden sind. Der im Humus gebundene Kohlenstoff wurde als CO2 in die Atmosphäre abgegeben.

Der Humusanteil im Boden liegt derzeit bei 1 – 1,5 %, wobei das Drei- bis Vierfache möglich wäre. Langjährige Profis unter den EM®-Anwendern haben festgestellt, dass mithilfe von EM® und der regelmäßigen Zuführung organischer Substanz (z. B. EM®-Kompost oder Bokashi) jährlich Humus-Zuwachsraten von 1% möglich sind. Wenn man nun weiß, dass global zwei- bis dreimal mehr Kohlenstoff in Form von Humus gebunden ist als sich CO2 in der Atmosphäre befindet, wird das enorme Potenzial von EM® und bodenverbessernden Maßnahmen deutlich!

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Biologischer Pflanzenschutz mit EM® fördert Nützlinge

Immer mehr heimischen Vögeln fehlt es an Nahrung und geeigneten Lebensräumen. Ihre Bestände werden kleiner. Insekten werden in unserer Kulturlandschaft immer weniger und die Vielfalt der Pflanzenwelt schrumpft. Lichtblicke sind Bienen- und Insektenweiden, wiederbelebte und neu angelegte Feldraine und alle biologisch bewirtschafteten Flächen. Dass ein maximaler Schutz von Kulturpflanzen, Insekten, Vögeln und der weiteren Tierwelt möglich ist, zeigen Landwirte (konventionell wie biologisch wirtschaftend), die sich zur Integration von EM® auf ihren Betrieben entschieden haben. Besuchen Sie in diesem Zusammenhang auch unsere Seite für den Agrarsektor und lesen Sie im Blog, wofür die EM®-Technologie in der Landwirtschaft eingesetzt wird.

Im Kleinen funktioniert das natürlich auch im Hausgarten. Der biologische Pflanzenschutz beginnt unserer Ansicht nach bereits im Boden (wir nennen ihn gerne den „Darm der Pflanze“) und wird ergänzt durch EM5 Forte, das alle oberirdischen Pflanzenteile vor Schadkeimen schützt und alle Insekten verschont, weil Schädlinge lediglich vergrämt aber nicht getötet werden.

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Tipp: Wenn Sie Hilfe benötigen, wie Sie die empfohlenen Anwendungen auf Ihren Garten übertragen, hilft Ihnen unsere Beratung gerne weiter: info@emiko.de oder (+49) 2225 95595-0.
Versuchen Sie darüber hinaus, über die ganze Vegetationszeit blühende und samentragende Pflanzen in Ihrem Garten zu kultivieren.

EM® im Garten schützt das Grundwasser

Mineralische Dünger, wie z. B. das bekannte Blaukorn, sind nicht gut für unser Grundwasser. Zwar haben sie einen unmittelbaren Effekt auf das Pflanzenwachstum, aber oft sind es für den Moment zu viele Nährstoffe, die von den Pflanzen nur zum Teil aufgenommen werden können. Der Rest sickert in tiefe Bodenschichten, bis ins Grundwasser und belasten seine Qualität. Das ist insbesondere in Wassereinzugsgebieten ein Problem, das die Wasserwerke immer häufiger dazu veranlasst, Trinkwasser verschneiden zu müssen, um Grenzwerte der Trinkwasserverordnung einhalten zu können.

Weil das viele Gartenbesitzer wissen und es für Pflanzen und Boden nachhaltig besser ist, geht der Trend in den vergangenen Jahren zum organischen Dünger. Durch mikrobielle Aktivität und die von Kleinstlebewesen werden organische Substanz ab- und umgebaut und Nährstoffe pflanzenverfügbar in der oberen Bodenschicht gebunden (-> Humus wird aufgebaut!). Das Grundwasser wird nicht unnötig mit Nährstoffen belastet.

In seinem eigenen Garten kann daher jeder einen Beitrag zur Qualität des Trinkwassers leisten. Und wer seinen Garten mit EM® pflegt und düngt, setzt dem Grundwasserschutz die Krone auf, denn:

Alles zusammen macht den EM®-gepflegten Gartenboden zu einer optimalen Filterstufe, bevor Regen- und Gießwasser das Grundwasser erreichen.

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Fazit: EM®-Anwender verbessern ihren ökologischen Fußabdruck

Es gibt Menschen, denen ist es gleichgültig, wie unsere Erde in 100 Jahren aussehen wird. Uns ist das nicht gleichgültig. Und unseren Kunden auch nicht. Das wissen wir aus den letzten 20 Jahren EMIKO® und unseren täglichen Gesprächen. Ein gutes Gefühl.
Der „ökologische Fußabdruck“ gibt in diesem Zusammenhang einen schönen Anhaltspunkt, wie ökologisch verträglich und nachhaltig sich ein Mensch auf der Erde verhält. Je kleiner der Abdruck, umso besser. Einberechnet wird zum Beispiel freigesetztes CO2 durch menschliche Aktivitäten wie Heizen, Autofahren oder was es kostet, unsere Abfälle zu entsorgen. Mit EM® wird die Umwelt geschützt und kann sich regenerieren: Böden, Pflanzen, Tiere, Wasser und schließlich der Mensch profitieren. Jeder Einzelne verkleinert seinen „ökologischen Fußabdruck“.


Vögel im Winter richtig füttern – auch mit EM®

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Die Vogelfütterung im Winter hat nicht nur Tradition, richtig durchgeführt kann sie unseren heimischen Wildvögeln die kalten und futterarmen Monate auch erleichtern. Frei machen sollte man sich jedoch von dem Gedanken, auch bedrohte Vogelarten durch die Winterfütterung unterstützen zu können, denn das Füttern löst nicht unsere großen Naturschutzprobleme. Die verbreiteten Vogelarten finden sich allerdings reichlich an den Futterplätzen ein, sorgen für buntes Treiben und fressen insbesondere selbst gemachtes Futter mit EM® sehr gerne. Ein Rezept*, hilfreiche Tipps zur Vogelfütterung und weitere EM®-Tipps haben wir für Sie zusammengestellt.

Vögel im Winter füttern oder nicht? Was ist richtig?

Die Fütterung von Wildvögeln im Winter spaltet Naturschützer in zwei Lager.
Befürworter wollen den Vögeln in Zeiten des Nahrungsmangels das Überleben erleichtern, Gegner betonen hingegen, dass die Fütterung für die Tiere zahlreiche Nachteile mit sich bringt (z. B. Eingriff in die natürliche Auslese innerhalb der Population, die Vögel würden verfetten, verlernen sich selbst Futter zu suchen, das Futter ist meist nicht artgerecht usw.). Ein Teil der vermeintlichen Nachteile konnte wissenschaftlich inzwischen widerlegt werden, andere werden entkräftet, wenn die Fütterung nach bestimmten Regeln durchgeführt wird (hierfür unbedingt weiterlesen!).

Fakt ist: In den zunehmend artenarmen Gärten und in einer von industrieller Landwirtschaft geprägten Umgebung finden unsere Wildvögel immer weniger Nahrung. Aber sie finden auch eine immer weniger geeignete Umgebung zum Nisten, ihre Jungen aufzuziehen und ihren natürlichen Verhaltensweisen nachzugehen.

Es stellt sich daher die Frage nach dem, was richtig ist: Ist es richtig, die Vögel zumindest mit dem zu unterstützen, was wir ihnen leicht bieten können, nämlich Futter, oder ist es richtig, an den Ursachen zu arbeiten, sprich den Lebensraum unserer Wildvögel so gut es geht zu schützen bzw. wiederherzustellen? Wir denken, beides ist richtig!

Wann sollten Vögel im Garten / auf dem Balkon gefüttert werden?

Typischerweise werden Vögel im Winter von November bis etwa Ende Februar gefüttert. Bei unseren zunehmend milden Wintern richten sich Beginn und Ende der Winterfütterung aber nicht starr nach dem Kalender, sondern nach dem Wetter und dem Vorhandensein natürlicher Futterquellen: sind Beerensträucher, Apfelbäume und samentragende Bäume, Büsche und Blumen leer oder beginnt der Frost, kann es mit Füttern losgehen.

Einige Vogelschutzverbände sprechen sich inzwischen sogar für eine Ganzjahresfütterung unserer Wildvögel aus. Der NABU jedoch ist gegen eine Ganzjahresfütterung und kann sich nur mit der Winterfütterung „anfreunden“. Schon die Winterfütterung trage nicht dazu bei, dass bedrohte Vogelarten unterstützt werden, denn die Winterfutterplätze werden nur von den ohnehin starken Arten mit wachsenden Populationen aufgesucht, informiert der NABU. Den bedrohten Arten fehle es nicht vornehmlich an Futter, sondern an einem grundsätzlich geeigneten Lebensraum, der z. B. durch intensive Landwirtschaft zerstört wird. Und das ist im Winter nicht anders als im Sommer. Daher gilt es grundsätzlich an unserem Denken, im Umweltschutz und somit an den Ursachen zu arbeiten, damit sich künftig auch bedrohte Vogelarten wieder wohlfühlen – eine Denke, die wir sehr befürworten!

WICHTIG: Wer mit dem Füttern beginnt, sollte es auch konsequent bis zum Ende des Winters tun. Insbesondere bei Eis und Schnee verlassen sich Vögel auf ihre stets gefüllten Futterplätze.

So sollte die Futterstelle für Vögel aussehen:

  • trocken und sauber, damit das Futter nicht nass wird und verdirbt
  • die Futterstelle muss so konzipiert sein, dass kein Kot ins Futter gelangt; die Tiere sollen nicht im Futter herumlaufen können
  • besser mehrere kleine Futterstellen einrichten, um die Gefahr für mögliche Krankheitsübertragungen zu verringern
  • Futterstelle so aufhängen, dass Katzen sie nicht erreichen können, bzw. nur dort aufhängen, wo die Vögel freie Sicht haben und eine herannahende Katze schnell entdecken können

Für Körnerfutter sind Säulen- oder Silo-Systeme sehr gut geeignet. Sie ermöglichen den Vögeln eine natürliche Fresshaltung und werden u.a. vom NABU oder Vogelschutzverbänden empfohlen.

EM®-Tipps für die Winter-Vogelfütterung

Hygiene & Reinigung:
Die Futterstellen incl. aller Halte- und Landeflächen sollten bei Plusgraden zweimal pro Woche mit einer 1:2-Verdünnung aus EM® und Wasser eingesprüht werden. Hierfür eignen sich EMIKO® Blond, einer der EMIKO® Reiniger oder der Garten- und Bodenaktivator. Die EM®-Mikroorganismen verdrängen mögliche Schadkeime.

Einmal im Monat sollte(n) die Futterstelle(n) gründlich gereinigt werden, sofern übliche Futterhäuschen verwendet werden: grobe Verschmutzungen abbürsten, mit heißem Wasser vorreinigen, mit einem der EMIKO® Reiniger pur einsprühen und mindestens eine Stunde einwirken lassen. Anschließend alles nochmal abspülen, ggf. Schmutzreste entfernen, mit einer 1:2-Verdünnung aus EM® und Wasser einsprühen und an der Luft trocknen lassen.

Silos oder Säulensysteme hingegen bedürften kaum einer zusätzlichen Reinigung und müssen normalerweise nur vor und nach der Wintersaison gereinigt werden.

Vogelfutter selber machen:
Wer Wildvögel füttern möchte, muss wissen, dass es unter den Vögeln reine Körnerfresser gibt, die Sonnenblumenkerne und andere harte Körner lieben und solche, die zu den Weichfutterfressern gehören. Sie fressen lieber weichere Haferflocken, Mohn, Kleie, Rosinen und Obst. Meisen zum Beispiel fressen sowohl weiches als auch Körnerfutter.

Körnerfutter, das am besten in den genannten Futtersäulen angeboten wird, kann rein aus Sonnenblumenkernen bestehen. Gerne werden beigemischte Hanfkörner, Hirse, andere Samen, Getreidekörner oder zerkleinerte Nüsse angenommen.

Fettfutter sollte nicht in Kunststoffmaschen (Meisenknödel) angeboten werden, weil sich die Vögel darin verfangen können. Am besten wird es selbst aus wenigen Zutaten hergestellt*. Benötigt werden:

  • 100 g EMIKO® PetCare Bio Bokashi
  • 250 g Kokosfett oder Rindertalg
  • 250 g Körnermischung für Wildvögel (z. B. Sonnenblumenkerne, Hanfsamen)
  • Formen: Kokosnusshälften, Joghurtbecher, kleine Blumentöpfe, Muffinförmchen,
  • Ausstechförmchen, ausgehöhlte Äpfel – den Ideen für Behälter und Formen sind kaum Grenzen gesetzt.

So wird’s gemacht: Das Fett wird geschmolzen und alle Zutaten gut damit vermischt. Damit die Mikroorganismen im Bokashi keinen Schaden nehmen, darf das Fett nicht mehr als 40° haben, bevor die Zutaten eingemischt werden. Die Masse wird anschließend in die Formen gefüllt und soll vollständig abkühlen. Wer das Futter später samt Form aufhängen möchte, kann in die noch warme Masse einen kleinen Stock oder einen verzweigten Ast stecken, der mind. 10 cm aus der Masse ragt, an der Form befestigt ist und an dem sich die Vögel später festhalten können. Wer das Futter ohne Form aufhängen möchte oder es am Boden oder einem geeigneten, katzensicheren Platz füttern möchte, taucht den Becher/die Form nach Erkalten kurz in heißes Wasser, um das Futter aus der Form zu lösen.

Tipps: In das Fettfutter können auch Rosinen, Haferflocken, Kleie, Mohn oder andere geeignete Samen eingemischt werden. In schönen Formen ist das selbstgemachte Vogelfutter auch ein schönes Mitbringsel oder ein kleines Geschenk zu Weihnachten. Bei schäbigem Herbst- und Winterwetter haben Kinder riesig Spaß, das Vogelfutter selbst zu machen.

Einen vogelfreundlichen Garten gestalten

Wildvögel ernähren sich von allerlei Samen, Früchten und Insekten. Wer also seine Beete im Herbst nicht gänzlich von ausgeblühten Blumen befreit, einige Sträucher erst zum Ende des Winters schneidet und im Garten Bereiche lässt, in denen heruntergefallenes Laub verbleiben darf, hat schon viel Positives für die Vögel geleistet.

Viele Vögel freuen sich auch über am Baum verbliebene Äpfel oder die Früchte der Wiesenrose (Hagebutten) und andere späte Früchte, wie die des Efeus, die über den Winter wichtige Nahrung liefern. Wer im kommenden Jahr Veränderungen in seinem Garten plant, sollte sich im Internet mal schlau machen, ob nicht die ein oder andere Pflanze einziehen darf, die auch den Wildvögeln Gutes tut.

Fazit

Vögel im Winter zu füttern kann einen Teil ihrer Nahrung in unseren zunehmend verarmten Umweltregionen sicherstellen. Bei der Fütterung ist es wichtig, die hygienischen Maßnahmen einzuhalten, damit sich Krankheiten nicht ausbreiten. Für die Gesundheit der Tiere ebenso wichtig ist es, artgerechtes Futter anzubieten. Um die heimischen Vogelpopulationen zu unterstützen, kann auch die Fütterung mit EM® in Form von Bokashi, eingemischt in selbstgemachtes Futter, hilfreich sein.
Grundsätzlich ist der naturnahe Garten, der artenreich ist und ohne chemische Hilfsmittel gepflegt wird (z. B. mit den EM®-Produkten für den Garten), in den Wintermonaten ein Anziehungspunkt für heimische Wildvögel und bietet eine Fülle an Nahrung.

*Wir bedanken uns herzlich für das Rezept bei unserem EM-Berater Jens Laaß.


Humus – das Verdauungsorgan der Pflanze

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Humus ist nicht nur wichtig für alle Eigenschaften des Bodens, sondern auch für die Vitalität der Pflanzen. Er gilt als Verdauungs- und Immunsystem der Pflanze und übernimmt folglich ähnliche Aufgaben wie der Darm beim Menschen.
Der Humusanteil im Boden sollte gepflegt und bestenfalls aufgebaut werden. Durch die Zufuhr organischer Substanz in Verbindung mit EM® kann sogar überdurchschnittlich schnell Humus aufgebaut werden. Warum Humus so wichtig ist und welche Möglichkeiten es mit EM® zum Humusaufbau im eigenen Garten gibt, erklären wir in diesem Beitrag.

Boden und Darm – was haben sie gemeinsam?

In einer gut funktionierenden Darmflora leben die Mikroorganismen in einer Symbiose und können pathogene Keime unschädlich machen. Die Darmflora ist somit die Basis des menschlichen Immunsystems.

In einem gesunden Boden verhält es sich ganz ähnlich: In ihm werden Nährstoffe aufgeschlossen, pflanzenverfügbar zur Verfügung gestellt und Schadkeime aus eigener Kraft eliminiert. Der Boden ist somit auch wichtiger Teil des Immunsystems einer Pflanze.
Schon Justus von Liebig hat erkannt, dass Pflanzenkrankheiten von Bodenkrankheiten ausgehen. Die Pflege des Bodens ist also die Grundlage für schöne Pflanzen voller Lebenskraft. Humus und die in ihm enthaltenen Bodenlebewesen übernehmen dabei wichtige Funktionen, die durch EM® unterstützt werden.

Wofür braucht der Boden Humus?

Die Humusschicht ist Speicherort für Pflanzennährstoffe und Lebensraum für Bodenorganismen. Das rege Leben in humusreichen Böden hat sogar Einfluss auf seinen Wärmehaushalt.
Humus sorgt für eine gute Durchlüftung des Bodens, weil er ihn locker und krümelig macht. Trotzdem ist der Boden tritt- und belastungsstabil und verschlämmt selbst nach starken Regengüssen nicht. Humusreicher Boden besteht aus stabilen Gefügen, die Wasser sehr gut halten, aber auch wieder abgeben können.

Ein großer Vorteil der Humusschicht ist, dass er allen Pflanzen die Nährstoffe allmählich und nicht plötzlich zur Verfügung stellt. So wird eine kontinuierliche und langfristige Versorgung aller Pflanzen gewährleistet und sichert gesundes Wachstum.

Wer seinen Boden mit organischer Substanz versorgt und gleichzeitig EM® einsetzt, stabilisiert den Humusaufbau und die Nährstoffversorgung seiner Pflanzen.

Aufgaben von Humus im Detail

Nährstoffe speichern und abgeben:
Mikroorganismen und Bodentiere bauen die enthaltenen Nährstoffe aus abgestorbenen pflanzlichen und tierischen Materialien sowie die Nährstoffe aus bereits vorhandenem Humus in pflanzenverfügbare Verbindungen um. Dies ist ein stetiger Prozess, der die Nährstoffe fließend zur Verfügung stellt. Nähstoffe, die nicht benötigt werden, werden verfügbar gebunden und sind vor Auswaschung geschützt. Gleichzeitig ist organische Substanz – und später der Humus – auch Nahrung für alle Bodenmikroorganismen und -tiere.

Stabile Bodenstruktur herstellen, den Boden durchlüften und Wasser speichern:
Durch die Aktivität von Mikroorganismen und Bodentieren wie Regenwürmern werden Minerale miteinander verbunden und bilden ein Netz aus vielen kleinen Hohlräumen. In ihnen werden Wasser und Nährstoffe gespeichert und zu den Wurzeln transportiert. Die Hohlräume bieten auch kleinsten Wurzeln und den sogenannten Pilzwurzeln (Mykorrhizen) Platz, regen das Wurzelwachstum insgesamt an und verbessern die mechanische Belastbarkeit des Bodens. Ein humoser Boden kann mehr Wasser aufnehmen und speichern, die Versorgung der Pflanzen also auch bei längerer Trockenheit sichern.

Durch die Hohlräume und die Aktivität der Bodenorganismen wird der Boden gut durchlüftet, was wiederum die Aktivität des Bodenlebens fördert.

Filtern und Puffern:
Humus hat die Fähigkeit, Stoffe an sich zu binden – nicht nur Nährstoffe, sondern auch Schadstoffe, und schützt so das Grundwasser vor Verunreinigung.

Die im Humus enthaltenen Proteine verhindern größere Schwankungen des pH-Wertes. Ein konstanter pH-Wert ist für viele biochemische Prozesse im Boden wichtig.

CO2 speichern:
Humus spielt eine bedeutende Rolle für die Umwelt, denn er speichert global fast dreimal so viel Kohlenstoff, wie in der Luft vorhanden ist. Beim Abbau von Humus geht CO2 in die Atmosphäre über und beschleunigt den Klimawandel. Humusaufbau im Kleinen (Gärten, Balkone) wie im Großen (Landwirtschaft, Grünflächen, Wälder) ist also aktiver Umweltschutz.

EM® und organische Substanz für mehr Humus im Gartenboden

Mit EM® werden lebende Mikroorganismen in den Boden gebracht, die schadhafte Keime verdrängen und allen bereits vorhandenen, aufbauenden Mikroorganismen einen Entwicklungsvorteil verschaffen. Zusammen mit den effektiven Mikroorganismen einsteht bei konsequenter Anwendung ein Umfeld, das auch die Lebensbedingungen aller anderen Bodenlebewesen optimiert.

Ist ausreichend organische Substanz vorhanden, sorgen Mikroorganismen und Bodentiere für eine schnelle Rotte organischer Substanz und den stetigen Aufbau von Humus. Für einen vitalen Boden mit überdurchschnittlichem Humusaufbau benötigen die effektiven Mikroorganismen mindestens einmal jährlich eine organische Düngergabe.

EM®-Produkte zum Humusaufbau im Garten

EMIKO® Garten- und Bodenaktivator versorgt den Boden mit effektiven Mikroorganismen und braucht zum Humusaufbau einen organischen Dünger oder entsprechende Mengen vorhandener Organik im Boden – zum Beispiel Ernte- und Pflanzenreste, die oberflächlich eingearbeitet wurden. Als organische Dünger kommen Bokashi, EM®-Kompost, herkömmlicher Kompost, aber auch gut verrotteter Pferdemist oder gekaufte, rein organische Dünger in Betracht.

EMIKO® MikroDünger bringt neben effektiven Mikroorganismen über die enthaltene Vinasse bereits in Maßen Organik in den Boden, die als Nahrung für alle Mikroorganismen dient und das Bodenleben insgesamt anregt. So hat dieser Dünger neben seiner schnellen Nährstoffkomponente auch eine konstante Nährstoffversorgung der Pflanzen zu Folge.
Auch der MikroDünger benötigt zum Humusaufbau im Jahresverlauf noch einen zusätzlichen organischen Dünger bzw. vorhandene Organik im Boden.

Die EMIKO® Bokashis (Schwarzerde, organischer NPK-Dünger oder rein pflanzlich) oder auch selbst hergestelltes Bokashi bringen sowohl organische Substanz als auch Mikroorganismen in den Boden. Einmal pro Jahr oberflächlich eingearbeitet, ist im Jahresverlauf nur noch die regelmäßige Nachversorgung mit EM® über den EMIKO® Garten- und Bodenaktivator notwendig, um Humus aufzubauen. Bei starkzehrenden Kulturen kann eine gelegentliche Anwendung von EMIKO® MikroDünger Bedarfsspitzen ausgleichen und regt zeitgleich das mikrobielle Bodenleben durch den Restzucker aus der Vinasse an.

EMIKO® UrgesteinsMehl reichert den Boden mit wichtigen Mineralstoffen und EM® an. Zum Humusaufbau fehlt entsprechend noch ein organischer Dünger, der dem Boden jährlich zugeführt werden sollte und am besten zeitgleich mit dem UrgesteinsMehl ausgebracht und eingearbeitet wird: Bokashi, EM®-Kompost, herkömmlicher Kompost oder ein gekaufter organischer Dünger. Die Bodenaktivität wird im Vegetationsverlauf mit EMIKO® Garten- und Bodenaktivator aufrechterhalten.

EM®-Kompost, der mit EMIKO® KompostPflege selbst hergestellt wird und im besten Fall mit EMIKO® UrgesteinsMehl aufgewertet wurde, ist aus Sicht des Humusaufbaus der beste organische Dünger. Er bringt jede Menge Organik, lebende effektive Mikroorganismen und eine Fülle an Nährstoffen in den Boden, die zum Teil bereits pflanzenverfügbar sind. Der EM®-Kompost wir einmal jährlich in den Boden eingearbeitet. Im Vegetationsverlauf wird der Boden regelmäßig mit EMIKO® Garten- und Bodenaktivator versorgt, um das Bodenleben aktiv zu halten und den Humusaufbau zu sichern.

Fazit

Der Humusanteil eines Bodens gibt Aufschluss über seine Fruchtbarkeit und Gesundheit. Humus im eigenen Gartenboden aufbauen ist mithilfe von EM® und organischer Substanz ganz einfach, wenn man weiß, wie die EM®-Produkte mit organischem Dünger kombiniert werden können. Fakt ist: ohne organische Substanz geht es nicht, und auch EM® kann nur eingeschränkt seine Wirkung entfalten, wenn den Mikroorganismen die Nahrung fehlt. Wer nur geringe Humusgehalte im Boden oder einen sehr sandigen Boden hat, arbeitet am besten mit EM®-Kompost, der mit EMIKO® UrgesteinsMehl aufgewertet wurde.

Tipp: Am 29.04.2016 lief im NDR ein Beitrag zum Thema. Sehen Sie hier!


EM®-Mobil – Katastrophenhilfe durch EM®-Aktivisten

       Aus der EM-Welt, Bauen, Sanieren und Renovieren        
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Verschiedentlich haben wir in den vergangenen Jahren über die Hilfsleistungen von EM®-Beratern bei den großen Flutkatastrophen in Deutschland berichtet. Besonders erwähnenswert war 2013 die Hilfe unseres Partners EM-Sachsen um EM-Berater Franz Kapser in Zusammenarbeit mit der internationalen Hilfsorganisation „ADRA Deutschland e.V.“ – wir berichteten. Immer dann, wenn sich das Wasser nach der Flut zurückzieht, werden schnell große Mengen EM® benötigt. Damit das gewährleistet ist, machte sich Franz Kapser 2014 für die ADRA ans Werk und entwarf und baute schließlich einen mobilen Anhänger zur Herstellung von EMa. Lesen Sie im Folgenden seinen Bericht:

Erster mobiler Anhänger zur Herstellung von EMa

Bei verschiedenen Hilfsprojekten hatten wir in den letzten Jahren bereits mit der Hilfsorganisation ADRA zu tun, und es entwickelte sich eine sehr gute Zusammenarbeit.
Im Laufe der Jahre hatten wir über 30.000 Liter EMa für verschiedene Projekte geliefert und im Jahr 2013 kamen, bei dem verheerenden Hochwasser in Sachsen-Anhalt, weitere ca. 100.000 Liter hinzu, die wir vor Ort hergestellt haben. Die hervorragenden Ergebnisse werden in einem von der ADRA in Zusammenarbeit mit Pit Mau, dem Geschäftsführer des EM e.V., produzierten Film dokumentiert.

Da es oft sehr schwierig war, zeitnah größere Mengen EMa für die Flutopfer zu liefern, schlugen wir der ADRA vor, eine mobile Anlage zur Herstellung von EMa zu bauen. Nach mehreren Präsentationen von Container- und Anhängerlösungen entschied sich die ADRA im Frühjahr 2015 für folgende Anhängerlösung: ISO-Kofferanhänger mit Diesel-Stromerzeuger, Wasseraufbereitungsanlage, Warmwasseraufbereitung, Heizung, IBC-Faltboxen + Inliner, Kunststoff-IBCs, faltbare 10 l Wasserbehälter und komplettes Zubehör wie Pumpen, Schläuche, Außenstrahler, Batterie, Ladegerät usw.

Der autarke Fermenter

Im Juni bekamen wir dann den Auftrag und machten uns gleich an die Arbeit. Aufgabe war es, einen Anhänger zu bauen, der völlig autark eingesetzt werden kann. Dies stellte uns das ein oder andere Mal schon vor Probleme, aber schließlich war alles gelöst.

Das Ergebnis: Der Anhänger ist durch eine isolierte Trennwand in einen Technikraum und einen Fermenterraum unterteilt. Die Wasseraufbereitungsanlage besteht aus einem Rückspülfilter, mehreren Grob- und Feinfiltern, einer UV-Anlage und zum Schluss einem EM®-Keramikfilter. Strom für Pumpen, Strahler usw. wird von einem 4,5 kW Dieselaggregat erzeugt.
Die Warmwasseraufbereitung zum Auflösen der Melasse kann entweder mit einem
69 kW Diesel – oder mit einem Gasdurchlauferhitzer erfolgen. EMa wird in 1.000 und 500 Liter IBC Faltboxen mit Inlinern (Anmerkung: sich je nach Füllstand ausdehnende Kunststoffsäcke in den Faltboxen) hergestellt. Die Wärme wird mit 12 V Heizplatten gehalten, die in den Faltboxen installiert sind.

In einem Durchgang können in dem mobilen Anhänger 4.500 Liter EMa hergestellt werden. Vor Ort ausgeliefert wird das fertige EMa in IBC‘s oder in 10 Liter-Faltkanistern. Nach der Herstellung von EMa kann Betroffenen weiterhin Strom und sauberes Wasser geliefert werden.

Die Übergabe des fertigen Anhängers fand am 17.12.2015 bei der Geschäftsstelle der ADRA Deutschland in Weiterstadt an Frank Brenda, den „Leiter Programme Soforthilfe“, statt.

Weitere Anpassungen am mobilen Fermenter und Aussicht

Bisher konnte mit dem aktiven Einsatz des „ADRA-Mobils“ leider noch nicht begonnen werden, denn immer wieder mussten kleine Ergänzungen an der Anlage gemacht und Details geändert werden, um den amtlichen Bestimmungen zu entsprechen. Außerdem erarbeitet die ADRA ein Handbuch zur Anwendung des Anhängers, das auf Englisch und Deutsch vorliegen wird, damit auch EM®-unerfahrene Helfer hochwertiges EMa herstellen können.

Die ADRA überlegt nun auch, für erdbebengefährdete Gebiete Container mit EM®-Fermentern bauen zu lassen, um dort im Katastrophenfall schnellstmöglich Hilfe leisten zu können.

Wir bedanken uns für die Mithilfe bei Ben Klepp, Frank Brenda, Hanna Arhin-Sam (ADRA),
der EMIKO® und dem EM e.V Deutschland, ohne die dieses einmalige Projekt nie zustande gekommen wäre!

Unser Dank:

Wir danken herzlich EM-Berater Franz Kapser und seiner Firma EM-Sachsen für das Engagement und dass wir diesen Bericht veröffentlichen dürfen. Weiterhin danken wir dem EM e.V., der diesen Bericht bereits im EM Journal veröffentlichte und uns samt Bildern zur Verfügung stellte.

Franz Kapser gab uns zudem noch folgenden wichtigen Hinweis: EM-Berater oder EM-interessierte Menschen, die die ADRA bei Einsätzen des Anhängers unterstützen wollen, können an einer Schulung zur Nutzung des Anhängers teilnehmen. Anmeldungen werden vom EM e.V. und EM-Sachsen entgegengenommen. Liegen ausreichend Anmeldungen vor, werden die Schulungstermine durch EM-Sachsen, den EM e.V. und im EM Journal bekanntgegeben. Weiterhin hat die ADRA zugesichert, dass der Anhänger, zum Beispiel bei größeren Teichsanierungen, von EM-Beratern genutzt werden kann.


Blitzsaubere Böden mit EM®-Reinigern

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Bodenbeläge schützen, natürlich und bis auf die mikrobielle Ebene reinigen, ohne störende Gerüche zu hinterlassen und zeitgleich ein gutes Raumklima für alle Bewohner erzeugen – das alles kombiniert, ermöglichen wohl nur Reiniger auf Basis der EM®-Technologie. Welche Bodenbeläge wie mit EM® gepflegt und gereinigt werden können, das haben wir uns genauer angesehen und für Sie aufbereitet. Von Teppich mit Kunst- oder Naturfasern über Fliesen bis zu den verschiedenen Holz-, Laminat- oder anderen glatten Böden – mit EM® gereinigt werden können sie alle. Man muss nur wissen wie…

Fliesenböden wischen und pflegen mit EM®

Keramische Fliesenböden, zu denen Keramik-, Steinzeug- und Feinsteinzeugfliesen zählen, Natursteinfliesen (z. B. aus Marmor oder Granit) und glasierte wie unglasierte Fliesen: alle können stets mit einem der EMIKO® Reiniger (Citrusreiniger hell, Allzweckreiniger Zitrone oder Lavendel) gewischt werden.

Üblicherweise werden pro Liter Wischwasser, das nicht über 40° C warm sein darf, 50 ml des EM®-Reinigers gegeben. Bei glänzenden und somit sehr glatten Fliesenböden genügen häufig bereits 20 ml pro Liter, denn ansonsten kann es insbesondere nach den ersten Anwendungen zu leichter Streifenbildung kommen. Diese Beobachtung wird sich nach wenigen Monaten aber verlieren, denn EM® setzen die Oberflächenspannung von Wasser herab. Dadurch werden die Böden einerseits besser gereinigt und andererseits ein Perl-Effekt erzeugt, der Streifenbildung verhindert (…was übrigens auch bei Fenstern oder Spiegeln super funktioniert!).

Die EM® dringen auch in kleinste Poren auf der Oberfläche der Fliesen ein, verstoffwechseln organische Verunreinigungen und verhindert auch langfristig mögliche Verfärbungen.
Ein großer Vorteil der EM®-Reinigung von Fliesenböden: Staub und kleinste Schmutzpartikel werden von den angesiedelten EM®, die sich gut auf den nie gänzlich glatten Oberflächen von Fliesenböden ansiedeln können, ständig als Nahrung genutzt. Der Boden bleibt dadurch länger sauber und Schmutz kann sich nicht so leicht festsetzen.
Tipp: Stärkere Verschmutzungen auf den Fliesen, wie Fettverschmutzungen in der Küche oder Seifen- und Zahnpasta-Spritzer im Bad, werden zum Lösen ca. 15 Minuten vor dem Wischen mit einer 5 %igen Reiniger-Wasser-Lösung eingesprüht.

Kork-, Parkett- und Dielenböden richtig pflegen

Bei diesen natürlichen Bodenbelägen hängt die Anwendung der EM®-Reiniger davon ab, ob die Böden lackiert oder geölt / gewachst sind.
Lackierte Holz- oder Korkoberflächen können wie Fliesen gepflegt werden. Lesen Sie hierfür bitte den vorangehenden Abschnitt.

Für geölte oder gewachste Böden eignen sich der Spezialreiniger und die Pflegemittel für geölte / gewachste Böden der Schweizer Firma DiOLiN besser als die EMIKO® EM®-Reiniger. Der Grund: Reine EM® verstoffwechseln neben Staub und Schmutz auch die imprägnierenden Öle und Wachse zu einem geringen Anteil. Die DiOLiN-Produkte, die auch auf der EM®-Technologie basieren und weitere pflegende Inhaltstoffe enthalten, eignen sich entsprechend besser:

EM Floorsoap ist ein Reinigungskonzentrat mit EM®-Technologie, das dem Wischwasser zugegeben wird und neben der schonenden Reinigung auch eine nachfettende Pflegekomponente beinhaltet.
EM Parkettöl aus nachwachsenden Rohstoffen eignet sich für Böden aus Hart- und Weichhölzern. Das pflegende Öl dringt tief ins Holz ein und wirkt durch EM® langanhaltend schützend auf das Material.
EM Parkett-Finish, wasserbasiert und mit EM®-Technologie, dient als zusätzliche natürliche Versiegelung für geölte Böden und erhöht die Trittfestigkeit und Beständigkeit gegen Wasser und andere nicht ätzende Flüssigkeiten.

Laminat, Linoleum, Vinyl und PVC-Böden

Diese glatten Bodenbeläge werden ebenso wie Fliesen mit einem der drei EMIKO® EM®-Reiniger (Citrusreiniger hell, Allzweckreiniger Zitrone oder Lavendel) gewischt.

Der besondere Vorteil für empfindlichen Menschen ergibt sich bei frisch verlegten Bodenbelägen, die zunächst einen unangenehmen Geruch im Raum verströmen. EM® zerlegen Chemikalien in ihre Bestandteile und verhindern so ihre möglicherweise negativen Auswirkungen. Diese Eigenschaft gilt natürlich für alle Arten von Bodenbelägen.

Teppichböden und Teppiche

Das Reinigen von Teppichböden und Teppichen mit EM® bezieht sich auf das regelmäßige Einsprühen der gesamten Teppichfläche, die partielle Vorbehandlung und Reinigung fleckiger Bereiche sowie die Nassreinigung von Teppichen mit Spezialgeräten.

Für Teppiche kommen in erster Linie der EMIKO® Citrusreiniger hell oder, als Allround-Produkt für den Haushalt, EMIKO® Blond – ein ebenfalls helles EM®-Produkt – in Frage. Die braunen EMIKO® Allzweckreiniger Zitrone und Lavendel sollten allenfalls auf dunkel gefärbten Teppichen angewendet werden.
Ganz gleich, ob es sich um synthetische Fasern oder Naturfasern handelt, werden EM®-gepflegte Teppiche sauberer und haben eine längere Nutzungsdauer, denn die Fasern werden natürlich gepflegt.
Die folgenden Empfehlungen gelten für alle Teppichböden und Teppiche.

Grundbehandlung: wöchentlich (z. B. Haushalte mit Tieren / Raucherhaushalte / Allergiker) bzw. alle 14 Tage wird der Teppich vor dem Absaugen mit einer 1:20-Verdünnung aus dem o. g. EMIKO®-Produkt und Wasser eingesprüht (gut geeignet ist die Feinsprühflasche oder das Drucksprühgerät bei großen Teppichflächen). Der Teppichboden sollte vollständig abtrocknen, bevor gesaugt wird.

Fleckenbehandlung: Je nach Intensität des Schmutzflecks kann der Teppich an dieser Stelle mehrfach hintereinander mit jeweils 1-2 Stunden Abstand und mit einer 1:2 EM®-Verdünnung gut durchfeuchtet werden (besprüht oder mit einem gut durchtränkten Lappen). Der fleckige Bereich wird anschließend gründlich mit klarem Wasser ausgewaschen und die EM®-Lösung ggf. erneut aufgetragen.
Bitte beachten Sie, dass die EM® „nachwirken“. Auch wenn der Fleck aktuell nicht ganz entfernt werden konnte, wird er in den kommenden Wochen bei o.g. Grundbehandlung weiter verblassen. Beachten Sie auch, dass die Teppichfasern an der behandelten Stelle besonders sauber werden und ggf. eine „sauberer Fleck“ auf älteren Teppichen sichtbar wird. Eine Nassreinigung mit EM® kann den Teppich in diesem Fall grundreinigen.

Nass- oder Spezialreinigung: Informieren Sie sich zunächst, welches Reinigungsverfahren für Ihren Teppichboden möglich ist. Je nach Reinigungsverfahren können Verschmutzungen bereits vor der eigentlichen Reinigung sehr gut durch intensives Einsprühen mit Wasser und EM® gelöst werden und verbessern das Endergebnis. EMIKO® Citrusreiniger hell kann bei einer Nassreinigung sowohl zum Reinigungsmittel und dem Spülwasser dazu gegeben werden als auch als alleiniges Reinigungsmittel verwendet werden. Besprechen Sie die Möglichkeiten mit der durchführenden Reinigungsfirma bzw. mit dem Verleiher des Gerätes, wenn Sie die Reinigung selbst durchführen. Kommen chemische Reiniger zum Einsatz, helfen EM® beim Abbau schädlicher Substanzen nach dem Reinigen.

Für einen weiterhin sauberen Teppich wird nach solch einer Intensivreinigung regelmäßig die EM®-Grundbehandlung durchgeführt.

Die EM®-Vorteile für Teppichböden auf einen Blick:

  • neutraler Geruch, weil EM® die Ursache des Geruchs eliminiert; Gerüche können sich nicht festsetzen
  • Staub organischen Ursprungs wird ständig als Nahrung genutzt und verstoffwechselt
  • Verschmutzungen werden von den Fasern gelöst und können leicht beim Saugen entfernt werden
  • Bei neuen Teppichen: Schadstoffe werden abgebaut und synthetische Gerüche schnell eliminiert
  • Alte Teppiche mit intakten Fasern können wieder aufgefrischt werden (Geruch, Farbe, Flecken entfernen)

Staubsauger und Wischer mit EM® reinigen

Die üblichen Reinigungshelfer für Bodenbeläge im Haushalt können ebenfalls mit EM® gepflegt werden.
Stark verschmutzte Wischerbezüge und Bodentücher werden nach dem Wischen in eine lauwarme Wasser-EM®-Lösung gelegt und sollten mindestens eine Stunde einweichen, damit sich die aufgenommenen Verschmutzungen aus den Fasern lösen. Anschließend werden sie ausgespült und vollständig getrocknet oder zum leichteren Spülen der Fasern zunächst in der Waschmaschine gewaschen.
Gegen unangenehme Gerüche, die vom Staubsauger ausgehen, können 1-2 Sprühstöße (10 – 100 ml EM®-Reiniger / 1 l Wasser) in und auf einen neuen Beutel helfen. Weitere Filter im Gerät werden manuell gereinigt, dann eingesprüht und trocknen außerhalb des Gerätes. Innen kann der Staubsauger ebenfalls mit einem nicht zu nassen EM®-besprühten Tuch ausgewischt werden.

Fazit

Die Bodenreinigung mit EM® kann mit den bereits vorhandenen Reinigungshelfern umgesetzt werden. Einer der EM®-Reiniger, oder bei geölten Böden der DiOLiN-Spezialreiniger, wird in das Wasser zum Wischen gegeben. Der EM®-Reiniger kann als alleiniger Reiniger benutzt werden, aber auch mit Bodenreinigern auf natürlicher Basis kombiniert werden.
Teppiche werden für die EM®-Reinigung vor dem Absaugen regelmäßig mit einer EM®-Wasser-Lösung eingesprüht.
Die EM®-Bodenreinigung hilft, das Aufkommen von Staub im Haus zu reduzieren, pflegt alle Arten von Bodenbelägen für eine lange Nutzungsdauer und erzeugt durch neutrale Gerüche und die energetische Schwingungswirkung der EM® für viele Menschen ein spürbar verbessertes Wohlgefühl.


EM® für Zimmerpflanzen

       Garten, Boden & Pflanzen, Haushalt        
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Zimmerpflanzen profitieren von den verschiedenen Pflegemaßnahmen mit den lebenden original EM® und der EM-X® Keramik. Sie wachsen besser, haben eine Vielzahl besonders grüner Blätter und sind widerstandsfähiger. Blühende Pflanzen haben häufiger und mehr Blüten als Pflanzen, die nicht mit EM® gepflegt werden.
EMIKO® Produkte und die Keramik werden beim Gießen, zum Besprühen der Pflanzen, zum Düngen, beim Umtopfen oder für Neupflanzungen verwendet.

Nicht nur im Garten, auch bei Zimmerpflanzen kommt die Kraft aus dem Boden. Daher wird der Bodenverbesserung eine besondere Bedeutung beigemessen. Der Boden sollte mikrobiell lebendig gehalten werden, damit vorhandene und zugeführte Nährstoffe pflanzenverfügbar werden und der Pflanze bei Bedarf zur Verfügung stehen. Neben der Belebung des Bodens sorgen die EM®-Mikroorganismen für viele kräftige Wurzeln und verhindern deren Fäulnis, auch wenn der Boden für kurze Zeit mal zu feucht war.

Das Gießwasser für alle Zimmerpflanzen

Zu einer der einfachsten Maßnahmen bei der Pflege von Zimmerpflanzen gehört die Verwendung von EM-X® Keramik Pipes im Gießwasser. Die Pipes verkleinern die Wassercluster und erleichtern der Pflanze somit die Wasseraufnahme. Im Boden gelöste, pflanzenverfügbare Nährstoffe können über das energetisierte Wasser besser aufgenommen werden.

Im Wasserbehälter bzw. in der Gießkanne sollten ständig Pipes liegen – 12 Stck. pro Liter Fassungsvermögen. Nach jedem Gießen wird der Behälter wieder voll mit Wasser aufgefüllt und bleibt mit den Pipes bis zum nächsten Gießen stehen. So hat das Wasser nicht nur Zimmertemperatur, was die meisten Blumen mögen, sondern ist auch immer feinclustrig.

Wer einen Wasserfilter auf Basis der EM®-Technologie hat, gibt seinen Blumen dieses ebenfalls energetisierte und gleichzeitig von etwaigen Schadstoffen befreite Wasser.

Besprühen der Zimmerpflanzen

Insbesondere bei trockener Heizungsluft im Winterhalbjahr sollten die Pflanzen regelmäßig in einen feinen Wasser-Sprühnebel gehüllt werden (z. B. mit der Feinsprühflasche oder gleich mit dem OrchideenPflege-Set, das auch Pipes enthält).
In der Sprühflasche, in der nur Wasser ist, bleiben die Pipes ebenfalls dauerhaft. Idealerweise ist die Sprühflasche Begleiter beim Gießen und wird mindestens wöchentlich eingesetzt. Gelegentlich sollten nicht nur die Blattoberseiten, sondern auch die -unterseiten besprüht werden.

Einmal im Monat wird dem Sprühwasser 5% EMIKO® Garten- und Bodenaktivator (alternativ EM·1®, EMIKO® Blond oder EMa) beigemischt. Die effektiven Mikroorganismen auf den Blättern sorgen dafür, dass diese sauber bleiben, glänzen und nicht verstauben. Weiterhin ergänzen sie die ohnehin vorhandenen Mikroorganismen auf der Pflanzenoberfläche zu einem wirksamen Schutzschild.
Ist EM® im Sprühwasser, darf nicht in offene Blüten gesprüht werden, denn feine Blütenblätter können den etwas niedrigeren pH-Wert nicht so gut vertragen.

Die Mischung sollte immer frisch hergestellt und verwendet werden. Reste aus der Sprühflasche werden einfach zum Gießen verwendet.

Den Boden von Zimmerpflanzen verbessern

Parallel zum monatlichen Sprühen auf alle oberirdischen Pflanzenteile wird auch der Boden mit lebenden Mikroorganismen versorgt. Alle vier Wochen werden 20 ml EMIKO® Garten- und Bodenaktivator pro 1,0 l in das Gießwasser gegeben. Alternativ können auch hier EM·1®, EMIKO® Blond oder EMa verwendet werden.

Bei Jungpflanzen und/oder besonders empfindlichen Pflanzen genügen 5-10 ml auf 1 Liter Wasser. Durch die regelmäßige Anwendung baut sich auch bei diesen Pflanzen über die Zeit ein lebendiges mikrobielles Bodenleben auf.
Die Gießlösung sollte stets frisch hergestellt werden.

Einmal jährlich wird der Boden mit Super Cera C® Pulver oder Granulat aufgewertet. Für einen Topf mit ca. 30 cm Durchmesser wird etwa einen TL Pulver oder Granulat oberflächlich in den Boden eingearbeitet. Für Hydrokulturen sollte das Granulat verwendet werden, was im Idealfall bereits beim Einsetzen der Pflanze in das Substrat eingemischt wird.

Zimmerpflanzen düngen

Zimmerpflanzen benötigen im Sommerhalbjahr alle zwei bis vier, im Winterhalbjahr eher alle vier bis sechs Wochen eine Düngergabe mit EMIKO® MikroDünger. Die Häufigkeit der Düngung ist stark abhängig von der Art der Pflanze und ihrem Nährstoffbedarf. Da der MikroDünger bereits lebende Mikroorganismen enthält, kann er das zusätzliche Gießen mit einem der o.g. Bodenhilfsstoffe in der betreffenden Woche ersetzen.

Um es sich einfach zu machen, empfiehlt sich die Anwendung des Bodenhilfsstoffs und des MikroDüngers alle zwei Wochen im Wechsel. Genügsamere Pflanzen setzen mit der Düngung einfach gelegentlich aus. Eine aufmerksame Beobachtung der Pflanzen hilft hier, die richtige Entscheidung zu treffen.

Für Hydrokulturen ist der MikroDünger nicht geeignet. Hier sollte auf speziell geeignete Dünger zurückgegriffen werden, denn aufgrund des enthaltenen Restzuckers im MikroDünger kann es zu stinkenden Ablagerungen im Substrat kommen. Der fertig hergestellten Düngerlösung für Hydrokulturen wird einfach 5% EMIKO® Bodenhilfsstoff (z. B. Garten- und Bodenaktivator) beigemischt.

Die Verwendung von Bokashi zur regelmäßigen Düngung eignet sich aufgrund des intensiven Geruchs weniger für den Innenraum.

Umtopfen und Neupflanzungen von Zimmerpflanzen

Wer das Umtopfen oder Neupflanzen planen kann, bereitet für seine Zimmerpflanzen Bokashi-Erde vor. Zwei bis drei Wochen vor dem Pflanzen wird hierzu Blumen- oder Anzuchterde mit 5% Bokashi gemischt. Welche Sorte verwendet wird, ist im Prinzip egal, auch selbst hergestelltes, feines Bokashi ist geeignet. Weil die Erde später im Innenbereich verwendet wird, sollte aber auf das rein pflanzliche Bokashi zurückgegriffen werden, weil es den geringsten Eigengeruch hat.
Nachdem Bokashi und Erde in einem Eimer gemischt wurden, wird die Bokashi-Erde mit einer 5%igen Bodenhilfsstoff-Lösung leicht durchgefeuchtet. Der Eimer wird mit einem Vlies oder Jutetuch abgedeckt und reift zwei bis drei Wochen (am Besten in der Garage / im Schuppen / im Carport bei über 10°C, ansonsten in einem kühleren Innenraum).

Das Bokashi-Depot eignet sich für alle Kurzentschlossenen. Der Boden des Pflanztopfes wird zunächst mit etwas Blumenerde befüllt. Darauf kommt eine Schicht aus 1-2 cm Bokashi (am besten das rein pflanzliche Bokashi). Diese beiden Schichten werden angedrückt und mit einer 5 %igen Bodenhilfsstoff-Lösung leicht gegossen. Es folgt wieder eine Schicht Blumenerde. Erst jetzt wird die Pflanze eingesetzt, mit Blumenerde aufgefüllt und anschließend mit der Bodenhilfsstoff-Lösung angegossen.
Bei dieser Variante ist es besonders wichtig, dass die Wurzeln keinen unmittelbaren Kontakt zum frischen und sauren Bokashi haben. Sie wachsen im Laufe der Zeit zum Nährstoffdepot, wenn sich der pH-Wert des Bokashis bereits neutralisiert hat.

Neue Pflanzen durch Stecklinge

Einige Zimmerpflanzen können hervorragend selbst vermehrt werden. Hierzu wird von der Mutterpflanze ein etwa 10 cm langer, nicht verholzter Trieb abgeschnitten, am unteren Ende ggf. Blätter entfernt und der Trieb bei Zimmertemperatur in ein Wasserglas mit EM-X® Keramik Pipes gestellt. Das feinclustrige Wasser und die positiven Resonanzen der EM Effektive Mikroorganismen® bewirken eine intensivere Wurzelbildung.

Übrigens: Mit Stecklingen kann man sehr einfach testen, wie gut sich die Pipes auf die Wurzelbildung auswirken. Stellen Sie dazu einfach einen Trieb in normales Leitungswasser und den anderen in ein Glas, in das Sie entsprechend der Wassermenge Pipes gefüllt haben (12 Stck. pro Liter Wasser).

Die bewurzelten Triebe werden in Anzuchterde gesetzt, die zuvor mit Super Cera C® Pulver gemischt wurde. Es eignet sich sowohl die Pflanzung mit Bokashi-Depot im Topf als auch die Pflanzung in vorbereitete Bokashi-Erde.

Schnittblumen

Für Schnittblumen werden entsprechend der Wassermenge in der Vase Pipes ins Wasser gegeben. Das Wasser bleibt länger frisch und fängt nicht so schnell an zu stinken.

Wenn die Blumen frisch angeschnitten wurden, halten sie im EM®-Keramik-Wasser länger als in nicht energetisiertem Wasser. Der Grund: alle Pflanzenzellen können durch kleinere Wassercluster besser mit Wasser versorgt werden. Viele langjährige EM®-Anwender berichten auch, dass die Blumen fast immer aufblühen und nicht bereits mit halb geöffneter Knospe beginnen zu faulen.

Fazit:

Produkte mit original EM® sollten routinemäßig in die Pflege von Zimmerpflanzen einbezogen werden. Sind die nötigen Produkte wie die EM-X® Keramik Pipes, der Garten- und Bodenaktivator, MikroDünger und eine Sprühflasche einmal angeschafft und werden regelmäßig eingesetzt, sind die positiven Auswirkungen auf alle Pflanzen innerhalb weniger Wochen sichtbar. Vitale, robuste und wüchsige Pflanzen entstehen dank EM® und beleben ihrerseits unseren Wohnraum.


Reinigen mit EM®

       Haushalt        
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Die biologischen EMIKO® EM®-Reiniger eignen sich für das Putzen im ganzen Haus. In diesem Beitrag geben wir Ihnen eine Übersicht der Anwendungsbereiche, Wirkungen und Dosierungen. Darüber hinaus erhalten Sie Tipps, welcher der drei Reiniger sich wann eignet. So fällt Ihnen die Entscheidung leichter, welcher oder welche EM®-Reiniger für Ihren Haushalt die Richtigen sind. Welche Hilfsmittel sich darüber hinaus bewährt haben, um das ganze Haus/die ganze Wohnung biologisch mit EM® zu reinigen, das verraten wir natürlich auch.

Die Reinigung mit EM® in der Küche

Wo gekocht wird und Lebensmittel verarbeiten werden, da haben chemische oder reizende Reiniger aus unserer Sicht keine Berechtigung. Gleichzeitig treten in der Küche aber starke Verschmutzungen auf, bei denen biologische Reiniger bisher nicht das verdiente Vertrauen genießen – in Bezug auf EM®-Reiniger müssen aber z. B. nur wenige ihrer Eigenarten berücksichtigt werden, um eine hervorragende biologische Reinigungswirkung zu erzielen:

  • Die original EM Effektive Mikroorganismen® brauchen je nach Grad der Verschmutzung etwas Zeit, diese zu lösen (Einwirkzeiten von ½ bis eine Stunde sollten bei starken Verschmutzungen einkalkuliert werden, ggf. muss nachbehandelt werden, wenn die Verschmutzung schwer zu durchdringen ist – z. B. Eingebranntes).
  • Je stärker die Verschmutzung oder unangenehmer der Geruch, desto höher sollte die Dosierung gewählt werden – bis zur puren Verwendung mit Einwirkzeit.
  • Jedes Wasser, jede Oberfläche und jedes Gerät, mit dem die EM®-Reiniger in Kontakt kommen, sollte nicht wärmer sein als 40°C, damit ihre volle Kraft ausgeschöpft werden kann. Raumtemperatur ist ideal.

Welcher Reiniger für was?: Für Fettverschmutzungen (z. B. zum Spülen, zum Reinigen von Dunstabzug oder der Oberseite von Schränken) eignet sich der EMIKO® Citrusreiniger hell am besten, weil er Waschnussextrakt enthält. Die in der Waschnuss enthaltenen Saponine beeinflussen die Oberflächenspannung und helfen, starke Verunreinigungen schneller zu lösen.
Für alle anderen Anwendungen eignen sich der EMIKO® Allzweckreinger Lavendel, Zitrone oder eben der Citrusreiniger hell gleichermaßen. Bei Ersteren entscheidet einzig der leichte Geruch die Auswahl.

Anwendungsbereich Wirkung Dosierung
Abflüsse gegen Ablagerungen und Geruch 100 ml pur in den Abfluss gießen, mind. 1 Std. einwirken lassen, danach mit Wasser spülen, bei Bedarf wiederholen
Dunstabzug, Oberseite von Küchenschränken gegen Fettablagerungen und Geruch pur einsprühen/auftragen, mind. ½ Std. einwirken lassen, danach mit feuchtem Tuch abwischen; nicht gelöste Verschmutzungen erneut einsprühen
Biotonne/EM Bokashi Eimer Reinigung / gegen Geruch pur einsprühen, ca. 10 Min. einwirken lassen, auswischen/ausspülen
Fliesen / Armaturen Reinigung mit Sprühlösung aus 10 – 100 ml / 1 l Wasser einsprühen, abwischen
Geschirrspüler Klarspülung pur in Klarspülerfach füllen
Backofen & Kochfeld (erkaltet) Reinigung, Eingebranntes lösen pur einsprühen/auftragen, mind. 1 Std. einwirken lassen, aus-/abwischen, nicht gelöste Verschmutzungen erneut einsprühen
Küchengeräte Reinigung mit Sprühlösung aus 10 – 100 ml / 1 l Wasser einsprühen & nachwischen
Kühlschrank Reinigung / gegen Geruch mit Sprühlösung aus 10 – 100 ml / 1 l Wasser einsprühen & nachwischen
Schneidebretter Reinigung / gegen Geruch mit Sprühlösung aus 10 – 100 ml / 1 l Wasser einsprühen & nachwischen
Töpfe / Pfannen Reinigung mit Sprühlösung aus 10 – 100 ml / 1 l Wasser einsprühen, ggf. einwirken lassen, ausspülen/auswischen

Die Badreinigung mit EM®

Kalk und Seifenreste entfernen sowie eine sichtbar und mikrobiell saubere Toilette sind die Hauptaufgaben der EM® im Bad. Das Gute: Die EMIKO®-Reiniger eignen sich nicht nur für keramische Oberflächen, Armaturen und Fliesen, auch Spiegel und Duschabtrennungen aus Glas und Kunststoffen können mit EM® gereinigt werden. Man braucht also nur noch einen Reiniger im Bad! Der verdünnte Reiniger wird einfach aufgesprüht und wie ein herkömmlicher Bad- bzw. Glasreiniger verwendet.

Welcher Reiniger für was?: Für alle Reinigungsanwendungen im Bad eignen sich alle drei EMIKO®-Reiniger (Zitrone, Lavendel oder Citrusreiniger hell) gleichermaßen.
Für die Reinigung der Toilette oder eines Urinals und für alle Bereiche, die nur schwer zu erreichen sind, hat sich die EMIKO® Sprühflasche als Hilfsmittel sehr bewährt, weil sie auch „über Kopf“ sprühen kann.
Speziell zum Wäschewaschen wird am besten der EMIKO® Citrusreiniger hell verwendet, um Flecken durch die Färbung des Reinigers zu vermeiden. Der helle Citrusreiniger ist ebenfalls prädestiniert zum Wäschewaschen, weil er Waschnussextrakt enthält und daher Fette sehr gut lösen kann.

Anwendungsbereich Wirkung Dosierung
Abflüsse gegen Geruch und Verstopfung 100 ml pur in den Abfluss gießen, mind. 1 Std. einwirken lassen, danach mit Wasser spülen, bei Bedarf wiederholen
Fliesen Reinigung / gegen Ablagerungen mit 10 – 100 ml / 1 l Wasser sprühen, trocken nachwischen
Spiegel, Duschabtrennungen Reinigung mit 10 – 100 ml / 1 l Wasser einsprühen, ggf. einwirken lassen (Haarspray, Seifen- oder Zahnpastaspritzer?), trockenwischen
WC, Urinal gegen Geruch und Ablagerungen mit 10 – 100 ml / 1 l Wasser einsprühen, einige Minuten einwirken lassen, trockenwischen
Waschbecken, Dusche, Badewanne, Bidet Reinigung / gegen Ablagerungen mit 10 – 100 ml / 1 l Wasser einsprühen & trockenwischen bzw. 40 – 100 ml / 10 l Putzwasser
Waschmaschine gegen Ablagerungen in der Maschine, positiver Wascheffekt 20 – 30 ml je Waschgang bis 40°

Die Reinigung mit EM® im Wohnbereich

Beim Staubwischen und Fensterputzen sorgen effektive Mikroorganismen bei regelmäßiger Anwendung für eine länger währende Sauberkeit. Sie siedeln sich auf den Flächen an und neuer Schmutz wird direkt verstoffwechselt. Natürlich muss ihre Population durch regelmäßige Anwendung immer wieder ergänzt werden.
Auch gegen unangenehme Gerüche, die von Textilien ausgehen (z. B. in offenen Wohnbereichen durch Kochgerüche, durch Haustiere oder in Raucherhaushalten), sind EM® eine sehr gute Hilfe, die herkömmliche Reiniger nicht leisten können: Zeitgleich mit der Reinigung verschwinden Gerüche nach kurzer Zeit oder wenigen regelmäßigen Anwendungen. Ihre organische Ursache wird von den effektiven Mikroorganismen beseitigt, denn sie dient ihnen als Nahrung. Abbauende, stinkende Prozesse werden so verhindert.

Welcher Reiniger für was?: Zum Sprühen gegen Verunreinigungen oder Gerüche auf Textilien und Polstermöbeln oder um das Problem von Milbenkot in Betten zu reduzieren, verwenden Sie den EMIKO® Citrusreiniger hell. Durch seine helle Farbe werden mögliche Flecken durch die ansonsten dunkle Färbung von EM®-Produkten verhindert.
Für alle anderen Anwendungen im Wohnbereich eignen sich alle drei EMIKO®-Reiniger (Zitrone, Lavendel oder Citrusreiniger hell) gleichermaßen.

Anwendungsbereich Wirkung Dosierung
Möbel gegen Staub mit 10 – 100 ml / 1 l Wasser abwischen
Polstermöbel, Vorhänge, Teppiche gegen Geruch, zur Reinigung und Auffrischung mit 10 – 100 ml + 1 l Wasser einsprühen; nach Trocknung absaugen/ausschlagen
Betten gegen Geruch und Milbenkot mit 10 – 100 ml / 1 l Wasser einsprühen
Schränke, Schuhschränke gegen Geruch & Staub mit 10 – 100 ml / 1 l Wasser einsprühen
Schuhe gegen Geruch mit 10 – 100 ml / 1 l Wasser einsprühen
Fenster Reinigung mit 10 – 100 ml / 1 l Wasser einsprühen, ggf. einwirken lassen (Fliegenkot?), trockenwischen
Fliesenböden, Laminat, versiegelte Holzböden, Linoleum Reinigung, Staubbindung, Pflege 50 ml / Liter Wischwasser
Staubsauger gegen Geruch 1-2 Sprühstöße (Verdünnung 10 – 100 ml / 1 l Wasser) in und auf neuen Beutel; Filter einsprühen (außerhalb des Gerätes trocknen lassen!)

Hilfsmittel und allgemeine Tipps zur Reinigung mit EM®

Für die Reinigung im Haushalt mit den EMIKO® Reinigern genügen streng genommen:

  • die gekaufte Reinigerflasche, die mit der EMIKO® Sprühpistole versehen werden kann und damit für den puren Einsatz bereit ist und
  • eine weitere Sprühflasche (am besten die EMIKO® Sprühflasche, weil sie auch über Kopf sprühen kann), in der die Verdünnung mit Wasser angesetzt wird.

Die Verdünnung sollte immer nur in der aktuell nötigen Menge hergestellt werden und innerhalb von 48 Std. verbraucht werden. Über diesen Zeitraum hinaus besteht die Gefahr, dass die Mikroorganismen im Wasser absterben, denn sie finden zu wenig Nahrung.

Bei kalkhaltigem Wasser können pro 0,5 Liter angesetzter Verdünnung noch ca. 2 EL Essigessenz oder Citronensäure zur Reinigung im Bad bzw. in der Küche zur Reinigung der Armaturen und des Spülbeckens gegeben werden. Hartnäckige Verkalkungen werden zunächst ausschließlich mit einer Essigessenz- oder Citronensäure-Wasser-Lösung ohne EM® entfernt.

Für die Reinigung mit EM®-Reinigern werden weiterhin nur geeignete und weiche Reinigungstücher oder Küchenhandtücher zum trockenen Nachwischen benötigt.

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Fazit

Das Reinigen mit EM® hat inzwischen eine lange Tradition und ist trotzdem aktueller denn je: das verbreitete Streben nach keimfreier Sauberkeit hat in den letzten Jahrzehnten zur Entwicklung vieler Probleme mit resistenten Keimen geführt. Die gezielte Reinigung mit EM®-Reinigern auf mikrobieller Basis, die Schadkeime auf natürliche Weise verdrängen und gleichzeitig völlig unbedenklich in der Anwendung sind, ist zukunftsweisend, umweltfreundlich und einfach.
Was bei der Anwendung von EM®-Produkten wie den EMIKO® Reinigern stets zu bedenken bleibt: Jedes mikrobielle Ausgangsmilieu ist einzigartig. Daher muss der Anwender offen sein, selbst auszuprobieren, welche empfohlene Dosiermenge in seinem Haus / seiner Wohnung die Richtige ist.


Weihnachtsgeschenke für Freunde der effektiven Mikroorganismen

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Dieses Jahr kommt Weihnachten tatsächlich „sehr plötzlich“, denn es bleibt in der kalendarisch kürzesten Adventszeit nur wenig Zeit, Geschenke zu besorgen – weil der Heilige Abend genau auf den 4. Advent fällt. Wir möchten Sie jetzt schon auf Weihnachten einstimmen und Ihnen vielleicht die ein oder andere Inspiration für tolle Weihnachtsgeschenke geben. Im folgenden Beitrag haben wir Ihnen ganz viele Vorschläge für EM®-Geschenke zusammengestellt, über die sich nicht nur alle Freunde der EM®-Technologie freuen werden!

Zu den klassischen Weihnachtsgeschenken zählen sicherlich Schmuck, Kosmetik, hochwertige Nahrungsmittel und Produkte rund um Gesundheit und Wellness. Alle diese Bereiche können mit EM®-basierten EMIKO®-Produkten abgedeckt werden!

EM®-Genüsse für Gaumen und Seele

Für Genießer und Hobbyköche empfiehlt sich ein „Genuss-und-Gaumen-Geschenk“: „Vita Verde Olivenöl powered by EMIKO®“ und verschiedene Salze lassen sich perfekt miteinander kombinieren und überzeugen mit außergewöhnlich gutem Geschmack. Wie wäre es z. B. mit EMIKO® Ur-Meersalz Fingersalz und EMIKO® Ur-Meersalz Fingersalz Schwarzer Pfeffer? Grillmeister freuen sich über EMIKO® Ur-Meersalz Sole „Tasmanischer Pfeffer“ für die Geschmacksexplosion beim nächsten Winter-Grillen. Oder Sie kombinieren Olivenöl und EMIKO® Ur-Meersalz Sole Spray Limette für ein Salatdressing. Veganer und Vegetarier lieben das EMIKO® Ur-Meersalz Sole Spray Rauchsalz mit Flüssigrauch aus Hickoryholz, so rundet man deftige Gemüsegerichte oder Fleischalternativen mit einer feinen Räuchernote ab.

Ein „Gaumen-Geschenk“ wird passend ergänzt durch das Buch EM-Lösungen: Ernährung. Darin erfahren Sie, wie man mit guter Ernährung und ergänzenden EM®-Produkten fit bleibt bis ins hohe Alter.

Die EMIKO® „Fit-Produkte“ für Senioren & Junggebliebene

Gerade ältere Angehörige freuen sich über das Premiumprodukt der EM®-Technologie: EM-X® Gold. Das Erfrischungsgetränk wurde in den letzten Jahren immer weiter verbessert und ist DAS Getränk, um dem Leben mehr Energie und Gelassenheit zu geben. Salz aus 100 % Tiefseewasser aus Okinawa ergänzt EM-X® Gold perfekt. Im November bieten wir mit diesen beiden Produkten ein Aktionspaket mit 10 % Rabatt an: EM-X® Gold und EM Meersalz Gold.

Wohlfühl-Pflege: Naturkosmetik für Mann & Frau, Jung & Alt

Kosmetik darf unter dem Weihnachtsbaum auf keinen Fall fehlen. Männer freuen sich über die Kombinationspflege „EMIKO® MenCare“ mit einem hochwertigen After Shave-Balsam, der auch für empfindliche Haut geeignet ist. Seife und Gesichtscreme, abgestimmt auf die sensible Männerhaut, runden die Pflegeserie „EMIKO® MenCare“ ab.

Neben der kompletten Pflegeserie für Damen „EMIKO®Care“ mit ReinigungsMilch, GesichtsWasser, GesichtsMilch, GesichtsCreme und KörperMilch eignet sich gerade in der Winterzeit die EMIKO®Care KörperButter als Geschenk. Sie bietet intensive Pflege mit einem vanille-warmen Zitrusduft.
Ebenfalls in den Bereich „Entspannen mit Düften“ gehört das EMIKO®Care Duftendes PflegeÖl. Hier pflegt Jojobaöl im Roll on Stick mit dem gleichen warmen Duft wie die KörperButter. Das duftende PflegeÖl eignet sich zur abendlichen, ergiebigen Gesichtspflege (einfach den Roll on leicht auf die Gesichtshaut auftragen und mit den Fingerkuppen einmassieren), zur Nagelhaut-Pflege (Öl auf die Nagelhaut auftragen und einmassieren) oder Sie nutzen das PflegeÖl als „Entschleuniger“ für Zwischendurch: Immer dann, wenn die Weihnachtstage stressig werden, trägt man das Öl am Handgelenk oder auf den Schläfen auf. Den warmen Duft einatmen, Augen 30 Sekunden schließen und ganz bewusst entspannen.

EM®-Schmuck mit der besonderen Schwingung

Weihnachten ist die Zeit der Solidarität mit unseren Mitmenschen. Suchen Sie ein Geschenk, das diesen Gedanken unterstützt? Schenken Sie EM-X® Keramik Schmuck! Die Ketten und Armbänder werden in einer Behindertenwerkstatt auf Okinawa gefertigt und bedeuten für die Menschen dort eine sichere und sinnvolle Tätigkeit.
Der Beschenkte erhält hochwertigen EM®-Schmuck mit allen positiven Eigenschaften der EM-X®-Keramik. Ketten und Armbänder sind in verschiedenen Farbkombinationen erhältlich. Bitte bestellen Sie den Schmuck telefonisch (+49 2225 95595-0), um die Verfügbarkeit des gewünschten Schmucks direkt zu prüfen. (Erhältlich, solange der Vorrat reicht).

EM®-Literatur: Schmökern, Entspannen und den Horizont erweitern

Weihnachten ist Lesezeit! Sowohl für den EM®-Einsteiger wie auch den EM®-Profi, für Praktiker und Wissbegierige – es gibt mittlerweile viele Bücher über die EM®-Technologie. Wer vom Wissen des EM®-Entdeckers Prof. Teruo Higas profitieren möchte, liest die Standardwerke „Eine Revolution zur Rettung der Erde“ und „Effektive Mikroorganismen – unsere Perspektive“.
Wer es praktischer mag und noch mehr Inspirationen für die eigene EM®-Anwendung benötigt, liest den Klassiker „EM- Fantastische Erfolge mit Effektiven Mikroorganismen“, das übrigens auch ein super EM®-Einsteigerbuch ist. Geschrieben hat es der Geschäftsführer des deutschen EM-Vereins „EM e.V.“ Franz-Peter Mau.
Pferde, Garten, Haushalt, Teiche, Verdauung und Ernährung – mittlerweile gibt es für jedes Spezialgebiet ein Anwender-Buch. Stöbern Sie auf unserer Homepage unter „Literatur“.

Übrigens: Auch eine Jahres-Mitgliedschaft im EM-Verein ist ein schönes Weihnachtsgeschenk für EM®-Interessierte, die schon gut mit Produkten versorgt sind.

Last but not Least: Ein paar EM®-Inspirationen

Noch nichts Passendes gefunden? Schauen Sie sich die formschönen „EMIKO® Kagen für Getränke“ an, schenken Sie eine Sport-Trinkflasche „Aqua Tritaletta“ aus BPA-freiem Kunststoff in Kombination mit EM-X® Keramik Pipes grau; Gartenfreunde freuen sich über eine hochwertige Blumen-Sprühflasche, die „über Kopf“ sprüht. Diese Sprühflasche wird auch im Pferdebereich gerne genutzt, vielleicht in Kombination mit der EMIKO® HorseCare Fellkur? Beschenken Sie Menschen mit Haustieren mit Produkten aus der EMIKO® PetCare-Serie und passionierte Hausfrauen und -männer mit der fantastischen EMIKO®-FrischhalteFolie.

Sie sehen, für jedes Hobby gibt es das passende EM®-Produkt. Und im Zweifelsfall gibt es ein Geschenk, das immer und für jeden passt: EM®-Kaffee und -Espresso „caffè Casolo“ aus Indien mit den Qualitätsmerkmalen bio-zertifiziert, hand-picked und bird-friendly. In kleinen Chargen fachkundig, achtsam und schonend sortenrein geröstet sind Kaffee und Espresso auch für magenempfindliche Menschen geeignet.

Wir sind sicher, dass Sie das Passende finden werden, und wünschen Ihnen eine entspannte Geschenkesuche und eine schöne Adventszeit! Gerne hilft Ihnen unser Beratungs-Team bei der Auswahl eines passenden Geschenks weiter. Wir sind telefonisch (+49 2225 95595-0) für Sie da von Mo – Fr von 9.00 bis 18.00 Uhr oder im Werksverkauf Mo – Do von 9.00 bis 17.00 Uhr und freitags von 9.00 bis 16.00 Uhr.